Brenna Yovanoff – Schweigt still die Nacht posted by on 31. März 2012

Mackie Doyle lebt in einer Kleinstadt namens Gentry. Doch eigentlich kommt er aus einer anderen Welt, aus einer dunklen von Tunneln umgebenen Welt, die unter der Erde liegt mit wandelnden Toten und einer Herrscherin, grausam wie die Nacht. Er wurde gegen ein Menschenkind aus der Wiege ausgetauscht und muss nun schon seit vielen Jahren damit klarkommen, in der Welt der Menschen zu leben – und das möglichst unauffällig. Er tut alles dafür, nicht aufzufallen, bis die kleine Schwester seines Schwarmes Tate verschwindet. Da wird ihm bewusst, dass er sich gegen die dunklen Gestalten wenden muss, wenn er dies aufhalten will….

Zuerst wusste ich gar nicht, um was es in diesem Buch eigentlich geht, wer Mackie genau ist und woher er kam. Doch von Zeile zu Zeile wurde es einem bewusster und man wurde immer tiefer in den Lesesog gezogen. Mackie ist einem sofort sympathisch, auch wenn er eine melancholische Stimmung verbreitet. Anders Tate, gegen diese hegt man immer etwas Antipathie – ist sie doch recht grimmig immer und ihre Kommentare sind auch nicht die richtigen, da hätte man sich als Leser schon so einige andere Dialoge gewünscht und mehr Einsehen von Tate, mehr Gefühl. Die Idee, die die Autorin mit dieser Geschichte hatte, ist wirklich eine einzigartige, fantastische Story. Man wird von der Erde bis tief in die Tunnel unter die Welt entführt und erlebt mit Mackie und seinen Freunden so einiges. Der leichte Schreibstil lässt einen am Stück lesen, so dass  Aufhören eigentlich fast unmöglich ist. Das ist zwar ein Jugendbuch, lässt sich aber auch als Erwachsener sehr gut lesen und würde vielen Fantasyfans zusagen dem Stil nach. Man kann nur hoffen, dass die Autorin noch mehr solche tolle Romane schreibt!

4 von 5 Punkten

Martina Sevecke-Pohlen – Sandras Schatten posted by on 31. März 2012

Christa Hemmen zieht endlich in ihre eigene Wohnung, doch die Vermieterin ist ihr unheimlich, findet sie diese doch eigentlich ganz nett. Der befreundete Polizist Andy meint, dass Sandra Menserhagen etwas verrückt sei. Sie ruft anscheinend ständig die Polizei zu ihrem Grundstück, aber nie finden sie etwas. Dann liegt auf einmal ein ausgeweideter Welpe auf Sandras Terrasse und das war noch lang nicht alles, der Alptraum fängt erst an, es passieren unheimliche Dinge. Ist Sandra am Ende doch nicht verrückt?

Dies ist der zweite Band um Christa Hemmen, der erste „Im stillen Tal“ ist die Vorgeschichte, was Christa geschehen ist, denn diese hatte auch kein leichtes Leben. Die Geschichte dieses Bandes ist gut ausgedacht von der Autorin, geht es hier doch um die Schuld und wie man damit umgeht. Das ist bei Christa sowie bei Sandra zu erkennen, dass beide mit etwas zu kämpfen haben. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, um die Vorgeschichte von Christa mehr zu kennen. In diesem Band versucht Christa alles und jedem alles recht zu machen, sie überlegt hier zehn mal, bevor sie zu irgendjemand was sagt. So sieht es leider auch in der Realität aus, die Menschen sehen nach außen hin lieber perfekt aus, als dies zu zerstören mit den „falschen“ Worten. Das will die Autorin dem Leser deutlich klarmachen mit ihrem Krimiroman, wenn man zwischen den Zeilen liest. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt so gut voran mit dem Lesen, die Autorin beschreibt nüchtern die Schauplätze und die Geschehen rund um die Protagonisten. Die Spannung, die immer wieder etwas abflaut, nimmt jedoch wieder rasant zu und man weiß bis fast zum Ende nicht, wer hier hinter allem steckt. Das Thema Stalking ist hier ebenso präsent, aber wurde nicht ganz so präzise aufgegriffen, wie die Schuldfrage und wie man damit umgeht. Leider muss ich dem Buch einen kleinen Abzug geben, da mir die Personen und vor allem auch Christa nicht so realitätsgetreu nahe waren, wie es Bücher meist an den Leser bringen. Mir fehlte hier etwas der Bezug zu den Protagonisten, ich sah eher zu, als wäre ich mitten im Geschehen. Manche Fragen bleiben auch ungeklärt, wo ich mir gewünscht hätte, da wäre weiter drauf eingegangen worden oder detaillierter beschrieben worden. Das gibt dem Buch aber nichts desto trotz keinen Abbruch an seiner Geschichte und was es klar machen soll, was einen dann doch auch zum Nachdenken bringt. Das Buch ist jedem Krimiliebhaber zu empfehlen, der auch gern einmal regionale Krimis liest und eine etwas tiefgründigere Geschichte liest, die einem durch den Kopf geht.

3 von 5 Punkten

Über die Autorin:

Martina Sevecke-Pohlen wurde 1968 in Düsseldorf geboren.Sie wuchs in Aachen auf, wo sie 1989 das Abitur machte.
Sie studierte Anglistik und Germanistik an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg, wo sie1996 ihren Abschluss machte. Anschließend war sie in Bremen und Oldenburg in der Erwachsenenbildung tätig.
2011 gründete sie in Rhauderfehn den Wieken-Verlag.
Martina Sevecke-Pohlen ist verheiratet und hat eine Tochter.

Bereits erschienene Bücher:

„Die Legendenweberin“, Schardt-Verlag, 2009. (Print)
„Im stillen Tal“, Schardt-Verlag, 2010. (Print)
„Sandras Schatten“, Wieken-Verlag, 2012. (E-Book: Kindle 978-3-943621-00-6, PDF 978-3-943621-01-3, EPUB 978-3-943621-02-0)

Vielen Dank an die Autorin, die mir Ihr Buch zum Lesen und Rezensieren gestellt hat!

Freitagsfüller 30.03.2012 posted by on 30. März 2012

Das ist echt unglaublich, wie schnell die Wochen in letzter Zeit vorüber gehen. Es ist schon wieder schön warm, obwohl es jetzt am Wochenende abkühlen soll, was mir ja gar nicht gefällt. Die Woche bin ich Bus und Zug gefahren, das war auch mal wieder eine Erfahrung für sich – ich hoffe, mein Auto ist bald wieder ganz! Jetzt freue ich mich einfach nur auf ein erholsames, lesereiches Wochenende =) Hier mein Freitagsfüller:

1. Das Leben birgt so manche Geheimnisse in sich.

2.  Die Luft draußen jetzt gerade schmeckt für mich wie Frühling.

3.  Meine Osterdeko habe ich noch nicht mal gekauft.

4. Mein angefangenes Buch, wird es jemals fertig werden?

5. Ich könnte jetzt gerade richtig schön schlafen, so müde bin ich.

6. Mein Kindle oder ein Buch ist immer an meiner Seite.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das spannende Buch, das ich gerade lese , morgen habe ich rein gar nichts geplant und Sonntag möchte ich weiterhin lesen, lesen, lesen !

Den Freitagsfüller findet ihr wie immer bei Barbara. Ein schönes Wochenende euch allen!

Ina Norman – AvaNinian posted by on 28. März 2012

Die junge Fürstentochter Avaninian trägt den Namen der doppelgesichtigen Göttin, in deren Zeichen Sie geboren wurde. Die Erdenmutter hat ihr die Kräfte der Erdentiefe geschenkt und sie ist dazu ausersehen Tillholde einmal zu regieren als Fürstin. Das Reich wird von schweren Erdbeben heimgesucht und Avaninian ist die Einzige, die es davon mit ihren Kräften befreien kann. Nun soll sie aber für eine dreijährige Ausbildung in das Haus der Weisen, um ihre Kräfte zu schulen und lenken zu lernen. Nach dieser Ausbildung ist sie nicht mehr dieselbe, denn dort hat sie den jungen Jermyn kennengelernt – ein Dieb, der Gedanken lenken kann und der aus den Gossen Deas kommt, der großen Hafenstadt. Ist sie nun mehr Ava oder mehr Ninian?

Zwei unterschiedliche Menschen kreuzen ihren Weg, unterschiedlicher können sie nicht sein. Avaninian, die naive, zickige Fürstentochter und Jermyn, der dreiste, unverschämte Dieb aus der Gosse. Und doch fühlen die zwei sich auf der Stelle zueinander hingezogen, auch wenn sie es nicht sofort merken. In anderen Rezensionen habe ich schon gelesen, dass die Leser sich nicht richtig mit den Charakteren anfreunden konnten, da sie fremd beschrieben wurden, dem kann ich gar nicht zustimmen. Ich war sofort mit den Beiden eins und ich habe mich über ihre widerspenstigen Gedanken gefreut. Man kann sich öfters mal nicht entscheiden, zu wem man sich mehr hingezogen fühlt, aber im Endeffekt sind sie einem beide gleich „sympathisch“. Die Autorin hat mit ihrem ersten der fünf Bände eine schillernde Welt in den Köpfen der Lesern geschaffen, das von Anfang bis zu Ende. Die Orte, die Menschen – selbst die Gedanken, sind so veranschaulicht beschrieben, als hätte man sie farbig vor Augen. Der Schreibstil passt zu der Zeit, in der das Buch spielt – es ist nicht nur eher historisch, sondern auch fantastisch – die perfekte Mischung, welche man aus einem Roman mischen könnte. Die Wortspielereien zwischen den Protagonisten sind gut gewählt und sehr schön ausgedacht von der Autorin, die Figuren hat sie lebend gezeichnet in unseren Köpfen. Man möchte gar nicht mehr aufhören Avaninian und Jermyn auf ihren erst unterschiedlichen Wegen zu begleiten, wird doch abwechselnd aus seiner und aus ihrer Sicht berichtet. Eine wunderschöne Lovestory in historischen, fantastischen Zeiten, die einem großes Kopfkino liefert. Hoffentlich halten die weiteren fünf Bände das aufrecht und lassen nichts von der erhaltenden Spannung aus, denn genau diese werde ich weiterverfolgen und ich kann sie nur jedem Fantast mit historischer Vorliebe empfehlen!

5 von 5 Punkten

Ich möchte mich beim Pomaska-Brand Verlag herzlich bedanken für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares von Avaninian, dieser hat mich auf eine wunderbare Reihe gestoßen, die es lohnt weiterzuverfolgen!

Milena Moser – Montagsmenschen posted by on 18. März 2012

Immer montags findet der Kurs im Yoga statt mit Nevada. Sie hat drei treue Kunden, die immer ihren Kurs besuchen, doch jeder dieser, einschließlich der Kursleiterin, haben ihre Probleme. Diese hat ihrem Körper immer viel zugemutet und bekommt vom Arzt nun eine unheilvolle Diagnose. Auch ihre Schüler haben zu kämpfen – eine ist vom Alltag überfordert und weiß nicht, wie sie ihm entkommen soll, einer anderen droht, die Ehe in die Brüche zu gehen und dem anderen wird es mit Frauen zuviel, ist dieser doch in einem reinen Frauenhaushalt aufgewachsen. Alle hoffen sie, dass Yoga ihre innere Ruhe ist und ihr Leben wieder auf den Punkt bringt.

Anders wie auf dem Klappentext geschrieben, geht es hier nicht nur um drei Personen. Im Eigentlichen sind es vier und noch mehr, da es auch um deren Umfeld geht. Sei da Poppy, die gar nichts auf die Reihe bekommt und ihrer verlorenen Liebe hinterher trauert – es scheint zu klappen und dann doch wieder nicht. Oder Marie – die erfolgreiche Ärztin, die einen Schauspieler zum Mann hat. Jeder würde hier denken, was für eine Glückliche! Doch bei Weitem gefehlt, auch sie hat ihr Päckchen zu tragen. Ted hat ein Problem mit Frauen, das sich in den Zeilen sehr gut äußert und der arme Kerl tut einem richtig leid, ist dieser doch ein ganz Netter. Auch die Kursleiterin Nevada muss mit ihrem Leben kämpfen, alles ging nach Plan und so wie sie es sich vorstellte, jedoch wird bei ihr eine unheilvolle Diagnose gestellt, was alles durcheinander bringt. Wieso wurde hier der Titel „Montagsmenschen“ gewählt? Dies könnte wohl ein Synonym dafür sein, dass Montag der Tag ist, an dem einfach alles blöd ist – ist es nicht so? An dem Tag sind die meisten noch unausgeschlafen, schlecht gelaunt und alles ist einfach nicht toll. Auch in diesem Buch ist nicht alles super und toll, wie es das rote Cover weismachen will – hier läuft so einiges schief. Die Autorin hat die Protagonisten mit sehr viel Gefühl gezeichnet und bringt sie dem Leser nahe, zeigt ihm richtig auf, dass wir nicht nur uns selber so wichtig nehmen sollen. Jeder und auch jede hat seine eigenen Probleme, es gibt niemand ohne – jeder trägt sein Päckchen im Leben mit. Hier zeigt die Autorin die verschiedenen Sehensweisen einiger Probleme der Charaktere, die einem sehr realistisch erscheinen. Bestimmt hat sich hier auch schon der eine oder andere Leser selbst erkannt, man sieht, keiner bleibt verschont. Die Autorin lässt den Leser die Achterbahn der Gefühle der Protagonisten durchleben, die Lösungsansätze mitverfolgen, die Scheiterungen und doch wieder die Erfolgsmomente. Das Buch ist mit so viel Gefühl geschrieben, man könnte fast meinen, man stände daneben. Es ist so realistisch, eben weil genau solche Dinge im Alltag passieren. Doch werden diese nicht wahrgenommen, da jeder nur seine eigenen Probleme wahrnimmt und viel zu viel mit sich selbst beschäftigt ist. In diesem Buch geht es keinerlei nur um Yoga oder überhaupt viel darum, wie man es denken könnte. Es ist eine Form, die Ruhe hiermit zu finden – man ist fast versucht, es selber einmal zu versuchen. Hier geht es aber eher darum, wie verschiedene Menschen mit den verschiedensten Problemen umgehen und dass es echt jeden trifft, ausnahmslos. Ein Mensch kann vor dir stehen und du siehst es ihm nicht an, er kann dies gut verbergen – aber seien wir mal ehrlich, gibt es den perfekten Menschen ohne jegliche Probleme? Das ist ein Denken der Menschen, wenn es ihnen selbst einmal wieder nicht gut geht: „Wieso ich, allen anderen geht’s doch auch gut“….

Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, wie man in Zukunft mit so etwas umgeht und dass man auch an andere denken sollte, nicht immer zuerst an sich – Probleme hat jeder, nicht nur man selber. Ein Roman verpackt in einer Art Aufklärung, die Autorin hat hier sehr, sehr gute Arbeit geleistet und hat alles so rübergebracht, wie es sein sollte – wenn nicht noch besser!

Zu empfehlen wäre dieses Buch an Leser, die auch gern einmal etwas tiefgründiger gehen und ein so gefühlvolles Buch nicht gleich vergessen möchten, ich kann es solchen nur ans Herz legen.  Das Buch kann man sich direkt über den Verlag hier bestellen.

5 von 5 Punkten

Ich möchte mich bei BloggdeinBuch und beim Verlag Nagel & Kimche in ausdrücklicher Form bedanken für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und der emotionalen schönen Stunden mit den Protagonisten von „Montagsmenschen“, die ich mit diesem Buch verbringen durfte.

Freitagsfüller 16.03.2012 posted by on 16. März 2012

In letzter Zeit gehen die Wochen rum wie eine Stunde – es kommt einem zumindest so vor am Ende der Woche. Erst war noch Winter und schon haben wir Frühling, bald ist schon wieder mein Geburtstag, kann man das denn glauben? Ich freue mich auf jeden Fall, dass es immer wärmer wird! Hier mein Freitagsfüller:

1.  Der blaue Himmel sorgt für gute Stimmung.

2.  Manche Dinge sind mir langsam aber sicher echt egal .

3. Meine Haare brauchen bald einmal wieder etwas Farbe.

4.  Mein Wanderbuchstapel ist mittlerweile unglaublich.

5. Schön, dass ich so Freunde habe, wie ich sie habe.

6. Ich möchte mein Zimmer einmal richtig aufräumen oder soll ich das verschieben?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gutes Buch und einen guten Film, morgen habe ich Party mit Freundinnen geplant und Sonntag möchte ich mich von Samstag erholen!

So und nun werde ich mich dem Lesen und schlafen widmen und mich einfach nur freuen, dass WE ist =) Den Freitagsfüller bekommt ihr wie immer bei Barbara.

Wolfram Cosmus – Geld posted by on 13. März 2012

Zuerst einmal möchte ich mich herzlich beim Pomaska-Brand Verlag bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und mir einige ruhelose Stunden zugebracht hat! Hierzu nun meine Rezension:

 

Harold Beckmann findet in seinem Briefkasten einen Umschlag mit 300 Euro und einem Namen darin, der lautet „Manfred Freitag“. Er kann sich keinen Reim darauf machen, freut sich aber über das Geld, wenn es auch unbekannterweise viele Fragezeichen bei ihm hinterlässt. Bald darauf stirbt der Mann an einem natürlichen Tode. Kurze Zeit darauf wird wieder ein Mann angekündigt und kurz darauf ist dieser tot, Harold Beckmann um 3000 Euro reicher. Nun wird er langsam nervös – denn jetzt findet er einen Umschlag mit 30000 Euro in seinem Briefkasten. Dieses Mal wird er wohl nicht ungeschoren davon kommen, sondern muss nachhelfen. Wer oder was treibt dieses Spiel mit ihm und warum? Und wieviel wird der Geldgeber noch herausrücken und wieviel ist Beckmann bereit zu tun? Auch die Aburger Kripo steht vor einer mysteriösen Serie Morden und kann sich keinen Reim darauf machen…

Der Autor hat sich viel Gedanken gemacht mit diesem Buch, es ist sehr spannend geschrieben und lässt den Leser sofort in die Gedankengänge des Protagonisten eintauchen und mit ihm miträtseln, wer denn nun dahinter steckt und wieso und wie weit Beckmann wirklich geht. Das Buch ist so gut geschrieben, man kommt ewig lange nicht ein kleines Bisschen dahinter, was vor sich geht, die ganzen Zusammenhänge der einzelnen Stränge kapiert man erst Ewigkeiten später und hier stellt sich dann der Aha-Effekt ein. Man erfährt eigentlich recht früh, was los ist, doch warum genau, das noch immer nicht. Bis man dahinter kommt, was hier genau Sache ist, hat man in wenigen Stunden schon das ganze Buch durchgeblättert vor lauter Spannung und Neugier. Man hat hier wirklich das Gefühl, dass einem mit Fortschritt die Seiten nur so davonfliegen, da man unbedingt zum Ende kommen will, um zu erfahren, wie die ganze Sache endet. Die Gedankengänge von Beckmann sind meist logisch und auch realistisch, drehen diese sich doch auch in der wirklichen Welt öfters ums Geld. Würden wir so etwas auch für Geld machen? Diese Frage mag man sich selber lieber nicht beantworten, wer weiß, was dabei rauskommt? Wolfram Cosmus hat mit dieser Thematik ein aktuelles Thema zu einem rasanten Krimi geschaffen, der kaum aus der Hand zu legen ist und der durch seinen guten sprachlichen, lockeren Schreibstil flüssig zu lesen ist. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem, der gerne schnell in einen temporeichen, auch etwas sehr realistischen Krimi eintauchen möchte!

5 von 5 Punkten

Wer sich das Buch zulegen möchte und gerne mehr über Beckmann erfahren möchte und die Machenschaften drum herum bekommt das Buch >>hier<<.

Kelley Armstrong – Pakt der Hexen posted by on 10. März 2012

Hexen-Chefin Paige Winterbourne hat alle Hände voll zu tun mit ihrem Clan, ihrer Stieftochter Savannnah und den sozialen Kontakten zu allen möglichen Arten von mysteriösen, paranormalen Wesen. Zudem genießt sie ihr neues Leben mit dem Magier an ihrer Seite, Lucas Cortez. Doch dann gerät alles aus den Fugen – Lucas´Vater sichert sich Paiges Hilfe bei der Suche eines Mörders, der es auf die Kabalenmitglieder abgesehen hat. Sie kann sich und ihre Tochter nur durch einen Ausflug in die Unterwelt retten….

Dieser Band hat mir bisher am besten gefallen, die Spannung ist hier einfach greifbarer und die Personen gehen einem näher als sonst. Natürlich treten hier Protagonisten aus den Vorbändern auf, die einem schon sehr bekannt sind. Manche sind diesmal sehr präsent, andere nur im Hintergrund. Die Autorin zieht den Leser durch die paranormale Welt mit und lässt ihn Seite um Seite durchblättern, um zu erfahren, wer hinter den Kabalen her ist und aus welchem Grund. Öfters wird man auf eine Fährte gelockt, nur um sie dann wieder im Hintergrund stehen zu lassen und einen neuen Gedankengang zu gehen. Erotische Szenen gibt es auch, aber zum Glück nicht NUR, was bei Fantasy immer häufiger vorkommt, hier ein großes Lob an die Autorin – zuviel Erotik kann die ganze Geschichte hinüber machen. Hoffentlich sind die nächsten Bände auch sehr viel besser als die letzten und es wäre toll, mal wieder mehr über die Werwölfe zu lesen, um die es anfangs so groß ging. Diese Reihe kann man wirklich nur weiterempfehlen an Fantasybegeisterte, die nicht nur auf Erotik abfahren und auch etwas Pfiff in der Geschichte haben möchten!

5 von 5 Punkten

Freitagsfüller 09.03.2012 posted by on 9. März 2012

Diese Woche ging nun nicht so schnell rum und ich bekomme mein Schlafproblem noch immer nicht in Griff. An was das wohl liegt? Bestimmt geht mir wieder zuviel durch den Kopf und ich bin zu aufgedreht, sieht mir ähnlich. Gelesen habe ich auch wieder nicht viel, ich komme einfach zu nichts mehr bzw. zu viel, aber nicht lesen =) Hier mein Freitagsfüller:

1.  Heute werde ich auf jeden Fall noch einige Seiten lesen.

2.  Erst habe ich neue tolle Filme dann möchte ich aber doch lieber ein Buch lesen.

3.  Als ich gehört habe, dass es wieder kälter wird, ging mir grad ein Schauer über den Rücken.

4.  Eine Wohnung für mich bekomme ich hoffentlich bald.

5.  Was macht eigentlich das schöne Wetter?

6.  Eier koche ich im Kochtopf, nicht im Eierkocher.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich erst einmal auf Feierabend, morgen habe ich Aufräumen und einen ruhigen Abend geplant und Sonntag möchte ich einfach nur den Sonntag genießen!

Das wars auch diese Woche schon wieder von mir, so erfährt man ja immer mehr über eine Person, wie man sieht. Finde ich auch immer wieder bei anderen auf Blogs interessant, den Freitagsfüller zu lesen, eine gute Idee ist das! Den Freitagsfüller könnt ihr euch bei Barbara holen.

Heute hatte ich eine E-Mail im Postfach… posted by on 5. März 2012

…von Bloggdeinbuch, dass ich ein Buch rezensieren darf! Wie habe ich mich gefreut, dass es klappt, interessiert mich das Buch ja wirklich sehr =) Dieses hier darf ich nun lesen und rezensieren:

Milena Moser – Montagsmenschen:

„Als Balletttänzerin und als Yoga-Lehrerin konnte sich die 36-jährige Nevada stets auf ihren Körper verlassen. Plötzlich aber lässt er sie im Stich. Drei Schüler halten ihr dennoch die Treue und kommen immer montags zum Kurs. Als ein Mord geschieht, gesteht eine Schülerin die Tat der Polizei – allerdings ohne sie begangen zu haben, wie Nevada mit Hilfe eines Yoga-Spruchs herausfindet. Milena Mosers neuer Roman knüpft an ihre großen Erfolge an: treffend beobachtet, spannend und witzig erzählt, verwickelt die Autorin aus der Schweiz vier Menschen in ein tragikomisch-furioses Lebens- und Liebesdrama.“

Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf das Buch, die Autorin kenne ich schon. Wenn ich es in den Händen halten darf, werde ich sobald damit anfangen lesen!