Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße posted by on 7. September 2015

Eine Entführung in die magische Fantasiewelt – jedes Kind hatte eine, jedes Kind hatte einen Ort, an welchem es sich mit fabelhaften Kreaturen oder dergleichen getroffen hat und vieles erlebt hat. Auch der Protagonist in Gaimans Roman „Der Ozean am Ende der Straße“ hatte ein solches Erlebnis…

Autor: Neil Gaimann
Titel: Der Ozean am Ende der Straße
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Verlag: Eichborn
Erscheinungsdatum: 08.10.2014
Hardcover: 238 Seiten
Preis: 18,00 €

„Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen…“
Die Erzählweise des Autors packt den Leser sofort bei der Stange – man ist gefangen in der mystischen Welt, die der nun etwas ältere Protagonist erzählt. Er fährt in seine Heimat zurück wegen einer Beerdigung und erinnert sich zurück an die Zeit, als er hier mit 7 Jahren gelebt hat – und auch Lettie Hempstock, die Freundin mit ihrem Ententeich, welcher ein Ozean sei, wie sie behauptet.
Die Begegnung mit den Hempstock-Frauen ist einzigartig und man fühlt sich in Märchen versetzt, sobald sie anfangen zu erzählen. Sie sind die Weisheit an sich und die Beschützerinnen – sie meistern alles und bringen alles ins Lot, wie es sein soll. Lettie ist da auch keine Ausnahme – sie zeigt dem Protagonisten den Teich, ihren Ozean. Dort passieren die unglaublichsten Dinge und der Protagonist macht Bekanntschaft mit schönen Dingen, aber auch mit Monstern.
Der Schreibstil des Autors ist poetisch, idyllisch mit den Erinnerungen des Ich-Erzählers. Die Mystik sickert hier schön durch, hat der Autor doch schon immer eine Schwäche für solches und auch zu den Göttern, wie in anderen seiner Werke erkennbar. Die fantastischen Monster im Roman haben tatsächlich Ähnlichkeit mit den wahren Monstern des Lebens – sei es hier die Angst vor dem Alleinsein, des Erwachsenwerdens und das Drumherum eines Kindes. Geschickt verwebt der Autor diese Eigenschaften sowie auch die wichtigen Dinge wie Freundschaft und Vertrauen in einen Roman, der nur von fantastischen Elementen strotzt.
Als Leser lässt man sich gern in diese märchenhaft Welt zurückversetzen und lernt gemeinsam mit dem jungen Protagoisten die wahren Monster der Realität kennen – in seiner Denkweise noch in Form von fantasievollen Gestalten. Es wird ein Märchen erzählt, das leider wahr ist – nur in anderer Form. Es wird verschönt aufgetischt, so dass man neben dem Geschriebenen auch zwischen den Zeilen lesen muss, um alles wahrzunehmen.
Der Protagonist hat in jungen Jahren so wahrlich schon mit einigen Monstern zu kämpfen, die er aberz ohne Selbstmitleid und ohne Nörgeln anerkennt und etwas daraus macht. Er lernt schnell und kann sich selbst helfen und versucht auf seine ganz eigene Weise in der realen Welt zurechtzukommen. Begleitet man ihn so, fühlt man sich einerseits in eine märchenhafte, wenn auch etwas gespenstische Welt zurückversetzt, hat hier aber auch einen sehr mutigen, kleinen, jungen Mann an seiner Seite, den man nur bewundern kann.
Ein weiteres Meisterwerk des Autoren -welches keineswegs zu ignorieren ist. Als Gernleser des Autors und auch des Genres sollte man dieses Werk unbedingt in die Hände nehmen und eintauchen. Meinerseits gibt es hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung, für mich ein Topbuch des Autors!
5 von 5 Punkten
Olga A. Krouk – Ewiglich…Dornröschen? Kiss my ass! posted by on 25. Februar 2015

Schwanken wir nicht auch manchmal, ob es sich um Realität oder Traum handelt? Was, wenn die Realität mit dem Traum verschmilzt und die Fantasie überhand nimmt? Auch im Roman von Olga A. Krouk weiß die Protagonistin nicht mehr ein und aus, wo die Realität aufhört und der Traum anfängt oder anders herum.


Autor: Olga A. Krouk
Titel: Ewiglich…Dornröschen? Kiss my ass!
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: U-Line
Erscheinungsdatum: 24.11.2014
Taschenbuch: 176 Seiten
Preis: 9,95 €
bereitgestellt durch BdB

Ly, eigentlich Lyana, ist 16 und Gründerin einer Heavy-Metal-Band. Sie mag die Musik, viel Essen und ihr gechilltes Leben. Da findet sie sich auf einmal im Körper einer Prinzessin wieder in einer anderen Realität und soll plötzlich den Prinzen umgarnen. Wie ist sie nur da hineingeraten? Davon hat Ly allerdings keine Ahnung und hält mit ihrer rockigen, spritzigen Art das ganze Königreich auf Trab.

Man hat eigenlich keine Chance sich einen Überblick zu schaffen, findet man sich doch direkt in Lys wirren Gedanken, bevor man sie überhaupt kennenlernt. Als erstes erfährt man, wie sie als Prinzessin aufwacht und was ihr hier alles widerfährt. Nur nach und nach erfährt man auch, wie sie hierher gelang oder wie sie denkt, dass es geschehen sei. Das letzte Mal stand sie noch vorm Kühlschrank mit Müsli und Milch und schon findet sie sich als Prinzessin in einem verqueren Märchen wieder.

Der Schreibstil, der locker und leicht ist, sowie die spritzige und humorvolle Art der Autorin verleitet einen, einfach weiterzulesen und nicht mehr aufzuhören. Man kommt aus dem Schmunzeln eigentlich gar nicht mehr heraus. An der Sprache ist gleich zu merken, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, die Protagonistin selbst ist auch erst 15 Jahre alt. Es ist sehr hektisch geschrieben, so dass man kaum Lys Gedankengängen nachkommt, was der Geschichte aber einen Pluspunkt gibt, da man sich genauso verwirrt und vor den Kopf gestoßen fühlt wie Ly. In jedem Satz streut die Autorin eine Prise Humor, was das Lesevergnügen nur noch mehr ansteigen lässt.

Auch Lys Freunde und Familie scheinen in ihrem „Traum“ einen Auftritt zu haben, nur mit dem Unterschied, dass diese sie nicht als Ly kennen. Man fragt sich wie Ly, wie sie da gelandet ist und was echt ist und was nicht. Mittlerweile erfährt man auch, was mit ihrem Körper in der realen Welt geschehen ist und somit fragt man sich nur noch mehr, was da wohl gerade passiert.

Von der Prinzessin auf der Erbse zu Dornröschen bis zurück in die Gegenwart zu einem rockigen Girlie – die Autorin hat hier alles beigemischt und der Sprache einen leichten derben Humor verpasst. Mit dem Ende rechnet man nicht so ganz, als alles sich auflöst, dennoch ist es ein sehr gut gelungener Aha-Effekt und lässt den Leser zufrieden zurück.

Das Buch ist nicht nur eine spritzige Ausflugsreise in die Fantasie für die jüngeren Leser, sondern auch für diejenigen, die junggeblieben sind und sich gern einmal eine kurze Zeit von der Realität eine Auszeit nehmen möchten und sich in eine witzige Welt flüchten möchten. Wer von uns träumt nicht manchmal, eine Prinzessin zu sein und den Prinzen zu küssen?

5 von 5 Punkten

Sandra Henke & Kerstin Dirks – Begierde des Blutes posted by on 3. Februar 2015

Was alles aus einem vermeintlich falschen Brief im Kasten werden kann? So erfährt man von einer Frau, die Jahrhunderte vorher gelebt hat und scheinbar das erlebt hat, was in den Memoiren steht. Auch die Protagonistin in „Begierde des Blutes“ wird mit so etwas konfrontiert und stößt an ihre Grenzen der Glaubwürdigkeit…

Autor:  Sandra Henke & Kerstin Dirks
Titel: Begierde des Blutes – Die Condannato-Trilogie 1
Genre: Urban Fantasy
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Februar 2015
eBook: 232 Seiten
Preis: 7,99 €
bereitgestellt durch BdB

Als Tamara nach Hause kommt, findet sie einen großen Umschlag in ihrem Briefkasten. Dieser ist weder adressiert noch befindet sich Werbung oder ähnliches darin. Was sie darin findet, sind die Memoiren einer Sophie Ashford. Wer hat ihr diese zukommen lassen, wer hat ein Interesse daran, dass sie sich damit beschäftigt? Sie geht der Sache auf den Grund und lernt dabei den mysteriösen Dorian Everheard kennen. Sofort ist sie von ihm gebannt und will nur noch an seiner Seite sein. Doch geht auch eine Gefahr von ihm aus, denn er gehört der Condannato-Loge an, einem sehr mächtigen Vampirbund…

Sofort ist man gefesselt von dem Geschriebenen. Die Autorin führt den Leser direkt in das chaotische Leben der Tamara ein. Die Werbedesignerin muss sich kurzerhand mit den Memoiren einer gewissen Sophie Ashford auseinandersetzen. Dabei fragt sie sich immer wieder, wer Interesse daran hat, dass sie sich damit beschäftigt. Bei ihren Nachforschungen trifft sie auf den geheimnisvollen Dorian – ein Vampir. Überhaupt handeln die ganzen Memoiren von Vampiren etc. – soll sie das alles glauben oder ist das einfach Humbug?

Spannend geschrieben mit interessanten Dialogen und Handlungen wird der Leser in die Fantasiewelt entführt und gibt sich vollends der Geschichte hin. Die abwechselnde Sichtweise von Tamara und Sophie werden gekonnt erzählt, man könnte fast meinen, die beiden wären ein und dieselbe Person, nur in verschiedenen Jahrhunderten. Auch was sich abspielt könnte beidermaßen gleich sein – es scheint zu viele Parallelen zu geben, als dass es sich um einen Zufall handelt.

Spätestens da hat die Autorin den Leser an der Angel, man wartet gebannt auf die Lösung des Rätsels. Die heißen Szenen zwischendurch heizen die ganze Situation nur noch mehr an, man möchte unbedingt erfahren, wie es um Sophie steht und auch um Tamara, ob sie das finden, was sie suchen.

Für Fans der Urban-Fantasy ist dies eine gelungene Abwechselung, es ist hier alles vorhanden. Von Spannung, vielen Vampiren sowie heißen Szenen, einfach alles! Durchweg kann ich das Buch allen Lesern solchen Genres empfehlen, ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Teile der Condannato-Trilogie genehmigen.

5 von 5 Punkten

Nichola Reilly – Herrscher der Gezeiten posted by on 26. Januar 2015

Wir Menschen machen uns viel zu wenig Gedanken darüber, was aus unserer Welt werden könnte. Was passiert mit uns, wenn die Naturkatastrophen zuschlagen, als Rache dafür, was wir der Welt antun? Man stelle sich vor, das Meer überflutet die ganze Erde – wohin verschlägt es uns dann? Das Thema behandelt die Autorin Nichola Reilly in ihrem Endzeitroman „Herrscher der Gezeiten“, in welchem die Bewohner einer kleinen Insel seit langem nichts anderes mehr kennen als Ebbe und Flut…

Autor: Nichola Reilly
Titel: Herrscher der Gezeiten
Genre: Fantasy, Dystopie
Verlag: Darkiss
Erscheinungsdatum: 12.01.2015
Gebunden: 352 Seiten
Preis: 14,99 €
bereitgestellt durch BdB

Die Erde ist überflutet und die letzten Überlebenden verharren auf einer kleinen Insel. Hier wird die Flut mit jedem Mal schmaler und greift mehr über. Coe, eine Bewohnerin, spürt mit jedem Tag mehr, dass sie die Bewohner nicht mehr hier haben möchten. Sie erledigt ihre erniedrigende Arbeit so gut sie kann und setzt sich gegen die anderen zur Wehr. Dann gibt es da noch Tiam, welchen sie heimlich anschwärmt, er ist ihr einziger Freund auf der ganzen Insel. Dann passiert das Unvermeidliche – der König der Insel liegt im Sterben und hat keinen einzigen Erben hinterlassen. Ausgerechnet Coe wird in das Schloss eingeladen und erfährt mehr, als ihr lieb ist. Die königliche Familie hütet ein Geheimnis, das alles für immer verändern wird. Gibt es einen Ausweg aus diesem nimmer endenen Alptraum? Coe und Tiam versuchen hierauf Antworten zu finden, sie müssen sich aber beeilen, bevor die Flut die Welt verschluckt…

An Coe kann man sich als Leser schnell gewöhnen. Man empfindet zuerst einmal Mitleid mit ihr, hat sie doch überall Narben, eine Hand ab und wird von allen gemieden und gehänselt. Als man von ihrer Schwärmerei für Tiam erfährt, ist man gleich gebannt, ob sich da etwas entwickelt. Er scheint sie auch zu mögen und ein recht anständiger Kerl zu sein.

Es ist erstaunlich wie die Autorin so viele Elemente zueinander fügt, was sie aus allen Informationen macht. Kaum vorstellbar, dass diese Menschen uns weit voraus leben, aber auf dem Stand des Mittelalters leben. Am schwersten vorstellbar ist es allerdings, dass diese keinerlei Liebe und Zuneigung kennen – nicht, dass sie diese einfach verabscheuen, sie kennen sie einfach nicht. Es wurde ihnen nicht beigebracht und Kinder zu machen ist nur gut, damit sie einen besseren Platz auf der Formation erhalten. Auf dieser müssen sie sich aufhalten, wenn die Flut kommt.

Natürlich entwickelt man auch vielerlei Gefühle gegenüber den Bewohnern, von Hass bis zu Mitleid und Trauer. Es ist ein wahres Wechselbad der Gefühle, durch das der Leser gewogen wird. Wie es bei so allen Dystopien ist, hat man immer im Hinterkopf, wie es wirklich wäre, wenn man selbst Teil der Geschichte wäre. Durch die gute Sprache und leichten Dialoge macht die Autorin das Weiterlesen einfach und man gelangt schnell ans Ende – leider! Es lässt aber zu hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Fans von Dystopien und welche, die es noch nicht sind, werden hier ein gutes Buch finden. Man taucht vollständig in eine andere Welt ein und vermag sich nicht auszumalen, wie das in der Realität wäre, was man sich ehrlich gesagt auch nicht vorstellen möchte. Es ist aber sehr unterhaltsam, den Inselbewohnern über die Schulter zu schauen, vor allem Coe, wie sie alles meistert und was für Geheimnisse sie ans Licht bringt!

5 von 5 Punkten

Kerstin Michelsen – Nora Morgenroth: Die Gabe posted by on 12. Januar 2015

Was würdest du tun, wenn du aufwachst und eine Gabe hättest? Eine Gabe, die dich die Toten hören lässt? Jeder normale Mensch würde wahrscheinlich denken, er sei verrückt und an sich zweifeln. In Kerstin Michelsens Roman „Nora Morgenroth: Die Gabe“ denkt die Protagonistin dies auch erst, ändert jedoch dann ihre Meinung hier gegenüber…

Autor: Kerstin Michelsen
Titel: Nora Morgenroth: Die Gabe
Genre: Fantasy, Krimi
eBook: 198 Seiten
Preis: 2,99 €

Nora Morgenroth hat mit ihrer Schwester und deren Mann einen Unfall auf einer Autobahn. Es war verschneit und ihre Schwester sah nicht gut deswegen. Im Krankenhaus wacht sie auf und kann sich so gut wie an nichts erinnern. Nur wird sie bald von komischen Träumen und auch von Stimmen von Toten heimgesucht, wie z.B. ihre Oma oder ihren Vater. In ihrer Wohnung erhält sie verstärkt Visionen und erfährt kurz darauf, dass hier eine junge Frau unter komischen Umständen ums Leben kam…

Eine wirklich gute Idee hat die Autorin hier mit dem Roman. Eine Gabe, welche die Toten hören lässt? Wie viele von uns haben sich hierüber schon einmal Gedanken gemacht.

Nora ist dem Leser eigentlich sofort sympathisch. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und hat einen geregelten Lebensablauf. Die Gabe bringt diesen jedoch etwas aus der Bahn und sie sieht sich neuen Herausforderungen gegenüber. So überkommt sie diese dann wenn sie nicht damit rechnet und lässt sie kraftlos zurück. Erst dachte sie, sie wäre noch geschwächt vom Unfall und es wären psychische Folgen, was der Arzt jedoch zurückweist.

Nach und nach findet sie sich damit ab, dass sie die Toten hören kann. Auch als sie verstärkt Visionen von Yasmine erhält, die vor ihr in der Wohnung gelebt hat. Diese kam unter komischen Umständen ums Leben, stürzte vom Balkon. Nora setzt alles daran, herauszufinden, was wirklich geschehen ist und Yasmine somit Ruhe zu geben. Hier setzt sie sich aber in ein Wespennest, da hier auch nicht gerade unbedeutende Persönlichkeiten mit im Spiel sind.

Etwas komisch war es, dass Franka ihr sofort alles geglaubt hat, als sie ihr davon erzählt hat. Normal zweifelt man doch erst einmal an so einer ausgefeilten Geschichte und denkt, dass derjenige vielleicht zuviel Fantasie hat. Ein bisschen mehr Skepsis würde hier schon nicht fehl am Platze sein.

Der leichte Einstieg sowie der lockere Schreibstil lassen einen durchweg lesen, jedoch fehlt meines Erachtens hier eine leichte Spannung. Nicht, dass hier gar keine wäre, sie wird aber auf einem Level gehalten und steigert sich nicht merklich viel. Das Ende ist auch etwas abrupt, aber dass es eine Fortsetzung hiervon gibt, vertröstet den Leser ungemein!

Was die Autorin hier liefert, ist ein Krimi mit übersinnlichen Elementen, welcher lesenswert ist und einen auch gut unterhält – wer diesen gelesen hat darf sich auf die Fortsetzung freuen!

3 von 5 Punkten

Nicole Böhm – Die Chroniken der Seelenwächter – Band 1: Die Suche beginnt posted by on 8. Dezember 2014

Hexen, Vampire etc….davon gibt es wahrlich genug. Da hatte die Autorin Nicole Böhm Idee und erfand die Schattendämonen und Seelenwächter. Genau mit diesen hat sie eine Reihe aus zwölf Bänden geschaffen. Bereits beim ersten geht es direkt zur Sache…

Autor: Nicole Böhm
Titel: Die Chroniken der Seelenwächter – Band 1: Die Suche beginnt
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Greenlight Press
eBook: 141 Seiten
Erscheinungsdatum: 20.08.2014
Preis: 0,99 €
bereitgestellt durch BdB

Jess, 18, begibt sich in die Kirche um ein Ritual abzuhalten. Mit diesem will sie mehr über das Verschwinden ihrer Mutter herausfinden. In dieser Kirche starb der Pfarrer bei einem Brand, dieser sollte mehr darüber wissen und Jess möchte seinen Geist befragen. Doch es geht alles schief und sie wird angegriffen von einem Schattendämon. Ab diesem Zeitpunkt läuft gar nichts mehr wie es sollte und landet in der geheimen Loge der Seelenwächter. Hier erfährt sie mehr, als sie eigentlich dürfte und auch darüber, dass ihre Familie mit allem irgendwie verzwickt ist….

Die Autorin fackelt gar nicht lange am Anfang mit langen Familiengeschichten, man wird direkt in Jess`Leben hineingeworfen. Es ist offensichtlich, dass Jess ein Geheimnis umgibt, von welchem sie selbst noch nichts weiß. Sie ist dem Leser sofort sympathisch. Sie hat etwas von einem kleinen Mädchen, das man unbedingt beschützen will. Auch ihre Fylgja, so etwas wie ein „Schutzengel“, wächst einem sogleich ans Herz. Als Freundin und Beschützerin ist sie um das Wohl von Jess besorgt und tut alles dafür.

So ganz ist die ganze Geschichte noch nicht schlüssig – wo ist Jess Mutter hin? Und was ist Ariadne, ihr Vormund? Im Laufe der Geschichte erfährt man zwar so einiges, aber lange nicht alles – man darf hier also gespannt sein auf die Fortsetzungen!

Auch Jaydee stellt man sich gleich als Beschützer vor, aber das ist er so ganz und gar nicht. In ihm lauert etwas böses, kaltes. Und doch ist er genau der böse Bube, den sich die Mädels wünschen. Zwischen Jess und ihm knistert es, ohne dass diese es merken. Der Leser hat das natürlich genau im Blick und hofft, dass es bald zu romantischerem zwischen den beiden kommt.

Die ganzen Namen in diesem Roman sind sehr außergewöhnlich, auch die Orte und das Teleportieren. Man kann sich alles direkt vor Augen vorstellen, die geheime Loge der Seelenwächter, einfach alles. Seelenwächter bringen Schattendämonen zur Strecke, welche sich wiederum von der Energie bzw. der Seele des Menschen nähren.

Es wird abwechselnd aus Jess und aus Jaydees Sicht geschrieben, es sind zwei total unterschiedliche Personen und doch gehören sie irgendwie zusammen. Beide sind sie total verunsichert, aber das auf ihre eigene Art.

Die Autorin hat mit ihrer Geschichte ein Kopfkino für den Leser geschaffen, die Fantasie wird auf der Stelle angekurbelt. Als die Geschichte dann endet, denkt man sich, dass das nicht wahr sein kann. Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Bände besorgen, denn ich kann es nicht abwarten, wie es weiter geht. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Urban Fantasy, aber hier hat die liebe Autorin mich total gefesselt!

Für Fantasyfans, die nicht immer nur etwas von Vampiren und Co. lesen möchten, ist dies genau richtig zur Abwechslung. Man erfährt viel und doch nicht allzu viel, es bleibt auf jeden Fall spannend – also Leute, zugreifen!

4 von 5 Punkten

Melissa Darnell – Herzblut – Wenn die Nacht stirbt posted by on 5. Dezember 2014

Es heißt ja, dass Nachfolger einer Reihe nicht besser als der erste Teil werden. Melissa Darnell beweist hier das Gegenteil mit ihrer Trilogie „Herzblut“. Auch der dritte Teil behandelt die Geschichte rund um Savannah und Tristan, für welche weitere Turbulenzen folgen in ihrer mystischen Welt…

 
Autor: Melissa Darnell
Titel: Herzblut – Wenn die Nacht stirbt
Genre: Fantasy
Verlag: Darkiss
Broschiert: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.06.2014
Preis: 12,99 €

Savannah musste Tristan zu einem Vampir machen, damit er überlebt. Monate vergehen, bis er sich erinnert und seine Fähigkeiten gescheit einsetzen kann. Da droht der nächste Krieg zwischen den Vampiren und dem Clann und Savannah und Tristan setzen alles daran, um dies zu verhindern. Mit Savannahs Mum & Dad und Tristans Schwester Emily machen diese sich auf eine lange Reise mit viel Turbulenzen, um die Streitigkeiten der Parteien zu schlichten und den Krieg zu verhindern. Ganz nebenbei müssen sie noch mit ihrer neuen Situation und ihrer Liebe klarkommen, welche zu scheitern droht…

Der dritte Teil der Trilogie nimmt rasant und nahtlos die Fahrt an den zweiten Teil auf. Die Autorin schafft es, den Leser sofort wieder da zu haben, wo er am Ende des zweiten Teils war. Sie reisst einen mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Savannah hat eine große Aufgabe damit, Tristan als Zögling zu einem guten Vampir zu erziehen. Sie hat Angst, dass er dem Blutdurst verfallen könnte oder nicht mehr der Tristan ist, der er zuvor war. Ihr Vater steht ihr hierbei an der Seite, gemeinsam bringen sie Tristan in die Welt der Vampire ein.

Als dann ein Krieg zwischen Vampire und Clann entstehen soll, sind diese natürlich zur Stelle und versuchen das zu verhindern. Auch müssen sie dem Rat beweisen, dass Tristan ordentlich zum Vampir erzogen wird und dass die beiden keinerlei Verräter sind. Da sie einzigartige Fähigkeiten haben, sind sie sowohl für Vampire als auch den Clann eine Gefahr und könnten somit missbraucht werden.

Der Schreibstil ändert sich nicht, ist genau gleich wie in den vorangegangenen Bänden. Unterschied ist meines Erachtens hier, dass die Spannung steigt. Man gleitet förmlich auf den Buchstaben dahin und kann es nicht abwarten, zu erfahren, wie es den beiden ergeht und wie sie alles meistern. Es ist, als wäre man selbst dabei, als würde man ihnen über die Schulter schauen.

Gefesselt und gebannt hofft man natürlich auf einen weiteren Teil, was man sich nach diesem Buch gut vorstellen könnte. Leider gibt es den 4. Band zunächst nur auf englisch, was sich hoffentlich bald ändert und uns deutschen Leser auch weiteres Futter zuteil wird!

Für Fantasyliebhaber rund um Hexen, Vampire und Gestaltwandler ist dies ein gelungenes Lesefutter, es ist leicht verständlich und auch nicht allzu klischeehaft – man kann sich ganz in einer Fantasiewelt entfalten und sich paar Stündchen aus der Realität verabschieden!

5 von 5 Punkten

Erin McCarthy – Beim nächsten Biss wird alles anders posted by on 5. September 2014

Vampire hin oder her – solch Romane gibt es genug. Doch nicht jeder verfügt über alles, was nötig ist, um den Leser bei Laune zu halten. Auch Erin McCarthy versucht sich an einem Vampirroman, mit viel Witz, Humor und auch Spannung. In diesem Roman hält der Casinobesitzer und gleichzeitig Vampir Ethan die Stellung und versucht das Herz der herzlich bissigen Alexis zu erobern…

Autor: Erin McCarthy
Titel: Beim nächsten Biss wird alles anders
Originaltitel: High Stakes (Vegas Vampires 01)
Genre: Fantasy
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 20.11.2009
Taschenbuch: 352 Seiten

Ethan Carrick, reicher Casinobesitzer in Las Vegas, Politiker und jahrhundertealter Vampir sucht eine „First Lady“. Eigentlich war er ein Weiberheld, was er aber nun ablegen will und eine Frau heiraten möchte, was seinen Stand als Präsident in der Vampirwelt festigen würde. Hier kommt Brittany Baldizzi gelegen, seine Zahnärztin. Sie wäre die perfekte First Lady für seine Karriere als Präsident. Doch er hat nicht mit ihrer Schwester Alexis gerechnet, die alles tut, um dies zu verhindern. Die Staatsanwältin sagt dem Vampir den Kampf an, dabei stellt sie fest, dass sie sich dem Vampir hingezogener fühlt, als sie gerne hätte. Kann sie ihm neue Gefühle lehren, sie als Normalsterbliche?

Man erwartet hier vom grünen Cover und dem Gemalten darauf eine spritzige, leichte Lektüre – und genau das erhält man hiermit. Die Autorin entführt einen direkt in die humorvolle Unterhaltung, man lernt hier erst einmal den Vampir Ethan und die Zahnärztin Brittany Baldizzi kennen, welche nicht nur jung, sondern auch sehr gutaussehend ist.

Im weiteren Verlauf lernt man noch die aufmüpfige Schwester von Brittany kennen; Alexis. Diese setzt alles daran, die „Beziehung“ von Brittany und Ethan zu unterbinden, da sich ihrer Meinung hier Gefahr seitens Ethan anbahnt. Sie begibt sich auf eigene Faust ins Casino um ihre Schwester zu retten. Was sie nicht ahnt, sie ist ziemlich angetan von der Vampirwelt, auch wenn sie nicht recht glaubt, dass diese existiert. Sie schließt mit Ethan einen Pakt, dass sie sich als seine Freundin ausgibt. Ob das gutgehen kann?

Mit viel Witz, Leidenschaft und Humor schildert die Autorin den Werdegang der beiden, wie sie sich hassen und lieben, wie sie sich durch die dunkle Welt kämpfen und sich doch immer näher kommen. Man taucht richtig ab und ist somit voll dabei, nebenbei ist dies eine leichte Lektüre, die gut unterhält. Durch die viele wörtliche Rede und dem lockeren Schreibstil kommt man hier mehr als schnell voran und ist leicht enttäuscht, als es schon zu Ende ist.

Das Herz des Lesers ist gleich begeistert von jedem einzelnen der Charaktere, sie ziehen einen einfach mit in den Lesefluss. Für leichte Lektüre ist dies eine großes Lesevergnügen für Zwischendurch – für welche, die noch nicht genug von Vampiren haben allemal!

4 von 5 Punkten

Thomas Finn – Der silberne Traum posted by on 14. Mai 2014

Das Buch „Der silberne Traum“ ist das Prequel zu den Chroniken der Nebelkriege von Thomas Finn. Um dieses zu lesen, muss man die Trilogie nicht unbedingt kennen, ein Nachteil ist es aber bestimmt nicht. Magisch ist der Inhalt sowie auch das glitzernde schön gestaltete Cover, das den Leser einlädt, einzutauchen…

Autor: Thomas Finn
Titel: Der silberne Traum
Genre: Fantasy
Verlag: Ravensburger Buchverlage
Erscheinungsdatum: 01.02.2013
Gebunden: 448 Seiten
Preis: 16,99 €

Die Elfe Fi erwacht auf dem Schiff von Koggs. Alle ihre Erinnerungen sind verschwunden, sie weiß nicht mal mehr genau, wer sie eigentlich ist. Hilfe erhält sie von der Möwe Kriwa, die ihr etwas Klarheit verschafft. Was hat sie nur auf dem Schiff zu suchen? Irgendetwas muss sie aber vorgehabt haben und der Klabauter und alle anderen halten sie definitiv für einen Elf, nicht eine Elfe. Sie muss sich wohl etwas dabei gedacht haben. Nach und nach erfährt man, dass dahinter eine größere Mission steckt, als gedacht. Zusammen mit der Mannschaft, der Möwe und auch dem Meereskönigssohn Nikk macht sie sich auf den Weg, in den Kampf um Gut und Böse.

Der Autor versteht es gekonnt, den Leser direkt in die Zeilen abtauchen zu lassen. Man ist erst so verwirrt wie Fi, weiß man ja nicht, was hier vorgeht. Ich hatte erst noch Sorgen, dass ich die Trilogie gelesen haben müsste, um dahinterzusteigen. Dem ist aber nicht so – es ist unabhängig davon geschrieben.

Fi ist eine mutige Elfe, wie alt sie ist, erfährt man nicht. Man kann sie nur so zwischen dem Alter 15-18 einschätzen laut Verhalten. Es ist kein Wunder, dass sie den Meermann Nikk super findet – wenn das Kopfkino angeht, sobald er auftaucht, verfällt man diesem fast selber. Doch eine Liebesgeschichte baut sich hier erst mal nicht auf, denn die zwei haben eine Mission hinter sich zu bringen.

Die Nebelkönigin Morgoya und ihre Schattengestalten spielen hier eine große Rolle, der Leser darf auf jeden Fall gespannt sein, wann man auf diese trifft und ob dies glimpflich ausgeht für unsere Freunde.

Trotz der vielen Charaktere in diesem Buch kommt man niemals durcheinander und weiß sofort, wer hier wem zugeordnet ist und wer wer ist. Man trifft hier auf alle möglichen Fantasiegestalten – sei es eine Hydra, Gargylen und auch Untote. Von Elfen, Däumlingen und Feen ganz zu schweigen. Es ist ein richtiges Abenteuer in die Welt des Mystischen – auch Fis Träume sind sehr real gezeichnet und haben eine Bedeutung in der Geschichte. Da möchte man sofort auch wissen, was dahintersteckt und wer der geheimnisvolle Elf Gaelren ist.

Der Schreibstil und auch die Spannung zwischen den Zeilen lassen einen kaum aufhören zu lesen, man möchte es einfach nicht. Hier kann man wunderbar einige Stunden in die Welt der Elfen etc. abtauchen und alles um sich herum vergessen. Man kommt sich vor, als wäre man selbst dabei bei dem Abenteuer der Charaktere. Der Autor zeichnet hier ein detailreiches Kopfkino, das automatisch abspult, sobald man wieder anfängt zu lesen. Es ist eine wunderbar gestaltete, fantasiereiche und bildhafte Entführung an einen anderen Ort, eine andere Zeit.

Trotz, dass eigentlich nicht derartig viel passiert, passiert doch eine ganze Menge. Dem Leser werden immer einige Häppchen zugeworfen, die er nur richtig setzen muss – genau wie Fi! Wer hier also wie ich noch nicht die Trilogie gelesen hat, wird vermutlich genau zu dieser greifen, sobald er dieses Werk beendet hat. Ich werde es auf jeden Fall tun, ich möchte mehr in diese Welt abtauchen!

Ich persönlich würde das Buch bereits jungen Menschen empfehlen, die auch gerne im Anschluss in die Nebeltrilogie einsteigen möchten. Die Fantasie wird rege angekurbelt und man hat einige schöne temporeiche Stunden mit den Charakteren!

4 von 5 Punkten

Daphne Unruh – Schattenmelodie posted by on 17. März 2014

Die magische Geschichte rund um Kira geht weiter – die Autorin spinnt den Faden der magischen und der normalen Welt weiter. Wer den ersten Teil gelesen hat, konnte es wohl genauso wenig wie ich abwarten, den zweiten zu lesen.

Autor: Daphne Unruh
Titel: Schattenmelodie
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 16.10.2013
eBook: 364 Seiten
Preis: 3,99 €

Kira hat sich mittlerweile in der magischen Welt eingelebt und kommt mit ihren Kräften einigermaßen klar. Sie wohnt noch immer bei Neve, ihrem selbsternannten Schutzengel – sie hat magische Kräfte in dem Sinne von Äther, sie ist bereits ein halber Engel. Als Neve erneut auf die Erde zurückkehrt, um nach Schützlingen zu sehen und ihnen gute Gedanken einzureden, passiert etwas, mit dem sie so gar nicht gerechnet hatte…

Gleich zu Anfang befindet man sich wieder in der Geschichte. Es ist zwar noch gegen Ende des ersten Teils, jedoch wird dieser Teil aus Neves Sicht geschrieben. Man erlebt sie nun live und ist immer mit ihr dabei. Sie sieht vieles anders als Kira und erlebt es auch anders. Und da passiert es – sie verliebt sich wohl in einen Menschen, was macht sie nun?

Der gleiche Schreibstil wie gewohnt vom ersten Teil führt einen hier durch das Wirrwarr von Gefühlen, sei es von Neve oder Kira. Man fühlt sich zu beiden gleich hingezogen und fiebert mit ihnen mit. Auch, dass Kira nun Tim hat bzw. ihn endlich wieder sehen darf, ist eine große Sache.

Wieder ist der ganze Roman zauberhaft magisch angehaucht – die Autorin hat den Leser schnell in ihren Fängen. Man kann gar nicht anders, als sich unversehens mitten im Geschehen der magischen Welt und der Charaktere wiederzufinden. Das Buch verzaubert Mensch und Wesen derartig, dass man mühelos aus der Realität wegklinken kann.

Man merkt, dass Kira etwas gewachsen ist in ihrer Art, wenn man auch nicht mehr so viel von ihr mitbekommt, was eigentlich schade ist. Doch erfährt man so einmal mehr über Neve, welche man zuvor nur aus der „Ferne“ kennengelernt hat. Sie fühlt sich noch immer verantwortlich für Kira, mag sich nicht von ihr lösen. Aber auch andere Dinge machen ihr Sorgen – sie muss eine schlimme Kindheit gehabt haben, denn darüber mag sie kaum reden und sich auch nicht erinnern. Das wird natürlich nur so spannender für den Leser, da sich hier einige Fragezeichen auftun.

Das Buch hinkt seinem Vorgänger ein kleines, kleines bisschen hinterher – es gibt einfach ein paar Längen zu viel, die etwas schwer zu lesen sind bzw. den Lesefluss etwas unterbrechen. Manchmal wird einiges zu viel erklärt, zuviel ins Detail gegangen und man verliert sich hier.

Dennoch ist es wieder ein spannendes Abenteuer rund um die magische Welt und man vermag nicht zu sagen, wie die Magie einen wieder einfängt. Selbst fühlt man sich so, als wäre man selber eine Person, die mit Äther begabt ist und würde dort mitschweben und beobachten.

Neve wächst einem immer mehr ans Herz – erst recht als sie anfängt, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Und auch hier bleibt die Liebe nicht auf der Strecke. Für den Leser ist wieder eine große Portion Liebe, Mitgefühl, Action und auch neue Freundschaften dabei.

Die Autorin schafft es so gut, die Gefühle der Charaktere direkt durch die Zeilen zum Leser zu bringen. Man sieht es fast, so deutlich sind diese beschrieben und fast selbst spürbar. Es ist die Magie, die nicht nur im fantastischen Teil des Buches vorkommt, sondern auch von der Schreibart der Autorin ausgeht. Sie macht den großen Teil des super Buches aus!

Die, welche den ersten Teil verschlungen haben, müssen den weiteren Band unbedingt lesen – man MUSS einfach wissen, wie es in der magischen Welt vorangeht, da es dieses Mal auch dort kleine Probleme zu geben scheint. Ich für meinen Teil hibbel schon sehr gespannt auf den dritten Teil und würde ihn am liebsten schon lesen! Liebe Freunde der Fantasy und magischen Welten – holt euch den zweiten Band und auch den ersten und bleibt am Ball!

4 von 5 Punkten