Martina Bauer – Nulllinie posted by on 27. Januar 2013

Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, was nach dem Tod passiert? Wo gehen wir hin, was passiert mit unseren Seelen, sofern vorhanden?  Was wäre, wenn es hierzu einen Chip gäbe, der Gedanken lesen könnte – sogar nach dem Tod noch? Dieses Thema wird in Martina Bauers Mysterythriller „Nulllinie“ behandelt. Hier kommt die Protagonistin Ellen einem großem Geheimnis auf die Spur und wird selbst hineingezogen…

Autor: Martina Bauer
Titel: Nulllinie
Verlag: EditionZ (Twinmedia)
Erscheinungsdatum: 03.12.2012
Dateigröß/Seitenanzahl: 776 Kb/ ca. 250 Seiten
Format: Kindle Edition
Genre: MysteryThriller
Preis: 3,99 €
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Ellen fängt bei einer neuen Firma, PRO-Mind, an zu arbeiten. Sie lebt sich gut in der Stadt Minstadt in der Pfalz ein, alles ist ihr wohlgesinnt, sie findet schnell neue Freunde und freut sich über ihre tolle Arbeit bei der Firma. Doch dann findet sie heraus, dass in der Firma geheime Versuche an Menschen probiert werden, ihnen werden Neurosender in den Kopf eingepflanzt, welcher deren Gedanken lesen sollen. Daraufhin verschwinden immer mehr Probanden und selbst auch Ellen gerät ins Visier der großen Firma, was für sie zu einer Gefahr wird….

Beim Einstieg in die Geschichte wird dem Leser schon deutlich, dass er hier eine spannende Unterhaltung zu erwarten hat. Sofort beim Prolog wird die Spannung hoch angesetzt und man erfährt gleich zu Anfang, in welche Richtung sich der Mysterythriller wenden wird. Die Autorin lenkt den Leser mit ihrem geschickten, flüssigen Schreibstil durch die Zeilen, man kommt gar nicht mehr zum Aufhören.

Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut bildlich dargestellt, es wird einem hier ein grandioses Kopfkino beschert. Die Hauptperson des Thriller ist ganz klar Ellen, welche es in die Firma PRO-MIND verschlägt. Sie lernt man auch am besten kennen, begleitet man sie doch auf ihrem Weg durch die neue Arbeit, Stadt und Menschen. Sie ist als eine realitätsgetreue, sympathische und ehrgeizige junge Frau dargestellt. Man kann sich oftmals mit ihren Gedankengängen identifizieren und erkennt auch etwas von sich selbst in ihr. Auf ihrem Weg begegnen ihr die komischsten Sachen und Menschen, sie muss sich mit allerhand auseinandersetzen.

Ein weiterer wichtiger Charakter ist Michael, denn er gehört zu den Erfindern des Chips, um welchen es in dem Buch geht. Ihn versteht man nicht immer, aber auch bei ihm merkt man, dass er ein gutes Herz hat. Man schließt ihn etwas ins Herz und fiebert auch für ihn mit. Im Gegensatz zu seinem Arbeitskollegen Tobias – mit diesem kann man nicht ganz warm werden, dazu ist er etwas zu wenig zugegen.

Es begegnen einem viele Personen, die einem auf Anhieb sympathisch sind. Aber leider verschwinden auch diese wieder, so schnell sie auch gekommen sind. Der Thriller ist realitätsnah geschrieben, bringt einen zum Nachdenken. Gerade das Thema an sich ist aktuell, da man sich ja doch fragt, ob so etwas möglich ist und gar in Planung oder schon in Arbeit. Wer weiß das schon? Hier denkt man sich oft genug, manchmal ist es besser, nicht alles zu wissen, was im Hintergrund der Realität abgeht.

Die Autorin hat mit ihrem Buch einen gelungenen Treffer gelandet – es zieht einen sofort ab der ersten Zeile in den Bann. Das Tolle an dem Buch ist, dass die Spannung nicht sinkt, egal wie hoch gestrickt diese wird. Man möchte eigentlich nur lesen, lesen, lesen. Die geschickt gespannten Spannungsfäden, die den Leser immer in eine Richtung lenken, in welche es dann doch nicht geht, macht es nur umso spannender. Bei dieser Geschichte ist das Mitdenken angesagt – und das kommt nicht zu kurz. Man stellt sich öfter die Frage, wo das hinführt und malt sich allerlei Situationen aus, was wäre wenn dies und jenes geschieht. Auch wird oftmals ein Gedanke hervorgezwängt, was wäre, wenn dies bereits Wirklichkeit ist? Das wäre erschreckend, aber so abwegig ist das bei der heutigen Forschung nicht einmal. Dass es hier etwas ins Mystische abdriftet, macht einem ja bereits der Klappentext klar – oder ist das doch nicht mystisch genug, da es das bereits gibt? Man sieht, das Buch hinterlässt mehr Fragen als Antworten, mit denen man sich weiterhin beschäftigt.

Dieses Buch kann man ganz klaren Gewissens weiterempfehlen, besonders an die Leser, die sich auch schon mit Kübler-Ross und Moody beschäftigt haben – denn sie werden hier einige Dinge wiedererkennen, über die bereits heutzutage aktuell debattiert wird und die tatsächlich möglich sein können! Es ist keine seichte Unterhaltung, hier wird schon bisschen Köpfchen abverlangt zum Mitdenken, sowie auch das Nachdenken nach dem Lesen! Für spannungsfreudige Leser, die auf der Suche nach etwas neuem, nicht immer demselben Thrillerabklatsch, sind – ein MUSS!

5 von 5 Punkten

Wieder neue Bücher im Regal posted by on 26. Januar 2013

So, da ich noch einen Gutschein in Höhe von 20 Euro hatte, habe ich den doch grad mal in Bücher eingelöst =) Auch so ist noch einiges dazu gekommen. Hier meine neuen Bücher im Regal:

Vina Jackson – 80 Days of Lust Band 1:

„Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik. Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi. Als ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert gibt. Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat. Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand? Berauschend, verführerisch, aufreizend kühn, ist »80 Days – Die Farbe der Lust«, eine Liebesgeschichte, die den Leser atemlos zurücklässt, mit dem Wunsch, so bald wie möglich mehr zu lesen.“

Robert Kirkman – The Walking Dead:

„Die Apokalypse: Eine weltweite Plage lässt die Toten wiederauferstehen und Jagd auf Menschenfleisch machen. Die wenigen Überlebenden fliehen in Angst und Schrecken – bis auf einen. Der Mann, den sie später nur »Governor« nennen werden, beschließt, sich dem Grauen entgegenzustellen. Dies ist seine Geschichte…“

Eckhard Schröder – Minne und Tod in Nürnberg:

„Es beginnt mit einem Anschlag im Germanischen Nationalmuseum. Das Ziel ist der in Nürnberg sehr bewunderte Wandteppich aus der Minne-Zeit. Dieser Teppich erzählt nicht nur von den Liebesspielen der Ritter im frühen Mittelalter, sondern führt Altkommissar Kopinski zunächst in ein heutiges Geflecht von EU-Subventionsbetrügereien. Warum es dann Zusammenstöße mit rechtsradikalen Gruppen gibt, irritiert die Kommissare zunächst sehr, und noch mehr, als sie über immer mehr Leichen stolpern. 
Aber richtig gefährlich wird es, als die Bedrohungen sich auf ihre Familien ausweiten.

Dies ist keiner der üblichen Regionalkrimis, die Lösung dieses dramatischen Falles treibt die Kommissare durch halb Europa und hinterlässt Blessuren an Körper und Seele.“

Tom Linden – Die Schaluppe nach Gorée:

„Senegal, Westafrika, 1995: Weltenbummler Christoph (26) möchte nach Timbuktu reisen, in die legendäre Wüstenstadt am Südrand der Sahara. In Dakar, Senegals Hauptstadt, macht er nur Station, um direkt dorthin zu fahren.

Doch nach einem Ausflug auf die nahe Bilderbuchinsel Gorée lernt Christoph in einem Club Zaina kennen und verliebt sich über Nacht. Gemeinsam kehren sie nach Gorée zurück, um dort drei romantische Tage zu verbringen. Aus Tagen werden Wochen, obwohl sich ihre Beziehung immer undurchsichtiger gestaltet: Zaina taucht ab und taucht wieder auf. Er versucht, ihr Spiel zu durchschauen, wird ausgeraubt und weiß nicht mehr, ob er ihr trauen kann.

Christoph erlebt eine Gefühlsrallye durch Dakar, die Wirren der Liebe und das wilde Nachtleben eines muslimischen Landes. Er kommt mit Vodoo in Berührung, er wird betrogen und betrügt. Und immer wieder versucht er, endlich nach Timbuktu abzureisen.“

Kerstin Michelsen – Hermines Tür:

„Roman über das bittere Schicksal einer Frau, deren Leben zuletzt noch eine unerwartete Wendung nimmt. 

Hermines Leben war qualvoll und geprägt von Verlusten. Nach dem tragischen Unfalltod ihrer kleinen Tochter zerbrach die Familie endgültig, ihr Mann Wilhelm

verschwand mit dem Sohn Georg und Hermine blieb allein zurück. Jahrzehnte später schöpft sie neue Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Georg, als sie vom Tod

Wilhelms erfährt. Auf der Suche nach Spuren aus ihrem früheren Leben, die sie zu ihrem Sohn führen könnten, stößt Hermine im Keller ihres Hauses auf eine

geheimnisvolle Tür..“

Und wieder einmal frage ich mich, wann ich dazu komme, alles zu lesen…=)

BdB und Bastei Lübbe Aktion: Der Berliner Coffeeshop! posted by on 25. Januar 2013

Der Verlag Bastei Lübbe hat eine neue Aktion bereitzuhalten, welche über BloggdeinBuch läuft, dort kann man ein Buchpaket vom Bastei Lübbe Verlag gewinnen, welches man sich selbst zusammenstellen darf aus 3 Printbüchern sowie 3 eBooks. Eine tolle Sache, oder? Für uns Leser bestimmt – hier leuchten die Augen! =)

Habt ihr schon einmal vom Berliner Coffeshop gehört? Das ist eine neue Serie, die der Bastei Lübbe Verlag rausgebracht hat, der Trailer hierzu:

Der Coffeeshop ist eine Serie – bei welcher man nicht nur was auf die Augen bekommt, sondern auch auf die Ohren!

„Das schönste Büro der Welt ist im Coffeeshop einem gemütlichen Café in Berlin. Hier arbeitet Sandra, Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas verloren haben, oder die etwas finden wollen, das ihr Leben glücklicher macht. Doch auf der Suche nach dem Glück anderer Menschen gerät Sandra plötzlich mitten in die Suche nach ihrem eigenen Glück – und nach sich selbst. Unterstützt wird Sandra von ihren besten Freunden: Captain, der exzentrische Besitzer des Coffeeshops, Klaudi, die ihr Leben bei facebook dokumentiert, und Nils, der ihr am liebsten nicht nur bei ihren Suchaufträgen zur Seite stehen will …“

Geschrieben wurde die Serie von der Autorin Gerlis Zillgens, welche in Köln lebt und dort als freie Autorin arbeitet. Unter anderem schreibt sie Drehbücher, Fernsehserien und Romane. Sonst mag sie wie auch ihre gleichnamige Lifestyleserie die Stadt Berlin und Salsa tanzen, gerne veranstaltet sie Lesungen.

Mich hat die Lifestyle-Serie auf jeden Fall schon neugierg gemacht und ich werde sie im Auge behalten! =)

Tanja Meurer – Schattengrenzen 1: Glasseelen posted by on 23. Januar 2013

Was passiert mit uns, wenn wir einen Selbstmord, der ein Mord sein könnte mit eigenen Augen mitansehen? Was geht hier in unseren Köpfen vor und falls es ein Mord war, müssen wir nun Angst um unser Leben haben? Genau so etwas beobachten zwei Mädchen im Thriller von der Autorin Tanja Meurer.

Theresa und Camilla beobachten einen Mann, wie er sich in die Tiefe stürzt – er landet direkt vor ihren Füßen. Sie müssen mitansehen, wie dieser Mensch zerbricht und sind geschockt. Die Polizei will die zwei Mädchen verhören, doch viel lassen sie nicht aus sich bringen. Theresa hat sogar einen Schatten hinter dem Mann gesehen, der Selbstmord begangen haben soll. Dies erzählt sie noch Camilla, bevor sie selbst spurlos verschwindet. Da macht Camilla einen schrecklichen Fund, eine Leiche, die sich als die der Freundin Theresa entpuppt. Alle Opfer haben ein gemeinsames Werk – ihre Augen fehlen…

Die Autorin lässt den Leser sofort in die Geschichte eintauchen, man ist gleich mitten dabei. Zuerst lernt man Camilla und Theresa kennen, unmittelbar vor dem Geschehen. Beide bekommen Panik und erinnern sich an andere schreckliche Dinge. Noch dazu haben diese zwei übersinnliche Wahrnehmungen, da wird einem schon klar, dass dieser Thriller sich ins Mystische bewegt. Beide Mädchen sind sehr gut beschrieben vom Charakterbild her, man kann sich gleich denken, wie sie in etwa ticken. Sogleich fühlt man auch mit ihnen mit, denn keiner mag so etwas sehen.

Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über Camilla, was mit Theresa ist, bleibt jedoch lange im Ungewissen. Camilla kommt schon ziemlich anfangs sehr gefühlskalt rüber, als Leser wird man halbwegs geschockt mit einer Szene – wer läuft denn an einer Leiche vorbei und im nächsten Moment ist dies vergessen? Etwas unzureichend dargestellt, es kommt einem vor, als hätte die Autorin die weitere Handlung vergessen nach diesem Ereignis. Als Camilla jedoch in einer längst vergessenen Stadt ankommt, kommt etwas mehr Schwung in das Buch und man wird förmlich in die Geschehnisse hineingerissen und hofft sogar auf eine kleine Liebesgeschichte neben den unangenehmen Morden und dergleichen.

Man begleitet Camilla auf der Suche nach des Rätsels Lösung und auf der Flucht vor Grimm. Jedoch ist die Protagonistin sehr naiv dargestellt, was etwas störend zu empfinden ist. Sie glaubt alles sofort und ihre Gefühle machen sich auch schnell selbstständig, zum eigenen Empfinden etwas zu schnell.

Auf ihrem Weg lernt Camilla und auch der Leser viele neue Gesichter kennen, jeder hat seine eigene Art und einen interessanten Charakter. Da gibt es einige, die man gleich zu Anfang gar nicht leiden kann und hier mit Camilla wütend auf solche ist. Geheimnisse gibt es in dieser Geschichte auch sehr viele, die es aufzudecken gilt und die die Geschichte noch spannender machen. Man fragt sich, wie die Fäden alle miteinander zusammenhängen, wo hier der springende Punkt ist, dass sich alles auflöst. Camilla lässt sich viel zu oft von ihren Gedanken und Gefühlen mitreissen und so ganz kann man ihren Gedankengängen nicht immer folgen.

Dann gibt es da noch Chris, auch ein etwas geheimnisvoller Junge – zu dem sich Camilla aber sofort hingezogen fühlt, welchen man auch sofort vor Augen hat beim Lesen. Hier treffen zwei Welten aufeinander und es ist spannend zu erfahren, wie unterschiedlicher sie nicht sein können.

Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet, jeder für sich hat eine eigene Persönlichkeit, wenn sich auch öfters bei manchen etwas gleicht. Sie wurden sehr detailliert beschrieben und man hat eigentlich jeden vor Augen und kann sich ein Bild zusammenfilmen im Kopf. Die seltenen, aber geheimnisvollen Personen in dem Buch machen die Story recht spannend und lassen einen bis zum Ende fiebern, was nun dabei rauskommt und ob man richtig liegt mit seiner Schätzung, was hier vor sich geht.

Das Wörtchen „Spinner“ taucht etwas zu oft in Camillas Wortschatz auf, da hätte man ein anderes ab und zu verwenden können. Am Schreibstil der Autorin lässt sich nichts auszusetzen, man kommt flüssig voran und kommt gut mit – man hat die Szenen sogar sehr gut im Kopfkino bereit. Leider ist die Geschichte an manchen Stellen zu vorhersehbar und irgendwie scheinen alle Personen in diesem Roman etwas leicht naiv zu sein und alles zu glauben, was einem vorgesetzt wird. Manche Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar und an manchen Stellen fehlt es etwas an humanen Gefühlen bzw. Handlungsweisen – an anderen wiederum sind sie zu schnell und zu oft da. Es passiert einiges auch einfach zu schnell, anderes wiederum wird bis ins kleinste Detail geschildert. Vieles wird auch einfach zu schnell abgehandelt und so dargestellt, dass es halt so ist – an diesen Stellen hätte man etwas mehr erwartet. Es wird vieles einfach zu schnell von der Hand abgehandelt, geht viel zu leicht daher.

Es sind einfach die kleinen Widersprüche der Handlung an sich, die die Schwäche aufzeigt, was den Lesefluss aber nicht unbedingt stört und die Story nicht unspannender macht. Dass die Autorin auf die Geschichte des Sandmanns zurückgegriffen hat, macht dies umso spannender, es zeigt, wie sehr sie sich mit der Geschichte auseinander gesetzt hat und diese in ihren Roman verarbeitet hat, was ihr wirklich sehr gut gelungen ist.

Die Autorin versteht es, den Leser oft in verschiedene Richtungen denken zu lassen, wer hier nun böse oder gut ist – und das wiederkehrend und umgekehrt!

Trotz leichter Schwächen im Erstlingswerk der Autorin kann man den Roman bedenkenlos weiterempfehlen für eine gute, kurzweilige Unterhaltung.Ein erfahrener Leser wird vermutlich die Schlüsse ziehen können, wo sich das Ende hinbewegt, nichts desto Trotz ist es eine aufregende Reise in eine andere Welt. Auf die Folgebände kann man gespannt sein, wie es sich bei der Protagonistin weiterentwickelt!

3 von 5 Punkten

Wieder allerlei Neues posted by on 19. Januar 2013

Ja, das konnte ja nicht lange dauern oder? Hier ein kleiner Einblick, was es wieder neues bei mir gibt:

Deon Meyer – 13 Stunden:

„Die Jagd von Kapstadt 5 Uhr 37: Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf: Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an! Sie will ihn treffen und ihm sagen, wie es mit ihnen weitergehen kann. Bennie Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären – und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen. Deon Meyer wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Für „Dreizehn Stunden“ erhielt er in Südafrika einen Preis für den besten Spannungsroman des Jahres. Inspector Bennie Griessel hat schon bessere Tag gesehen. Seit seine Frau ihn herausgeworfen hat, versucht er nüchtern zu bleiben, und nun soll er als Mentor auch noch eine Gruppe junger schwarzer Polizisten anleiten. Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zu halten. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden – sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird, sich aber nicht traut zur Polizei zu gehen. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus – vor ihm liegt seine Frau mit der Pistole und erwacht langsam aus dem Alkoholrausch. In all dem Schlamassel erhält Griessel den Anruf seiner Frau. Sie bittet um ein Treffen – sie will ihm endlich sagen, wie es mit ihnen beiden weitergehen kann.“ 

Elsa Watson – Hundekuchen zum Frühstück:

„Jessica ist verzweifelt, denn mangels Kundschaft steht ihr Café vor der Pleite. Der Grund: In ihrer hundeverrückten Stadt ist sie als »Hundehasserin Nummer Eins« verschrien. Nur der attraktive Tierarzt Max kauft noch seinen Kaffee bei ihr, obwohl sie sich nie traut, ihm in die Augen zu sehen. Im Versuch, der Stadt ihre Hundeliebe zu beweisen, rettet sie einen Streuner. Doch prompt wird das ungleiche Paar vom Blitz getroffen – und als Jessica wieder zu sich kommt, hat sie vier Pfoten, eine feine Nase und zottiges Fell. Sie steckt fest im Hundekörper, und der Tierarzt steht vor der Tür …“

Vera Nentwich – Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben:

„Jeder kennt diese kleinen Ereignisse, die das Leben ändern können. Winke des Schicksals. Den Mann der Träume, den man zufällig im Supermarkt an rempelt. Oder die Frau für’s Leben, die einem den Kaffee serviert. Wer hat es nicht schon erlebt, dass er viel zu spät dran ist und eilig über die Landstrasse rast und von einem plötzlich vor einem einbiegenden Traktor ausgebremst wird. Das Zeichen, inne zu halten. Für diese Winke sind die Schicksalsboten zuständig, die unerkannt unter uns weilen. Doch ihr Job ist schwer. Die Menschen erkennen diese Zeichen nicht mehr. Da wird der Mann im Supermarkt eher angeschnauzt, die Frau, die den Kaffee serviert, vollends ignoriert und der Traktor mit waghalsigen Manövern doch überholt. Ist es da ein Wunder, dass die Schicksalsboten frustriert sind? Dieser Frust muss raus und so ist es fast menschlich, dass sie sich ein Opfer suchen, um alles los zu werden. Daniel Wetter, 35, ein lethargischer Mann, den es nur interessiert, rechtzeitig auf seine Couch zu kommen und sich eine Star Trek Folge anzusehen. Den kann man doch einfach mal kräftig aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß.“

Martin Johannson – Das sechste Opfer:

„Als er nach seinem Seitensprung nach Hause kommt, ahnt Peter nicht, dass ihn dieser Fehltritt bald alles kosten wird, was ihm je etwas bedeutet hat. Denn seine heiße Flamme pflanzt eine ungewöhnliche Idee in den Kopf des Journalisten: eine Exklusivreportage über einen angeblich verunglückten Banker. Ahnungslos stürzt er sich in die Arbeit und setzt Stück für Stück ein Puzzle vertuschter Morde zusammen. Doch er weckt damit einen übermächtigen Gegner auf. Und gerade als er glaubt, zu verstehen, mit wem er es zu tun hat und in welcher Gefahr er sich befindet, beginnt die Jagd auf ihn. Gnadenlos und unbarmherzig wird er immer tiefer in die Enge getrieben, bis er selbst zum Mörder wird und es kein Entkommen mehr zu geben scheint…“

David Kenlock – Die leise Stimme des Todes:

„Stellen Sie sich vor, Sie wären reich. Sehr reich. Aber Sie haben ein Problem – ein krankes Herz. Sie benötigen dringend eine Transplantation. Ihr Name steht an 37. Stelle der Warteliste. Es kann Jahre dauern, bis Sie an der Reihe sind. Würden Sie warten?“

Stephan Knösel – Jackpot – Wer träumt, verliert:

„Stell dir vor, du stolperst über vier Millionen Euro! Dumm nur, dass du nicht der einzige bist, der scharf darauf ist. Wie weit würdest du gehen, um den Jackpot zu kriegen? Den Brüdern Chris und Phil steht das Wasser bis zum Hals: Die Mutter tot, der Vater irgendwo versackt und die Wohnung ist auch demnächst weg. Da beobachtet Chris, wie ein Auto gegen einen Baum kracht. Im Kofferraum: ein geheimnisvolles Mädchen und eine Tasche voller Geld. Jackpot! Chris tut, was getan werden muss – und hat bald nicht nur die Polizei am Hals. Das Mädchen, Sabrina, verdreht den Brüdern den Kopf und erzählt aberwitzige Geschichten. Können Chris und Phil ihr trauen? Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, denn ein paar Vorstadtschläger haben Wind vom Geld bekommen. Die sind allerdings Zucker gegen den Mann, der mit Sabrina im Auto saß. Er hat gar nichts mehr zu verlieren – und würde töten für seinen Jackpot … Mitreißend erzählt und rasant wie ein Actionfilm!“

Martin Langner – Sonnenfeuer – Der Frieden war nah:

„Lea Alexander war Personenschützerin, ihr letzter Job hatte ihr eine Kugel eingebracht und den nächsten hätte sie besser niemals angenommen. 

Ihre Schutzperson war eine iranische Wissenschaftlerin, die in Hamburg eine bahnbrechende Technologie zur Entsorgung radioaktiver Abfälle entwickelt hatte. 

Damit hielt sie die Macht der Sonne in ihren Händen und nur Allah wusste, was sie wirklich damit vorhatte.“

Ulrike Tabiersky – Traumjäger:

„Auf den ersten Blick ist Andreas Muskert ein ganz normaler Junge von 13 Jahren; etwas klein und etwas unscheinbar, nicht besonders gut in der Schule… Doch dann gibt es etwas an Andreas, das ihn von allen anderen Jungen und Mädchen gründlich unterscheidet: Andreas kann träumen, richtig träumen. Er besitzt jenes seltene Talent, seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Andreas ist ein Traumjäger. Doch auch wenn diese Tatsache allein schon ausreichen würde, um Andreas zu einem besonderen Jungen zu machen, muss man noch mehr über ihn wissen: Obendrein ist Andreas nämlich noch ein Held.

Das kann doch gar nicht sein, meinst du? Wenn er ein Held wäre, dann müsste man doch von ihm gehört haben? Nun, das ist leider nicht immer der Fall. Oft, sehr oft sogar, bleiben selbst die tollsten und kühnsten Heldentaten vor der Welt verborgen. Das ist manchmal schade, doch an sich steckt dahinter auch ein besonderer Reiz. Jeder, der dir begegnet, kann schließlich ein Held sein! Oder einer werden. Man kann nie wissen…“

Martina Bauer – Nulllinie:

„Die 25jährige Ellen wagt nach einer Trennung einen Neuanfang. Sie findet bei PRO-MIND, einer Firma für medizinische Überwachungssysteme, eine Anstellung. Ihre anfängliche Begeisterung verwandelt sich in Skepsis, als sie durch Zufall herausfindet, dass in der Firma heimliche Versuche an freiwilligen Probanden stattfinden. Den Forschern ist es gelungen, mit einem ins Gehirn implantierten Sender ein Verfahren zum Lesen von Gedanken zu entwickeln. Aber das ist längst noch nicht alles … Plötzlich verschwinden Probanden, und die Polizei bittet Ellen um ihre Mithilfe. Aber PRO-MIND hat sie bereits als Versuchsobjekt im Visier.“

Ihr seht schon, das ist wieder einiges an Lesestoff. In nächster Zeit hagelt es Rezensionen – allen voran erst einmal „Glasseelen“ von Tanja Meurer, das ich letztens angefangen habe. Von diesen neuen wird dann wohl „Nulllinie“ und „Hundekuchen zum Frühstück“ folgen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Leckerbissen – wie immer, wenn es um Bücher geht, da bekomme ich einfach nie genug von =)

Ivonne Keller – Hirngespenster posted by on 13. Januar 2013

Ein Unfall kann unser aller Leben verändern – nicht nur das eigene, sondern auch das der Mitmenschen in unserem Umfeld. Was tun, wenn man sich nicht mehr verständigen kann, aber alles mitbekommt? Keiner vermag es zu sehen, was in einem vorgeht, der sich nicht einmal mehr verständigen kann – bekommt derjenige alles mit oder vegetiert er nur vor sich hin? In ihrem gefühlvollen Roman schildert Ivonne Keller genau so eine Situation, in welchem die Personen mit all ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben.

Zwei Schwestern – zwei Probleme. Silvie kämpft mit der Entscheidung, ob sie sich mehr zu ihrem Liebhaber hingezogen fühlt oder ihrem Mann, Anna kämpft mit ihrem Verstand und wie sie alles unter den Hut bekommt. Doch da greift das Schicksal ein und Silvie sieht sich unvermittelt in einer Lage, in der sie sich kaum mehr behaupten kann. Sie muss nach einem Unfall umsorgt werden, da sie sich in keinster Weise mehr verständigen kann noch bewegen, wie sie gerne möchte. Liebevoll kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes und auch er selbst um sie – doch was macht Sabina hier? Und wieso kommt Anna nie zu Besuch, geschweige denn ihre Eltern und was ist überhaupt aus ihrem Liebhaber Jens geworden?

Gleich zu Anfang wird man in das gefühlvolle Geschehen hineingerissen. Man erfährt einiges über die Protagonistin Silvie, sowie auch ihre dem Wahnsinn nahen Schwester Anna. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, ihre alltäglichen Probleme zu meistern. Man schwankt zwischendurch immer wieder in die Vergangenheit sowie gleich darauf wieder in die Gegenwart. Man erkennt, dass Anna eine labile Persönlichkeit ist, doch warum ist sie so geworden? Ihr Mann scheint ein unsympathischer Tyrann zu sein, wirklich lieb gewinnen kann man ihn zwischen den Zeilen nicht. Sie selbst hat mit ihm und ihren zwei Kindern zu kämpfen, was erschreckend ist, da sie diesen schon Beruhigungspillen verabreicht – man merkt, dass diese Frau eigentlich mit nichts mehr klarkommt und dringend ärztliche Hilfe benötigt.

Ganz anders Silvie – sie wird umsorgt, das auch noch von der Jugendliebe ihres Mannes. Was macht denn diese hier in ihrem Haus, was hat das zu bedeuten? Man könnte fast meinen, Sabina hegt und pflegt Silvie wie ihr eigenes Kind, woraus schließen lässt, dass sie vielleicht einen Kinderwunsch hat, der nie erfüllt wurde. Silvie ist jedoch entgegen der Meinung aller anderen noch in dieser Welt, sie bekommt alles mit, kann sich nur nicht verständigen. Selbst hier merkt man, dass hinter der bewegunslosen Silvie noch eine starke Persönlichkeit steckt und sie nicht alles so gelassen nimmt, wie es manch anderer tun würde. Sie möchte sich nicht mit ihrer Situation abfinden und kämpft innerlich dagegen an, was bleibt ihr auch anderes übrig.

Zwischen den Geschwistern Anna und Silvie herrschte wohl seit eh und je immer eine Meinungsverschiedenheit, es kommt einem so vor, als hätten sie sich noch nie so sonderlich leiden können. In der Zeit, als Anna krank war früher und wieder zurück kam aus dem Krankenhaus, war sie eine sehr unsympathische Person. Es kommt einem vor, als hätte man die Prinzessin auf der Erbse vor der Linse – da tut einem Silvie grad leid. Aber was verändert die Schwestern im Laufe der Jahre so? Anna ist einem im Laufe der Geschichte nicht gerade freundlich gesinnt, sie ist eine sehr unangenehme Persönlichkeit – Prinzessin auf der Erbse eben. Wie kommt es nur, dass sich später im Leben alles so grundlegend ändert? Am Anfang der Geschichte tat sie einem fast leid, doch wenn man sie in der Vergangenheit kennenlernt, wird dies schwer. Mittendrin hört man gar nichts mehr von ihr und man selbst als Leser macht sich Sorgen um die arme tablettensüchtige Frau.

Nach einer gewissen Zeit vermag die Geschichte um die zwei Schwestern einen nicht mehr loszulassen, man möchte zu gerne die Hintergründe erfahren, was wirklich passiert ist und wie die zwei sich in der heutigen Lage wiederfinden, wie es dazu kam. Der leichte Schreibstil der Autorin macht es dem Leser zudem leicht, schnell weiterzukommen und die Geheimnisse aufzudecken.

Es wird einem auch immer klarer, wieso genau Sabina dann auf Silvie aufpasst, wieso diese wieder bei Johannes ist. Zwischen den vielen Rückblicken, erhascht man immer wieder einen Blick auf Silvies Gedanken. Einiges ist ihr doch klar, wenn auch im Untergrund ihrer Gedanken.

Was anfangs wie ein normaler Unterhaltungsroman begann, entwickelt sich im Laufe der Zeilen zu einer etwas mehr tiefgründigeren Geschichte, die einem unter die Haut geht. Man versinkt richtig im Geschehen und „wacht“ erst wieder auf, wenn man muss oder wenn man am Ende angelangt ist. Die verschiedenen Personen darin, wie auch immer sie miteinander verbunden sind, teilen alle ein Schicksal – wenn auch jeder sein eigenes. Es geht einem nahe, was ihnen widerfährt.

Auch in diesem Buch sieht man deutlich, wie Sachen, die nicht an die Öffentlichkeit sollten, auch verdeckt bleiben unter dem Mantel des Familienzusammenhalts. Als Außenstehender bekommt man weitgehend nicht alles mit, was wirklich passiert – man kann es zwar ahnen, aber die Sicherheit bleibt aus und man weiß erst recht nicht was man tun soll. Solche Gedankenanstöße bringt einem dieser Roman nahe, er geht einem wirklich unter die Haut und man macht sich über das eine oder andere Gedanken.

Mit allen Personen wird man warm mit der Zeit, man kann schon sagen, wie sie ticken und denken – welche Handlungen sie als nächstes ausführen. Mittlerweile hegt man keinen Groll mehr gegen überhaupt jemanden, es haben alle ihre Päckchen zu tragen.

Wenn sich das Buch dem Ende zuneigt, erschließt sich einem, um was es sich eigentlich dreht – was genau passiert ist, es nimmt eine überraschende Wendung, man erhält einen knallenden Aha-Effekt. Mit so etwas rechnet die Leserschaft in dieser Geschichte mit Sicherheit gar nicht, man fragt sich schon wie es sich auflöst, aber wie es sich dann tatsächlich auflöst, da kommt man nicht drauf.

Ein Buch, dem ich mehr als 5 Punkte geben würde, könnte ich. Hierfür gibt es eine klare Empfehlung an die Leser, die gerne etwas tiefgründiger gehen und sich mit der Geschichte einer Familie auseinandersetzen möchten, die viele Schicksalsschläge verarbeiten möchten. Was sich hier laut Klappentext als unterhaltsames Drama anhört, ist in Wirklichkeit mehr als das – viel mehr!

5 von 5 Punkten

Tja, schon wieder Neues… posted by on 5. Januar 2013

So gehts – kaum hat man genug neues, dürstet es einen nach noch mehr! So habe auch ich wieder meinen Wunschzettel um ein paar Wünsche erleichtert und bin auch beim Stöbern auf noch mehr gestoßen. Das hier ist es geworden:

James Patterson – Der 1. Mord:

„Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden – und es ist ihr letzter: In der Hochzeitsnacht wird ein junges Ehepaar in seiner Hotelsuite grausam ermordet. Inspector Lindsay Boxer, der einzige weibliche Detective bei der Mordkommission San Francisco, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Und man stellt ihr einen Partner zu Seite: einen Polizisten mit besten Verbindungen ins Büro des Bürgermeisters, denn der Fall könnte politisch brisant werden. Lindsay Boxer aber plagen ganz andere Sorgen. Die Pathologin Claire Washburn entdeckt an den Leichen deutliche Hinweise auf die Identität des Täters, was jedem erfahrenen Polizisten Angst macht. Denn jeder Mörder versucht seine Spuren zu verwischen, nur ein Serienmörder nicht: der hinterlässt seine Handschrift – und zwar absichtlich! Tatsächlich bewahrheiten sich Lindsay schlimmste Befürchtungen. Weitere „Honeymoon“-Morde folgen, die Spuren häufen sich. Aber wer ist dieser Killer, der so heimtückisch und raffiniert mit der Polizei Katz und Maus spielt – und der noch lange nicht ans aufhören denkt? Erst der „Club der Ermittlerinnen verhilft Lindsay Boxer zum Durchbruch bei den Ermittlungen. Auch wenn Lindsay und ihre Freundinnen – die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologon Claire Washburn und die Staatsanwältin Jill Bernhardt – dabei gegen alle professionelle Regeln verstoßen. Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen, um den Killer zu entlarven. Dann aber übersieht Lindsay dieses eine kleine und doch so wichtige Detail. Und das kann sie ihr Leben kosten …“

Janet Evanovich – Mitten ins Herz:

„Stephanie Plum ist eine Frau, die sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden kann, eine verrückte Familie hat und ihren Lebensunterhalt als Kopfgeldjägerin verdient. Diesmal jagt sie Eddie DeChooch, einen in die Jahre gekommenen Gauner, der des Zigarettenschmuggels angeklagt ist – und womöglich einen Mord auf dem Kerbholz hat. Stephanie ruft den mysteriösen Ranger zu Hilfe, der einen ganz besonderen Preis für seine Dienste verlangt: eine Nacht mit Stephanie…“

Janet Evanvovich – Heiße Beute:

„Stephanie Plum kann sich zwischen den zwei Männern in ihrem Leben nicht entscheiden, hat eine verrückte Großmutter, einen Hamster, der in einer Suppendose wohnt, und sie verdient ihren Lebensunterhalt als Kopfgeldjägerin. Doch statt Jagd auf flüchtige Übeltäter zu machen, sucht sie diesmal nach Evelyn Soder und deren Tochter Annie, die wie vom Erboden verschluckt sind. Allerdings ist auch der Gangster Eddie Abruzzi hinter den beiden her und tut alles, um Stephanies Recherchen zu behindern. Der Killer im Häschenkostüm beweist, wie ernst es ihm damit ist…“

Scott Nicholson – Der Tunnel der Seele:

„Nachdem Parapsychologin Anna Galloway erfahren hat, dass sie an Darmkrebs erkrankt ist, erscheint ihr nachts im Traum immer wieder ihr eigener Geist. Schauplatz der düsteren Szenerie ist Korban Manor, ein altes Herrenhaus mit dunkler Vergangenheit hoch oben in den Appalachen, das als Künstlerrefugium genutzt wird. Die zahlreichen Spukgeschichten, die sich um das Haus ranken, und das Gefühl, dass das Schicksal ihr ein Zeichen gesandt hat, bringen Anna dazu, an einer Künstlerklausur auf dem abgeschiedenen Anwesen fernab der Zivilisation teilzunehmen.

Auf Korban Manor angekommen, trifft sie auf Bildhauer Mason Jackson, der hier endlich seinen Durchbruch als Künstler schaffen will, bevor er seine Träume für immer und ewig begraben wird. Als er eine lebensgroße Holzstatue des verstorbenen Hausherren Ephram Korban anfertigt, wird er von einer nie gekannten, verwirrenden Obsession übermannt. Und trotzdem kann er sich dem kreativen Rausch, der von ihm Besitz ergriffen hat, nicht entziehen.

Das Herrenhaus birgt dunkle Geheimnisse. In den Kaminen lodern Feuer, die nie erlöschen. In jedem Raum hängen Porträts des alten Korban. Trügerische Spiegel verwischen die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits. Und der bevorstehende, Unheil verkündende blaue Mond im Oktober führt sowohl den Lebenden als auch den Toten die Macht ihrer Träume vor Augen.“

Tanja Meurer – Glasseelen 1:

„Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen. Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …“

Erik Kellen – Gezeitenzauber – Die Bestimmung:

„Die Vergangenheit kehrt zurück, um die Zukunft zu verschlingen.

„Mein Name ist Liran. Man hat mich geschickt, um dich zu beschützen.“ 
Eine Böe fegte durch den Wald, riss welkes Laub mit sich, das unruhig zwischen den Stämmen tanzte. 

Als Nilah van Arten mit ihrem Vater zur Beerdigung ihrer Großmutter nach Irland reist, ahnt sie nicht, dass ihr Leben sich für immer verändern wird. Ein seltsamer Brief, ein rätselhafter Junge auf der Totenfeier, ein scheinbar zugemauertes Zimmer – damit fängt es an. Doch Nilah ist längst zwischen die Fronten der Vergangenheit und der Zukunft geraten. In einen Kampf, der über zwei Jahrtausende ruhte, nun aber umso erbitterter wieder aufgeflammt ist. Zwei Männer stürzen ihre Welt ins Chaos. Der eine will ihre Seele vernichten, der andere beschützt sie mit Leidenschaft und wilder Magie. Denn in Nilahs Blut ist das größte Geheimnis aller Zeiten verborgen.“

So, das ist ja wieder einiges – bestimmt kommt aber trotzdem in den nächsten Tagen noch mehr, ich kenne mich ja =)