Conor Creighton – Strange Love: Oder wie ich lernte, die Deutschen zu lieben posted by on 22. Juli 2016

Einfach aus seinem Land abhauen und woanders anfangen? Wer hat nicht schon davon geträumt, doch wer wagt es? Jack hat es gewagt und ist aus Irland nach Deutschland umgesiedelt. In seinem Buch (Jack ist Conor) beschreibt er seine witzigsten Begegnungen und wie er die Deutschen kennenlernte…

Autor: Conor Creighton
Titel: Strange Love: Oder wie ich lernte, die Deutschen zu lieben
Genre: Roman
Verlag: Ullstein
Broschiert: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.05.2016
Preis: 14,99 €

Conor alias Jack verschlägt es nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin. Eigentlich wollte er ja nach Polen, aber mitten auf der Strecke versagt das Auto und so bleibt er in Deutschland. Eigentlich hat er nichts dabei, außer sich selbst und die Kleidung, die er trägt. Achja, den Satz „Ich möchte ein Eisbär sein im kalten Polar.“ Unterwegs trifft er auf amüsante Deutsche, aber auch viele Verrückte – darunter die unbezwingbare Steffi, in die er sich total verliebt.

Anfangs checkt man nicht, dass Jack eigentlich Conor ist. Wenn man die Autorenbeschreibung aber auf der letzten Seite gelesen hat, dann schon – denn Jack ist sein zweiter Name. Er beschreibt mit viel Humor, wem er alles begegnet ist und wie er sich in eine deutsche Verrückte verliebt. Sein Aufenthalt in Deutschland ist eine reine Wellenfahrt.
Seinen Werdegang in Berlin schreibt der Autor in einer flüssigen Sprache, man kommt gut mit und kann sich im Lesefluss treiben lassen. Es ist unterhaltsam und amüsant und auch sehr humorvoll gestaltet, wen er hier alles trifft und was ihm so widerfährt. Nur eines versteht wohl keiner – wie er an einer solchen wie Steffi festhalten kann. Aber wie sagt man so schön? Wo die Liebe doch hinfällt! Jeder ist einzigartig und individuell und auf jeden Topf passt ein Deckel!
Allerdings wird die Lektüre auch nicht viel spannender, es ist eben eine Erzählung aus dem Leben, witzig gestaltet zwar, aber nicht herausragend spannend.
Fazit für mich ist, dass es zwar sehr unterhaltsam war, aber mehr auch nicht. Für eine gute Unterhaltung zwischendurch ist es allemal geeignet und es ist interessant zu erfahren, wie ein Ire die Deutschen sieht, wobei er hier schon die krassen Exemplare getroffen haben mag!
3 von 5 Punkten

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