Freitags-Füller 28.10.2011 posted by on 28. Oktober 2011

 

Und schon wieder ist eine Woche vorbei. Letzte Woche hatte ich gar keinen Freitags-Füller drin, aber dies hol ich hiermit nach. Die Woche war etwas komisch, aber auch ziemlich schnell vorbei. Jetzt kommt erst mal das WE!

1. Auf jeden Fall  sollte man jeden Tag mit einem Lächeln beginnen.

2.  Was die nächste Zeit so bringt, weiß ich nicht genau.

3.  Halloween ist eine gute Zeit um Horrorfilme anzuschauen.

4.  Das Holz ist aufgeschichtet und reichlich vorhanden für den Ofen, jetzt kann der Winter kommen.

5. Der große Unterschied besteht darin, dass er meistens gar nicht so groß ist, wie er scheint.  

6. Mein Hobby ist eindeutig das Lesen, aber auch kochen und tanzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf in erster Linie auf mein Bett, morgen habe ich zum kochen eine Lasagne geplant und Sonntag möchte ich einfach nur faul sein !

So, das wars auch wieder von mir für diesen Freitag. Ich werde mich nun mit einem guten Buch ins Land der Träume begeben. Diesen Freitags-Füller findet ihr wie immer wieder bei der lieben Barbara.

Matthias Zipfel – KATZ oder Lügen haben schlanke Beine posted by on 27. Oktober 2011

Arno Katz hatte als Stuntman gearbeitet. Doch leider erleidet er einen Unfall dabei und vorbei ist die Karriere. Nun macht er eine Detektei auf und der erste Kunde bzw. Kundin lässt nicht lange auf sich warten: Eine 12-jährige, deren Hund „Gottfried“ spurlos verschwunden ist, sie mag nicht daran glauben, dass er einfach auf und davon ist. Arno geht dem Fall erst skeptisch an und landet in deren reichen Elternhaus, wo vieles nicht so ist wie es scheint. Und genau dort findet er auch seinen ersten „richtigen“ Auftrag. Der Vater des Mädchens, ein bekannter Schönheitschirurg, verdächtigt seine Frau fremdzugehen. Seine neue Angestellte Sonia, die wundersam sofort am erste Tag aufgetaucht ist, tut es ihm auch ganz schön an…
Ein schön erzählter, witziger Roman, der auch viel Spannung hat – genau richtig um in einem Rutsch durchzulesen, denn man kann gar nicht mehr aufhören. Der Autor hat mit diesem Roman einen richtigen gut durchdachten witzigen Krimi geschrieben, der sich als Pageturner entpuppt und einen gar nicht mehr loslässt. In die Hauptperson Arno Katz verliebt man sich sofort, ist er doch ein kleiner Tolpatsch, aber keineswegs ein dummer. Ihm passieren nur immer wieder Missgeschicke. Das ganze Buch durch begleitet man diesen auf seiner Ermittlung und lacht mit ihm, fühlt mit ihm und einfach alles. Bitte lieber Autor, mehr davon!

5 von 5 Punkten

Marjorie M. Liu – Shadow Touch posted by on 23. Oktober 2011

Die Heilerin Elena und Artur, der Gedanken lesen kann bzw. Erinnerungen, haben etwas gemeinsam. Beide wurden wegen ihrer übersinnlichen Fähigkeiten entführt. Doch der ganze Schrecken in dieser Einrichtung, die Brutalität und die wachsamen Wärter, lassen weder ihre Hoffnung auf Flucht noch ihr Näherkommen verhindern. Sie haben noch etwas gemeinsam – beide durften einen Blick in die Seele des anderen werfen…
Auch der zweite Teil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich würde sogar sagen, besser als der erste, ist hier doch etwas weniger Erotik vorhanden, was ich gut finde. Im ersten Band war im Gegensatz zu hier etwas zuviel Erotik, hier war die Mischung genau richtig und an den richtigen Stellen. Die Protagonisten schließt man schnell ins Herz, Artur kennt man ja noch aus dem ersten Band, sollte man diesen gelesen haben. Und auch andere altbekannte Gesichter tauchen wieder auf. Sprachlich war dies gut geschrieben und man konnte der Geschichte in einem Lauf folgen, was für den Leser ein tolles Erlebnis ist. Und auch jetzt bin ich auf den dritten Band gespannt und freue mich, wenn ich ihn in den Händen halten darf.

5 von 5 Punkten

Freitags-Füller 14.10.2011 posted by on 14. Oktober 2011

Und wieder ist eine Woche vorbei. Obwohl ich krank im Bett lag (weil ich ja die Grippe schon seit einer Woche mit mir schleppe ), ging diese doch schnell vorbei. Viel gemacht habe ich ja dann logischerweise nicht, aber mir geht es besser, das ist gut. Wobei, gelesen habe ich mittlerweile schon soviel in der halben Zeit des Monats, wie den ganzen letzten Monat.  Und hier kommt mein Freitags-Füller:

1.  Ich finde, dass man jeden Tag etwas dazulernt – sei es gutes oder schlechtes.

2. Es scheint zwar die Sonne, aber ist kalt und ich war noch nicht  draussen vor der Tür.

3.  Wie habe ich es geschafft eine Grippe über eine Woche lang mit mir rumzuschleppen?

4.  Nächste Woche habe ich vor, einen dunklen Kuchen zu backen.

5. Im Herbst rieche ich gerne kalten Regen.

6.  Man muss nur dran glauben und alles wird besser.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen spannenden Film , morgen habe ich bisher nichts geplant und Sonntag möchte ich ein gutes Buch lesen und ausspannen und schlussendlich wieder gesund sein !

So, das wars auch schon wieder. Allen ein schönes Wochenende! Den Freitags-Füller findet ihr wie immer bei Barbara.

Und hier…. posted by on 13. Oktober 2011

…geht mein Dank an die Autoren Birgit Böckli und Matthias Zipfel. Sie haben mir die drei Leseexemplare zukommen lassen, die ich nun stolz in meinem virtuellen Regal als e-books  „in Händen halten“ darf 🙂


Birgit Böckli – Pias Wolke posted by on 13. Oktober 2011

Pias Wolke ist eine Kurzgeschichte um ein kleines Mädchen, aber keine fröhliche. Die kleine 7-jährige wurde missbraucht und wird nun vom Jugendamt zu einer Familie gebracht, wo sie sich erholen soll und sich eingliedern, leben anfangen zu versuchen.

Diese Kurzgeschichte von Birgit Böckli hat es in sich, sie nimmt einen ganz schön mit, gibt es dies doch nicht nur in Geschichten, sondern ist auch sehr oft in der Realität vertreten. Man selbst nimmt das nicht so wahr, wer mag sich schon mit solchen Dingen auseinandersetzen? Aber sie gibt es und man sollte doch einmal darüber nachdenken, wie arm diese Kinder sind und was sie durchmachen müssen, was anderen erspart bleibt und was für ein schönes Leben man doch lebt. Am Ende dieser Geschichte hatte ich Tränen in den Augen, ich musste mich erst einmal kurz sammeln und konnte auch nicht sofort etwas dazu schreiben, hat die Geschichte mich doch sehr aufgewühlt. Manch einer vergisst, wie gut er es im Gegensatz zu anderen hat und macht sich so gar keine Gedanken darüber, während andere innerlich zerbrechen wegen solchen Dingen…

5 von 5 Punkten

Hier noch ein kleiner Aufruf an alle: Wenn ihr helfen wollt, gerne liest und diese armen Kinder spüren lassen wollt, dass jemand an sie denkt, an ihr Schicksal – kauft euch diese Kurzgeschichte als E-Book, denn die Einnahmen hieraus gehen an ein Heim für Kinder, die mit ihrem Schicksal leben müssen und nicht wissen, wohin sie gehören. Das Heim bringt die Kinder in neue Familien, sorgt für einen guten Platz für sie und bietet ihnen ein besseres Leben. Mehr dazu hier.

Interview mit der Autorin Birgit Böckli posted by on 12. Oktober 2011

Vor ein paar Tagen hatte ich das Vergnügen mit dem Leseexemplar von Sonnenthal. Meine Rezension dazu findet ihr hier. Auch ist schon ein neues Buch in Veröffentlichung und zwar Friesensturm, den es im März 2012 als Taschenbuch zu kaufen gibt – welchen ich mir auf keinen Fall entgehen lassen werde, denn bin ich doch schon ein großer Fan der Autorin, allein der Kurzthriller Sonnenthal hat mich schon überzeugt! Birgit war so nett und hat mir einige Fragen beantwortet, hier einmal einen ganz, ganz großen Dank an die liebe Autorin! Aber zuerst einmal möchte ich euch die Autorin kurz vorstellen: Sie wurde 1972 in Rheydt bei Mönchengladbach geboren. Nun lebt sie im Norden Baden-Württembergs, wo sie seit kurz nach ihrer Einschulung lebt.

Nun möchte ich euch aber die Fragen & Antworten nicht vorenthalten, seht hier:

 

Wie kamst du zum Schreiben und was hast du davor gemacht? 

Ich kann mich eigentlich gar nicht an eine Zeit erinnern, in der ich nicht den Kopf voller Geschichten hatte. Das fing schon im Kindergarten an, wo ich allen mit meinen Ideen auf die Nerven gegangen bin. In der Grundschule hab ich dann angefangen, erste Texte zu schreiben, Kurzgeschichten, später auch längere Erzählungen. Ernsthaft mit Techniken und Stilfragen habe ich mich erst sehr viel später beschäftigt, wobei ich eigentlich noch immer am liebsten aus dem Bauch heraus schreibe. Beruflich habe ich schon alles mögliche gemacht, vom Einzelhandel bis zur Pflege in einer psychiatrischen Einrichtung, aber das Schreiben hat mich immer begleitet.

 

In welcher Atmosphäre schreibst du am liebsten?

Da ich nach wie vor am liebsten mit der Hand schreibe, bin ich da ziemlich ungebunden. Das kann zu Hause im Sessel oder in einem Park sein oder auch im Bus, wenn es nicht allzu sehr holpert. Am liebsten schreibe ich aber zu Hause im Wohnzimmer.

 

Liest du in deiner Freizeit selber gerne und welches Genre bevorzugt?

Ich lese sehr gerne, auch wenn ich mich aus zeitlichen Gründen leider oft einschränken muß. Am liebsten Spannungsromane, Horror, Psychothriller, aber auch Krimis und Kurzgeschichten. Aber ich bin da sehr offen, wenn ein Text gut ist und der Autor mich mit nimmt, darf es beinahe jedes Genre sein.

 

Wer sind deine Idole?

Idole wäre zu viel gesagt, doch es gibt schon einige Autoren, die mich sehr beeindruckt haben. Stephen King, Shirley Jackson, Orson Wells, aber auch deutsche Autoren wie Sebastian Fitzek oder Tanja Kinkel.

 

 Wie sehr bist du mit deinen Charakteren verbunden wenn du am Schreiben bist?

Ich schreibe am liebsten in der personalen Perspektive, wo ich komplett mit einer Figur verschmelzen kann. Wenn ich mich intensiv mit einer einzelnen Geschichte befasse, gehe ich darin auf und empfinde alles hautnah mit, und ich denke, so sollte es auch sein. Wie sollte ich sonst Emotionen aufs Papier übertragen können. Für mich wäre das undenkbar.

 

 Ist es für einen Autor selber auch schwer loszulassen, wenn das Buch zu Ende ist?

Für mich ist es oft eine Erleichterung, denn auf die Schreibphase folgen ja zuerst einmal mehrere Überarbeitungen, die nicht immer nur Spaß machen. Da ist es eher die vorangehende Planungszeit, in der ich die Handlung nicht aus dem Kopf bekomme, vor allem wenn, wie bei mir häufig der Fall, die Geschichte erst nach und nach entsteht und nicht von vornherein alles klar ist. Da können mich die Figuren schon mal bis in den Schlaf hinein verfolgen.

 

 Wie fallen dir deine Handlungen ein für ein Buch und wie setzt du sie dann gleich um?

Ich arbeite immer an mehreren Sachen gleichzeitig. Die Texte befinden sich dabei meist in verschiedenen Stadien, nebenbei sammle ich einfach nur Ideen, mache mir ab und zu auch einfach Notizen, aber das meiste speichere ich nach wie vor im Kopf ab. Daß ich eine Idee direkt umsetze, kommt eher selten vor, sie brauchen ja auch Zeit, um sich zu entwickeln, oft einige Wochen bis Monate, manchmal verwerfe ich sie auch wieder, weil aus dem Chaos in meinen Gedanken einfach kein logischer Plot entstehen will.

Woher die Handlungen kommen, weiß ich nicht, sie kommen einfach, sind plötzlich da, ohne daß ich einen Zusammenhang zu tatsächlichen Ereignissen feststellen kann. Das war schon immer so.

 

 War es für dich gleich klar, dass du mal Schriftstellerin wirst und deine Bücher an einen Verlag schickst?

Ich habe das Schreiben immer als meine Aufgabe im Leben gesehen, einfach weil ich gar nicht anders konnte und ich schon in der Schule bemerkt habe, daß es da Leute gab, die an meinen Texten Freude hatten. Ich wäre unglücklich, wenn ich nicht schreiben dürfte, es ist ein großer Teil meines Lebens. Die typische Odyssee, von der so viele Autoren berichten, habe ich aber nicht durchgemacht. Ich habe erst relativ spät angefangen, ein paar Leseproben an Verlage zu schicken und da auch nicht allzu viele Versuche unternommen. Als ich mich dann wirklich dahinter geklemmt habe und gesagt habe, jetzt bin ich soweit, ich möchte unbedingt verlegt werden, hat es glücklicherweise auch relativ schnell geklappt.

 

 Hast du viel Kontakt zu deinen Lesern und wie wichtig ist dir dieser?

Ich stehe ja noch ziemlich am Anfang. Über die kindle edition bei Amazon habe ich einige Erzählungen hochgeladen, mein Krimi Friesensturm, mein erstes Buch, das über einen Verlag erscheint, hat gerade das Licht der Welt erblickt. Erste Kontakte zu meinen Lesern habe ich über meine Testleserunden bekommen, da kamen ein paar sehr nette Gespräche zustande. Inzwischen haben mich auch einige Leute schon von sich aus angeschrieben, einfach um mir mitzuteilen, daß ihnen meine Geschichten gefallen haben. Das sind so die Sternstunden des Autorendaseins, und ich freue mich unheimlich über solche Mitteilungen. Ich schreibe schließlich nicht für mich selbst, in jedem meiner Texte steckt sehr viel Arbeit und ich möchte, daß die Leute, die meine Bücher kaufen, auch etwas für ihr Geld bekommen und Freude daran haben.

Und nicht zuletzt wird es den Friesensturm ja im Frühjahr auch als Taschenbuch zu kaufen geben. Da hoffe ich natürlich, auf meinen Lesungen auch noch viele meiner Leser persönlich kennen zu lernen. Ich freue mich schon sehr darauf.

 

 Da viele ja E-Books noch ablehnen – wie stehst du dazu?

Ich mag das eBook, ganz ehrlich. Ich finde es eine tolle Erfindung, es bietet eben viele Vorteile dem gedruckten Buch gegenüber, und ich bin überzeugt, daß es in den nächsten Jahren auch hier bei uns einen gleichwertigen Platz neben seinen papiernen Geschwistern einnehmen wird. Das Problem liegt meiner Meinung nach vor allem noch in einer mangelhaften Aufklärung auch außerhalb des Internet. Viele Leute, denen ich auf der Straße begegne, wissen können mit dem Begriff noch überhaupt nichts anfangen. Da gibt es sicherlich noch einiges an Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.

 

Macht es dir mehr Spaß Kurzgeschichten zu schreiben oder doch ein ganzes Buch?

Oh, das kann man schwer vergleichen. Beides hat seinen Reiz. In einem Roman oder einer längeren Erzählung habe ich Gelegenheit, mich ausführlicher mit meinen Protagonisten zu befassen, die Handlung komplexer zu gestalten. Eine Kurzgeschichte erfordert dagegen ein Erzählen auf den Punkt, was eine schöne Herausforderung sein kann, außerdem läßt sich mit kurzen Texten herrlich experimentieren. Da fällt es mir wirklich schwer, mich zu entscheiden.

 

 Was für ein Gefühl ist das, endlich sein eigenes Buch in Händen zu halten bzw. es im Verkauf (z. B. auf Amazon) zu sehen?

Das ist ein sehr schönes Gefühl. Man hat etwas geschaffen, hat daran gefeilt, es so gut wie möglich werden lassen, und endlich ist es fertig. Das gibt eine innere Befriedigung, die mir sehr wichtig ist, aber gleichzeitig auch den Antrieb schafft, sobald wie möglich mit etwas Neuem zu beginnen.

 

 Ist dein erster Krimiroman „Friesensturm“ ein Band aus einer Reihe oder abgeschlossen? Und dürfen wir bald auf noch mehr guten Lesestoff hoffen?

Der Friesensturm enthält einen abgeschlossenen Kriminalfall, allerdings könnte ich mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen, Ideen hätte ich genug.

Im Moment arbeite ich vorrangig an einem Mysterythriller, der diesen Winter noch erscheinen soll. Dazu wird es voraussichtlich auch eine Aktion im Internet geben, aber darüber möchte ich noch nichts Näheres verraten. Zuerst will die Geschichte einmal fertig geschrieben sein.

 

 Wie würdest du dich in drei kurzen Sätzen selber beschreiben? 

Zunächst einmal bin ich sehr kreativ, manchmal habe ich soviele Ideen gleichzeitig im Kopf, daß ich sie kaum sortieren kann.

Dann bin ich in meiner Arbeit ziemlich chaotisch, komme aber trotzdem meist auf Umwegen zum gewünschten Ergebnis.

Und ich bin schüchtern, es fällt mir häufig schwer, mich durchzusetzen.

 

 Und zu guter Letzt: Was würdest du deinen Lesern mit auf den Weg geben wollen?

Ich schreibe, um die Leser mit meinen Texten zu unterhalten, möglichst gut zu unterhalten, und ich hoffe, daß mir das gelingt. Daß die Menschen Freude an meinen Geschichten haben, vielleicht der ein oder andere für ein paar Stunden seine Sorgen vergessen kann, während er oder sie eines meiner Bücher liest.

Ich schätze meine Leser sehr. Ich freue mich über jeden einzelnen, der sich unter all den vielen Angeboten ausgerechnet für mein Buch entscheidet, und wenn sich dann noch jemand die Mühe macht, mir eine persönliche Rückmeldung zu geben, ist das eine wunderschöne Bestätigung für mich. Also, wenn ich hier schon einmal die Gelegenheit habe, dann möchte ich all meine Leser grüßen und ihnen herzlich danken. Ich hoffe, ihr habt auch weiterhin Spaß an meinen Geschichten.

J. M. Calder – Wer keine Gnade kennt posted by on 9. Oktober 2011

Eine Serie von Morden an Sträflingen, die frisch entlassen wurden, gibt Lieutenant Soloman Glass und seinem Team Rätsel auf. Eine Verbindung weist keines der Opfer auf, außer dass diese vor kurzem aus der Haft entlassen wurden und dass sie mit der gleichen Waffe erschossen wurden. Hier in der kleinen Stadt wird den Morden kein großes Interesse zugeschrieben – bis der Mörder ein viertes Mal zuschlägt. Dieses Mal ist es ein berühmter Richter, berüchtigt für seine milden Urteile. Es scheint ganz so, als würde jemand hier Selbstjustiz üben…

Der zweite Teil der Reihe um Solomon Glass ist wieder genauso rasant spannend geschrieben wie auch schon der erste. Die Autoren verstehen es, den Leser direkt ins Geschehen hineinzukatapultieren und ihn auch dort gefangen zu halten. Man kommt eigentlich kaum noch los von diesem Buch, bis man die letzte Seite umgeblättert hat. Auch dieses Mal bleibt der Aha-Effekt am Ende nicht ganz unbemerkt, dachte man doch nie, wer das sein könnte. Durch den flüssigen Schreibstil und dem eben besagten rasanten Tempo der zunehmenden Spannung hat man diesen Thriller in einem Hauch durch und ist auch danach noch etwas aufgekratzt. Hoffentlich erscheint bald ein neuer Teil!

5 von 5 Punkten

Birgit Böckli – Sonnenthal posted by on 8. Oktober 2011

Rombach denkt sich nichts dabei, als er sich für das besondere Altenheim „Sonnenthal“ anmeldet. Er freut sich sogar, dass er aufgenommen wird. Doch hier scheint etwas ganz und gar nicht in Ordnung zu sein, dies spürt Rombach schon ziemlich schnell. Nachdem der Direktor ihn beruhigt hat und ihm das hier wie ein Traum erscheint, lebt Rombach sich ein und freundet sich auch gleich mit anderen an. Doch dann geschieht etwas seltsames und das war noch nicht alles….

Heute erst bin ich über dieses Buch gestolpert, das die Autorin liebenswerterweise zum Testlesen gereicht hat und ich muss sagen, kaum habe ich die ersten Zeilen gelesen, war ich gefangen. Es ist zwar ein Kurzthriller, aber dieser hat es ganz schön in sich. Mit dem Protagonisten Rombach ist man sofort eins beim Lesen und man begleitet ihn in dieser seltsamen Einrichtung. Natürlich ist man derartig gespannt, was da nicht mit rechten Dingen zugeht und kommt der Sache langsam aber sicher auf die Spur. Die Autorin umgeht hier nichts mit verschönerten Umschreibungen, hier wird alles klar auf den Punkt gebracht. Die Autorin hat ihre guten Ideen umgesetzt zu einem fantastischen Thriller, auch wenn der Schluss noch etwas mehr ausgebaut hätte sein können. Nichts desto trotz, eine Empfehlung ist dies allemal an alle Thrillerfans!

4 von 5 Punkten

Ricarda Jordan – Der Eid der Kreuzritterin posted by on 8. Oktober 2011

Mainz und Köln im Jahre 122: Zwei junge Frauen wehren sich gegen ihre arrangierte Zukunft. Konstanze will nicht im Kloster bleiben und Gisela nicht mit einem alten Ritter verheiratet werden. Zur gleichen Zeit brechen zwei junge Männer aus dem Orient auf, um sich einem komischen Kreuzzug anzuschließen. Hierbei handelt es sich um Armand, der vom Großkomtur der Tempelritter mit einem geheimen Auftrag nach Europa entsandt wird und um Malik, den Sohn des Sultans von Alexandria, der diesen auf eine scheinbar harmlose Reise schickt….
Das Buch, geschrieben von der Bestsellerautorin Sarah Lark unter dem Peudonym Ricarda Jordan, ist eigentlich recht gut geschrieben – wäre es nicht immer so etwas langweilig, weil nicht wirklich was passiert. In die Personen hat man sich schnell hineinversetzt, sie sind einem auf Anhieb sympathisch. Doch muss ich zugeben, dass ich das Buch bei etwas mehr über die Hälfte abgebrochen habe, da einfach nichts großartiges passiert und immer die gleichen Dialoge geführt werden. Ich wollte weiterlesen, aber ich konnte mich nicht dazu durchringen, schade!

2 von 5 Punkten