Jane Corry – Lass mich los posted by on 16. Februar 2018

Als Anwalt hat man viel mit sich zu tragen und müsste eigentlich emotionslos an jede Sache gehen – das merkt auch die frischgebackene Anwältin Lily. Sie bekommt gleich einen brisanten Fall, als sie ins Strafrecht eintaucht, der ihr ganzes Leben verändert…

Autor: Jane Corry
Titel: Lass mich los
Genre: Psychothriller
Verlag: Diana Verlag
Taschenbuch: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Preis: 10,99

Die junge Anwältin Lily hat eine schwere Vergangenheit und hofft somit auf einen Neuanfang, als sie den Künstler Ed heiratet. So möchte sie die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Als sie aber ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich vom ersten Augenblick an zu ihrem Mandanten hingezogen, was normal nicht sein darf. Der Mann ist des Mordes angeklagt und sie riskiert nun alles für ihn, um ihn herauszupauken. Ist er wirklich unschuldig?

Irgendwie verwirrt der Klappentext, da es in diesem Buch so viele Handlungsstränge gibt und es nicht nur um diesen besagten Kandidaten geht, welchen Lily aus dem Gefängnis holen soll. Es geht um so viel mehr, sei es um Lily und Ed, ihre Vergangenheit oder auch das kleine Mädchen Carla, das anders ist als andere Mädchen und auf welches Lily und Ed sonntags aufpassen, wenn die Mutter „arbeitet“. So ganz warm bin ich mit den ganzen Personen nicht geworden, die Spannung hat das aber wieder wettgemacht, denn ich bin kaum vom Buch losgekommen.

Die Kapitel wechseln sich ab in der Sicher von Lily und von Carla. Anfangs weiß man noch nicht, inwiefern Carla zu der ganzen Geschichte steht, denn laut Klappentext geht es ja um Lily und einen Mörder, den sie als Anwältin vertritt. In diesem Buch geht es aber um so viel mehr – sei es um Recht und Unrecht oder wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Die ganze Handlung in diesem Buch reicht weit über 15 Jahre hinaus. Erst bekommt man einen Einblick ins Leben Lilys, wie sie als Anwältin anfängt. Hier ist sie eher eine graue Maus, hat ein paar Kilo zuviel und ist recht unsicher. Das kleine Mädchen Carla wird von allen Schülern gemobbt und hat ein tristes Leben mit ihrer Mutter Francesca. 15 Jahre später hat sich das alles geändert – Lily ist mittlerweile Teilhaberin der Kanzlei und hat sich auch im Aussehen gemacht plus Selbstbewusstsein. Carla ist nun eine junge Frau, bildhübsch und sehr von sich eingenommen, lebt in Italien, kehrt aber nach England zurück, um Jura zu studieren. Hier treffen die zwei Parteien wieder aufeinander und ab hier nimmt die Geschichte Fahrt auf, denn Carla ist keineswegs zurück zu den beiden, um erneut Freundschaft zu schließen und sie ist auch nicht mehr das kleine Mädchen von früher, das Zuneigung braucht.

Der Schreibstil macht es einem leicht, total in die Geschichte abzutauchen. Die Spannung hält einen auch gefangen und führt einen immer wieder ins Dickicht, denn es ist doch alles anders, wie es scheint. Wenn man denkt, es ist so, dann kommt doch auf einmal wieder alles anders. Geschickt hat die Autorin die ganzen Schicksale der Charaktere miteinander verwoben, so dass man immer wieder spannend Happen vorgesetzt bekommt. Ich persönlich habe mich nicht recht von der Geschichte losreissen können, da ich immer mehr erfahren musste.

Dieser Psychothriller nimmt einen mit, auf Gefühlsebene und auch auf der Spannungsebene. Es wäre wünschenswert, wenn die Autorin bald nachlegen würde, denn sie hat auf jeden Fall Potenzial!

5 von 5 Punkten

Peter Bognanni – Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente posted by on 12. Februar 2018

Wie geht man eigentlich mit dem Tod eines geliebten Menschen um? Kann man das überhaupt? Jeder macht es anders, jeder trauert wie er es tut – oder eben auch nicht. Ein Buch über den Tod und wie junge Menschen sowie die Erwachsenen damit umgehen, was sie daraus machen, was daraus entsteht.

Autor: Peter Bognanni
Titel: Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente
Genre: Drama, Unterhaltung, Jugend
Verlag: Hanser
Gebunden: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.01.2018
Preis: 18,00 €

Tess und Jonah haben sich ineinander verliebt – getroffen haben sie sich allerdings nur einmal, dabei waren sie 7 Monate zusammen. In dieser Zeit haben sie per Social Media kommuniziert, haben sich herzzerreissende Emails geschrieben, Pläne geschmiedet und sich ihr Innerstes anvertraut. Doch auf einmal begeht Jonah Selbstmord, Tess ist wie vor den Kopf gestoßen und versinkt in einer großen Trauer. Sie versendet weiterhin Nachrichten an ihren toten Freund Jonah, das ist ihre Art, mit der Trauer umzugehen. Eines Tages aber erhält sie Antwort und das verändert alles.

Tess ist vieles aber nicht unreif und auch nicht dumm. Als Leser kann man sich sofort in sie hineinversetzen und versteht sie sofort. Auch die Sprache, die sie anwendet, um ihre Gefühle zu beschreiben – es passt einfach alles. Auch Jonahs bester Freund Daniel wird einem schnell lieb. Die beiden gehen gemeinsam und doch jeder allein mit ihrer Trauer um ihren Freund um. Auch Tess Vater ist im Todesunternehmen tätig – er leitet ein Bestattungsunternehmen. Und auch Grace, auf die Tess trifft, macht dasselbe. Wie man sieht, ist es ein Roman voller Tod – dennoch auch ein Roman von Anfang von Liebe, Freundschaft und Hoffnung.

Der Autor schreibt den Roman sehr mitfühlend, mitreissend und auch die ganzen Dialoge und Gedanken der Charaktere sind so toll ausgearbeitet, dass man einfach nur noch lesen kann. Er beschreibt, wie die zwei Jugendlichen mit ihrer Trauer umgehen, was sie vom Tod denken und wo ein neuer Anfang entsteht. Wie lose Enden miteinander verbunden werden, wo Lücken geschlossen werden und wie auch die Erwachsenen noch im Kopf jugendlich sind.

Die Sprache und auch die Geschichte sind für Jugendliche ausgelegt, kann aber auch problemlos von Erwachsenen gelesen werden. Der Roman ist sehr tiefgründig und entführt einen auf eine Reise in die Gedankenwelt, wo sich alles um den Umgang mit Tod und Verlust bewegt. Dennoch ist es aber auch ein aufrüttelnder, erfrischender Roman und hat manchmal doch einige witzige Passagen an sich, vor allem wenn es um Tess schusseligen Vater geht, man muss ihn einfach als Dad gern haben! Es ist alles so real und wunderbar geschaffen,  dass man es gleich vor Augen hat und man total darin versinkt. Die ganzen Mails, die man von Jonah und Tess aufgetischt bekommt haben ihren Tiefgang und führt einen als Leser einige Gefühle vor Augen.

Für mich war das Buch ein richtiger Glücksgriff und ich kann es auch nur weiterempfehlen, gerne würde ich natürlich noch mehr von diesem vielversprechenden Autor lesen!

5 von 5 Punkten

Jodi Ellen Malpas – Mit allem was ich habe posted by on 6. Februar 2018

Als Bodyguard hat man es schon nicht leicht. Man muss die Person schützen, die einem zugteilt wurde und darf keine persönlichen Gefühle für diese zulassen. Jake hat da allemal die Probleme damit, als er Camille Logan beschützen muss vor einer unbekannten Gefahr – er fühlt sich mehr als er sollt zu ihr hingezogen und kann sich dem schlecht entrinnen.

Autor: Jodi Ellen Malpas
Titel: Mit allem, was ich habe
Genre: Liebesroman
Verlag: mtb (harpercollins)
Taschenbuch: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Preis: 9,99 €

Camille Logan wird von jedem als verwöhntes, reiches It-Girl gehalten, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei ist Camille alles andere als das und verdient selbstständig ihr Geld. Sie ist entsetzt, als ihr Vater einen Bodyguard an ihre Seite stellt. Und als sie ihn sieht, wird ihr klar – sie muss sich selbst vor ihrer Begierde für diesen Mann schützen!

Cami ist alles andere als verwöhnt – sie verdient ihren Lebensunterhalt selbst mit Modeln und Kollektionen entwerfen und möchte auch nicht unter der Fuchtel ihres Vaters stehen, der sehr vermögend ist. Dieser aber sieht Camille als sein Eigentum und möchte sie unter allen Umständen beschützt sehen und engagiert daher Jake als ihren persönlichen Bodyguard, da er als bester in seinem Fach gilt. Er rechnet aber nicht damit, dass die beiden eine ungeheure Anziehungskraft gegenüber auswirken. Sie gehen beide dagegen an, kommen aber nicht weit und verfallen einander dann. Beide haben natürlich ihr Päckchen zu tragen und sind auf ihre Art und Weise verkorkst, sie teilen nach und nach ihre Geheimnisse miteinander.

Jake war mir nie so ganz nah als Protagonist, in meinem Kopf spukte er irgendwie als eine Art Highlander rum, was ja irgendwie so gar nicht passt. Dennoch kann man sich mit seinen starken Gefühlen identifizieren und auch Camille ist sehr sympathisch. Sie ist gar nicht verwöhnt und Daddys Liebling, im Gegenteil, sie versucht alles, um dem zu entrinnen. Die beiden passen eigentlich sehr gut zueinander, aber wie es in solch Romanen üblich ist, haben beide ihre Probleme und eine Hürde, um einander zu finden.

Der Schreibstil und auch die guten Dialoge lassen einen flüssig lesen, auch die Geschichte dahinter ist spannend. So erfährt man doch einiges über Camilles Dad, der alles andere als „nett“ ist. Eigentlich ist er sogar ein Riesenegoist, der sogar seine Tochter für seine Unversehrtheit opfert, wenn er es auch anders hinzustellen mag.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, ein passender Abschluss für die ganze Geschichte. Die Autorin hat hier Fäden gewoben, die nach und nach immer mehr enthüllt haben. Es war nichts abwegig und auch nicht total verstrickt, es war logisch und nachvollziehbar. Eine Liebesgeschichte, die mit ihren Problemen einhergeht und in einem Gefühle hochkochen lässt!

4 von 5 Punkten

Gelesen im Januar 2018 posted by on 1. Februar 2018

So, es ist so weit – die erste Statistik für das neue Jahr 2018 =) Es ist nicht viel geworden, aber immerhin! Das waren meine gelesenen Bücher:

Chris Carter – Totenkünstler 5/5

Jodi Ellen Malpas – Mit allem was ich habe 4/5

Wulf Dorn – Die Kinder 3/5

Für Malpas kommt in den nächsten Tagen eine Rezension, das habe ich vorgestern noch beendet =) Ich habe noch sooo viel Bücher und so wenig Zeit. Kennt ihr das?

Wulf Dorn – Die Kinder posted by on 17. Januar 2018

Wie kann ein ganzes Dorf mir nix dir nix einfachso verschwinden? Wo sind die ganzen Leute hin? Das fragen sich die Ermittler in Wulf Dorns neuem Thriller „Die Kinder“. Was es genau mit dem Titel auf sich hat, erklärt sich im Buch…

Autor: Wulf Dorn
Titel: Die Kinder
Genre: Thriller, Mystery
Verlag: Heyne
Broschiert: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 04.09.2017
Preis: 16,99 €

Laura Schrader wird auf einer Passstraße geborgen. Sie ist völlig verstört und sitzt in den Trümmern eines Wagens. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Kinderleiche. Die Polizei zieht den Psychologen Robert Winter hinzu, der mehr aus Laura Schrader entlocken soll. Er sieht sich mit dem rätselhaftesten Fall seines Berufes konfrontiert, denn die Geschichte, die er von Laura hört, klingt einfach unglaublich. Doch irgendwo muss die Wahrheit darin verborgen sein und die möchte er von ihr erfahren und so hört er ihre ganze Geschichte an.

Man erfährt erst vom Kinderarzt Patrick Landers, der seiner Exfrau in die Berge nachfährt, denn ihr Kind ist krank und er hört nichts mehr von ihr. Sie wollte dort Urlaub machen in ihrem Ferienhaus. Auf dem Weg begegnet er Laura und ruft den Rettungsdienst, macht sich aber gleich darauf auf den Weg ins Dorf – in das Dorf, in welchem alle Leute verschwunden sind. Kurz darauf ist auch er verschwunden. Laura wird mittlerweile geborgen und auf die Polizeiwache gebracht, dort erzählt sie dem Psychologen Robert Winter die unglaubliche Geschichte, was sich im Dorf zugetragen hat.

Also ganz ehrlich – ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll, es lässt mich etwas ratlos und verwirrt zurück. Tatsächlich habe ich von dem Autor nur das erste seiner Bücher gelesen, was ja total ein anderer Stil war. Die Geschichte hier an sich ist spannend und auch der Klappentext lädt ein, sich in die düstere Atmosphäre zu begeben. Dennoch kommt doch alles anders wie gedacht, es erinnert etwas an ein Buch von King. Der Schreibstil ist ohne Frage super flüssig und man kommt schnell vorwärts – was manchmal ein Segen war, denn irgendwann driftet es nur noch ab in Unglaubwürdigkeit. Ich habe oft gedacht im letzten Drittel, ob ich einfach nur die letzte Seite lesen soll und es beenden, habe mich dann aber doch dazu entschlossen, das Buch fertig zu lesen.

Es ist gegliedert in die eigentliche Geschichte, die gerade ihren Lauf nimmt, in Lauras Sicht, ihrer Geschichte und Auszüge, was gerade in anderen Teilen der Welt passiert. Die Leidtragenden sind immer die Kinder und hier hat der Autor auch eine Botschaft, die den Leitfaden des Buches zieht. Nur leider geht diese so halbwegs unter, da sich das ins Mysteriöse zieht. Erst dachte ich an so einen Roman wie „Der Schwarm“ von Schätzing, in welcher sich die Natur wehrt, so hat es zuerst den Anschein. Dann geht es aber doch in eine andere Richtung und da merkt man, dass sich die Kinder zur Wehr setzen, wie das lest selbst.

Der Autor kam ewig lang nicht zum Ende und am Ende selbst hat er es so schnell abgehandelt, dass man ratlos vor dem beendeten Buch sitzt und es fragend anschaut. Das war es? So eine lange Geschichte, mit so vielen Geschichten innerhalb, nur um das Ende in ein paar Seiten kurz abzuhandeln? Es bleiben einige Fragen offen, die hier auch nicht geklärt werden. Für mich war das Ende kein richtiges Ende und es hat die Story leider nicht abgerundet meines Erachtens.

Ich gebe dem Autor gerne noch eine Chance bei anderen Büchern, wenn mich dieses auch leicht enttäuscht hat, spannend war es allemal. Fans von Wulf müssen sich darauf gefasst machen, dass dies wohl ein anderes Werk aus seiner Feder wie gewohnt ist!

3 von 5 Punkten

Gelesen im Dezember 2017 und Jahresstatistik 2017 posted by on 31. Dezember 2017

So, nun neigt sich auch das Jahr zu Ende und somit ist die Jahresstatistik wieder soweit =) Aber erst einmal die gelesenen Bücher im Dezember:

Monica James – Addicted to sin 5/5

Mina Teichert – Mieze Undercover 5/5

Paula Hawkins – Into the water 4/5

Wieder drei – ist wohl meine magische Zahl. Das vierte lese ich noch und wird mich auch ins neue Jahr begleiten =) Es sind dieses Jahr sage und schreibe 32 Bücher bei mir geworden. Immer weniger – aber mit zwei Kindern, die einen auf Trab halten auch nicht verwunderlich =)

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Monica James – Addicted to sin: Du gehörst mir posted by on 22. Dezember 2017

Einem Psychiater sollte man vertrauen können, oder? Eigentlich schon! Aber wenn er was anderes im Schilde führt? Das geht natürlich nur, wenn die Patientinnen mitmachen! Aber ganz koscher ist das natürlich nicht! In ihrem ersten Band der Addicted-Reihe geht es um den Psychiater Dixon, der reihenweise Frauen ausnutzt, nur um seine sexuelle Begierde zu zügeln. Bis Madison auftaucht…

Autor: Monica James
Titel: Addicted to sin: Du gehörst mir
Genre: Erotik, Liebe
Verlag: Heyne
eBook: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 10.04.2017
Preis: 8,99 €

Dr. Dixon Mathews ist der renommierteste Psychiater New Yorks. Für 500 Dollar die Stunde behandelt er seine Patienten und ihre schmutzigen Geheimnisse. Er ist arrogant und sieht super aus, er nimmt garantiert keine Frau ein zweites Mal. Doch das ändert sich schlagartig, als eine Patientin in seine Praxis kommt, die an Sexsucht leidet. Kurz daraufhin trifft er die schüchterne Madison, auch sie zieht ihn an. Für wen entscheidet er sich?

Trotz dass Dixon ein arrogantes Arsch ist, ist er doch sympathisch. Denn er ist nicht einfachso so wie er ist, er hat sein Päckchen zu tragen durch seine Exverlobte. Da trifft er auf Juliet in seiner Praxis, die ihn sofort in ihren Bann zieht und sie fangen eine Liason an. Gleichzeitig aber lernt er die schüchterne Madison kennen, die ihn ebenso verzaubert. Er weiß langsam nicht mehr, wo ihm der Kopf steht und für wen sein Herz schlägt.

Ich habe viele Rezensionen gelesen über das Buch, in welchen steht, dass die Story gar keine Handlung hat und es hier nur um eins geht. Klar, wenn man so ein Buch kauft, dann muss man sich auch bewusst sein, dass es hier heiß zugeht und auch eine Sache mit Sicherheit im Vordergrund steht. Dass hier aber keine Story ist, kann ich so gar nicht bestätigen. Hier ist allerhand an Story vorhanden, das Buch ging mir sogar noch nach Ende durch den Kopf, wie brisant und brenzlig das alles zusammengelegt wurde. Wie Juliet und Madison eine Gemeinsamkeit haben und mit was für einem Geheimnis Dixon nun zurechtkommen muss. Wie das wohl weitergeht, wird der zweite Band verraten, worauf ich sehr, sehr gespannt bin.

Der Schreibstil und auch die Dialoge ziehen einen mit, die heißen Situationen sind auch sehr detailgetreu und mitreissend geschrieben. Es läuft wie ein Film vor Augen ab und so soll es sein. Eigentlich ist es ja immer die gleiche Sache, reicher Bad Boy und die Studentin, die noch Jungfrau ist und sich ihn ihn verliebt. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und sind recht verkorkst. Wenn man aber weiß, worauf man sich einlässt, kann das Buch einen schon einige Stunden packen und verspricht heißen Lesegenuss. Die Story dahinter zieht einen natürlich auch mit in den Lesefluss und man darf gespannt sein, wie es weitergeht und sich alles löst!

Für mich war das Buch sehr lesenswert und ich kann es weiterempfehlen, was ich hiermit auch tue! Wer weiß, auf was er sich einlässt, wird hier belohnt mit einer guten Story und heißen Szenen!

5 von 5 Punkten

Paula Hawkins – Into the water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst posted by on 20. Dezember 2017

Nach ihrem Erfolg des Buches „Girl on the train“ hat die Autorin Hawkins einen neuen Thriller vorgelegt. In diesem geht es etwas mystisch zu, denn an einem Fluss sterben immer wieder Frauen, die sich vorgeblich darin fallen lassen, also Suizid verüben. Auch die Schwester der Protagonistin Jules hat sich dem Fluss zugewandt und so kommt Jules wieder an den Ort, welchen sie seit Kindheit gemieden hat…

Autor: Paula Hawkins
Titel: Into the water
Genre: Thriller
Verlag: blanvalet
eBook: 481 Seiten
Erscheinungsdatum: 24.05.2017
Preis: 12,99 €

Jules ignoriert jede Anrufe und Kontaktaufnahmen ihrer Schwester Nel seit Kindheitstagen, nach einem für sie tragischen Ereignis. In den letzten Tagen vor ihrem Tod ruft auch hier Nel wieder die Schwester Jules an, doch Jules ignoriert auch diesen Anruf, was ein Hilferuf war. Es heißt, Nel sei in den Fluss gesprungen. Daraufhin kehrt Jules nach Beckford zurück, um sich um die Tochter ihrer Schwester zu kümmern. Doch der Ort macht ihr Angst, eigentlich wollte sie nie mehr zurückkehren. Die Erinnerungen an diesem Ort machen ihr Angst, das Haus am Fluss und auch die Gewissheit, dass Nel nie gesprungen wäre. Am meisten fürchtet sie aber das Wasser, den Drowning Pool….

Ich muss sagen, dass der Einstieg in das Buch etwas schwer ist. Man bekommt gleich einen Haufen Leute vorgeworfen und muss sich erst zurechtfinden, wer hier wer ist. Nach und nach bekommt man die Puzzleteile der verschiedenen Charaktere zusammen und was sie miteinander zu tun haben. Die Story ist trotz allem gut geschrieben, man bekommt immer wieder Happen zugeworfen, was zur Lösung des Rätsels führt.

Die Autorin hat ja schon mit ihrem Debüt „Girl on the Train“ einen verwirrenden, aber spannenden Psychothriller vorgelegt. Auch hier verwirrt sie den Leser oft und führt so viele Puzzleteile ein, dass man ab und an nicht weiß, wo hinten und wo vorne ist. Geschickt eingeführt hat sie aber wie alles zusammenpasst und einen Sinn ergibt. Der Schreibstil und auch die kurzen wechselnden Perspektiven, sei es in Ich-Form oder in der dritten Form erzählt, lassen einen von Kapitel zu Kapitel springen. Und auch so wächst die Spannung, wenn es dem Höhepunkt entegegen geht, zur Auflösung.

In diesem Roman ist wirklich alles vorhanden, auch eine schrullige Alte, die mit den Toten redet und hellsehen kann – scheinbar! Ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Es sind einige Geschichtsstränge miteinander verwoben, bei denen man denkt, es könnte etwas damit zu tun haben und dann doch wieder nicht. Man wird also auch in die Irre geschickt.

Für mich war dies ein gelungenes zweites Buch der Autorin. Sie kann die Feder gut schwingen und ihre Leser fesseln, indem sie Verwirrspiele geschickt einfädelt und mit der Lösung überrascht!

4 von 5 Punkten

Mina Teichert – Mieze Undercover: Der 1. Fall für Mieze Moll posted by on 12. Dezember 2017

Als Mutter hat man so seinen Alltag mit Kind daheim. Was, wenn einem da aber langsam die Decke auf den Kopf fällt? Richtig, man sucht sich Arbeit für halbtags. So auch Mieze Moll, die auf dem Polizeirevier landet und gleich in einen spannenden Fall mit reingezogen wird…

Autor: Mina Teichert
Titel: Mieze Undercover: Der 1. Fall für Mieze Moll
Genre: Unterhaltung, Krimi
Verlag: Eden Books
Taschenbuch: 320 seiten
Erscheinungsdatum: 03.11.2017
Preis: 12,95 €

Michaela Moll – von allen Mieze genannt – hat eigentlich ein Bilderbuchleben. Sie hat einen liebevollen Ehemann und eine süße Tochter daheim, hauptberuflich ist sie Hausfrau. Aber irgendwie fällt ihr die Decke daheim auf den Kopf, von den Mutti-Stammtischen nicht zu sprechen. Kurzerhand bewirbt sie sich um einen Bürojob im Polizeirevier und wird prompt eingestellt. Ab hier nimmt ihr Leben eine spannende Wendung, denn die schlagfertige Blondine wird gleich Undercover in einer Table-Dance-Bar eingesetzt.  Nun hat Mieze einen Balanceakt zwischen Alltag und Undercover-Agentin zu meistern und vermittelt dem Leser mit viel Witz und Charme, dass so etwas funktioniert.

Die Autorin hat ihre Figur der realen Person Daniela Katzenberger angelehnt. Diese fand da so toll, dass sie sich für die Krimi hergibt. Mieze ist eine tolle, starke Persönlichkeit und im Ernst, selbt als Mutter versteht man sie in vielen Dingen so herausragend. Vor allem die Muttis mit „du musst, du darfst (nicht), blaa…“, das kann einem schon mal gegen den Strich gehen. Alle meinen über die Erziehung besser Bescheid zu wissen als man selbst. Da verspricht einem doch ein Bürojob in deinem Polizeirevier schon etwas Abwechslung – vor allem wenn man dann gleich drauf als Undercover-Agentin in einer Table-Dance-Bar an der Stange eingesetzt wird. Hier ist es aber nicht nur interessant, sondern auch gefährlich. Mieze meistert das aber auf ihre Art und kommt doch immer wieder aus den Fettnäpfchen heraus.

Das ganze Buch ist so herrlich erfrischend geschrieben, die witzigen Dialoge und der leichte Schreibstil runden das ganze Lesevergnügen total ab. Man taucht total ab in die witzige Kursion der Mama und Undercover-Agentin Mieze. Eine gelungene Abwechslung vom Alltag ist diese erfrischende Lektüre allemal und nicht nur das – es gibt Folgebände! Ich werde sie mir auf jeden Fall besorgen und weiter in Miezes Abenteuer schwelgen.

Ein Buch, das ich nur empfehlen kann – es weckt auf jeden Fall Freude und entführt einen eine kurze Zeit lang aus dem eigenen Alltag!

5 von 5 Punkten

Gelesen im November 2017 posted by on 6. Dezember 2017

Ups, ganz vergessen habe ich die Monatsstatistik. Wie alle sind wir auch in den vorweihnachtlichen Vorbereitungen und da wird schon das eine oder andere vergessen =) Besser spät als gar nicht! Hier die gelesenen Schätze im November:

Geneva Lee – Royal Love 4/5

Michael Tsokos – Zerbrochen 4/5

Karin Slaughter – Die gute Tochter 5/5

Irgendwie scheint die drei meine Zahl zu sein =) In diesem Monat jetzt kommt ja dann auch die Jahresstatistik, bin gespannt, wie viel ich dieses Jahr geschafft habe. Gezählt habe ich noch nicht =) Und was war bei euch so los?