Mirja Hoechst – Mia liebt Pasta posted by on 24. Februar 2017

Die Autorin des Kochbuchs „Mia liebt Pasta“ hat sich ihren Traum erfüllt und ein Buch veröffentlicht bzw. schon das zweite. Sie betreibt auch noch einen Blog namens Küchenchaotin, auf welchem sie ihre Passion veröffentlicht – das Kochen.

Autor: Mirja Hoechst
Titel: Mia liebt Pasta
Genre: Kochbuch
Verlag: Thorbecke
Erscheinungsdatum: 09.01.2017
Gebunden: 136 Seiten
Preis: 20,00 €

Mia, eigentlich Mirja, liebt Pasta. Das so sehr, dass sie wochenlang in ihrer kleinen Küche kocht, fotografiert und viele Dinge ausprobiert, vorzugsweise mit Pasta. In ihrem Buch hat sie einige ihrer Lieblingskreationen von Pasta veröffentlicht. Lecker, leicht und schnell nachzukochen – und vor allem vegatarisch.

Von Mia selbst habe ich noch nie etwas gehört, habe mich aber nun auch auf ihrem Blog umgesehen und einige schöne Dinge gesehen, die man nachmachen könnte. Wie sie, koche auch ich gerne und probiere sehr gerne neues aus.
Die Aufmachung des Buches ist liebevoll gestaltet und auch die Rezeptbilder sind sehr hübsch anzusehen. Die Beschreibung, wie genau man ein Gericht nachzaubert ist auch einfach gehalten und für jedermann verständlich, so dass man alles sehr leicht nachkochen kann. Die Rezepte an sich sind nichts Neues, nur schön verpackt und super zusammengewürfelt.
Was mich etwas störte, war, dass keine Kalorienangabe dabei war – ok, das ist natürlich nicht das Wichtigste. Was ich aber wichtiger finde, ist der fehlende Hinweis, dass es sich um ein rein vegetarisches Kochbuch handelt. Denn es gibt ja auch Pastafans (so wie ich), die gern einen Happen Fleisch darin haben möchten – bei diesem Buch sucht man dies aber vergeblich, da es wie gesagt, vegetarisch ist.
Ausprobiert habe ich die One Pot Pasta, die Pfannenlasagne und die Linguine mit Süßkartoffel-Kokos-Creme. Die One Pot Pasta hat mich sehr überzeugt – wir haben sie zu viert (2 Erwachsene und 2 Kinder von einem Jahr) ratzeputz geleert. Die Pfannenlasagne hat einen wahnsinnig tollen Geschmack, hier stimmt aber meines Erachtens die Mengenangabe von 4 Personen nicht ganz. Sie hat für drei Personen und drei kleine Kinder gereicht, aber auch nur weil wir uns sehr zurückgehalten haben. Hätten wir unser normales Essverhalten (wie wahrscheinlich das fast aller Esser) eingehalten, hätte es nicht gereicht. Die Linguine waren überhaupt nicht unser Geschmack, einzig allein den Kindern hat es geschmeckt – wahrscheinlich, weil es so süßlich war. Hier war die Mengenangabe mit Sicherheit zu wenig, das hätte sicherlich mehr als 4 Personen gereich, so wie ich in den Topf geschaut habe.
Alles in allem ist es ein gewöhnliches Kochbuch rund um Pasta, vegetarische Pasta. Die süßen Variationen sehen besonders appetitlich aus und werden bald in Angriff genommen, vor allem diese Schokoravioli. Empfehlenswert ist es in der Tat an alle Pastafans groß und klein, man sollte sich allerdings nicht allzu viele Hoffnungen machen, dass hier derartig neues an Geschmacksexplosionen darin ist. Aber ein schöner Blickfang sind die Rezepte mit den tollen Fotos allemal und auch zum Nachkochen wert!
3 von 5 Punkten
Stephan Staats – Staats‘ Geheimnisse – Mediterrane Rezepte posted by on 18. Oktober 2016

Wieso nicht ein Kochbuch mit seiner Story verbinden? Ein Koch kann das sicherlich gut und gerne und Stephan Staats hat genau das gemacht. Wie, das könnt ihr in seinem Buch „Staats‘ Geheimnisse“ lesen.

Autor: Stephan Staats
Titel: Staats‘ Geheimnisse
Genre: Kochbuch
Verlag: Becker Joest Volk Verlag
Erscheinungsdatum: 21.09.2016
Gebunden: 288 Seiten
Preis: 34,00 €

Stephan Staats fährt seit vielen Jahren als Schiffskoch auf luxuriösen Jachten der reichsten Menschen mit. Diese bekocht er mit verschiedenen Gerichten, wonach ihm gerade gelüstet. Die Arbeit an sich ist nicht gerade ein Spaziergang, sondern anstrengend und anspruchsvoll. Manchmal abenteuerlich, manchmal bizarr und ab und zu sogar lebensbedrohlich. Während dem Leser bei den Rezepten das Wasser im Mund zerläuft, erzählt der Chefkoch an Bord seine Geschichten.

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hatte, dachte ich, wie schwer es doch ist und wie groß. Die Aufmachung an sich ist super und ein absoluter Hingucker. Der Titel ist auch gut gewählt, lustig und auch ansprechend. Mit viel Witz und Charme erzählt der Chefkoch an Bord seine Geschichten, wie er dazu kam was er ist und wie es ihm auf Bord ergeht.

Die Rezepte lassen einem in der Tat das Wasser im Mund zerlaufen, am liebsten würde man sie gleich kosten. Das Nachkochen allerdings gestaltet sich nicht immer leicht, da man so viele verschiedene Sachen benötigt und diese erst in den verschiedensten orientalischen oder wo auch immer her besorgen muss. Es ist nicht mal schnell gekocht mit dem, was man so daheim immer auf Vorrat hat. Das ist eigentlich etwas schade, aber muss wohl so sein, denn es sind ja alles Gerichte aus verschiedenen Ländern und diese Zutaten hat man eben nicht immer auf Vorrat.

Staats erklärt die Machweise der Rezepte gut und verständlich, die Bilder geben einem eine genaue Vorstellung, was man auf den Tisch bekommt, sollte man es nachkochen. Und zwischendurch seine Geschichten zu lesen, hat etwas. Man erfährt vieles über den Autor und kann nebenbei seine Rezepte nachkochen.

Für die Hobbyköche unter uns, die auch gerne mal einige Zeilen dazu lesen, ein gefundenes Fressen. Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen – wobei ich den Preis ein bisschen hoch finde, aber wenn man die Aufmachung des ganzen Buches anschaut, absolut verständlich!

4 von 5 Punkten

Dr. Oetker – Fitmacher Salate posted by on 19. April 2014

Kochbücher gibt es en masse – doch sind sie wirklich so gut, wie das Cover versprechen? Wer gerne kocht, so wie ich, der wird das Buch von vorne bis hinten auseinandernehmen und vieles nachkochen bzw. ausprobieren – so auch bei dem Buch „Fitmacher Salate“ aus dem Dr. Oetker Verlag.

Titel: Fitmacher Salate
Verlag: Dr. Oetker
Genre: Kochbuch
Erscheinungsdatum:  08.03.2014
Gebunden: 128 Seiten
Preis: 14,99 €

So leicht kann man satt werden – denn diese Salate eignen sich als Snack zwischendurch im Büro in der Pause, für ein Picknick oder auch zum Mitbringen bei Freunden und gemeinsamen Genießen. Auf den 96 Seiten sind viele verschiedene Salate, sie sind gelingsicher, es gibt Tipps und auch eine Zusammenstellung. Leichte Zubereitung und leichter Genuss, maximal 600 kcal und höchstens 20 Gr. Fett.

Als ich das Buch in den Händen hatte, fand ich schon gleich das Cover gelungen. Abgebildet ist hier ein leckerer Salat – und genau um Salat dreht sich dieses Kochbuch aus dem Dr. Oetker Verlag. „Man ist, was man isst!“ – wird einem im Vorwort gesagt, und es stimmt auch. Das Buch ist darauf ausgelegt, viele verschiedene Salat zubereiten mit wenig kcal und wenig Fett. Das ist Dr. Oetker durchaus gelungen – für Sportler wären das die perfekten Salate. Mir persönlich ging es nicht um den kleinen Kalorienhaushalt oder das Fett – ich ernähre mich eigentlich so, dass es sehr wenig Kohlenhydrate auf dem Tisch gibt.

Dennoch spricht mich das Buch richtig an, denn ich liebe Salate! In jeder Form und gerne in allen möglichen Varianten ausprobiert. Auch wenn man Kohlenhydraten aus dem Wege geht, hier wird man auf jeden Fall fündig! Es ist alles sehr gut erklärt, es gibt brauchbare Tipps – zu jedem Rezept – und das Nachmachen kann nur gelingen. Die Bilder sind gut geschossen und machen Lust auf mehr.

Aus vielen einfachen Zutaten kann man einen wirklich tollen Salat herzaubern – so wie der Gemischte Salat mit dem Fischfilet. Man braucht hier nicht viel und hat am Ende ein wirklich leckeres Ergebnis.

20140418_205208

Das Buch hat mir zusätzlich noch gezeigt, dass das Gewürz Koriander nicht so mein Freund ist. Ich habe den fruchtig-scharfen Reissalat mit Hähnchenschenkel gemacht, welcher wirklich außergewöhnlich geschmeckt hat. Er war lecker, jedoch habe ich dadurch gemerkt, dass Koriander nicht so meins ist. Diesen werde ich auf jeden Fall nochmals machen ohne den Koriander. Es kann nicht jedem alles gleich gut schmecken, das ist ja normal.20140406_201736

Der warme Kartoffelsalat mit Schweinerückensteaks hat es mir persönlich am meisten angetan! Auch wenn hier mein Bild auf dem Teller total nicht dem im Buch nahekam – es war ein Genuss und man kann gar nichts falsch machen bei der Nachmachung des Rezeptes! Ich denke, im Buch wurde das Dressing für das Bild nicht mit den Kartoffeln und Fleisch durcheinandergemischt, sondern daruntergesetzt.

20140405_203543Die Dressings ganz vorne im Buch sind auf jeden Fall zu beachten – denn sie sind das Herz des Salates. Ein Salat ohne Dressing ist nicht das, was man gerne hat. Die vorgestellten Dressings im Buch sind leicht zu machen, verfeinern aber den Geschmack um einiges.

Alles in allem kann ich sagen, das Buch hat einen Ehrenplatz unter den Kochbüchern in meinem Regal – es ist hier alles dabei, von exotisch bis normal, was grad noch mehr Laune macht beim Ausprobieren. Ich habe mich zwar immer wieder erwischt, wie ich die Rezepte verändern möchte und selbst noch etwas hinzuzufügen, habe mich aber doch an den Plan gehalten, da ich erst einmal wissen wollte, wie es ohne eigenes Zutun mundet. Es ist hier wirklich nicht nötig, dem Rezept noch mehr Pfiff geben zu wollen, bei mir ist das aber normal, dass ich anfange, selbst noch zu würzen und Zutaten hinzuzugeben, wie ich das denke und wie es mir gerade durch den Kopf schwirrt.

Wer genauso gerne wie ich Salat isst, ist hier bestens bedient und kann sich nach Belieben hier an Rezepten ausprobieren. Da bald die Grillsaison beginnt, wird das Buch bei mir auf jeden Fall noch sehr oft in der Küche demnächst in Gebrauch gesetzt! Ich kann es wärmstens den Hobbyköchen unter uns empfehlen!

5 von 5 Punkten