Gelesen im Dezember 2012 posted by on 31. Dezember 2012

So, da es nun nicht mehr mehr wird, kommt nun meine Lesestatistik für den Dezember. Es waren wieder einige tolle Sachen dabei, lehrreiche sowie unterhaltsame Bücher, die einem die Stunden versüßen. Hier meine gelesenen Bücher im Dezember:

Julia Rautenberg – Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil

Katie MacAlister – Blind Date mit einem Vampir

Stephan M. Rother – Ich bin der Herr deiner Angst

Jens Niemeyer – Seelenloser Schwur

Kerstin Michelsen – einfachso

Janet Evanovich – Der Winterwundermann

Ella Kensington – Mary

Bei keinem dieser Bücher gibt es etwas zu bemängeln, sie waren alle toll! Da nun auch das Ende des Jahres bevorsteht, habe ich auch gleich mal alle Bücher zusammengefasst, d.h. im Jahr 2012 waren es somit: 75 Bücher (davon 2 Hörbücher)

Somit wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013 und einen guten Start!

Das war wohl nix posted by on 30. Dezember 2012

Tja, wie war das? Bis zum neuen Jahr keine Neuzugänge mehr? Wer sagt denn sowas =) Amazon ist schuld, da die momentan täglich kostenfreie eBooks anbieten und dann stöbert man natürlich weiter und jedes Buch ist nur ein Klick entfernt – und wenn man noch ein Buch auf Weihnachten geschenkt bekommt, auch gut! =) Hier die Neuzugänge:

Janet Evanovich – Der Winterwundermann:

„Stephanie Plum feiert Weihnachten

Es sind nur noch vier Tage bis Weihnachten, doch Stephanie Plums Welt ist alles andere als fröhlich. Weder Baum noch Geschenke sind organisiert, und ihr ist so weihnachtlich zumute wie einem Truthahn zu Thanksgiving. Als ein paar Tage vor dem Fest dann statt des Weihnachtsmanns ein fremder Mann in ihrer Küche steht, ist Stephanie endgültig überfordert. Sie mag ja an seltsame Leute gewohnt sein – man nehme nur ihre Familie –, aber dieser Typ ist tatsächlich sehr merkwürdig. Angeblich heißt er Diesel, ist ziemlich attraktiv, und Stephanie hat keine Ahnung, wie er in ihre Wohnung gekommen ist – oder warum. Hat er womöglich etwas mit dem flüchtigen Spielzeugwarenhändler Sandy Claws zu tun, der ins Winterwunderland entschwunden zu sein scheint? Stephanie versucht, der Sache auf den Grund zu gehen und bekommt es dabei mit wütenden Elfen, explodierenden Weihnachtsbäumen und einem ganz speziellen Herrn zu tun, den ihre Großmutter von der Männerjagd mitgebracht hat …“

Kerstin Michelsen – Sushi oder Labskaus:

„Für Florence, genannt Flo, geht ein Traum in Erfüllung. 

Sie reißt sich einen tollen Job unter den Nagel und kann endlich aus der Provinz in die Großstadt ziehen.

Doch in der neuen Firma warten nicht nur berufliche Herausforderungen. Flos Standhaftigkeit wird durch die Avancen des gut aussehenden Juniorchefs auf eine harte Probe gestellt. Wenn dieser verflixt charmante Kerl nur nicht an jedem Finger noch drei andere Frauen hätte!

Und dann ist da auch noch Jan, der Flo ebenfalls nicht mehr aus dem Kopf gehen will …“

Cay Rademacher – Der Trümmermörder:

„Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.“

Sigrid Hunold-Reime – Schattenmorellen:

„Die 71-jährige Martha will frühmorgens die reifen Schattenmorellen in ihrem Garten im Cuxhavener Stadtteil Stickenbüttel ernten. Sie wird von einem Gewitter überrascht und fällt vom Baum. Mit einem gebrochenen Arm und einer Gehirnerschütterung wird Martha ins Krankenhaus eingeliefert. An den Unfall kann sie sich nicht mehr erinnern. Dafür umso besser an eine schicksalhafte Sommernacht vor 54 Jahren. Damals wütete auch ein Gewitter und es gab unter der Schattenmorelle einen Toten. Im Krankenhaus trifft sie die 48-jährige Eva, die als junges Mädchen ihre Nachbarin war. Für beide Frauen wird der Krankenhausaufenthalt eine harte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Dabei übersehen sie fast die tödlichen Gefahren der Gegenwart …“

E.M. Tippetts – Nicht mein Märchen:

„Stellt euch vor, Robert Pattinson taucht an eurer Haustür auf und will euch mit Eiscreme füttern, aber ihr hattet nie Interesse daran, die Twilight-Filme zu sehen. Eure Mitbewohnerin und jede andere Frau in der Nachbarschaft werden fast ohnmächtig, aber irgendwie fühlt ihr euch zu dem Typen einfach nicht hingezogen.

So ähnlich ergeht es auch Chloe Winters. Gezeichnet von einer schweren Kindheit war sie gezwungen ihr Leben sehr pragmatisch anzugehen, sie schlägt sich als Studentin in Albuquerque durch und gehört nicht zu den Leuten, die an Märchen glauben.

Eines Tages aber kommt Hollywood-Superstar Jason Vanderholt zurück in seine Heimatstadt Albuquerque um dort einen Film zu drehen. Er entschließt sich, bei den Statisten vorbeizuschauen, zu denen auch Chloe gehört. Die sieht in dem Schauspieler, der bei jeder anderen Frau die Knie weich werden lässt, aber nicht gerade ihren Traummann. Sie nimmt nur einen Typen mit einem seltsamen Job und eigener Entourage wahr, der sie zweifellos in fünf Minuten wieder vergessen haben wird.

Aber Jason sieht in ihr mehr als nur ein weiteres hübsches Gesicht. Chloe kommt ihm bekannt vor und er hat eine Menge Fragen an sie, die sie lieber nicht beantworten möchte. Diese ganze Geschichte ist einfach nicht ihr Märchen.“

André Milewski – Geheimakte Labrador:

„Oslo 1952
Der junge Deutsche Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingerschiffmuseum. Als er den Diebstahl eines geheimnisvollen Medaillons verhindert, findet er sich unvermutet auf der Suche nach Thors legendärem Hammer Mjöllnir wieder.

Gemeinsam mit dem amerikanischen Archäologen Frederick Crichton und seinen Studenten setzt Max alles daran, um das mythische Artefakt zu finden. Doch eine Spezialabteilung des russischen Geheimdienstes ist ihnen dicht auf den Fersen und schreckt vor nichts zurück, um den Hammer in ihren Besitz zu bringen.

Die Suche führt Max und seine Freunde über Island nach Grönland und letztlich bis an die Küste Labradors, wo es schließlich zum alles Entscheidenden Kampf um Mjöllnir kommt …“

Robert Gehrke – Eine fabelhafte Liebesgeschichte:

„Eine moderne Fabel über die Magie der ersten Liebe. Humorvoll, berührend, aber auch tiefgründig und lehrreich. Der überaus durchschnittliche Tiger verliebt sich in die rastlose, lebensbejahende Maus, die eigentlich nur auf der Durchreise war. Der Liebe wegen, schließt sich der Tiger an, obwohl sein Wesen mit dem Abenteuerdrang der Maus wenig gemeinsam hat. Auf ihrer Reise stolpern sie von einem Abenteuer ins nächste. Einer künstlerisch begabten Schlange leihen sie ihre Hände, finden Jesus und das Paradies, retten Lemminge vor ihrem Selbstmord und geben den orientierungslosen Hippos einen Lebensinhalt.“

So, das wars jetzt aber erst mal. Ich habe ja wahrhaftig genug zu lesen – morgen gibt´s dann die Monats- bzw. auch Jahresstatistik =)

Kerstin Michelsen – einfach so posted by on 27. Dezember 2012

Wer hat noch nie richtige Trauer kennengelernt? Bestimmt ist es jedem von uns schon so gegangen und oftmals auch schon in frühem Kindheitsalter. Doch wie gehen wir damit um? Wie verarbeitet man so etwas, wenn ein geliebter Mensch  von einem geht? Mit dieser Thematik setzt sich die Autorin Kerstin Michelsen in ihrem Roman „einfach so“ auseinander, in welchem die 10-jährige Melanie über ihre Gefühlswelt schreibt nach dem Tod ihrer größeren Schwester.

einfach so

An einem normalen Tag, an dem keiner dachte, dass etwas passiert, passierte es doch – Melanies Schwester verunglückt tödlich durch einen Autofahrer, der unachtsam und zu schnell gefahren ist. Schnell muss Melanie lernen, mit ihrer Trauer im Alltag umzugehen. Immer wird sie wieder an ihre Schwester erinnert, der Alltag gestaltet sich schwer. Nur um ihre Mutter und andere nicht zu belasten, mitm sie die Starke. Als jedoch ein weiterer Todesfall innerhalb der Familie geschieht, scheint die Fassade zu bröckeln…

Die Autorin schafft es wirklich meisterhaft, den Roman in Sicht einer 10-jährigen zu schreiben. Man hat wirklich vor Augen, wie hier ein kleines Mädchen „redet“. Melanie ist im Grunde genommen eine starke Persönlichkeit, die jedoch immer wieder in sich zusammen fällt. Das kann man ihr wiederum wirklich nicht verübeln – wer würde so etwas gleich wegstecken? Die Geschichte ist aus Sicht von Melanie geschrieben, die nun um einiges älter ist und in der Vergangenheit schwelgt. Punkt für Punkt geht sie das Chaos in ihrer kleinen Welt mit dem Leser durch, er wird regelrecht in den Sog der Trauer und Gedanken des Mädchens gezogen. Auch wenn es dem Rest der Familie nicht besser geht, Melanie ist in diesem Roman die Protagonistin und ihr fühlt man sich am ehesten verbunden.

Durch die einfache Schreibweise und sehr gefühlvollem Stil, lässt es den Leser fast nicht mehr los. Man wünscht sich, dass es Melanie bald besser gehe, doch ein Verlust bleibt ein Verlust und dies wird auch nichts ersetzen können. Leider springt die Autorin manchmal etwas zu zügig in der Zeit herum, da wird oftmals von Jetzt und Hier viel weiter zurück in die Vergangenheit gesprungen, nur um gleich wieder viel mehr in der Zukunft zu landen. Das war etwas zuviel des Guten und verwirrt einen beim Lesen, woraufhin man sich erst einmal wieder orientieren muss, in welcher Zeitspanne man nun ist.

Alles in allem war das Buch eine gute –  wenn auch traurige, Unterhaltung. Man konnte es sich gemütlich auf der Couch machen und in der Welt versinken, die sich rund um Melanie einfach weiterdrehte!

4 von 5 Punkten

Letzte Neuzugänge für dieses Jahr posted by on 22. Dezember 2012

Naja, ob die Überschrift stimmt, weiß ich selbst noch nicht so recht – aber ich habe es mir mal vorgenommen =) Natürlich geht es bei mir nie lang, bis ich mir wieder neues Lesefutter zulege – auch wenn ich noch einen Haufen zu lesen habe, der Bücherkauf ist einfach ein Muss und muss sein! Diese hier sind es geworden:

Donato Carrisi – Der Seelensammler:

„Vom Autor des Spiegel-Online- Bestsellers »Der Todesflüsterer« »Töte mich« ist in die Brust des Bewusstlosen eintätowiert. Doch eine andere Entdeckung schockiert das Notarztteam in der abgelegenen römischen Villa noch mehr: ein roter Rollschuh – das Andenken des Mörders an sein erstes Opfer, eine junge Frau. Als der Serientäter ins Koma fällt, scheint er seine gerechte Strafe zu erhalten. Doch der stumme Patient hütet ein grausames Geheimnis, denn erneut ist eine junge Frau verschwunden …“

Lisa Scott – Fatal:

„Ellen Gleeson ist Journalistin und lebt mit ihrem dreijährigen Adoptivsohn Will in der Nähe von Philadelphia. Als sie in der Post einen Flyer über vermisste Kinder findet, setzt ihr Herz einen Moment lang aus: Der entführte Junge auf dem Foto ist Will wie aus dem Gesicht geschnitten. Als Mutter denkt sie sofort: unmöglich. Sie weiß, dass die Adoption rechtmäßig war, aber sie ist auch Journalistin. Und die glaubt nicht an einen Zufall. Sind der entführte Timothy und Will ein und dieselbe Person? Sie sucht die Wahrheit – und geht das Risiko ein, eine fatale Entdeckung zu machen …“

Elna Utermöhle – Geld blutet nicht, dachte der Investor der Mafia:

„Roberto Madonia hat alles, was seiner Meinung nach zu einem erfolgreichen Leben gehört – eine hübsche Frau, zwei niedliche Kinder, ein Ferienhaus in der Toskana, eine Yacht und eine Geliebte. Seine Investmentfirma zählt zu den renommiertesten Italiens.
Eines Tages besucht ihn ein schlichter Mann und bittet ihn, sein Geld gewinnbringend zu investieren. Bald geht es um immer größere Summen. 
Als Madonia realisiert, wessen Kapital er investiert, ist es zu spät. Er ist längst ein wichtiges Werkzeug im stillen Umbau der Cosa Nostra zur Cosa Internationale geworden.“

Janine P. Klinger – Mondscheinbiss:

„Serena Love Baltimore verdient ihren Lebensunterhalt als Lieutenant beim NYPD. Dass sie eine Werwölfin ist, geht nicht unbedingt jeden etwas an. Ihre Familie, ein wildes Werwolfsrudel, hat sich damit abgefunden, dass sie in ihrem Job schon mal ihr Leben riskiert. Was jedoch die Beschützerinstinkte ihrer Brüder auf Hochtouren laufen lässt, ist die Tatsache, dass sie ein Verhältnis mit dem Top-Profiler Jason LaFavre hat. Denn Jason ist nicht nur ihr Liebster, sondern obendrein ein Vampir und somit Persona non grata in Werwolfkreisen. Als ein Serienkiller es auf Serena abgesehen hat, scheint das zerbrechliche Friedensgeflecht zu zerreißen, und stellt nicht nur die Liebe von Serena und Jason auf eine harte Probe.“
N. Anonymus – Verstrickung:
„Die siebzehnjährige Cathleen führt in Los Angeles das normale Leben eines Teenagers. Als die großen Ferien endlich vor der Tür stehen, freut sie sich auf eine tolle Zeit mit ihren Freunden. Doch es kommt anders. Nachdem ihr Vater sie zu einer Freundin nach San Francisco geschickt hat, versuchen dort ihr unbekannte Männer, sie zu entführen. Doch der ebenso gutaussehende, wie geheimnisvolle Jayden rettet sie. Er behauptet Cathleens Vater hätte ihn geschickt, um sie zu beschützen. Außerdem soll ihr Vater, ebenso wie Jayden bei einer Geheimorganisation namens STC arbeiten. Als Cathleens Vater entführt wird, beginnt sie langsam ihm zu glauben und macht sich mit Jayden und der STC auf die Suche nach ihrem Vater. Doch kann sie ihnen wirklich vertrauen?
Zusammen kommen sie schließlich einer Verschwörung auf die Spur, die ihren Ursprung nicht auf der Erde hat … „
Alina Stoica – Gänseblümchen aus dem Jenseits:
„Alessandra ist eine alleinerziehende Mutter mit einer komplizierten Vergangenheit, für die ihr kleiner Sohn Tomas der Mittelpunkt ihres Lebens ist. Als dieser eines Tages bei einem Autounfall mit Fahrerflucht tödlich verletzt wird, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Besonders tragisch ist für sie die Tatsache, dass sich ihr Sohn zum Zeitpunkt des Unfalls in der Obhut ihrer besten Freundin befand.
Kurz nach seiner Beerdigung erscheint Tomas seiner Mutter und verkündet, dass Gott ihm eine zweite Chance gegeben hat. Sollte er es innerhalb eines Jahres schaffen, drei Aufgaben zu erfüllen, darf er zu ihr zurückkehren. 
Von dieser Hoffnung beflügelt, schöpft Alessandra neuen Mut und versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bringen. Dabei begegnet sie ausgerechnet dem Mann, der ihren Sohn auf dem Gewissen hat. Nichts ahnend baut sie langsam ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm auf.
Für Alessandra beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Auf der Suche nach der Wahrheit macht sie eine schmerzhafte Entdeckung. 
Doch dann nimmt das Schicksal plötzlich eine überraschende Wendung …“
Julia Mayer – Die Keime:
„Die Welt gerät aus den Fugen, als den Menschen das Erlangen der Wiedergeburt verwehrt bleibt. Die schwächsten Glieder der Gesellschaft werden gejagt – und auch Avery findet sich auf der Flucht vor ihrer eigenen Familie wieder. Mithilfe anderer Flüchtlinge versucht sie, sich ihre Freiheit zu erkämpfen und gerät dabei immer wieder aufs Neue an scheinbar unüberwindbare Grenzen. Eine Jagd nach Sinn und Menschlichkeit beginnt …„Die Menschen sagen, die Seele sei rein. Keine Sünde sei an ihr zu finden, keine Scham, kein Hass und nicht die kleinste Verschmutzung kann ihre Unschuld trüben.
Die Menschen sagen, die Seele sei rein, solange sie keinen Körper bewohnt, an dem Sünde zu finden ist, Scham, Hass und noch die kleinste Verschmutzung als Zeuge der Schuld.
Und stellt sich nicht die Frage danach, ob es die Seele ist, die des Lebens Phasen durchschreitet, mit aller Kraft nach Perfektion strebt? Oder ist es der Mensch, der aus simpler Physik ausbrechen will und muss, um der eigenen Befriedigung willen?
Manche glauben, ein paar Gramm Civil machen sie frei. Andere geben ihr eigenes Blut, kehren ihr Inneres nach außen mit Mustern und Kreisen, Linien und Kreuzen, um die Seele auf den richtigen Pfad zu bringen. Doch sie alle vergessen, dass die Seele nicht fassbar ist.
Sie ist kein scheues Tier, das man überlisten kann. Kein Trick wird sie locken, keine Gewalt sie zwingen … sie findet ihren Weg indem sie den Weg zum Ziel macht und das Ziel wieder zum Weg.
Und wenn wir um uns selber weinen, so ist es die Sprache der Seele, die in fremden Zungen schlägt, und das Leben weint mit ihr. Denn so sehr wir verfluchen mögen, was unser Leben uns antut, es ist die Seele, die sich in den Schmerz verliebt.““
Das wars erst mal für dieses Jahr an Neuzugängen – hoffe ich! =) Ich komme ja so oder so nicht mehr nach, aber die Sucht..jaja.
Interview mit Jens Niemeyer posted by on 22. Dezember 2012

Vor kurzem hatte ich das Glück, das Buch „Seelenloser Schwur“ vom Autor Jens Niemeyer lesen zu dürfen – es war wirklich ein gelungener Happen, der Lust auf mehr macht. Da der Autor die Reihe weiter plant, dürfen wir hoffentlich nicht allzu lange darauf warten und den 2. Band bald in Händen halten! Der junge Autor hat sich bereit erklärt, mit mir ein kleines Interview zu führen, wofür ich ihm danke! Es ist immer toll, mehr über einen Autor zu erfahren, von welchem man ein Buch liest –  vor allem wenn man das Buch mag und die Person dahinter sich die Mühe gemacht hat, es dem Leser spannend zu machen und auf ihn einzugehen. Aber seht selbst:

Wie kamst du auf die Idee ein Buch zu schreiben?

Das ist schon eine ganze Weile her. Eigentlich schreibe ich schon, seit ich einen Füller in der Hand halten kann. In der Grundschule schrieb ich viele Kurzgeschichten, die jedoch allesamt sehr albern und kindisch waren. Meistens ging es um Mr. Bean und Kasper, die verschiedene Abenteuer erlebten. Daraufhin habe ich immer wieder kleine amüsante Geschichten geschrieben. Die ernsthafte Idee ein Buch zu schreiben kam mir erst mit etwa 17 Jahren. Innerhalb meiner Ausbildung hatte ich in der Schule oft Pausen und begann erst in dieser Zeit größere Bücher zu lesen und habe nie wieder damit aufgehört. Meine ersten Thriller waren „Chemie des Todes“ und „Blutlinie“. Von Blutlinie war ich so begeistert, dass ich endlich meinen Traum wahr machen wollte. Da ich ein großer Filmfan bin und sehr viele Serien schaue, besitze ich eine Menge Fantasie, die ich endlich auf die Welt loslassen wollte. Ich kaufte mir anschließend einen Laptop und begann mit meinen ersten Wörtern. Problem war zu diesem Zeitpunkt allerdings, dass ich gar keine Ahnung hatte, wie man überhaupt ein Buch schreibt. Trotzdem habe ich mich nicht unterkriegen lassen und begann mit meinem Traum. Ich finde es toll, eine eigene Welt zu schaffen, in der man sich jederzeit zurückziehen kann.

Wie hat die Geschichte zuerst Form angefangen – die Handlung oder die Figuren?

Zunächst habe ich mich sehr viel mit dem Aufbau eines Buches beschäftigt und musste meinen eigenen Weg finden. Schon immer war ich begeistert von Serien mit einer bestimmten Person, die immer wieder neue Ermittlungen aufnimmt. So eine Serie wollte ich schaffen und brauchte dafür einen einprägsamen und „coolen“ Namen für meinen Hauptprotagonisten. Nach langer Zeit kam ich dann endlich auf Michael Cold und war davon begeistert. Ich glaube, ich kam durch den Film Blade 1 auf diesen Namen, denn der Bösewicht hieß dort Deacon Frost.

Lustigerweise wusste ich von Anfang an, wie das Ende meiner Geschichte aussehen würde. Den Rest hatte ich kaum vor Augen. Nach und nach schuf ich mir die Personen, die im Buch auftauchen sollten und begann die ersten beiden Kapitel zu schreiben. Wichtig für mich war das erste Kapitel, denn dies sind die ersten Seiten, die man lesen würde. Hiermit steht und fällt aus meiner Sicht alles. Die Handlung hatte für mich zunächst eine untergeordnete Rolle, was ich mittlerweile als Fehler empfinde, denn bis zum neunten Kapitel hatte ich eine völlig unrealistische Story. Nach langer Pause habe ich mein Buch vollkommen umgeschrieben und meine Taktik geändert. Seit diesem Zeitpunkt suche ich mir grobe Anhaltspunkte für die Kapitel und schreibe einfach willkürlich los. Noch heute frage ich mich, wie ich auf manche Ideen gekommen bin und wie sich mein Buch so gut zusammenfügte. Dies ist mein Stil zu schreiben 😉

Fühlst du dich mit den ermittelnden Beamten verbunden, identifizierst du diese mit jemanden?

Ja, sehr sogar. Michael Cold hat sehr viele Gedanken, die ich selber beim Schreiben empfunden habe und fügte sie in die Story ein. Jedem Kapitel kann ich im Nachhinein absehen, wie ich mich beim Schreiben gefühlt haben muss oder was ich zu dieser Zeit geschaut habe. Daher kann ich sagen, dass ich meiner Figur sehr nahe stehe und die Gedanken mit ihm teile. Dies ist auch der Grund, weshalb ich die Ich-Form für mein Buch gewählt habe. Alle anderen Personen sind frei erfunden. Es war mir wichtig eine eigene Welt zu schaffen, in der ich von der Realität abschalten kann. Das ganze Buch ist ein auf und ab meiner eigenen Gedanken. Daher fühle ich mich nicht nur mit Michael verbunden, sondern mit der gesamten von mir geschaffenen Welt.

In welcher Atmosphäre schreibst du am liebsten?

Das ist eine wirklich schwere Frage. In den vergangenen drei Jahren habe ich meine Kapitel an vielen verschiedenen Orten geschrieben. Alles begann in meinem Elternhaus in Ostfriesland. Dort habe ich meist vor dem Fernseher gearbeitet. Manchmal habe ich meine Wörter auch in der Mittagspause bei der Arbeit niedergeschrieben. Dies war mir jedoch teilweise zu ruhig, sodass meine Gedanken zu leicht zu anderen Orten drifteten. Weitere Kapitel schrieb ich bei der Bundeswehr. Dort hatte ich teilweise sehr viel Zeit. Hier habe ich nebenbei immer Musik gehört. Das ging sehr gut. Meine letzten Kapitel habe ich dann wieder vor dem Fernseher in einer Einzimmerwohnung in Hannover geschrieben. Am Ende würde ich sagen, dass ich am liebsten vor dem Fernseher schreibe. Auch die Korrekturen habe ich vor dem Fernseher durchgeführt. Mein Buch hat also schon viele Orte gesehen. Wichtig für mich ist nur, dass ich keine absolute Stille um mich herum habe, denn dann werde ich selbst unruhig 😉

Welches Genre liest du selbst am liebsten, liest du viel?

Am liebsten lese ich natürlich Thriller. Meine Lieblingsautoren sind ganz klar Cody McFadyen und Simon Beckett. Je nach Stimmung lese ich auch gerne mal ein Jugendbuch, wie z.B. Die Tribute von Panem oder Percy Jackson. Aufgrund der Arbeit mit meinem Buch habe ich in letzter Zeit leider nicht so viel lesen können, aber das werde ich spätestens Weihnachten mit „Der Hobbit“ wieder ändern. Ansonsten muss ich sehr viele Rechtsbücher für mein Studium lesen. Leider nicht ganz so spannend wie ein guter Thriller 😉

Bevorzugst du eBook oder ein normales Buch aus Papier?

Das E-Book habe ich erst vor kurzem neu für mich entdeckt. Da ich selbst bisher keinen Reader besitze, möchte ich ungern eine Meinung dazu abgeben, halte aber sehr viel davon. Ich denke, dass ein E-Book sehr viele Vorteile hat. Allerdings bevorzuge ich zurzeit noch das normale Buch. Das hat für mich einen einfachen Grund. Für mich ist es das Schönste, wenn man in eine Buchhandlung geht und sich das Buch ganz klassisch kauft. Ich gehe immer mit einem tollen Gefühl aus der Buchhandlung, wenn ich das Buch direkt durchblättern und diesen neuen Geruch riechen kann. Dieses Gefühl kann mir ein E-Book leider nicht geben.

Wie lang bist du in etwa an einem Buch dran und wie ist das Gefühl, wenn du es beendet hast?

Aufgrund meiner unzähligen Korrekturen und großen Fehlern, hat mein erstes Buch bis zu diesem Zeitpunkt etwa drei Jahre gedauert. Da ich gerne eine Fortsetzung schreiben möchte und jeden Schritt nun anders machen würde, rechne ich mit einem guten Jahr. Das Gefühl, was man hat, wenn man ein Buch beendet hat, ist unbeschreiblich. Es ist eine Entlastung und gleichzeitig fühlt man sich wie in einem Rausch. Man hat etwas beendet, womit man viel Zeit verbracht hat. Für mich war es, als wenn ein Traum in Erfüllung geht. Dann begann aber das Überarbeiten und das Vermarkten. Das Schreiben macht wirklich Spaß, aber das Vermarkten und Warten auf Meinungen war und ist für mich ein Auf und Ab der Gefühle.

Jetzt würde ich sagen, dass ich mein Buch niemals beendet habe, denn es begleitet mich jeden Tag und wird für mich niemals beendet sein, denn meine eigene geschaffene Welt wird auch in Zukunft immer in meinen Gedanken sein.

Machst du dir Notizen zum jeweiligen Charakter oder fließt dir alles so in den Kopf und du schreibst es nieder?

Vielleicht sollte ich mir wirklich ein paar Notizen machen, da ich wichtige Details in meinem Buch selbst immer wieder nachlesen muss. Die handelnden Personen sind alle in meinem Kopf und lediglich die ganz grobe Story. Meine Ideen kommen mir erst während ich schreibe und ein Kapitel beende. Ich schreibe grundsätzlich meine eigenen Gedanken nieder und tauche voll und ganz in meine Welt ein. Es ist für mich meist selbst überraschend, was eigentlich als nächstes passiert 😉

Was machst du denn, wenn du nicht schreibst? Erzähle etwas über dich!

Seit kurzer Zeit fange ich an, mir eine Filmsammlung aufzubauen. Wie ich schon erwähnt habe, liebe ich Filme und Serien, sodass ich natürlich auch viel schaue. Ansonsten studiere ich Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück und drücke mich ein wenig vor dem Lernen.

Ansonsten mache ich mir über alles mögliche Gedanken, sammle gerne unnützes Wissen, nerve meine Freundin oder andersherum und surfe nach neuen Informationen im Internet. Dabei rühre ich das Telefon sehr ungerne an. Ich denke, dass ich sehr humorvoll bin und eigentlich über jeden Quatsch lachen kann. Was fällt mir noch über mich ein? Ach ja, ich liebe Comics. Ich glaube die Liste meiner Lieblingshelden würde hier zu lang werden. Ganz vorne ist allerdings Batman, wobei ich meistens die Bösewichte noch besser finde, wie z.B. Loki und Joker. Vielleicht merkt man, dass ich ein wenig verrückt bin 😉

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

In zehn Jahren werde ich hoffentlich mit meinem Studium fertig sein und vielleicht als Richter in Deutschland tätig sein. Ich wünsche mir, dass meine Leser mit meiner Arbeit zufrieden waren und ich weitere Bücher schreiben kann, denn das würde ich gerne sehr lange Zeit machen. Am wichtigsten ist mir jedoch, dass ich weiterhin mit meiner jetzigen Freundin glücklich bin 😉 Natürlich wäre es ein Traum, wenn ich in zehn Jahren im Auftrag eines bekannten Verlags Thriller schreiben dürfte. Ansonsten ist es schwer für mich, soweit in die Zukunft zu schauen, da ich eher ein Mensch bin, der noch in der Vergangenheit lebt.

Und die bekannte Frage: Möchtest du etwas an uns Leser loswerden, was dir auf dem Herzen liegt? =)

Sehr gerne möchte ich meinen Lesern etwas mitteilen. Zunächst möchte ich mich bei meinen beiden ersten Leserinnen bedanken. Sie haben mir den Anstoß gegeben, dass ich meinen Thriller doch veröffentlichen solle. Ohne sie wäre ich heute wahrscheinlich nicht soweit. Vielen Dank.

Dann möchte ich mich allgemein bei meinen ersten Lesern bedanken, die mich weiter in meiner Arbeit bestätigt haben und mir bis heute treu geblieben sind. Für die Hilfe der Korrekturen kann ich mich nicht oft genug bedanken.

Dann möchte ich mich bei allen Bloggern bedanken, die mich bei meiner Arbeit unterstützen. Es ist für mich ein großes Glück, dass sie mir in dieser harten Branche eine Chance geben und allen offen gegenüber stehen. Bisher hatte ich nur sehr nette Kontakte und hoffe auch in Zukunft, sie weiter pflegen zu können. Ihr alle leistet große Arbeit und dafür bedanke ich mich ganz besonders.

Zum Schluss möchte ich mich auch im Voraus bei allen zukünftigen Lesern bedanken. Ich hoffe sehr, dass ich euch ein spannendes Buch liefern kann. Ich freue mich über jeden Leser und über ehrliche Meinungen. Denn was wäre ein Autor ohne Leserinnen und Leser. Nichts.

Daher meinen großen Dank an alle, die mich als Autor unterstützen, denn jeder Leser ist für mich ein Geschenk. Es würde mich freuen, wenn jeder Leser ein Stück meiner Welt mitnimmt.

Meinen letzten Dank erhält natürlich Simone, die mit ihrer Arbeit auf dieser Seite tolle Arbeit leistet und wunderbare Rezensionen schreibt.

Vielen lieben Dank Jens, dass du dir die Zeit dafür genommen hast – ich hoffe, du versorgst und bald wieder mit neuem, spannenden Lesestoff =)

Jens Niemeyer – Seelenloser Schwur posted by on 18. Dezember 2012

Es gibt immer einen Mörder, der noch grausamere Dinge tut, als die, welche man schon als zu grausam empfunden hat. Der Mörder in Jens Niemeyers Roman „Seelenloser Schwur“ macht vor nichts halt, er wütet und nietet alles um, was ihm im Weg steht. Doch was hat das für einen Sinn, die ganze Geschichte?

Michael Cold und sein Team haben einen schweren Bissen zu verdauen. Cold ist erst seit kurzem wieder zurück im Dienst, er hatte einen Menschen erschossen und musste erst eine Therapie und Urlaub machen. Kaum ist er zurück, geht es auch schon wieder gewohnt hektisch weiter. Er muss einen Mörder jagen, der sich für den Racheengel hält. Möglichst schnell soll er herausfinden, wer dieser ist und was sein Motiv ist – denn er macht vor nichts Halt und bringt immer schneller Menschen um….

Der junge Autor versteht es, den Leser sogleich in die Geschichte hineinzuziehen. Mit seinem lockeren, leichten Schreibstil lockt er den Leser sofort ins Geschehen, man mag nicht aufhören zu lesen, sondern wissen, was den Mörder antreibt und was es alles mit Michael auf sich hat.

Die Personen hat er gut gezeichnet – sie brennen sich direkt in den Kopf des Lesers ein und man lernt, diese zu mögen mit ihren Macken. Michael ist eigentlich ein bodenständiger Kerl, der durch den Schuss auf einen Menschen einmal den Boden unter den Füßen verloren hat. Jedoch kehrt er als der alte zurück und nimmt die Ermittlung professionell in die Hand. Sein Kollege Tom ist eine eher zurückhaltende Person, aber er hat eine gefährliche Aura um sich, wenn er auch einen sympathischen Eindruck macht. Von Bill bekommt man nicht viel mit, da er sich lieber mit seiner Arbeit am PC beschäftigt, er mag Tatorte nicht so.

Selbst als man einen Namen vorgesetzt bekommt, der der Mörder sein soll, gibt die Spannung nicht auf – denn es könnte ja immernoch jemand anders sein, oder? Man fragt sich wirklich bis zum Schluss hin, wer es ist und wieso er das ganze macht, obwohl man eigentlich durchweg mit Informationen gefüttert wird. Der junge Autor versteht es, seinen Leser so richtig mitzunehmen, eine Reise in den Wahnsinn. Zartbesaitet sollte man auch nicht unbedingt sein, sind hier doch einige Szenen, die etwas blutig sind. Rasant und schnell leitet er den Leser zur Lösung des Rätsels, man vermag sich gar nicht auszudenken, wie real das alles sein könnte.

Zum Finale hin wird es nochmal sehr, sehr spannend und überraschungsreich – es wendet sich nochmal alles! Wie möchte ich nicht verraten, sonst sei zuviel gesagt. Das Ende lässt auf einen weiteren Thriller rund um Michael Cold hoffen, was ich doch schwer hoffen mag, wo es hier doch reichlich gute Kost zu lesen gab!

Wer nicht grade schwache Nerven hat und einige blutige Szenen abhaben kann, dem sei dieser Thriller in die Hände gelegt – mit viel Action, Spannung und losen Fäden, die sich am Ende zusammenziehen. Ein Thriller, der alle Spurenelemente eines solchen besitzt und den Leser fesselt!

5 von 5 Punkten

Juli Rautenberg – Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil posted by on 11. Dezember 2012

Wer kennt nicht die Hoch und Tiefs in einer Beziehung? Hat man keine, will man eine – hat man eine, ist man auch nicht 100 % zufrieden. Es gibt immer Kinkerlitzchen, die zu bemängeln sind und eigentlich beschäftigt einen ständig etwas in Gedanken hierüber. Die Autorin Juli Rautenberg hat hierzu einen zweiten Roman geschrieben – „Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil, welcher im Verlag blanvalet erschien.

Juli ist in diesem Roman sowohl Autorin als auch die Protagonistin selbst. Sie schreibt über ihre nun endlich eingetroffene Beziehung mit Konrad. Wie es um seine Exfreundin steht, seiner Mutter, eine übergewichtige Katzen und auch den ersten gemeinsamen Urlaub. Um an Konrad zu kommen, musste Juli erst einmal zig Männer daten – welches ihr erstes Buch „Zwölf Monate, siebzehn Kerle und ein Happy End: Das Single-Experiment“ beschreibt. Aber Happy End?

Die Vorstellung der Autorin auf den ersten Seiten fällt einem schon lustig ins Auge – da kann das Buch ja nur gut werden! Wenn einem gleich zu Anfang ein Lacher rausrutscht, wie soll es da schlecht werden?

Gleich fällt einem auf, dass die Autorin mit einem sehr guten Humor gesegnet ist. Leider habe ich das erste Buch nicht gelesen, aber den zweiten Teil kann man auch ohne den ersten gelesen zu haben ohne fehlendes Wissen lesen. Man wird gleich in das Leben der Autorin selbst hineinkatapultiert, in ihre neue Beziehung mit Konrad – was sie noch gar nicht fassen kann. Vor allem kennt sie diesen schon seit Schulzeiten, wo die Liebe doch hinfällt, oder? Da sieht man einmal, dass die Liebe sich nicht wie man denkt, sehr weit von einem entfernt befindet – sondern zumeist in unmittelbarer Nähe, wo sie nur darauf wartet, dass ihre Zeit kommt.

Juli beschreibt die Anfänge der Beziehung bis in ihre kleinsten Details, sowie die ganzen peinlichen, lustigen, traurigen Situationen zwischen ihr und Konrad und anderen Bezugspersonen. Hierbei verliert sie jedoch niemals den Humor, man hat auf jeder Seite sicher zehn mal zu lachen oder schmunzeln. Der Leser ist in die Liebesgeschichte zwischen Juli und Konrad gefangen, meist wird man selber dran erinnert, wie sich doch alles abspielt und man erkennt die Paralellen zum realen, eigenen Leben. Es passiert halt doch alles öfters auch bei verschiedenen Personen und man kann sich gut in manch einer der Situationen wiederfinden.

Konrad ist für den Leser selbst auch nah, Juli bringt ihn dem Leser mit jeder Zeile näher. Man könnte manchmal schon fast meinen, man stände daneben, wenn dort gezetert wird und gelacht, etc. Durch den leichten, lockeren Schreibstil kann man das Buch in einem Happen lesen und es ist einem fast unmöglich wieder damit aufzuhören, hat man erst einmal angefangen. Mit ihrem Humor und ihrer Schlagfertigkeit lockt die Autorin den Leser immer mehr in die Geschichte und lässt dessen Kopfkino regelrecht Funken sprühen.

Es ist schon echt schwer, ein ganzes Buch zu schreiben über eine eigentlich komplizierte Sache (was eine Beziehung ja im Prinzip auch ist), ihre kleinsten Details darlegen und das alles im richtigen Ton angetroffen, was die Leser sehr oft zum lachen bringt und immer wieder die Mundwinkel zu einem Schmunzeln verziehen lässt.  So geht es das ganze Buch durch und man lernt wirklich, den Humor der Autorin zu schätzen und mag so gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich selbst habe mich oftmals erkannt in der Autorin selbst, in den Charaktereigenschaften – in manchen oder vielen Dingen hätte ich wahrscheinlich gleich gedacht oder reagiert, mit genauem Wortlaut.

Dieses Buch ist wahrhaftig ein gelungenes Top am Himmel des großen Humors! Nicht nur das, es erzählt eine wahre Geschichte, wie sie bei jedem vorkommen könnte. Eine Empfehlung an alle Mädels (und auch Jungs), die herzhaft über alltägliche Situationen in einer Beziehung lachen möchten und sich auch selbst in so etwas wiedererkennen können!

5 von 5 Punkten

Und wieder…. posted by on 5. Dezember 2012

…gibt es bei mir einige neue Schätze! Schaut her:

Daniela Katzenberger – Sei schlau, stell dich dumm:

„Der Spiegel spricht von der blondesten Medienkarriere des Jahres, für die Bunte ist sie Deutschlands neues Phänomen. Wer ist diese Frau, die rundum für Aufsehen sorgt? Wasserstoffblondierte Kunsthaarmähne, cappuccinofarbene Studiobräune und Doppel-D-Silikon-Busen. An der Katze scheint wenig echt zu sein, trotzdem kommt sie bestechend authentisch und ehrlich rüber. Ihre Sprüche sind legendär und wenn sie redet, trägt sie das Herz auf der Zunge. Offenherzig und unbeschwert wandelt die Katze durchs Leben, kaum zu glauben, dass in ihrem Leben schon viel Mist passiert ist. Davon erzählt sie hier zum ersten Mal. Und davon, wie sie es trotzdem geschafft hat, die zu werden, die sie ist.“

Yvonne Keller – Hirngespenster:

„Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina. 

Ein Unfall, der ihr Leben verändert. 

Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden?“ 

Claudia und Urs Muther – Die Chroniken von Mondoria:

„„Lebt er noch?“ Bei der Frage hob Nogg die Axt etwas höher. „Ja. Aber vielleicht hätte ich ihn nicht am Leben lassen sollen.“ Snip spielte für einen kurzen Moment mit dem Gedanken umzukehren und genau das nachzuholen. „Ich laufe gern zurück“, bot Nogg sich an. „Nein, dafür ist jetzt keine Zeit. Wir bleiben zusammen.“ Ein lautes Seufzen folgte auf Snips Entscheidung. „Ist nur ein Mensch. Davon gibt es doch genug“, murmelte der Ork vor sich hin.

Diese Helden wollen die Welt nicht retten. 
Sie verlieben sich nicht. 
Sie suchen magische Artefakte, Abenteuer und anständige Gegner (Monster bevorzugt!).“

Maria Hoehne – Mondscheinjammer:

„Als Lilys Vater eine Maisfarm im ländlichen Nebraska erbt, landet die gebürtige New Yorkerin geradewegs in ihrer ganz persönlichen Hölle. Doch nicht nur das ungewohnte Landleben bereitet ihr Schwierigkeiten, auch Oberzicke Ashley Carter macht es ihr nicht gerade leicht, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. 
Schneller als ihr lieb ist, muss Lily feststellen, dass die Kleinstadt Parkerville alles andere als ein idyllisches Fleckchen Erde ist. Als nach und nach immer mehr Einwohner veschwinden, glaubt selbst sie nicht mehr an einen tragischen Zufall.
Doch was hat ausgerechnet Ashleys tödlich verunglückter Bruder Xander damit zu tun und wieso weicht ihr der arrogante Farmer-Sohn Sam plötzlich nicht mehr von der Seite?
Als Lily endlich Licht in die Sache bringen kann, hat das tödliche Finale längst begonnen…“

Und weiter gehts mit dem Lesen =)