Bücherparadies
Lesen gefährdet die Dummheit!
Jo Tiger erklärt in diesem Buch, wie man erfolgreich zu Geld kommt, wie man es schafft, etwas zu werden. Meiner Meinung nach erklärt sie aber nicht nur das, sondern auch wie man sich selber wohlfühlen kann. Denn wie kann man etwas erreichen, wenn man sich selber nicht wohl fühlt und Selbstzweifel hat? Sehr anschaulich baut sie den Leser auf, Schritt für Schritt. Der Leser selbst merkt, wie er selbstsicherer wird in mancherlei Umgang mit Dingen, dass man das Denken auch positiv beeinflussen kann. Jo hat ein gutes Aufbautraining für den Leser geschaffen mit diesem Buch, das sich mental gut auswirkt und einem wirklich zeigt, was man noch erreichen kann, wenn man nur will! Das Buch könnte genauso gut den Titel tragen “Der Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein”, das würde auch passen, denn genau das zeigt es einem auf!
5 von 5 Punkten
In diesem Buch beschreibt der Autor die verschiedenen Typen von Scheißkerlen und wieso sie welche sind. Der Autor kennt sich wohl gut aus in den Charakteristiken des Scheißkerls und erzählt den Frauen liebend gern davon. Natürlich hat er auch mit Frauen darüber offen geredet, solche, die sich Opfer schimpfen von eben solchen Kerlen. Nun wird hier ein Kapitel nach dem anderen eine Type Kerl beschrieben.
Dieses Buch habe ich in der zweiten Hälfte abgebrochen, da der Autor sich versucht in die Tiefe der Psyche der Frauen zu versinken. Dies schweift derartig ab, dass das Buch, das so witzig angefangen hat, nicht mehr gut wirkt. Die erste Hälfte war noch annehmbar, auch wenn sich vieles wiederholt hat und man dies eigentlich aus Gesprächen mit anderen kennt. Hierzu braucht man kein Buch, das einem erzählt, wie die Männer sind. Das sind unter anderem Gespräche unter Freunden, die hier nur niedergeschrieben werden. Eigentlich schreibt der Autor recht flüssig und locker, doch so recht konnte er mich nicht fesseln mit seinen Anekdoten der Frauen über diese besagten Scheißkerle. Dieses Buch könnte man als unterhaltsam, aber langweilig benennen, man weiß eben doch schon alles, was darin steht, es ist nichts neues. Außer, dass man solche in den Wind schießen soll, wird hier auch nichts anderes vorgebracht und das weiß man auch selber (irgendwann). Leider muss ich eingestehen, dass das Buch für mich ein Flop war, das Cover und der Titel hat mir etwas Lustigeres, Unterhaltsameres versprochen, als es im Endeffekt war – schade!
2 von 5 Punkten
Lukas lebt vier Jahre lang in einer Satanssekte. In dieser Zeit erlebt er viel Psychoterror und Gehirnwäsche. Zum Alltag gehören Orgien, kriminelle Mutproben und Rituale. Sollte sich einer der Regeln der Satanisten widersetzen, gibt es gleich blutige Strafen und hier beugt sich jeder Satanist. Eines Tages macht Lukas aber die Augen auf und beschließt auszusteigen, auch wenn es sehr gefährlich werden würde, doch diesen Auftrag, den er bekommen hat, lässt ihn wach werden. Aber dieser Weg ist nicht leicht zu beschreiten, denn wer die Sekte verlässt, ist ein Todgeweihter und zur Jagd freigegeben…
Ein krasses Buch – gerade weil es keine Geschichte, sondern eine wahre Erfahrung ist. So etwas bekommt man um sich herum gar nicht mit und denkt auch nicht, dass es so derartig schlimmes gibt. Man überlegt sich, wem man die Hand gibt, den man nicht kennt. Das Buch lässt einen sauren Nachgeschmack zurück, aber es öffnet einem auch die Augen, dass nicht alles so toll ist auf dieser Welt, wie sie zu sein scheint und vieles nur schön geredet wird.
5 von 5 Punkten






