Katrin Lankers – Elfenblick posted by on 14. Mai 2012

Die 16-jährige Mageli hat es nicht leicht in ihrem Leben. Ständig hat sie Ärger daheim, in der Schule wird sie geachtet, weil sie anscheinend arrogant ist, gute Noten hat sie auch nicht und einen Dauerhunger hat sie auch. Zum Glück hat sie da ihre beste Freundin Rosann, die ihr immer mit Zitaten zur guten Laune verhilft und die ebenso verpöhnt ist in der Schule. Da macht sie auf einmal unheimliche Bekanntschaft mit dem Jungen Erin und sie weiß nicht mehr, was Traum und Realität ist, doch das sie füreinander geschaffen sind. Sie trennt die Welt der Menschen und Elfen, er redet etwas von den verlorenen Land und meint dies der Menschen. Was genau meint er? Als er in Gefahr ist, muss Mageli eine sehr große Entscheidung treffen – vermag sie es, ihn zu retten mithilfe der Träume?

Schon allein das Cover lädt ein, mehr über die Elfen zu erfahren und in das Buch hineinzutauchen. Der Klappentext verspricht auch traumvolle Stunden mit Mageli und Erin. Anfangs beschreibt die Autorin etwas viel und gibt sehr viel auf detailgetreue Einführung, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Vom Schreibstil her passt es sich genau dem Geschehen an und lässt dem Leser sofort Bilder vor die Augen zaubern der magischen Welt und was um Mageli passiert. Diese ist einem sofort sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas sehr bockig und arrogant scheint. Die Protagonisten erscheinen einem real und ihre Welt ist sehr bildlich beschrieben, man hat sofort ein klares Bild vor Augen der ganzen Situation. Man merkt richtig, wie es zwischen Erin und Mageli knistert, leider wird hier immer wenn es ausführlicher wird, wieder abgebrochen und lässt den Leser eigentlich etwas im Unklaren. Das ganze Buch kann man in keine richtige Sparte der Fantasy einsortieren – es enthält von jedem etwas, sei es Urban, Romantic oder richtige hochwertige Fantasy. Ein Minuspunkt oder zwei muss ich hier aber doch geben: Es fehlt vielen Sachen im Buch an Logik, es wird zu schnell und zu einfach aufgeklärt und das meiste ist sehr vorhersehbar, weshalb nie eine richtige Spannung aufkommt. Leider endet das Buch ziemlich schnell, hier könnte man meinen die Autorin wollte zu einem schnellen Ende kommen. Nichts desto trotz war die Auflösung mehr als überraschend, hatte man doch nicht wirklich damit gerechnet und es lässt einen Aha-Effekt zurück. Trotz diesen zwei Mankos war es eine willkommene Abwechslung zu Vampiren, Werwölfen etc., einmal in die Welt der Elfen abzutauchen und mitzuerleben, wie diese sich mit Menschen verstehen. Die traumhaften Bilder, die die Autorin durch das Geschriebene vermittelt, verhelfen zu kleinen Tagträumereien. Nach einer Fortsetzung hat sich das nicht für mich angehört, aber ich wäre nicht sauer, wenn es eine geben würde – natürlich lese ich die dann auch!  Dieses Buch ist ein Jugendbuch, das sich auch gerne Erwachsene zu Gemüte führen können, die sich nicht zuviel Anspruch hiervon versprechen und einfach gerne einmal träumen möchten, sich in die Welt der Elfen verziehen möchten!

An dieser Stelle vielen Dank an BloggdeinBuch und an den Verlag arsEdition, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben! Zu beziehen gibt es das Buch hier.

3,5 von 5 Punkten

Karen M. Moning – Shadowfever posted by on 1. Mai 2012

Mac, die Jägerin der Schatten wird selber zur Gejagten. Sie weiß nicht, wem sie noch trauen kann oder wer ihr Feind ist, geschweige denn Freund. Der letzte, alles entscheidende Kampf rückt immer näher und steht schließlich ganz bevor. Am Ende muss Mac eine Entscheidung treffen, sie muss über das ganze Schicksal der Menschheit und der Welt entscheiden – wird sie die Welt retten oder zerstören?

Endlich durfte ich das Finale der Fever-Saga in Händen halten und lesen, leider ist es schon vorbei. Mac ist in diesem Buch eine ganz andere und so auch die anderen Protagonisten. Anfangs war sie mir eher etwas unsympathisch, aber man versteht sie und freundet sich damit an. Der lockere, leichte Schreibstil auch in diesem Band der Autorin macht des dem Leser leicht, dem Geschehen schnell und gierig zu folgen. Es ist, als würde man mit Mac verschmelzen, man fühlt sich stellenweise sogar wie an ihrer Stelle. Die Autorin versteht es wirklich, die Protagonisten lebensecht in den Kopf des Lesers zu zeichnen, ein wahrhaftig gutes Kopfkino findet in diesem Buch statt! Wer die vorherigen Bände gelesen hat, wird hier mit seinen Erwartungen belohnt, ein besseres Finale kann sich die Autorin nicht einfallen lassen. Das Ende wirkt nicht wie hingeschmettert, wie es oftmals der Fall ist bei abschließenden Bänden – es wirkt alles perfekt und lädt einen sogar zum Hoffen auf weitere Bände ein, wobei das hier ja der letzte sein soll. Viele Fragen aus den vorherigen Bänden werden hier mit Antworten belegt, auf die man in jedem Band gebangt hatte und gehofft hat, dass mehr und mehr offenbart wird. Hier ist das der Fall und es lässt einen doch immer wieder staunen, hat man doch einiges schon selbst geahnt. Es fügt sich alles wunderbar zusammen, einige Überraschungen gibt es auch noch, sowohl gute als auch böse. Last, but not least – die Reihe sollte wirklich verfilmt werden, das kann ich mir gut vorstellen, das dies gut ankommen würde bei den Mac-Fans.  Und nun zu guter Letzt: Bitte, bitte, bitte liebe Autorin – schreib die Reihe weiter!

5 von 5 Punkten

Brenna Yovanoff – Schweigt still die Nacht posted by on 31. März 2012

Mackie Doyle lebt in einer Kleinstadt namens Gentry. Doch eigentlich kommt er aus einer anderen Welt, aus einer dunklen von Tunneln umgebenen Welt, die unter der Erde liegt mit wandelnden Toten und einer Herrscherin, grausam wie die Nacht. Er wurde gegen ein Menschenkind aus der Wiege ausgetauscht und muss nun schon seit vielen Jahren damit klarkommen, in der Welt der Menschen zu leben – und das möglichst unauffällig. Er tut alles dafür, nicht aufzufallen, bis die kleine Schwester seines Schwarmes Tate verschwindet. Da wird ihm bewusst, dass er sich gegen die dunklen Gestalten wenden muss, wenn er dies aufhalten will….

Zuerst wusste ich gar nicht, um was es in diesem Buch eigentlich geht, wer Mackie genau ist und woher er kam. Doch von Zeile zu Zeile wurde es einem bewusster und man wurde immer tiefer in den Lesesog gezogen. Mackie ist einem sofort sympathisch, auch wenn er eine melancholische Stimmung verbreitet. Anders Tate, gegen diese hegt man immer etwas Antipathie – ist sie doch recht grimmig immer und ihre Kommentare sind auch nicht die richtigen, da hätte man sich als Leser schon so einige andere Dialoge gewünscht und mehr Einsehen von Tate, mehr Gefühl. Die Idee, die die Autorin mit dieser Geschichte hatte, ist wirklich eine einzigartige, fantastische Story. Man wird von der Erde bis tief in die Tunnel unter die Welt entführt und erlebt mit Mackie und seinen Freunden so einiges. Der leichte Schreibstil lässt einen am Stück lesen, so dass  Aufhören eigentlich fast unmöglich ist. Das ist zwar ein Jugendbuch, lässt sich aber auch als Erwachsener sehr gut lesen und würde vielen Fantasyfans zusagen dem Stil nach. Man kann nur hoffen, dass die Autorin noch mehr solche tolle Romane schreibt!

4 von 5 Punkten

Ina Norman – AvaNinian posted by on 28. März 2012

Die junge Fürstentochter Avaninian trägt den Namen der doppelgesichtigen Göttin, in deren Zeichen Sie geboren wurde. Die Erdenmutter hat ihr die Kräfte der Erdentiefe geschenkt und sie ist dazu ausersehen Tillholde einmal zu regieren als Fürstin. Das Reich wird von schweren Erdbeben heimgesucht und Avaninian ist die Einzige, die es davon mit ihren Kräften befreien kann. Nun soll sie aber für eine dreijährige Ausbildung in das Haus der Weisen, um ihre Kräfte zu schulen und lenken zu lernen. Nach dieser Ausbildung ist sie nicht mehr dieselbe, denn dort hat sie den jungen Jermyn kennengelernt – ein Dieb, der Gedanken lenken kann und der aus den Gossen Deas kommt, der großen Hafenstadt. Ist sie nun mehr Ava oder mehr Ninian?

Zwei unterschiedliche Menschen kreuzen ihren Weg, unterschiedlicher können sie nicht sein. Avaninian, die naive, zickige Fürstentochter und Jermyn, der dreiste, unverschämte Dieb aus der Gosse. Und doch fühlen die zwei sich auf der Stelle zueinander hingezogen, auch wenn sie es nicht sofort merken. In anderen Rezensionen habe ich schon gelesen, dass die Leser sich nicht richtig mit den Charakteren anfreunden konnten, da sie fremd beschrieben wurden, dem kann ich gar nicht zustimmen. Ich war sofort mit den Beiden eins und ich habe mich über ihre widerspenstigen Gedanken gefreut. Man kann sich öfters mal nicht entscheiden, zu wem man sich mehr hingezogen fühlt, aber im Endeffekt sind sie einem beide gleich “sympathisch”. Die Autorin hat mit ihrem ersten der fünf Bände eine schillernde Welt in den Köpfen der Lesern geschaffen, das von Anfang bis zu Ende. Die Orte, die Menschen – selbst die Gedanken, sind so veranschaulicht beschrieben, als hätte man sie farbig vor Augen. Der Schreibstil passt zu der Zeit, in der das Buch spielt – es ist nicht nur eher historisch, sondern auch fantastisch – die perfekte Mischung, welche man aus einem Roman mischen könnte. Die Wortspielereien zwischen den Protagonisten sind gut gewählt und sehr schön ausgedacht von der Autorin, die Figuren hat sie lebend gezeichnet in unseren Köpfen. Man möchte gar nicht mehr aufhören Avaninian und Jermyn auf ihren erst unterschiedlichen Wegen zu begleiten, wird doch abwechselnd aus seiner und aus ihrer Sicht berichtet. Eine wunderschöne Lovestory in historischen, fantastischen Zeiten, die einem großes Kopfkino liefert. Hoffentlich halten die weiteren fünf Bände das aufrecht und lassen nichts von der erhaltenden Spannung aus, denn genau diese werde ich weiterverfolgen und ich kann sie nur jedem Fantast mit historischer Vorliebe empfehlen!

5 von 5 Punkten

Ich möchte mich beim Pomaska-Brand Verlag herzlich bedanken für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares von Avaninian, dieser hat mich auf eine wunderbare Reihe gestoßen, die es lohnt weiterzuverfolgen!

Kelley Armstrong – Pakt der Hexen posted by on 10. März 2012

Hexen-Chefin Paige Winterbourne hat alle Hände voll zu tun mit ihrem Clan, ihrer Stieftochter Savannnah und den sozialen Kontakten zu allen möglichen Arten von mysteriösen, paranormalen Wesen. Zudem genießt sie ihr neues Leben mit dem Magier an ihrer Seite, Lucas Cortez. Doch dann gerät alles aus den Fugen – Lucas´Vater sichert sich Paiges Hilfe bei der Suche eines Mörders, der es auf die Kabalenmitglieder abgesehen hat. Sie kann sich und ihre Tochter nur durch einen Ausflug in die Unterwelt retten….

Dieser Band hat mir bisher am besten gefallen, die Spannung ist hier einfach greifbarer und die Personen gehen einem näher als sonst. Natürlich treten hier Protagonisten aus den Vorbändern auf, die einem schon sehr bekannt sind. Manche sind diesmal sehr präsent, andere nur im Hintergrund. Die Autorin zieht den Leser durch die paranormale Welt mit und lässt ihn Seite um Seite durchblättern, um zu erfahren, wer hinter den Kabalen her ist und aus welchem Grund. Öfters wird man auf eine Fährte gelockt, nur um sie dann wieder im Hintergrund stehen zu lassen und einen neuen Gedankengang zu gehen. Erotische Szenen gibt es auch, aber zum Glück nicht NUR, was bei Fantasy immer häufiger vorkommt, hier ein großes Lob an die Autorin – zuviel Erotik kann die ganze Geschichte hinüber machen. Hoffentlich sind die nächsten Bände auch sehr viel besser als die letzten und es wäre toll, mal wieder mehr über die Werwölfe zu lesen, um die es anfangs so groß ging. Diese Reihe kann man wirklich nur weiterempfehlen an Fantasybegeisterte, die nicht nur auf Erotik abfahren und auch etwas Pfiff in der Geschichte haben möchten!

5 von 5 Punkten

Lara Adrian – Geschöpf der Finsternis posted by on 11. Februar 2012

Elise Chase, die wir schon aus dem letzten Band kennen, durchstreift mit einem Dolch die Gegend in Boston. Sie will sich an den Vampiren rächen, die ihr ihren Sohn genommen haben. Sie kann mit Ihrer Gabe die Beute durch übersinnliche Kräfte aufspüren. Auf der Suche trifft sie auf den gefährlichsten Krieger des Ordens – Tegan. Die zwei verbünden sich, bald knistert es nur noch vor Leidenschaft und beide können eigentlich gar nicht mehr ohne einander, ob sie wollen oder nicht…
Auch der dritte Band rund um die Krieger ist wieder mit viel Erotik und Spannung vollgepackt. In diesem geht es um Tegan, den verschlossensten und gefährlichsten aller Krieger. Es tut gut, diesen etwas besser kennenzulernen, als in den vorangegangenen Bändern und es ist schon fast unheimlich was eine Frau mit ihm anstellen kann. Eigentlich geht es in diesen Büchern immer um das gleiche, aber es ist doch immer wieder fantastisch darüber zu brüten und mit den Protagonisten mitzufiebern. Ich freue mich auch schon auf den nächsten Band, welcher schon bereit liegt und bin gespannt, um welchen Krieger es sich dann handelt!

5 von 5 Punkten

Iris Johansen – Pandoras Tochter posted by on 6. Februar 2012

Megan hört als Kind mit 7 Jahren schon Stimmen. Ihre Mutter redet ihr dies aus, verrückt sei sie zwar nicht, aber das geht wieder weg. Das stimmt, sie werden seltener und als ihre Mutter stirbt, ist Megan 15. Bis sie 27 ist, hört sie keine Stimmen mehr, sie ist Ärztin und froh, die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Sie wohnt bei ihrem Onkel Phillip, der sie nach dem Tod ihrer Mutter aufgenommen hat. Als es jedoch jemand auf sie abgesehen hat, kommen die Stimmen zurück und Megan muss sich dem stellen, was es damit auf sich hat. An ihrer Seite stehen einige “Freaks”, unter anderem auch Grady, den sie schon seit Kindheit kennt, denn er war anscheinend ein guter Freund der Mutter. Mit ihm findet sie so einiges über sich selbst heraus…

Schon das Cover lädt ein, das Buch lesen zu wollen, wie auch der Klappentext. Ich weiß nicht, ob ich es in die Kategorie Thriller einordnen würde, wohl eher Fantasy mit einem Schuss Thriller. Auch die erotische Ausstrahlung kommt hier nicht zu kurz, wie aber bei manch anderen Fantasybüchern nicht ganz so krass, was ich gut finde. Etwas genervt war ich von Megans überfürsorglichen Gefühlen für andere, aber das war wohl eines ihrer Charakteristika. Die Charaktere an sich waren sehr gut gezeichnet, man hatte sie lebhaft vor Augen. Natürlich bangt man im Laufe des Buches mit Megan mit, was mit ihr geschieht und wie sich alles um sie herum entwickelt. Gerne würde man manchmal eingreifen, die Leute zu etwas bewegen, umso schneller blättert man die Seiten um. Die Autorin beschäftigt sich hier mit einem komplexen Thema, sind doch einige Menschen in der Realität auch davon überzeugt, dass es Individuen gibt mit übersinnlichen Fähigkeiten, sei es auch umstritten. Daran hat mir gut gefallen, dass es zwischen Realität und Mystik nur ein kleiner Schritt war in diesem Buch. Die Autorin regt den Leser zum Nachdenken an mit ihrer Geschichte, auch ist unklar, ob das das Ende war oder ob die Geschichte weiter fortgeführt wird. Ich würde das Buch gerne Thrillerliebhabern empfehlen, aber ich würde behaupten, es empfiehlt sich eher noch Fantasybegeisterten.

5 von 5 Punkten

Karen M. Moning – Gefangene der Dunkelheit posted by on 27. Januar 2012

Nun haben es die dunklen Mächte geschafft, in die Welt der Menschen einzudringen und alles zu verwüsten. Schaffen sie es, diese für sich ganz einzunehmen? Kann MacKayla die Welt retten?
Dieser Teil knüpft nahtlos an den letzten Teil an und der Leser wird wieder gejagt durch die Zeilen – man verfolgt Macs Schritte und möchte noch immer dem Geheimnis Barrons auf die Spur kommen, man kommt immer näher, aber weiß man am Ende, was ihn umgibt? Auch hier knistert es wieder heftig, die Autorin bringt die Gefühle richtig herüber, der Leser wird richtig in den Bann gezogen – es ist wieder eine Hechelei durch das Buch. Am Ende will man natürlich direkt den nächsten – und leider auch den letzten – Teil lesen, um zu erfahren wie die ganze Sache ein Ende findet, weil man es einfach nicht mehr aushält mit der Unwissenheit zu “leben”. Die Reihe neigt sich langsam dem Ende zu, was ich ehrlich sehr schade finde, habe ich mich doch so sehr an die Charaktere gewöhnt – ich denke, so geht es den meisten Lesern dieses Werkes. Empfehlenswert an Fantasyfans, die nicht nur von Vampiren und Werwölfen lesen möchten und gern etwas Humor im Buch haben!

5 von 5 Punkten

Marjorie M. Liu – Geliebte des Feuers posted by on 18. Januar 2012

Und wieder ein Band rund um die Gestaltwandler und die Psis! Dean glaubt seine große Liebe Mirabelle seit zwanzig Jahren tot, doch er konnte sie nie vergessen. Der hellseherische Ermittler der Dirk & Steele Agentur trifft sie eines Tages aber in Taiwan wieder – sie lebt! Er kann es nicht glauben! Doch wie lange lebt sie noch? Denn auch hier lauert die Gefahr, in Form eines wahnsinnigen Killers, der seine Opfer bei lebendigem Leibe verbrennt. Dean will alles tun, um seine Liebe des Lebens nicht noch einmal zu verlieren, doch haben sie überhaupt eine Chance, gegen einen Gegner, der ein mächtiger Drache zu sein scheint?
Der mittlerweile dritte Teil der Autorin lässt etwas nach, auch wenn der Schreibstil immernoch genauso fesselt. Es passiert aber im Prinzip nichts neues, aber ist das nicht in fast allen Romantasyromanen so? Die Geschichte an sich ist auf jeden Fall wieder sehr lesenswert und zieht den Leser in seinen Bann, man fiebert mit Miri und Dean mit und hofft, dass sie noch richtig zueinander finden, man kann es eigentlich kaum abwarten bis ans Ende des Buches zu gelangen, nur um dann festzustellen, dass es schade ist, dass die Geschichte schon vorbei ist. Jedem der gerne Liebeleien liest mit einem Hauch Fantasy, sei zu dieser Reihe geraten!

4 von 5 Punkten

Karen M. Moning – Im Schatten dunkler Mächte posted by on 9. Januar 2012

Auch im dritten Teil jagt die 22-jährige Mac immernoch den Feenwesen, Unseelie und dergleichen hinterher oder haut vor ihnen ab, vor allem aber ist sie noch immer zusammen mit Barrons auf der Suche nach dem Sinsar Dubh. Am dringlichsten sinnt sie aber nach Rache am Mörder ihrer Schwester Alina, deswegen ist sie überhaupt in Dublin. Als ihr eine Seite aus Alinas Tagebuch zugeschickt wird, ist sie schockiert, sind die Zeilen ihrer Schwester doch sehr verzweifelt, ganz anders, als sie sich gab. Die dunklen Mächte haben es noch immer auf Kayla abgesehen und sie ist gezwungen mit ihnen ein Bündnis abzuschließen, mit einem Feind, dessen magische Anziehungskraft zur größten Bedrohung wird.
Der dritte Teil der Fever-Saga hat mich dieses Mal noch hibbeliger gemacht als die zwei vorigen, Fingernägel-kauend habe ich Seite um Seite geblättert, um auch herauszufinden, wer denn nun eigentlich der geheimnisvolle Barrons ist, was aber wieder im Dunkeln steht. Kayla wird mit jedem Band sympathischer, ist sie doch nicht mehr das kleine Vorstadtmädchen von früher, das sie war, das auf Popstars etc. stand. Nun ist sie eine starke Persönlichkeit, die es mit den dunklen Mächten aufnimmt. Was jagt die Autorin einen durch die Welt der Feen, wie dem erotischen Tod-durch-Sex-Feenwesen V´Lane, man hat ihn richtig vor Augen. Er und Barrons mögen sich gar nicht – warum eigentlich nicht? Ich hoffe, das erfährt man auch in den Folgebänden zu gegebener Zeit. Bei diesem Buch hat man das Gefühl, als stecke man mittendrin in der Welt der dunklen Mächte rund um Mac, man sieht sich schon selber mit dem Speer durch die Straßen Dublins laufen. Das “Ende” des Buches war sehr überraschend für mich, das lässt mich nur noch mehr auf den nächsten Band fiebern, den ich umgehend anfangen werde und nach diesem bestimmt den fünften mit noch mehr Eifer!

5 von 5 Punkten