Bücherparadies
Lesen gefährdet die Dummheit!
Was sich als scheinbar gewöhnlicher Tag in Virginia, Walden entwickeln sollte, entpuppt sich als krasser Alptraum. Eine unheimliche Dunkelheit senkt sich über die Stadt, es gibt kein Wasser und kein Strom mehr. Nicht nur das, die Leute fangen an, durchzudrehen und werden aggressiv und verrückt. Robbie, ein Pizzalieferant, versucht mit seinen Freunden, das Geheimnis der Dunkelheit zu lüften. Schon bald kommen diese auf die Spur, dass dies die Apokalypse sein muss und nur ein verrückter Obdachloser namens Dez scheint wirklich Ahnung davon haben, was da vor sich geht…
Vorne auf dem Buchdeckel ist ein Aufkleber mit dem Satz “Brian Keene ist der neue Richard Laymon”, und ich muss sagen, das kann man wirklich so behaupten. Das ist mein erstes Buch von Brian Keene und es kommt tatsächlich Laymon nahe. Der Autor erzählt mit viel Spannung, wie die Dunkelheit sich über die Stadt senkt und wie das Empfinden der Freunde ist. Man könnte fast meinen, selbst in dieser Stadt zu sein, nicht nur stiller Beobachter der Zeilen dieses Buches. Man stellt sich automatisch die Frage, was wäre, wenn das wirklich so wäre – wenn das tatsächlich einmal passieren würde? Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Keene. Dies ist jedem zu empfehlen, der eine wahnsinnig gute Story lesen möchte, über die er sich auch noch hinterher Gedanken macht, was für einen Ausgang das in der Realität haben würde.
5 von 5 Punkten
5 Jugendliche im Perchtal machen einen entsetzlichen Fund, die Leiche eines toten Mädchens treibt im See unter dem Eis und sie ähneln den Zwillingen der Clique zum Verwechseln ähnlich. Sie forschen nach und machen ein blutiges Geheimnis sichtbar, das der Pfarrer des Ortes gut behütet. Sie stoßen auf etwas monströses Großes, eine uralte Macht und noch vieles mehr….
Nach diesem Thriller sieht man den 6. Dezember mit anderen Augen, die Legenden, die dem Leser in diesem Buch beigebracht werden, sind erschreckend. Sind sie wahr? Und doch ist der Schrecken groß, über was es in diesem Roman geht. Oftmals ist es doch sehr vorhersehbar, was passiert und es wechselt ziemlich schnell von realistisch zu fantastisch. Man merkt richtig, wann man in der Gegenwart und wann man in der Vergangenheit der Jugendlichen ist, der Autor wechselt unbemerkt den Schreibstil in Sicht eines Jugendlichen und umgekehrt, die Figuren werden so erwachsener und jünger, je nachdem. Nichts desto trotz ist dies ein wahrer Pageturner und lässt einen so manch eine oder andere Nacht atemlos zurück. Zu empfehlen ist es natürlich den Horrorfans, die es nicht zu realistisch mögen und doch einen realistischen Touch verspüren mögen!
4 von 5 Punkten
Soeben durfte ich in den Genuss der fünf Kurzgeschichten des Autors Christian Grohganz kommen. Sein Buch “Von dunklen Seelen” besteht aus fünf abgründigen Kurzgeschichten, jede hat ihren eigenen Charakter und jagt dem Leser einen Schauer über den Rücken. Sei es eine unheimliche Anhalterin, ein komischer Geruch der Alten oder ein Flüchtling in den Wäldern mit unheimlichen Hintergrund – der Autor versteht es wirklich, den Leser an seine Kurzgeschichte zu binden und mitzureissen, legt er doch viel Spannung in seine Worte und Sätze hinein. Da dies ein Auftakt einer Reihe von Kurzgeschichten-Sammlungen ist, freue ich mich sehr auf die anderen Reihen und bin gespannt.
5 von 5 Punkten
Hier möchte ich mich sehr bei dem Autor bedanken, dass ich diese lesen durfte! Wenn ihr auch mehr über den Autor Christian Grohganz erfahren möchtet, könnt ihr das hier. Unter anderem hat er auch schon ein Buch veröffentlicht, das sich sehr interessant anhört und sich sicher auch zu lesen lohnt!






