Andreas Winkelmann – Wassermanns Zorn posted by on 27. April 2013

Ein Mörder, dessen Motiv lange unentdeckt bleibt, der ein Spielchen mit der Polizei treibt. Ein wahrhaftiger Alptraum für die Polizei und auch die Gesellschaft. In „Wassermanns Zorn“ von Andreas Winkelmann ist ein Mörder am Werk, der es auf den Kommissar abgesehen hat, den Grund hierfür muss man sich erst durcharbeiten durch die Zeilen….

Autor: Andreas Winkelmann
Titel: Wassermanns Zorn
Genre: Thriller
Verlag: Wunderlich
Erscheinungsdatum: 17.08.2012
Taschenbuch: 416 Seiten
Preis: 14,95€

Manuela Sperling, 25 Jahre alt, ist eine frischgebackene Polizistin. Sie wird sogleich zu einem grausigen Mord einer Wasserleiche gerufen, ihr erster Fall an dem sie mitarbeitet. Auf dem Bauch der ertränkten Prostituierten findet sich eine Botschaft, welche an Manuelas Chef Erik Stiffler gerichtet ist. Dieser gerät zuversehens immer mehr in Unruhe. Manuela wird von vielen geächtet im Präsidium als Frau, versucht aber trotzdem ihr Bestes. Als sie vor ihren Augen eine Frau ertrinken sieht und ihr nicht helfen kann, gerät sie immer mehr in den Strudel der Ereignisse….

Es ist anfangs sehr schwer, sich gut in das Buch hineinzulesen. Nach einiger Zeit geht dies aber flüssig und man lernt die Personen nach und nach kennen. Manuela ist einem gleich sympathisch, auch dass am ersten Tag die Hose kaputtgeht – man könnte es grad selber sein. Sie versucht sich durchzupauken an einer Arbeitsstelle mit Männern, die ihr dies nicht gönnen und meistert dies sehr gut.

Ihr Chef, Erik Stiffler, bringt den Leser öfter einmal zur Weißglut. Dessen Einstellung sowie Art, Charakter und Laune passen nicht gut in die Geschichte und stimmen einen etwas wütend. Auch seine Handlungsweisen sind nicht immer zu verfolgen, er geht auch gern auf Alleingänge.

Die ganzen Personen, die einem in der Geschichte über den Weg laufen sind nicht ganz geheuer. Man weiß nie recht, wem man hier vertrauen kann und wem nicht. Nur, dass Manuela eine ehrliche Seele ist, einzig allein ihr scheint der Leser zugetan zu sein. Stiffler entwickelt sich immer mehr zu einem unheimlichen Unsympath, die anderen Polizisten sind eher schwach gezeichnet. Was hat Stiffler nur mit den ganzen Morden des Wassermanns zu tun, wieso will dieser sich an ihm rächen? Diese Fragen begleiten den Leser unentwegt durch das Buch hindurch.

Der Schreibstil des Autors ist leicht gehalten und macht es dem Leser leicht weiterzukommen ohne zu stocken. Es wird mehr und mehr spannender, aber etwas an der ganzen Geschichte stört und hindert einen doch, reihenlos zu Ende zu lesen. Ist es der unsympathische Stiffler oder der ständige Szenenwechsel, sobald man sich an die Sicht einer Person gewöhnt hat? Man kann es nicht genau sagen, trotzdem nimmt die Spannung an Fahrt auf umso weiter man fortschreitet.

Ziemlich gegen Ende gibt es noch einen überraschenden Wendungskurs in der Geschichte, der den Spannungsbogen gleich nochmal um Kurven hochschraubt und so das Aufhören unmöglich macht. Bis man am Ende angelangt ist, sich alles geklärt hat und man nur kopfschüttelnd das Buch schließt, möchte man lieber noch mehr über Manuela erfahren und am liebsten gleich in den nächsten Fall eintauchen.

Da das mein erstes Buch des Autors war, weiß ich nicht, ob es eines seiner besten ist oder schwächsten. Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch bleiben, das ich gelesen habe.

Ein spannungsgeladener Krimi, der am Ende nochmal alles gibt, zwischenzeitlich aber an Fahrt verlor. Für spannende Stunden jedoch gelungen, um sich über die Stunden hinweg damit zu beschäftigen!

4 von 5 Punkten

Und wieder…. posted by on 23. April 2013

…gibt es allerlei neue Bücher in meinem Regal. Wie kommt das denn immer? Die fliegen mir doch einfach zu – ich bin unschuldig =) Diese hier sind es:

Desiree Lecca – Fairy Tale:

„Klar, Elfen sind etwas, an das coole, vierzehnjährige Mädchen nicht mehr glauben. Zumindest dachte Melia das. Doch als sie eines Nachts in ein leer stehendes Haus in ihrem irischen Heimatort einbricht, muss sie darüber noch einmal nachzudenken. Dort findet sie nämlich ein geheimnisvolles Amulett und kann von nun an sehen, was anderen Menschen verborgen bleibt: Elfen. Doch dieses kostbare Geheimnis hat seinen Preis, denn das Amulett in Melias Besitz ist schon lange das Objekt der Begierde eines Mannes, der der „Sammler“ genannt wird. Er sucht das Schmuckstück schon seit Jahren, um die Zauberkraft des Amuletts für seine dunklen Machenschaften zu missbrauchen. Und ehe Melia sich versieht, stürzt sie sich mit einer Horde wüster Elfen, einer alles andere als rückständigen Banshee und einer Gruppe Hobgoblins in ein wildes Abenteuer, um die Pläne des Sammlers zu durchkreuzen.“

Frank Christopher Schroeder – Wie ein Licht im Dunkeln:

„Verfasst im nüchternen ‚No Frills‘ Stil des klassischen Hardboiled Krimis erzählt Wie Ein Licht Im Dunkeln die Geschichte des Auftragskillers Lennart de Luca alias Kissinger.

Dieser findet sich unverhofft in einer Gefängniszelle wieder und kann nicht verhindern, dass sein Bruder Rico schwer misshandelt Feinsteins Organisation den Rücken kehrt und außer Kontrolle gerät.

Als Kissinger herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, macht er einen Deal mit den Behörden und beginnt nach seiner Freilassung Rache zu nehmen.

Der Roman schildert in teils beklemmenden Bildern wie sich zwischen Kissinger und seinem Erzfeind Princelow eine Spirale der Gewalt entwickelt, die beide unweigerlich in ein Duell auf Leben und Tod verstrickt.

Ein geheimnisvoller Wanderprediger versucht Kissinger den rechten Weg zu weisen, doch alles deutet darauf hin, dass dieser den Punkt ohne Wiederkehr bereits überschritten hat.

Hart und kompromisslos geschrieben ist dieses Buch eine Hommage an die amerikanische Gangsterliteratur der 1920er Jahre, mit dem Ziel den Geist dieses Genres in das 21. Jahrhundert zu transportieren.“

Christian S. Schneeweiß – ZEITGEIST Alptraum-Phantasie:

„Ein Mann schreibt sich in seiner Zelle die Geschichte von der Seele, die ihn dort hinein gebracht hat. 

Belletristik, die Angst macht. Furchteinflößend, rätselhaft und alles andere als trivial.

Er braucht nicht viel Platz und Zeit dafür. 53549 Wörter reichen ihm.

„Nur?“, möchte man fragen.
Und er hätte geantwortet: „Genau gelesen sind das mehr als genug. Wahre Teufel stecken immer in Details.“

Leseempfehlung: Bei Nacht, allein mit seinen Gedanken. „

Felix Plötz – Little Life-Changing Booklet:

„Ist es Zeit für eine Veränderung in Ihrem Leben?

Dieses Buch ist ein Manifest für mutige – aber notwendige – Schritte.

Es ermutigt, rüttelt auf und zeigt neue Wege. 
Sie wissen nicht, was sich ändern muss, nur dass? 
Dies ist kein in-30-Tagen-garantiert-zum-Erfolg-Ratgeber, dies ist eigentlich gar kein Ratgeber. 
Es ist der notwendige Anstoß, um den ersten Schritt zu machen. 
Zu einem besseren, schöneren oder einfach freieren Leben.“

Andreas Hüllenhagen – Scott, der Penner:

„Jane wird nachts ins New York Police Department gerufen und glaubt, mit der Leiche ihres obdachlosen Vaters konfrontiert zu werden. Vor zehn Jahren, seit dem Tod ihrer Mutter, hat sie den Kontakt zu ihm abgebrochen. Auf dem Obduktionstisch findet Jane jedoch einen Fremden vor, gezeichnet vom Leben am Rande der Gesellschaft. Ausgelöst durch dieses Erlebnis, begibt sich Jane auf die Suche nach ihrem Vater und taucht in das Milieu der Straße ein. Sie wird bald von der Vergangenheit eingeholt und stößt auf erschütternde Antworten, auf Lügen und widerfahrenes Unrecht. Indes überlebt ihr Vater nur knapp die Tortur übler Gesellen und findet sich auf den Stufen einer Baptistengemeinde wieder.“

Gaby Hoffmann – Mordsschock:

„Mordsschock! Ein Nina-Campbell-Krimi
Die Journalistin Nina Campbell, die dazu neigt, von einem Missgeschick ins nächste zu stolpern, möchte den Tod zweier junger Politiker aufdecken. Hierbei bringt sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre kleine Schwester Vic in Lebensgefahr. Sie verstrickt sich in ein tödliches Netz aus Liebe, Hass und Intrigen. Ein mysteriöser Mörder schlägt wieder und wieder zu.“

Anne Plichota – Oksa Pollock. Die Unverhoffte:

„Hier kommt Oksa! Ninja, Kämpferin, Retterin.
Oksa Pollock ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Gut, dass ihr Freund Gus und seine Familie mit von der Partie sind, und sie gemeinsam in die neue Schule kommen. So muss Oksa die Bosheiten des unsympathischen Klassenlehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch dann passieren merkwürdige Dinge auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei schweben und um ihren Nabel bildet sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt Oksa von ihrer wahren Herkunft und Bestimmung: Sie ist die „Unverhoffte“, die das verschwundene Land Edefia retten soll, aus dem ihre Familie einst vertrieben wurde. Doch auch Lehrer McGraw scheint eine Verbindung zu Edefia zu haben.
Der Auftaktband der Abenteuer von Oksa Pollock – einer hinreißenden, starken, coolen und abenteuerlustigen Heldin!“

Alexander Odin – Pandämonium – Die letzte Gefahr:

„Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist – und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören …“

Ellen Berg – Du mich auch: Ein Rache-Roman:

„Beim 25-jährigen Abi-Jubiläum treffen sich drei Freundinnen von einst wieder: Die brave Evi hat ihrem wunderbaren Gatten und den süßen Kindern zuliebe die Karriere an den Nagel gehängt und ihr Glück in der Küche gefunden. Beatrice hat Vorzeigetochter und -ehemann und jettet für ihren Marketingjob rund um den Globus. Katharina, die einstige Einser-Kandidatin, ist zur Staatssekretärin eines Ministers aufgestiegen und fröhlicher Single. – So weit die Erfolgsgeschichten vom Klassentreffen. Doch am Ende des promillereichen Abends kommt die traurige Wahrheit ans Licht: Alle drei sind von ihren Männern betrogen, ausgenutzt oder sitzengelassen worden. Im Vollrausch der Depression kommen sich die drei Frauen wieder näher. Und sie haben die Nase voll davon, dass auf ihren Herzen herumgetrampelt wird. Sie beschließen, den Spieß umzudrehen – ihre Männer sollen büßen. Und das nicht zu knapp. „

Ui, das ist ja doch wieder ein ganzer Haufen – dachte ich vorhin gar nicht =) Naja, irgendwann kommt die Zeit, in der ich alles lesen kann!

Bianca Peiler – Die Lakeview-Chroniken – Hydra posted by on 22. April 2013

Sind wir uns sicher, dass es nebst Polizei und Militär nicht noch eine geheime Gesellschaft gibt, die „aufräumt“? Wer weiß schon, was in unserer Regierung vorgeht oder in denen anderer Länder – die Bevölkerung bekommt bestimmt längst nicht alles mit. In ihrem ersten Teil der Lakeview Chroniken bringt uns Bianca Peiler genau so einem Unternehmen näher…

 

Autor: Bianca Peiler
Titel: Die Lakeview-Chroniken – Hydra (Teil 1)
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 05.02.2012
eBook: 266 Seiten
Preis: 2,99 €

STORM ist eine geheime Spezialeinheit, die es auf Verbrecher abgesehen hat. Sie räumen diese ohne Gnade weg, töten sie, befreien die Bevölkerung von solchen Leuten. Seit Jahren rennen Sie einem Kopf der Mafia hinterher, Vitanza. Für den aufstrebenden STORM-Rekruten Drew ist das aber nicht das einzige Problem – privat läuft es bei ihm auch nicht rund. Seine große Liebe Natalie verlässt ihn erst, nur um dann mit ihrem gemeinsamen Sohn Noah einen anderen Mann zu heiraten. Die Zeichen einer Misshandlung an Natalie und Noah häufen sich, warum es Drew ablenkt, den Verräter in seinen eigenen Reihen von STORM zu erkennen….

Die Story fängt ziemlich direkt an bei einem Einsatz. Der Leser weiß eigentlich erst gar nicht, um was es genau geht. Man betrachtet das Geschehen aus weiter Ferne und kann keine Bindung zu den Charakteren feststellen. Es dauert schon einige Zeilen, Seiten, bis man Drew einmal etwas näher kommt und sich auch in ihn hineinversetzen kann.

Drew ist ein junger Rekrut, viel zu jung um eine Familie zu gründen. Doch genau das passiert mit seiner Affäre Natalie – zusammen sein dürfen sie auf jeden Fall nicht, denn ihre Familie ist streng christlich und hält nichts von ihm, einem aus der Einheit STORM. So kommt es, dass sie einen anderen Mann heiratet und zwischendurch einen Sohn gebärt, der aber von Drew ist, nicht von ihrem Mann. Lange können sie das Geheimnis wahren, bis es zu einem unerfreulichen Zwischenfall kommt, von da ab geht es in Drews Karriere bergab.

Die Autorin hat einen angenehmen Sprachstil, man kommt gut voran beim Lesen. Jedoch ist es eine lange Zeit ziemlich langatmig und man fragt sich, ob noch etwas kommt. Doch sobald Noah und Drew einander näherkommen, nimmt es wieder an Fahrt auf. Hier findet man auch den Zugang zum Protagonisten. Die anderen Charaktere sind leider etwas schwach gezeichnet, so dass sie nur Schemen in den Augen des Lesers sind. Da es aber hauptsächlich um Drews Leben geht, ist dies fast nur nebensächlich. Die Spannung steigert sich im Laufe des Buches, schwankt aber immer wieder etwas. Die kurzen Kapitel machen es einem leicht, von einem zum nächsten zu springen. Bereits mitten im Buch fragt man sich schon, wie wohl die weiteren Teile der Chroniken aussehen und man ist sich ziemlich sicher, diese auch im Anschluss zu lesen, egal wie es ausgeht.

Für sanfte Gemüter ist dies ebenso wenig etwas, denn es gibt einige harte Folterszenen, die einem direkt vor Augen aufblühen. Da sollte man schon etwas hartgesottener sein und gerne solche blutrünstigen Romane lesen. Hat man sich mit so etwas auseinandergesetzt, sind die Szenen spannend aufgebaut und der Leser fühlt die unterdrückte Wut der Guten und auch der Bösen in dieser Story.

Genau diese Folterszenen machen dann einen Satz wie solch einen, dass Drew einen auslöscht und ihn von seinem Leiden erlöst nach einem Anschlag irgendwie etwas unglaubhaft. Ist er in einem Moment der harte Folterer, zeigt er im anderen Moment Gefühl mit den Verletzten – das passt nicht so ganz zusammen.

Die Story dreht sich eigentlich mehr um das Familiengeschehen rund um Drew und Noah als um den tatsächlichen Kampf von STORM gegen die Mafia und anderen Bösewichten, wie es der Klappentext dem Leser anpreist. Nichts desto trotz gelingt es der Autorin, den Leser in das Geschehen hineinzuziehen, man fiebert um die Aufmerksamkeit Noahs zu Drew. Es gibt allerdings einige lange Seiten, die sich schleppend ziehen, fast langatmig wirken. Da hätte man sich eventuell mehr Handlung und Spannung gewünscht.

Ist die Einheit STORM wirklich so gut, weil sie Leute abschlachtet, die böse Dinge getan haben? Diese Frage stellt sich dem Leser öfter einmal in dem Buch und man vermag sie nicht zu beantworten, da es ein ja und ein nein gibt.

Das Ende lässt den Leser noch etwas nachdenklich und traurig zurück – und gespannt, wie es um die Mitglieder weitergeht!

Das Buch kann ich guten Gewissens an Leser weiterempfehlen, die sich auf ein Gemisch aus Action und Familiengeschichte einlassen möchten, zuviel erwarten darf man aber laut dem Klappentext dann doch nicht. Trotz dessen darf man weiterhin gespannt sein auf die folgenden Bände!

3 von 5 Punkten

[Hörbuch] Shelle Sumners – Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde posted by on 21. April 2013

Ein Jeder träumt vom Glück seines Lebens – ja, seiner Liebe des Lebens. Wieso rennen die meisten davor weg, wenn man doch davon träumt? Es könnte ja nicht schöner sein, als wenn alles klappt. Auch in der Geschichte von Shelle Sumners geht die Protagonistin Grace der Liebe aus dem Weg, sie möchte sie nicht wahr werden lassen. Vor was hat sie Angst?

Autor: Shelle Sumners
Titel: Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde
Genre: Unterhaltung
Verlag: Argon Hörbuch
Erscheinungsdatum: 21.02.2013
Hörbuch: 5 CDs, 6 Stunden, 10 Minuten
Preis: 19,95 €
bereitgestellt durch BdB

Grace hat einen sicheren Plan für ihr Leben. Doch dann lernt sie Tyler kennen – der nette Dogsitter von nebenan. Ab da ändert sich alles für sie – und für ihn! Er bringt alles durcheinander, schreibt umwerfend schöne Songs – über sie und für sie.

Grace ist einem gleich sympathisch, ist sie doch nicht so abartig anders als normale Mädchen. Auch Tyler begegnen wir gleich zu Anfang. Grace scheint ihn hier noch nicht so sehr zu mögen, er stellt sich etwas tolpatschig und schüchtern an. Durch einen Zufall lernen die zwei sich hier kennen, als sie auf dem Sprung ist.

Auch der Humor kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz, sowie auch Charaktere, die man nicht mögen kann durch ihre komische Art. In der Geschichte geht es aber hauptsächlich um Grace und ihr Leben, die Begegnung mit Tyler und wie es um sie weitergeht. In dem Hörbuch zieht es den Leser sofort mit hinein, man vergisst alles rund herum und fühlt sich sogar, als wäre man Grace selber. Man kann sich richtig in sie hineindenken und ertappt sich dabei, wie man zeitweise nickt und ihr zustimmt.

Wie es der Zufall will, begegnen sich Grace und Tyler immer wieder. Es scheint ihr Schicksal zu sein, dass sie sich ständig über den Weg laufen – sie müssen einfach zusammengehören. Tyler kommt durch die Stimme der Sprecherin ziemlich jung herüber, jünger als er ist. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch, man fiebert dem Augenblick entgegen, wann die zwei erkennen, dass sie zueinander gehören. Grace hat zwar schon einen Freund, fühlt sich aber zu Tyler sehr hingezogen. Der Leser kann es kaum abwarten, bis es zum große Crash kommt – denn irgendwann muss es ja einmal krachen, wenn sie schon vergeben ist und sich indessen in einen anderen verschaut.

Die Story um Grace entlockt dem Leser des Öfteren ein Lächeln, die lustigen Situationen zwischen Grace und Tyler, wie sie sich langsam näher kommen. Graces Freund Steven kann einem fast leid tun, wenn man merkt, dass sie sich entfremden und Grace Tyler näherkommt – die Geschichte die sich zwischen den beiden entwickelt ist aber zu schön, um sich dessen lange bewusst zu sein.

Eigentlich hat Grace ja alles mit Steven, dem erfolgreichen Patentanwalt. Wieso fühlt sie sich hier einem so unbedeutenden Musiker und Dogsitter wie Tyler hingezogen? Es ist fast wie die Lovestory schlechthin, man hat ständig einen Film vor Augen, es spielt sich alles sehr real im Kopf ab. Das Kopfkino ist hier echt die ganze Zeit in HD am Werk. Man versinkt richtig darin und merkt gar nicht, wie die Zeit rumgeht. Die Autorin hat mit dieser Geschichte eine wunderbare, liebevolle Protagonistin geschaffen, bei welcher man gar nicht anders kann, als sie zu mögen und sie liebend gern auf ihrem Weg zu begleiten. Es ist so wunderbar alltäglich und doch so anders, einfach wunderschön beschrieben von der Autorin. Die Worte und Handlungen hat sie hier mit sehr viel Bedacht ausgewählt und genau passend für diese Geschichte, sie dürften gar nicht anders sein.

Das Knistern zwischen den beiden ist fast greifbar, der Leser meint bald, es selbst zu fühlen. Die Sprecherin bringt die Spannung zwischen den beiden genau herüber – sie liest gefühlvoll und man merkt auch direkt, wer da gerade spricht. Sie hat eine angenehme Tonlage und eine gute Stimme für das Vorlesen. Mit der genau passenden Stimme geleitet sie den Leser durch die tolle Atmosphäre des Heranfühlens der beiden. Man fiebert nur gespannt darauf hin, wann es endlich zu einem ganz bestimmten Augenblick zwischen Grace und Tyler kommt. Sie sind immer kurz davor – doch Grace macht immer wieder einen Rückzieher, wäre hier doch nur nicht noch Steven.

Die Geschichte rund um die zwei ist zwar vorhersehbar, lädt den Leser aber zum Träumen ein und lässt ihn einige Stunden dahinschmelzen. Auch wenn man die beiden Charaktere einige Male heftig durchschütteln möchte und auch des Öfteren den Kopf über diese beiden schüttelt, hat man sie doch sehr ins Herz geschlossen und lacht und weint mit ihnen.

Eine durchaus gelungene Liebesgeschichte, die zum Träumen verleitet und noch lange einen Nachhall in den Gedanken hinterlässt – empfehlenswert für all diejenigen, die sich einmal in Ruhe dahintreiben lassen möchten, als Hörbuch von der gut betonten vorgelesenen Stimme der Sprecherin bildlich dargestellt! Ein absolutes Muss für liebesdürftige Leser/Hörer!

5 von 5 Punkten

Einige kleine Neuzugänge posted by on 20. April 2013

Jetzt mache ich mal eher einen Post – bevor die Neuzugänge wieder die Überhand nehmen =) Folgendes Neues habe ich:

Andrea Seidl – Mit Kommissaren spielt man nicht:

„Uli ist Hauptkommissarin in Regensburg und seit eineinhalb Jahren mit ihrem Chef Daniel liiert. Doch der ist leider verheiratet. Aber das wird sich ändern, denkt Uli, und räumt im Geiste schon die Wohnung um, damit Daniel bei ihr einziehen kann.

Natürlich kommt es ganz anders. Daniel macht mit Uli Schluss und zwingt sie, sich nach München versetzen zu lassen. Bis dahin muss sie mit Daniel klarkommen, während sie beide in einem Mordfall ermitteln, dessen Hauptverdächtiger ausgerechnet ein gewisser Leo Lebowski ist, zu dem Uli sich schon zwei Jahre zuvor auf seltsame Weise hingezogen fühlte.“

Elvira Zeißler – Dunkles Feuer:

„Als Julie und Peter den Auftrag annehmen, den Wert des alten, verlassenen Schlosses Lerouge in Nordengland zu ermitteln, ahnen sie nicht, dass ein alter Fluch auf diesem Schloss lastet. Seit fast 500 Jahren ist Frederik dazu verdammt, dort als Geist zwischen Leben und Tod zu existieren, bis es ihm endlich gelingt, seinen grausamen Fluch zu brechen…“

Carla Buckley – Die Luft, die du atmest:

„Vor einem Jahr waren Ann und Peter Brooks eines von vielen unglücklichen Ehepaaren, das sich trennte, weil es so nicht mehr weiterging. Nun ist die Welt um sie herum dabei, sich unwiderruflich zu verändern. Peter, ein Wissenschaftler, realisiert als Erster, dass sich das Vogelgrippevirus verändert hat: Es überträgt sich von Mensch zu Mensch. Und es tötet jeden Zweiten. Eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes bricht aus. Als die Quarantäne über ihre Stadt verhängt wird, ist Peter gezwungen, nach Hause zu kommen. Aber auch die ehemals sichere Vorstadt ist nicht länger eine Zuflucht. Nach und nach erkranken die Nachbarn, Geschäfte werden geplündert, Tankstellen überfallen. Als ein Schneesturm die Stromleitungen unterbricht, liegt die Stadt endgültig im Dunklen. Ein langer, harter Winter bricht an …“

Hugh Howey – Silo 1:

„Die Erde ist unbewohnbar geworden, seit Generationen leben die Menschen in unterirdischen Silos. Als Sheriff Holston sich nach dem Tod seiner Frau entschließt, freiwillig das Silo zu verlassen, ist das der dramatische Beginn einer neuen Zeitrechnung. – SILO, in den USA vom Autor selbst veröffentlicht, wurde über Nacht zum internationalen Bestseller. Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will wie seine Frau das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten sein sicherer Tod. Holston nimmt ihn in kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Was ihn dort erwartet, ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein für alle anderen schwer nachvollziehbares Handeln hat … Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und Gesellschaftsroman in einem. Silo handelt von Lüge und Verrat, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.“

Hugh Howey – Silo 2:

„Nachdem Sheriff Holston den Silo freiwillig verlassen und in der giftigen Atmosphäre der Außenwelt ums Leben gekommen ist, macht die Bürgermeisterin Jahns sich auf die Suche nach einem neuen Kandidaten für das Amt des Polizeichefs. Auf einer abenteuerlichen Reise steigt sie bis in die untersten Tiefen des Silos hinab und begegnet dort der außergewöhnlichen Juliette Nichols. Die junge Frau ist willensstark und unerschrocken genug, um die Geschichte des Silos ein für alle Mal zu verändern – zunächst ruft ihr Auftauchen jedoch die düsteren politischen Kräfte der unterirdischen Welt auf den Plan. Dies ist Teil 2 von SILO: Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und Gesellschaftsroman in einem. Silo handelt von Lüge und Verrat, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.“

Gilda Laske – Bist du mein Kind?

„Ein Kind durch eine Entführung zu verlieren und nicht zu wissen, was mit ihm passiert, ist schrecklich. Was aber tut man, wenn eben dieses Kind frei Haus aus Frankreich vor die Tür geliefert wird?

Während eines Familien-Urlaubs in der Bretagne wird der 4jährige Maxi vor den Augen seiner Eltern entführt. Die Polizei und der charismatische Jean-Marie versuchen fieberhaft, das Kind zu finden. Vergeblich.

Fast zehn Jahre später erscheint im Rahmen eines Schüleraustausches ein Jugendlicher, der das Herz von Monika, der Mutter des entführten Kindes, sofort berührt. Sie beobachtet ihn genau und die Zeichen mehren sich, dass es sich um ihren Sohn handeln könnte. 

Ihr Mann erklärt sie für verrückt, doch auch er beobachtet den Jungen genau.

Könnte dieser Franzose wirklich ihr Sohn sein? 

Die Reise geht nun wieder nach Frankreich, wo erneut Jean-Marie in die Geschehnisse involviert ist. 

Können die Eltern ihren vermeintlichen Sohn mit nach Hause nehmen?

Und welche Gründe bewegen Jean-Marie, Monika erneut zu unterstützen? Ist es Selbstlosigkeit oder bemerkt Monika seine wieder erwachten Gefühle für sie?“

 Das war es erst einmal wieder – reicht auch, oder? =) Ich werde mich jetzt wieder fleißig ans Lesen machen, dass ihr bald eine neue Rezension lesen dürft!
Hannah Siebern – Nubila – Das Erwachen posted by on 12. April 2013

Vampirromane sind langsam Trend – in jedem finden wir eine Lovestory alla Twilight, nur anders verpackt. Doch ganz anders in Hannah Sieberns Reihe Nubila. Liest man den Klappentext, scheint nichts Klischeehaftes daran zu sein, fängt man das Buch an, auch nicht. Hebt das die Reihe von den Trendsettern der Vampirgesellschaft ab?

nubila 1

Autor: Hannah Siebern
Titel: Nubila – Das Erwachen (1)
Genre: Fantasy
Verlag: dozenda media
Erscheinungsdatum: 14.12.2011
eBook: 338 Seiten
Preis: 3,99 €

Kathleen und Sam sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie werden von einer Sorte Vampiren angegriffen. Sam stirbt dabei, Kathleen ist dabei sich zu verwandeln und wird von der Herrenrasse aufgenommen, welche sie zu dem erzieht, was sie nun geworden ist durch den Biss. Es gibt zu unterscheiden die Warmblüter und die Kaltblüter. Kathleen gehört automatisch zu den letztgenannten durch den Biss, somit gehört sie der Dienerschaft der Herrenrasse an, welche wiederum die Warmblüter sind. Der Herr Jason kümmert sich von nun an um Kathleen und bringt ihr das Wichtigste bei.

Gleich zu Anfang merkt man die unterschwellige Spannung in diesem Roman. Es beginnt damit, dass Kathleen und Sam allein in einem abgeschiedenen Waldstück sind und komische Geräusche hören. Außer den Warmblütern und Kaltblütern gibt es noch die Wilden, von welchen die zwei angegriffen werden. Hier fängt das Buch an, Fahrt auf zu nehmen. Man erlebt mit, wie Kathleen sich „einlebt“ in ihrem neuen Körper, ihrem neuen Leben und hat Mitleid mit ihr, da sie nicht einmal weiß, wer sie vorher war.

Die Personen sind gut beschrieben – nicht zu nah und nicht zu fern. Hier geht es einmal nicht um eine Liebesgeschichte dahinter, hier werden die Fakten aufgedeckt. Es dreht sich eher um das Leben der Vampire in einer Gesellschaft der Menschen, wie sie sich abgrenzen und nach was für Grundprinzipien sie leben. Liest man das Buch, hat man das Gefühl, eigentlich normale Menschen vor sich zu haben. Nur dass diese mehr Fähigkeiten haben. Sie werden alle human dargestellt und haben genauso Gefühle wie jeder andere.

Jason ist einem gleich sympathisch und man ist seiner Meinung, egal um was es geht. Von Kathleen kann man sich noch kein allzu großes Bild machen anfangs, da sie ja selbst noch nicht genau weiß, wer sie ist. Jasons Tochter Laney ist eine komische Person, die so in sich zurückgezogen lebt, dass sie mit niemand redet. Man kann hier nur hoffen, dass diese mal den Mund aufmacht, möchte man sie doch auch besser kennenlernen.

Es tauchen zwar viele Personen auf in diesem Roman, was einem aber nicht sonderlich zu schaffen macht. Nach und nach erkennt man deren Platz in der Geschichte und welche Zuneigung oder Abneigung man gegen denjenigen hegt. Die Autorin hat die Charaktere alle schön bildlich mit ihren Worten dargestellt, sogar der kleinste Charakter schwebt einem vor Augen. Man fühlt sich als wäre man mittendrin.

Durch das Buch hindurch wechselt man von Wut, Trauer, Mitleid zu allen möglichen Gefühlen, ja auch ein Lächeln zaubert es einem hin und wieder auf die Lippen. Die Autorin behandelt hier ein sehr heikles Thema. Auch wenn es sich hier um paranormale Literatur handelt, sind doch starke Parallelen zu unserer Zeit und den etwas eher wenig diskutierten Themen erkennbar. Nehmen wir hier einmal die Dienerrasse – diese ist eigentlich nichts anderes als Sklaven für die Herrenrasse. Sie werden sogar als Haustiere verglichen, welche die Menschen halten. Es gilt als pervers, sollte ein Herr eine Dienerin begehren, das wäre ja wie als würde ein Mensch seinen Hund begehren und solche Sachen mit ihm tun. Hier merkt man, dass dies gar nicht so weit ab von der Realität ist, wie die Diener gehalten werden. Es kommen einem gleich Bilder in Kopf von Sklaven, die verkauft, gekauft und besitzt werden von den Herrschaften.

Der Schreibstil ist lieblich locker und lässt sich flüssig lesen, was es zu einem kurzen Lesevergnügen macht. Doch ist man erst am Ende angekommen, merkt man, dass die Autorin dem Leser einen bösen Cliffhanger hinterlassen hat und man jetzt schon sehr gespannt auf die weiteren Teile fiebert.

Der Roman eignet sich für die Leser, die einmal etwas abgehobenere Literatur von den Klischees lesen möchte, etwas anderes like Twilight und ähnlichem. Wer nach so etwas sucht, ist hier bestens bedient und erfährt eine gute fantasiereiche Unterhaltung mit ernsten Themen, die einem zum Grübeln bringen! 

5 von 5 Punkten

Darren Shan – Die Toten, die ich rief posted by on 10. April 2013

Ist es nicht Horror, wenn man von seinen eigenen Geistern verfolgt wird? Was macht man da am besten? Richtig, man schreibt selber Horrorromane über Gespenster – so macht es zumindest der Protagonist aus der Feder des Autors Darren Shan.

Autor: Darren Shan
Titel: Die Toten, die ich rief
Originaltitel: Ladys of the Shades
Genre: Thriller, Horror
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 02.04.2013
Taschenbuch: 384 Seiten
Preis: 14,95 €

Ed Sieveking ist ein Horrorautor. Er selbst sieht Gespenster, seine eigenen Gespenster. Da sucht er in London Inspiration für seinen neuen Roman. Er begibt sich mit einem seiner treuesten Fans auf Geistersuche und wird fündig. Doch auch etwas anderes findet er: die schöne Andeanna. Sich in diese Frau zu verlieben, verheißt nichts gutes – denn sie ist die Frau des Türken Mikis Menderes, mit welchem nicht gut zu Kirschen essen ist. Ed und er kennen sich, sie sind sich keine Fremden….

Der Einstieg in das Buch beginnt mit einem Mord eines Auftragskillers. Es ist flüssig und spannend geschrieben und zieht den Leser sofort hinein. Hier lässt sich schon in etwa sagen, dass der Türke es auf Ed abgesehen hat, wenn auch nicht mit ganzer Sicherheit.

Ed ist eine schrullige Person, man kann ihn sich eigentlich nicht direkt vorstellen. Er scheint etwas zurückgezogen zu leben und hat nicht viel mit Personen zu tun. Eine etwas eigenartige Art hat er, freundet sich aber nichts desto trotz mit seinem größten Fan Joe an. Als er Andeanna trifft, kommt selbst hier ein Gefühl von Zuneigung hervor. Er ist eigentlich eher unsympathisch, dem Leser wird er aber trotzdem ans Herz wachsen, ein etwas abgedrehter Horrorautor.

Ab dem Zeitpunkt der Bootsparty nimmt die Geschichte noch an Fahrt auf und es macht Spaß, dem Geschehen zu folgen. Auch wenn die Geister, die wirklich real in diesem Buch herübergebracht werden, dem einen oder anderen Leser etwas Gänsehaut bescheren werden. Oft erinnert der Schreibstil an einen anderen Autor, so in etwa Richtung Richard Laymon oder auch Bentley Little. Es ist ein ziemlich gewagter Vergleich, aber es lässt sich nicht vermeiden.

Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut – hat man den Protagonisten anfangs als eher unsympathische Person im Auge, so erwacht dessen Geist mitten im Lauf. Er entwickelt sich zu einer ganz anderen Person als gedacht, was den Leser überrascht aufhorchen lässt. Ab dieser Stelle ist die Leseflut eigentlich kaum zu bremsen, da man hier nicht mehr aufhören kann vor lauter Neugier, wie es wohl weitergeht. Es geht lang nicht mehr nur um die Geister, sie sind nur die Situation dessen, in welcher er sich nun befindet auf Grund der vorangegangenen Situation. Und dann geht es doch wieder um Geister – die Geschichte scheint etwas verwirrend zu werden.

Doch je verwirrender die Geschichte wird, umso spannender wird es für den Leser. Er hält die Luft an und liest und liest und kann gar nicht mehr aufhören. Hier möchte man einfach nur noch aufdecken, was Sache ist – man kommt beim besten Willen nicht dahinter, was nun wahr ist oder was nicht. Mit dieser Wendung hat der Autor den Leser am Wickel, die Spannung zieht sich hier ins Unermessliche und lässt einen gar nicht mehr los.

Bis man am Ende angelangt ist, kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Der Autor führt den Leser zig mal an der Nase herum, verwirrend und dann doch wieder klar und wieder umgekehrt. Hut ab, lieber Herr Autor! Ein so spannender Thriller ist mir lange nicht mehr in die Finger gekommen!

Liebe Fans des Thrillers – ein unbedingtes Muss! Anfangs ist es zwar noch schwach aufgebaut, steigert sich aber mehr und mehr und lässt einen nicht mehr los. Der Autor gibt Gas mit Zeile um Zeile, eine Empfehlung des Buches ist unüberwindlich!

5 von 5 Punkten

Robert Cormier – Zärtlichkeit posted by on 7. April 2013

Alle wollen immer Zärtlichkeit, Zuneigung und Anerkennen. Ob das immer so gut ist, alles hierfür zu tun? Manch welche denken das wohl – und rennen so in ihr Verderben…

Autor: Robert Cormier
Titel: Zärtlichkeit
Genre: Jugendliteratur, Krimi
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum:  März 2013
Taschenbuch: 224 Seiten
Preis: 6,99 €

Eric Poole ist ein Monster. Er hat schon gemordet – dunkelhaarige Mädchen, fast Frauen. Nach außen hin ist er der Traummann schlechthin, charmant und lässig. Drei hat er schon getötet, Hand angelegt. Lieutnant Proctor beschattet Eric, um so weitere Morde zu verhindern, denkt er. Da begegnet Eric Lori, welche in ihm genauso eine Mordlust entzügelt. Kann er sich beherrschen oder greift die Mordlust doch wieder nach ihm?

Der Autor zieht den Leser gleich zu Anfang durch die leichte Sprache in das Buch hinein. Als erstes lernen wir hier nicht etwa gleich den Protagonisten kennen, sondern Lori, welche er noch kenennlernt im Laufe des Buches. So erfährt der Leser also erst einmal etwas von der Person, welche sich in Acht nehmen muss vor Eric.

Die Sprache und der Schreibstil sind locker gehalten, wie es eben ein Krimi für Jugendliche halten mag. Man folgt gebannt den Wörtern und kann kaum aufhören zu lesen, vermag der Autor einen doch richtig zu fesseln mit seinen Worten. Die Spannung ist da ohne dass sie wirklich da ist, man weiß, dass etwas passiert. Man hat es im Gefühl, nur wann, das weiß man nicht. Genau daraufhin zieht der Autor das Augenmerk des Lesers, er treibt ihn immer weiter, bis die beiden sich das erste Mal begegnen. Kommt der Augenblick, so merkt man gleich, dass die zwei sich schon länger kennen. Hier wird es spannend, wieso und warum der Kontakt abbrach.

Lori ist eine etwas komische Persönlichkeit. Sie hat es so mit ihren Fixierungen – einmal ist es ein Musikstar, auf den sie fixiert ist, bis sie ihn geküsst ist, im nächsten Moment ist es wieder jemand anders. Zudem ist sie sehr auf Zärtlichkeit fixiert, man könnte sagen, sie tut fast alles dafür. Vom Charakter her ist sie eine eher etwas unpersönliche Erscheinung, fast gefühlskalt, würden in ihrem Innern nicht doch noch Gewissensbisse brodeln.

Bei Eric merkt man gleich, dass er ein großes Selbstbewusstsein hat. Er ist sehr von sich überzeugt, irgendwie sieht er aber auch seine Schuld gar nicht ein. Ob er überhaupt so etwas wie Gefühle hat oder einfach nur ein unberechenbarer Psychopath ist? Zeile um Zeile lernt man diesen eigenartigen Killer dann doch etwas mehr kennen und man mag ihn fast sogar, würden hier nicht die schrecklichen Taten dazwischen stehen.

Als die beiden aufeinander treffen, merkt man gleich, dass es hier anders zugeht, als bei anderen Charakteren, welche die beiden treffen. Ihrer beiden verkorksten Leben geben einander die Hand und sie mögen sich auf irgendeine Art und Weise, gehen fast behutsam miteinander um. Auch in Eric, dem gefühllosen Monster, scheint sich Zuneigung zu regen – nicht die gefährliche, sondern die normale, welche man einem Menschen gegenüber darbringt, welchen man mag.

Der Autor hat das Buch in einem lockeren Schreibstil geschrieben, welchen dem Leser ein schnelles Lesen ermöglicht. Man kann gar nicht anders als aufhören, es zieht einen immer mehr in die Geschichte hinein. Man möchte wissen, was hinter den Köpfen der Charaktere steckt, wieso sie so handeln, wie sie es tun. Denn beide sind eigenartige Individuen, einer mehr als der andere. Als dann das Ende kommt, ist es anders als erwartet – wobei, was erwartet man hier eigentlich für ein Ende? Das Buch bleibt noch etwas in Gedanken, auch nach dem Beenden – es regt an, über zwischenmenschliche Situationen nachzudenken.

Ein gut geschriebener Krimi für Jugendliche, der auch nicht von junggebliebenen Erwachsenen ausgelassen werden sollte! Eine Mischung zwischen leichter und etwas anspruchsvollerer Kost, die einen ins Grübeln bringt.

4 von 5 Punkten

Zwei heiß ersehnte Neuzugänge posted by on 6. April 2013

Heut war es so weit – ich bin in die Stadt gezottelt und habe mir zwei Wünsche erfüllt, wohl eher meiner Mutter und mir =) Und zwar diese hier:

Chris Carter – Der Totenkünstler:

„Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.“

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler:

„In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …“

 

Auf die bin ich wirklich schon sehr, sehr gespannt – sie gehören zu meinen Lieblingsautoren. Wer mich kennt, weiß, dass das nicht alle Bücher sind, die neu zu mir gefunden haben. Hier die weiteren:

Robert Cormier – Zärtlichkeit:

„Eric Poole ist ein Monster. Nach außen hin ein charmanter junger Mann treibt ihn in seinem Inneren die Mordlust. Seine Opfer sind dunkelhaarige Mädchen, fast Frauen. Drei hat er schon getötet, hat ihnen die Hände um den Hals gelegt und zugedrückt. Lieutenant Proctor beschließt, Eric zu beschatten, um weitere Morde zu verhindern. Er folgt ihm auch als er mit der schönen Lori auf Reisen geht. Wie lange wird Eric das Monster in sich unter Kontrolle haben?“

Nicolas Carter – Die Quelle der Macht:

„Was, wenn man sich jede Fähigkeit innerhalb weniger Minuten aneignen könnte?
Die Relativitätstheorie in einem Atemzug total verstehen könnte?
Ken Barnes stellte sich diese Frage nie.
Jedenfalls nicht, bis er eine mysteriöse Erbschaft macht, die ihn plötzlich realisieren lässt, dass Unmögliches vielleicht doch möglich ist. Ken erbt einen Schlüssel zu einem Banksafe in London, in dem sich eine Spur zum grössten Geheimnis der Menschheit befindet. Doch auch CIA, Mafia und skrupellose Unternehmer kriegen Wind von Kens Erbschaft. Eine atemlose Hetzjagd beginnt, und es steht weit mehr auf dem Spiel, als nur Kens Leben.“

Shelle Sumners – Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen mache:

„Dies ist die Geschichte von Grace und Tyler. Auch wenn Grace verzweifelt versucht, es NICHT zu Tylers und ihrer Geschichte werden zu lassen … Denn sie hat einen sicheren Plan für ihr Leben. Zumindest so lange, bis sie Tyler kennenlernt – den Dogsitter von nebenan. 
Mit seinem süßen Lächeln und seinen warmen, braunen Augen bringt Tyler ihren Plan durcheinander. Außerdem schreibt er umwerfend schöne Songs. Über sie. Für sie. Und irgendwann schmilzt Grace dahin. Wer kann ihr das verübeln? Doch als Ty mit seinen Songs zum gefeierten Star wird, nimmt das Schicksal eine unglaubliche Wendung und das Leben seinen Lauf …“

Jutta Michaud – Schwimmkind:

„Sommer 1973: In einer westdeutschen Kleinstadt gründet ein engagierter junger Sportlehrer einen Schwimmverein. Mit Charme und progressiven Ideen verzückt er seine Schwimmkinder und deren Mütter. Nur einer betrachtet ihn mit skeptischen Blicken… Während eines Trainingslagers erlebt die 14jährige Kiki, dass die Absichten ihres Trainers und Mentors nicht immer ehrenhaft sind. Doch die Erkenntnis kommt zu spät, Kiki wird schwanger… Sommer 2009: Kiki, inzwischen Karoline, lebt als Webdesignerin und alleinerziehende Mutter einer 14jährigen Tochter in der Großstadt. Kurz bevor ihre Tochter in ein Tenniscamp aufbricht, löst eine Todesanzeige verdrängte Erinnerungen aus, denen sie sich erstmals stellt, um ihre Tochter zu schützen.“

Angelika Diem – Vollstrecker der Königin – Der Baeldin-Mord:

„Mord ist niemals gut. Auch wenn es „nur“ eine Kammerzofe trifft. Die rein zufällig auf einem Schloss Dienst tut, auf dem sich eine politisch wichtige Heirat anbahnt. 
Warum aber fühlt sich die Königin gefordert, einer bloßen Zofe wegen eine ihrer fähigsten Ermittlerinnen in die nördliche Provinz zu schicken?
Vollstreckerin Caitlynn stellt schnell fest, dass ihre Aufgabe alles andere als einfach ist. Unschuldige fühlen sich schuldig, viele Schlossbewohner haben ein Motiv, und Caitlynns Magie stößt an ihre Grenzen.
War die Zofe am Ende doch nicht so unwichtig?“

Martin Barkawitz – Der Schauermann:

„Nackte Angst macht sich breit, als im Hamburger Hafen im heißen August des Jahres 1892 eine schöne junge Frau grausam ermordet wird. Beunruhigende Gerüchte machen die Runde – ist wirklich ein Vampir für ihren Tod verantwortlich?
Polizei-Offiziant Lukas Boysen glaubt nicht an einen Blutsauger als Täter. In einer Stadt, die unter einer schlimmen Cholera-Epidemie leidet, gleicht die Kriminalermittlung einem Tanz auf dem Vulkan. Als Boysen eine heiße Spur aufnimmt, wird er schon bald von seinen Vorgesetzten gestoppt. Mächtige Interessengruppen scheinen den Mörder schützen zu wollen. Der Fahnder kommt einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur.
Boysen ist ganz auf sich allein gestellt. Unterstützung bekommt er nur von der resoluten jungen Schönheit Anna Dierks, die Zeugin eines Mordversuchs geworden ist. Zwischen Hurenhäusern und Opiumhöhlen, Schiffs-Laderäumen und eleganten Bürgersalons kommt es zu einer atemberaubenden Mörderjagd durch das choleraverseuchte Hamburg.“

So, mal schauen wie lang es jetzt wieder hält, bis wieder neue Bücher einziehen =) Wie ich mich kenne, nicht allzu lange. Wo sollen die denn alle hin? Meine drei Bücherregale sind bald am platzen. Für eines dieser Bücher dürft ihr bald meine Rezension dazu lesen, an „Zärtlichkeit“ bin ich gerade dran und ich schätze, das nicht mehr lange =)

Erik Kellen – Gezeitenzauber – Die Bestimmung posted by on 5. April 2013

Wie soll man sich das vorstellen, dass die Vergangenheit zurück in die Zukunft kommt? Wer weiß, vielleicht ist es ja schon teilweise so und wir wissen es nur nicht. In seinem Roman „Gezeitenzauber“ behandelt Erik Kellen genau das Thema. Seine Protagonistin Nilah reist in eine geheimnisvolle Welt der Vergangenheit.

 Cover

Autor: Erik Kellen
Titel: Gezeitenzauber – Die Bestimmung
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 02.01.2013
eBook: 378 Seiten
Preis: 2,68€

Nilah reist mit ihrem Vater nach Irland um ihre Großmutter zu beerdigen. Sofort fühlt sie sich hier heimisch, sogar als wäre sie an einen Ort zurückgekehrt, an den sie gehört. Es fängt mit komischen Zwischenfällen an – ein geheimnisvoller Brief, ein komischer Junge und ein zugemauertes Zimmer, das gar nicht zugemauert ist. Ab jetzt gerät sie in die Fronten der Vergangenheit und der Zukunft, die einen jahrtausendalten Kampf ausfechten. Zwei Männer stürzen sie nun in gewisse Situationen, der eine will sie beschützen, der andere möchte ihre Seele.Was Nilah nicht weiß, in ihrem Blut ist das größte Geheimnis der Zeiten verborgen…

Gleich zu Anfang fesselt die Geschichte schon den Leser. Man lernt zugleich die Protagonistin Nilah kennen, deren Namen schon auf Fantasy deuten lässt. Sie sieht Sachen, die keiner sieht und sie hört Dinge, die keiner hört. Als ihre Großmutter stirbt, fliegt sie mit Ihrem Vater nach Irland zur Beerdigung. Hier spitzen die Dinge sich dann zu und dem Leser offenbaren sich so einige Geheimnisse der Insel, der Zukunft und der Vergangenheit – und vor allem rund um Nilah.

Nilah ist nicht die ganz typische Teenagerin, sie kocht für ihren Vater, hat so ihre Launen und die Gedanken sind auch reifer als für manch Mädchen ihren Alters. Sie denkt weit voraus und schreckt auch vor nichts zurück, sie ist einem sofort sympathisch durch ihre starke Art. Sie hat zwar Angst wie jeder andere Mensch auch, aber sie meistert diese mit einer so gut durchdachten Art, da wächst sie einem noch mehr ans Herz.

In Irland begegnen wir gemeinsam mit Nilah verschiedenen Personen. So auch dem Professor, bei welchem man sofort merkt, dass er noch einen großen Teil der Geschichte einnehmen wird. Nilah und er verstehen sich auf Anhieb und sie ruft auch ihn als erstes um Hilfe, nicht ihren Vater oder Morrin, die sie auch erst auf der Insel kennengelernt hat.

Zum spannenden Verlauf der Geschichte, um was es denn nun genau geht, fragt sich der Leser auch ständig, wer der Junge ist, welcher immer wieder auftaucht und auch wieder verschwindet. Oder wer war der Krieger, der mal kurz anfangs auftauchte, kommt er wieder? Diese Fragen begleiten einen die Geschichte durch und lassen einen nur noch umso schneller lesen und in die Geschichte eintauchen. So manch eine Antwort erhält man gleich einmal, was die Geschichte aber nicht abschwächt, sondern umso spannender macht.

Die Magie, die zwischen Nilah und dem Krieger herrscht, ist derart spürbar. Der Autor hat hier eine wundervolle Art hervorgebracht, die Charaktere und den Leser nah zueinander bringen. Man fühlt das Knistern richtig und fragt sich, wie es hier wohl weiter geht und vor was Nilah eigentlich beschützt werden müsste. Wer war sie früher, dass sie von solch Wichtigkeit ist? Das Lesen und Herausfinden des Geheimnisses macht hier richtig Spaß, man kann gar nicht anders, als in die andere Welt einzutauchen und völlig abgeschnitten von seinem Umfeld zu sein.

Eigentlich ist es ja meist so, dass Fantasy eine etwas hochgestochene Sprache hat, sofern es sich nicht um Urban Fantasy etc. handelt. Hier ist das jedoch nicht der Fall – der Schreibstil ist für so einen niveauvollen Roman leicht gehalten und ermöglicht es dem Leser, plätschernd voranzukommen, den Charakteren immer dicht auf der Spur. Es ist fast so, als befände man sich selbst in dem wunderschönen Grün der Landschaften. Der Roman ruft allerlei Gefühle des Lesers hervor, von traurig bis freudig erregt.

Mitten in der Geschichte zieht es sich etwas hin, scheint fast etwas langatmig, doch das ist es gar nicht. Der Autor erklärt alles schön und weit ausgeholt, verständlich gemacht für den Leser. Man hat die fremden Wesen, sogar die fremden Zeiten direkt vor Augen – eine schöne bildliche Sprache. Umso schneller ereilt einen das Ende, welches einen auf den weiteren Teil gespannt macht, wie es weitergeht und in welcher Zeit!

Ein gut recherchierter Fantasyroman, der sich abhebt dadurch, dass er sich nicht in einer schweren Sprache verliert, sondern für jeden Liebhaber der fremden Welten und Gezeiten verständlich ist!

5 von 5 Punkten