Da tummelt es sich wieder… posted by on 28. Juni 2013

….bei meinen Neuzugängen. Diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten, vielleicht ist ja was für euch dabei? =)

David Kenlock – Dunkles Feuer:

„Ein geniales Computerprogramm zur Mutation von Viren wird Steve Sanders zum Verhängnis, denn die Geheimdienste der Welt haben das Potenzial der Software für ihre eigenen dunklen Zwecke entdeckt. „

Catherine Shepherd – Der Puzzlemörder von Zons:

„Zons 1495: Eine junge Frau wird geschändet und verstümmelt aufgefunden. Offensichtlich war sie Opfer des Rituals eines perversen Mörders geworden. Eigentlich ist das kleine mittelalterliche Städtchen Zons, das damals wie heute genau zwischen Düsseldorf und Köln am Rhein liegt, immer besonders friedlich gewesen. Doch seitdem der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden dem Städtchen die Zollrechte verliehen hatte, tauchte immer mehr kriminelles Gesindel auf. Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache ist geschockt von der Brutalität des Mörders und verfolgt seine Spur – nicht ahnend, dass auch er bereits in den Fokus des Puzzlemörders geraten ist…

Zons 2012: Die Journalismus-Studentin Emily kann ihr Glück kaum fassen! Sie darf eine ganze Artikelserie über die historischen Zonser Morde schreiben. Doch mit Beginn ihrer Reportage scheint der mittelalterliche Puzzlemörder von Zons wieder lebendig zu werden, als eine brutal zugerichtete Frauenleiche in Zons aufgefunden wird. Kriminalkommissar Oliver Bergmann nimmt die Ermittlungen auf. Erst viel zu spät erkennt er den Zusammenhang zur Vergangenheit. Verzweifelt versucht er die Puzzleteile des Mörders zusammenzufügen, doch der Täter ist immer einen Schritt voraus…“

Gabriel Galen – Das Orakel von Antara:

„Das unter dem Einfluss bösen Dämonenzaubers stehende Volk der Moradonen versklavt seit Generationen das Nachbarvolk der Antaren. Immer wieder fallen die Moradonen auf ihren Sklavenzügen ins Land der Antaren ein, rauben und morden und führen die Gefangenen in eine bittere Fron.
Vergeblich flehten die Antaren bisher zu ihrem Gott, er möge sie von dieser Geißel befreien, aber ihre Gebete verhallten ungehört. 
Doch dann hat der Gott ein Einsehen: Sein Orakel verkündet den Priestern, dass ein Knabe geboren wird, der – sollte er unbeschadet sein 20. Lebensjahr erreichen – das Volk der Antaren aus der Knechtschaft führen kann.
Wenn es diesem jungen Mann gelingt, dass Wasser des gefrorenen Wasserfalls hoch im Norden zu erringen, das von dem seltsamen Volk der Nebelleute gehütet wird, und mit diesem Wasser die Glut des Dämonenherzens, von dem der böse Zauber ausgeht, zu löschen vermag, kann er sein Volk aus der Sklaverei führen.“

Boris von Smercek – R_EVOLUTION:

„Reporterin Julie Carlton wittert die Story ihres Lebens: Vor der Küste von Queensland ist ein riesiger Fischschwarm aufgetaucht. Über 400 verschiedene Arten sind gemeinsam auf der Flucht vor einer Gruppe merkwürdig mordgieriger Delfine. Wer oder was hat aus den sanftmütigen Tieren hochagressive Jäger gemacht?Während ihrer Recherchen trifft Julie auf Dr. Scott. Der Wissenschaftler lädt sie zu einem Besuch seines geheimen Forschungslabors tief im australischen Urwald ein. Zu spät wird Julie klar, dass sie in eine Falle geraten ist. Denn im Dschungel lauert eine absolut tödliche Gefahr …“

Boris von Smercek – Der zweite Gral:

„Um an die Formel zur Lebensverlängerung zu gelangen, erscheint manchen Menschen kein Preis zu hoch …Die Gemeinschaft der Gerechten, ein Orden, dessen Wurzeln in die Zeit des dritten Kreuzzuges zurückreichen, existiert bis zum heutigen Tag. Ihr Anliegen: Gerechtigkeit schaffen, wo Recht versagt. Bei einer Mitgliederversammlung in Schottland wird ein blutiger Anschlag verübt, bei dem fast alle Mitglieder des Ordens ums Leben kommen. Eine der Überlebenden ist Lara Mosehni, und die junge Frau setzt alle Hebel in Bewegung, um die Hintermänner des Anschlags ausfindig zu machen. Die Spur führt in ein kleines Dorf im Sudan, wo immer wieder Kinder, schwangere Frauen und Greise verschwinden, und nach Arabien, wo ein Scheich behauptet, den Heiligen Gral, eine Formel zur Lebensverlängerung, gefunden zu haben …“

Daniela Benke – Kein ganzes Leben lang:

„Die junge Rechtsanwältin Anna und ihr Mann Christiano, Partner in einer renommierten Kanzlei, sind frisch gebackene Eltern und überglücklich. Als Anna jedoch eines Tages entdeckt, dass ihr Mann eine Geliebte hat, sieht sie rot – und greift zum Messer. Ihre geliebte Großmutter Helene kann die Tat in letzter Minute verhindern. 
Unterstützung und Trost findet Anna auch bei ihrer besten Freundin, der schönen, sinnlichen Lucrezia. Doch auf wessen Seite steht Lucrezia wirklich, die zugleich Christianos Assistentin in der Kanzlei ist? 
Um sich von ihrer privaten Krise abzulenken, nimmt Anna ein neues Mandat an. Die Gegenseite wird von Christiano und Lucrezia vertreten. Und damit steuern die drei unaufhaltsam auf ihr Unglück zu …“

Debbie Macomber – Der erste beste Mann: Wenn die Braut sich traut:

„Eine Legende rankt sich um das Hochzeitskleid, das Shelly zugeschickt wurde: Die Frau, die es erhält, heiratet den ersten Mann, den sie trifft. Prompt stolpert Shelly in die Arme des attraktiven Mark…“

Robert Mutterer – Der Weg der Wandlungen:

„Die sechzehnjährige Schülerin Vanessa gerät in eine mittelalterliche Parallelwelt. In ihrer Verzweiflung sucht sie nach einer Möglichkeit, zurückzukehren und trifft Johannes, der im selben Alter ist und ebenfalls in diese Parallelwelt geraten ist.
In einer historischen Schriftrolle finden sie den Hinweis, dass bereits einmal ein Weltenreisender in diese Welt kam: vor siebenhundert Jahren war ein Mann namens Bertram von Weimar mehrmals zwischen den Welten gewechselt. Das Werk erwähnt einen ruhelosen Geist, der besänftigt werden muss.
Sie machen sich auf eine gefahrvolle Suche nach einem Weg zurück.“

Jenny Brunder – Die Keldoraz Saga – Die Abtrünnigen:

„Schon immer war Sharai regelrecht besessen, alles über die Valdrac zu erfahren. Diese dämonische Rasse, von den meisten Menschen gefürchtet, übt eine unbeschreibliche Faszination auf das junge Mädchen aus. Nichts wünscht sie sich mehr, als dem langweiligen Dorfleben zu entkommen und die Wunder der Welt zu erforschen. Als sie dem gutaussehenden Tyrok begegnet, der sie in eine Valdrac verwandelt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Von ihrer Familie verstoßen und von den Dorfbewohnern gejagt, muss Sharai fliehen um zu überleben. Doch Tyrok, wartet schon darauf, sie in sein Land mitzunehmen und in die bedrohliche Welt der Valdrac einzuführen. In dieser warten Gefahren auf sie, die sie sich nicht einmal in den wildesten Träumen vorstellen konnte. Schnell muss Sharai erkennen, wie naiv ihre romantischen Vorstellungen gewesen waren, Verrat und Tod lauern an jeder Ecke. Auch Tyroks Unbarmherzigkeit erschreckt sie. Muss sie sich anpassen, um zu überleben, oder wird es ihr gelingen ihr wahres Ich zu bewahren?“

Benedikt Theis – Krezmers Wirren:

„Ein Besuch in der Nervenheilanstalt Laurenstein endet für Peter Krezmer in einem Debakel. Seine Aufzeichnungen aus der Anstalt erzählen jedoch nicht nur eine persönliche Tragödie. Sie sind Satire einer streng rationalistischen Gesellschaft, einer Generation, die alles hat und doch immer sucht. 
Mit Witz und Ironie erzählt, offen und anklägerisch, geht ein Moralist und Träumer an der Wirklichkeit zugrunde.“

Rainer Werkwerth – Das Flüstern des Windes:

„Es ist die Zeit, in der Welten durch Dimensionstore verbunden sind, in der Völker Handel treiben und Kriege führen. Der Waisenjunge Karem wird seinen Pflegeeltern entrissen und versklavt. Nach Jahren erringt er schließlich als Gladiator in der Arena seine Freiheit und in ihm wächst Hoffnung und ein neuer Glaube an die Zukunft. Doch der Kampf geht weiter, denn Karem ist fest entschlossen, sein wahres Erbe zurückzugewinnen. In einer Welt, in der nur der Stärkste überlebt, in der es sich niemand leisten kann, ein guter Mensch zu sein, trifft Karem auf Liebe und Treue. In einem Leben, in dem Freundschaft keinen Wert hat und trotzdem wächst und alles überdauert, geben ihm Augenblicke der Menschlichkeit die Kraft, sich seinem mächtigsten Feind zu stellen.“

Linwood Barclay – In Todesangst:

„Tim Blake hat ein schlechtes Gewissen. Soeben hat er seine Tochter Sydney, mit der er ein paar schöne Sommertage verbringen wollte, indirekt beschuldigt, eine Sonnenbrille gestohlen zu haben, und nun ist sie schon seit mehreren Tagen nicht mehr bei ihm aufgetaucht. Auch bei seiner Ex-Frau meldet sie sich nicht. Und so macht sich der Autoverkäufer selbst auf die Suche nach seiner Tochter, recherchiert in den übelsten Pornoschuppen der Stadt und richtet eine Such-Website ein.

Dann wird das mit Blut verschmierte Auto Sydneys gefunden und schließlich Tims Wohnung demoliert. Spätestens da merkt der Held von Linwood Barclays Thriller In Todesangst, dass er sich nicht nur um seine Tochter, sondern auch um sich selbst und sein Leben sowie um die Gesundheit seiner Umgebung ernsthaft Sorgen machen sollte…“

So, ich denke, das reicht erst mal wieder! Da ist ja doch einiges zusammengekommen – und das kurz vor der Monatsstatisik =) Mal sehen, wann diese in den Statistiken auftauchen. Wäre hier auch etwas Interessantes für euch dabei?

Teri Terry – Gelöscht posted by on 26. Juni 2013

Wie gehen wir Menschen damit um, wenn unsere Erinnerungen verschwunden sind? Das kann ja schnell einmal passieren bei einem Unfall etc. Im Roman der Autorin Teri Terry aber werden die Erinnerungen mit Absicht gelöscht, und zwar bei Teenagern, die straffällig waren. Die Protagonistin des Romanes war das auch, kann sich aber teilweise noch an Dinge erinnern. Was lief hier schief?

Autor: Teri Terry
Titel: Gelöscht
Genre: Fantasy, Dystopie
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: Juni 2013
Gebunden: 432 Seiten
Preis:  17,95 €

Kylas Gedächtnis ist gelöscht, sie wurde geslated – wie man das nennt. Jungen Leuten ,die straffällig geworden sind, wird das Gedächtnis gelöscht und sie werden neu eingegliedert in die Gesellschaft. Aber die 16-jährige hört noch immer Stimmen aus der Vergangenheit, das Slating hat bei ihr wohl nicht ganz funktioniert. War sie wirklich eine Terroristin, die Bomben gelegt hatte? Und wieso ist auf einer Seite für vermisste Kinder ein Bild von ihr? Zusammen mit dem Slater Ben geht Kyla der Vergangenheit auf den Grund.

Man merkt hier sofort, dass dieses Buch ein absoluter Pageturner ist und einen mitreisst. Zwischen Erinnerungen der Protagonistin, die sie für Träume hält, und der Gegenwart pendelt der Leser. Wenn man einmal anfängt, kann man gar nicht anders, als einfach weiterzulesen.

Kyla ist im Prinzip eine normale Teenagerin – jedoch ohne Erinnerungen. Diese wurden ihr genommen, da sie früher eine Terroristin gewesen sein soll, was sie aber nicht so recht glauben mag. Anders wie es sein soll, hat sie noch Erinnerungen an ihr früheres Leben. Natürlich teil sie das keinem Aussenstehenden mit – wer weiß, was sonst mit ihr passieren würde? Ihr Charakter an sich ist liebenswürdig, aber auch zurückhaltend und etwas ängstlich. Sie führt sich nicht wie eine typische 16-jährige auf und dafür, dass sie eigentlich von Null wieder angefangen hat, ist sie doch schon sehr reif.

Die Familie, in welche Kyla gesteckt wird, ist wie die Vorstadtfamilie schlechthin. Die Schwester ist ebenso eine Slaterin, diese ist dem Leser wohl am sympathischsten. Vom Vater bekommt man nicht sehr viel mit, da er ständig unterwegs ist. Die Mutter ist eine etwas strenge Person, die ständig hinterher schnüffelt und etwas komische Ansichten hat.

Die Beschreibungen sowie der leichte Schreibstil machen es dem Leser leicht, von Zeile zu Zeile zu springen und so mehr von Kylas Erfahrungen in ihrem neuen Leben aufzusaugen. Das Geheimnis rund um das Slaten macht neugierig auf mehr und was Kyla über ihr früheres Leben herausfindet. Der Leser merkt mit der Zeit selbst, dass da viel mehr dahinter stecken muss.

Gemeinsam mit Kyla nimmt man alles nochmal neu auf und schmunzelt auch über ihre ersten Versuche z.B. die Autotür aufzumachen, da sie ja nicht mehr wusste, wie das geht. Sie ist zwar etwas naiv, aber auch sehr vorsichtig und schlau. Sie weiß, dass sie eigentlich niemandem vertrauen kann und tut dies auch so wenig, wie es ihr möglich ist. Doch ist ihr Gesicht ein Wechselbad der Gefühle, das jeder entschlüsseln kann, der sie genauer ansieht.

Über dem Roman herrscht eine düstere Stimmung, genau wie Kyla, macht sich auch der Leser Gedanken, wem hier zu trauen ist und wem nicht. Findet man in jemanden eine Vertrauensperson, wird dies gleich wieder erschüttert durch irgendeine Handlung, die das Misstrauen erweckt. Hier kommen dann Fragen auf wie: Wieso ist Kyla so anders als die anderen? Wurden die Teenager wirklich nur geslated, da sie etwas angestellt haben oder gibt es hier doch andere geheimnisvolle Gründe, die wir vielleicht noch erfahren im Laufe des Buches? Wer ist hier der Verräter?

Die Autorin schafft es, eine Welt zu zeichnen, die den Leser völlig in den Bann nimmt und ihn Vermutungen stellen lässt, die sich gleich wieder in Scherben zerbersten, da die Handlung wieder einen unvorhergesehenen anderen Lauf nimmt. Durch geschickte Wandlungsstränge und gut durchdachte, logische Schlüsse führt sie den Leser immer mehr ins Geschehen hinein, aber auch wieder weiter weg, so dass viele Fragezeichen übrig bleiben.

Es ist interessant, wie die Autorin aktuelle Themen auch in der Zukunft des Buches behandelt, woraus Folgen erscheinen, wie sie im Roman erfolgen. Hier könnte man sich jetzt Gedanken machen, was heutzutage alles passiert und ob es wirklich so verheerende Folgen hätte – lassen wir das aber lieber, das könnte überall hinführen. So wie im Roman, dass viele Rechte einfach nicht mehr angesehen werden und Menschen verschwinden können, ohne dass es großes Aufsehen darum gibt und sich noch jemand groß Gedanken darum macht. So reine Fiktion ist die Idee der Autorin gar nicht, was im Jahre 2054 Alltag sein könnte.

Es gab einige Längen inmitten der Dystopie, die den Lesefluss aber nicht unterbrochen haben und die einem auch nicht das Faszinieren des Romans verderben – man kann sich vorstellen, dass es etwas ruhiger wird, bevor wieder ausgeholt wird und etwas Neues passiert. Mit der Zeit merkt auch der Leser, dass Kyla immer entwickelter wird und selbstbewusster, sie entscheidet auch von selbst aus, was Sache ist. Sie wächst sozusagen mit jeder Zeile über sich hinaus.

Mit diesem Werk hat die Autorin ein bedeutendes Debüt hingelegt, es ist klar erkennbar, dass es eine mehrteilige Serie ist. Der erste Teil der Trilogie weckt die Neugier des Lesers wie es wohl weitergehen mag, leider nur müssen wir hierauf bis Frühjahr 2014 warten. Nur mies, dass hier ein richtiger Cliffhanger am Ende des Buches war!

Vor allem dürfen wir gespannt sein, was es mit den einzelnen Charakteren auf sich hat. Wäre hier z.B. „Dad“, den wir als eigentlich sehr sympathischen Menschen kennengelernt haben – hinter diesem steckt mehr, als es den Anschein macht.

Wer gerne detailreiche, fließende Sätze mag und gerne Dystopien liest, ist hier bestens bedient – man sollte sich nicht allzu viel von Spannung versprechen, da dies eher durchgehend schillernd beschrieben ist, was aber nicht heißt, dass es schlechter ist. Im Gegenteil: Durch die Beschreibungen und die gut gezeichneten Charaktere sowie dem Gedanken, wem man trauen kann und wem nicht, wird man hier gänzlich in eine ganz andere Welt entführt und kommt hier nicht mehr raus, ehe man fertig ist!

5 von 5 Punkten

Kathrin Lange & Stefanie Heindorf – Bruderliebe posted by on 22. Juni 2013

Eine verbotene Liebe und das auch noch in früheren Zeiten – ganz schlimm. So ergeht es auch Theresia im 19. Jahrhundert. Hier wird das Märchen Rapunzel nochmals ganz neu erzählt, die Autorinnen Stefanie Heindorf und Kathrin Lange haben sich hier eine ausgeklügelte Geschichte ausgedacht.

Autor: Kathrin Lange & Stefanie Heindorf
Titel: Bruderliebe
Genre: Historischer Roman
Verlag: Dryas
Erscheinungsdatum:  01.02.2013
Taschenbuch: 316 Seiten
Preis: 12,95 €
bereitgestellt durch BdB

Theresia wächst von allem abgeschieden daheim bei ihrem Vater, dem Baron Konrad, und seiner Frau Henriette, Theresias Stiefmutter, auf. Als sie 18 ist, darf sie das erste mal mit zu einem öffentlichen Gottesdienst – und verliebt sich auch direkt in den Jungen Sebastian Langenthal. Dies ist jedoch nicht allen wohlgesinnt – die fürsorgliche Henriette versucht alles, um dies zu unterbinden. Aber auch so gelingt es den beiden, sich heimlich zu treffen durch einen gemeinsamen Freund. Auch Theresias Vater hütet ein Geheimnis, welches dann ans Licht kommt, wonach Sebastian sich von Theresia abwendet. Die beiden ahnen nicht, dass sie Opfer einer Intrige sind, nur Clemens scheint noch auf deren Seite zu stehen. Ob er die beiden wieder zusammenführen kann?

Man ist hier schon von Anfang an in der Geschichte gefangen. Obwohl Theresia sehr abgeschieden von allen lebt, ist sie doch die einem am sympathischste Person überhaupt. Sie ist noch ein junges Ding und weiß von vielem gar nichts, nur aus den Erzählungen ihrer Zofe Marie. Da ist es verständlich, dass sie es kaum abwarten kann, auch einmal auf die Menschheit losgelassen zu werden.

Ihre Stiefmutter Henriette ist eine sehr strenge Frau. Auch wenn man merkt, dass es nur aus Angst zu ihrer Ziehtochter ist, es ist eigentlich doch sehr unangebracht, ist das Mädchen doch schon volljährig und in einem heiratsfähigen Alter. Öfters kommen auch die Schwächen von Henriette durch, bei welchen man doch merkt, dass sie eine normale Frau ist mit normalen Ängsten, wenn auch in einer früheren Zeit.

Der Vater, Konrad, ist seiner Tochter sehr verfallen. Er liebt sie über alles und könnte ihr im Prinzip keinen Wunsch abschlagen, Theresia weiß, wie man ihn zu allem überredet. Doch ist er eindeutig das schwächere Glied in der Familie, er muss immer gegen die Stiefmutter angehen, setzt sich aber doch durch, da er ja der Baron ist.

Lernt man erst einmal Sebastian kennen, mag man ihn gleich – allein schon durch die ersten Beschreibungen, wie ihn Theresia sieht. Man fängt sogleich das Prickeln zwischen den beiden auf und hofft auf ein gutes Ausgehen. Da es aber um die zwei geht und das Buch ja nicht nur ein paar Seiten hat, kann man sich hier auf einiges gefasst machen und den Verlauf der Liebesgeschichte zwischen den beiden gespannt verfolgen.

Es ist etwas befremdlich, die Anreden der Personen zu lesen. So werden hier die Erwachsenen, wenn auch Eltern, mit „Sie“ angesprochen, die Kinder geduzt und die Mägde sowie Knappen mit der dritten Person direkt angesprochen. Man kennt aus den historischen Romanen das „Euch“ und „Ihr“, aber nicht in o.g. Form. Das verwirrt schon etwas und dauert, bis man hineingefunden hat in die Dialoge mit den Anreden.

Man wird hinweggeführt über unendliche Wege der Liebe und deren hinterlistigen Tücken. In diesem Buch werden viele Intrigen gesponnen und viele Lügen verbreitet, es spielt sich irgendwo in einem älteren Jahrhundert ab. Wann genau, ist allerdings nicht zu erkennen. Man erkennt klare Parallelen zu Rapunzel – es ist aber viel neumodischer und inniger in der Schrift gestaltet. Die Personen wachsen einem jeder einzelne ans Herz oder eben auch nicht, man kann sie nur lieben oder hassen, etwas dazwischen gibt es hier nicht.

Der Schreibstil der Autorinnen ist hier leicht gehalten, anders wie bei anderen historischen Romanen. Man überfliegt ganze Kapitel und merkt es nicht einmal. Anfangs denkt man noch, es könnten ruhig kürzere Kapitel sein, das macht schlussendlich aber nichts aus, denn man merkt es gar nicht mehr, so tief versunken ist man darin.

Die Bange zwischen der Liebe von Sebastian und Theresia, die durch eine Intrige verhindert werden soll, nimmt allerhand mit jeder Seite zu. Die zwei finden sich, verlieren sich und versuchen zu ergründen, warum das eigentlich so ist. Das Zwischenmenschliche zwischen den Zeilen schießt direkt in das Kopfkino des Lesers und lässt ihn so die Geschichte „live“ miterleben.

Ein Werk der Autorinnen, das es schafft, den Leser vollends aus der Realität zu reißen und in eine Reise fernab der jetzigen Zeit zu entführen. Am Ende ist man froh, durch zu sein und doch nicht froh, da dies jetzt alles ein Ende hat und so auch die Reise in diese Zeit.

Gegen eine Empfehlung an alle Lesewütigen, die sich auch gerne einmal in die historische Zeit und Märchen versetzen lassen, spricht hier rein gar nichts – ich kann sie reinen Gewissens aussprechen! Den gewissen Zauber der Zeilen muss man einfach erlebt haben, um am Ende mit einem tiefen Seufzer und Nachdenken die Magie zurückzulassen!

5 von 5 Punkten

Alex Adams – White Horse posted by on 16. Juni 2013

Es gibt mittlerweile viele Dystopien bzw. Endzeitromane. Muss es nicht irgendwann langweilig werden? Ich meine, nein muss es nicht, denn in jedem von ihnen passiert etwas anderes und die Welt sieht in Zukunft anders aus. Auch der Roman des Autors Alex Adams spiegelt eine kaputte Welt in ferner Zukunft wider – oder ist sie doch nicht so fern?

Autor: Alex Adams
Titel: White Horse (auch Originaltitel)
Verlag: Piper
Genre: Fantasy, Dystopie, Endzeitroman
Erscheinungsdatum: 10.09.2012
Klappenbroschur: 448 Seiten
Preis: 16,99 €

Es ist eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat, eine Frau, die ihr Ungeborenes schützen muss. Ein Wettlauf gegen die Zeit – wird hier überhaupt noch jemand überleben? Zoe verliert wie viele, viele andere Menschen alles geliebte auf dieser Erde. Nicht nur ihre Familie, sondern auch ihr geliebter Nick sind verschwunden. Von diesem erwartet sie ein Kind, wie sie vor kurzem entdecken musste. Zoe interessiert nur noch, wie sie Nick am schnellsten findet, wie das Geheimnis um „White Horse“ zu lüften ist und wie sie ihr ungeborenes Kind in einer todgeweihten Welt beschützen kann.

Man schlägt kaum die erste Seite auf und ist schon gefangen von dem Schreibstil des Autors. Man lernt sogleich die Protagonistin Zoe kennen, die einen starken Charakter hat, hinter welchem doch leicht eine verletzliche Person zu erkennen ist. Diese hat in jeder Situation einen schlagfertigen Kommentar und sieht alles doch immer mit Humor, wenn auch oft mit schwarzem oder auch Sarkasmus.

Im Gegensatz zu ihr hier Lisa, die sie auf ihrer Reise begleitet. Das blinde Mädchen ist ein stiller Charakter und etwas eingeschüchtert. Die zwei Damen sind hier Gegenparts wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Die Beschützerin und die Verletzliche, so könnte eine Bildunterschrift lauten, würde man diese vor Augen haben. Zoe hat diese vor ihrer eigenen Familie gerettet, aus deren Klauen. Was Menschen zu Monstern werden lassen kann, sieht man in so einem Endzeitroman.

Die Erzählweise ist aus Zoes Sicht, sie wird in Ich-Form erzählt. Jedes Kapitel springt zwischen „Jetzt“ und „Damals“. Jetzt ist die Situation, in welcher die Menschheit sich nach dem Zusammenbruch der Welt befindet, damals war davor, als alles noch in Ordnung war – vermeintlich.

Von Nick erfährt man immer mehr in den „Damals“-Kapiteln. Er war Zoes Therapeut und dem Leser sofort sympathisch, jeder würde sich so einen Therapeuten wünschen, das ist klar. In diesen Kapiteln wartet der Leser nur darauf, bis der Funke richtig überspringt.

Über dem ganzen Roman hängt eine düstere Atmosphäre, welches dem Leser ein Prickeln beschert und ihn gespannt weiterlesen lässt, was noch auf ihn zukommen mag. Begleitet von vielen verschiedenen Weggefährten macht sich Zoe auf den Weg nach Griechenland. Es passieren so einige Dinge, die den Leser stirnrunzelnd zurücklassen. So wie auch der Schweizer, welcher Zoe eine Zeit lang begleitet. Er ist eine unangenehme Person und immer für Sticheleien zu haben. Hier fragt man sich schon des Öfteren, wieso er so ist und was mit ihm nicht stimmt. Hat er den Verstand verloren oder ist er einfach so? Die Lösung hierzu wirkt dann tatsächlich wie ein Aha-Effekt.

Das ganze Buch unterhält den Leser wirklich sehr gut, man kann darin ganz versinken und macht sich Gedanken über das Land, wie es nun ist. Die düstere Stimmung und was hier alles passiert ist durch das Virus lässt einen nachdenken. Das Ende jedoch war etwas zu schnell und zu wenig erklärt, hier kommt es einem vor, als wären dem Autor die weiteren Erklärungen ausgegangen.

Nichts desto trotz ist dies eine spannende Lektüre, welche einen mitreisst und gefangen hält – welche ich auch uneingeschränkt weiterempfehle an diejenigen, die gerne Dystopien und Endzeitromane lesen und sich von düsteren Atmosphären nicht abschrecken lassen.

4 von 5 Punkten

E.L. James – Shades of Grey – Gefährliche Liebe posted by on 13. Juni 2013

Und es geht weiter – Shades of Grey mit Christian und Ana. Wird der Band jedoch das Niveau des ersten halten können ohne langweilig zu werden?

Autor: E. L. James
Titel: Shades of Grey – Gefährliche Liebe (Band 2)
Originaltitel: Fifty Shades Darker
Genre: Erotikroman
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 31.08.2012
eBook: 608 Seiten
Preis: 9,99 €

Ana beendet die Beziehung zu dem „abgefuckten“ Christian, es wird ihr auf Dauer doch zu schwer. Was sie jedoch nicht beachtet hat, ist, dass es noch schwerer ist, ohne ihn zu leben. Sie kann es nicht verleugnen, dass ihr Verlangen zu ihm größer ist als ein Leben in Ruhe zu führen. Sie hat nun einen neuen Job in Seattle und ist mit ihrer Freundin Kate auch dorthin gezogen. Sie willigt ein, Christian noch einmal zu treffen – und rutscht wieder in den Sog der Leidenschaft. Sie sind wieder ein Paar und es scheint ihnen gut zu gehen, wäre da nicht die eifersüchtige ehemalige Liebhaberin Leila von Christian, die es auf die beiden abgesehen hat und ihnen ihr Glück nicht gönnt.

Die Autorin versteht es recht gut, die Geschichte da weiterzuerzählen, bei welcher Stelle sie aufgehört hat. Anstatt dass es langweilig wird, nimmt der zweite Band an Fahrt auf und zieht den Leser in den Sog der Zeilen, sei es Leidenschaft, Wut oder zwischenmenschliche Dinge. Man erwartet nach Band 1 eigentlich keine hohe Spannung mehr, die Autorin schafft es aber trotzdem.

Es tauchen zwar immernoch die innere Göttin, das Unterbewusstsein sowie das Wort „postkoital“ vermehrt auf, man stört sich aber nicht mehr so dran wie im ersten Band – es scheint fast, als gewöhne man sich daran. Vielleicht hat die Autorin selbst gemerkt, dass es etwas störend ist.

Die Protagonistin scheint im Verlauf etwas erwachsener geworden zu sein, man merkt hier einen deutlichen Charakterzugwechsel. Sie entscheidet nun etwas eigenständiger und denkt auch mal nach, bevor sie etwas tut. Christian ist der arrogante Kerl wie eh und je, doch auch er scheint Gefühle zu haben und zeigt sich des Öfteren von einer besseren Seite als geahnt. Auch die Familienmitglieder und Freunde der beiden sind gut beschrieben, man hat sie förmlich vor Augen – es sind alle sehr lebhaft, so auch die „Feinde“ und nicht so tollen Personen wie diese hier. Wenn die Autorin etwas sehr gut kann, dann Charaktere entwerfen, die Form annehmen vor den Augen.

Nach einiger Zeit lässt der Lesefluss nach, er ist nicht mehr so stark vorhanden wie beim ersten Teil. Es ist einfach vieles schon bekannt und es kommt auch nicht mehr viel Neues hinterher. Es ist zwar sehr lustig anzusehen, wer hier mit wem anbandelt und die Reaktionen der anderen – allen voran Christian, welcher ja sogleich immer erst einmal wütend bzw. engstirnig reagiert, aber es reisst hier nicht das Große am Lesegenuss heraus.

Die Autorin hat hier eine gute Fortsetzung geschaffen, die leider nicht an den ersten Teil herankommt, trotzdem aber sehr gut zur Unterhaltung beiträgt. Man fühlt sich fast wie auf einem Spaziergang mit den bekannten Charakteren aus dem Vorgangsroman.

Ehrlich gesagt, verstehe ich persönlich noch immer nicht, was an diesen Erotikromanen so derbe pervers sein sollte. Heutzutage gibt es einiges, das weitaus mehr ins Detail erzählt wird und wo es etwas heftiger zugeht als bei diesen beiden Charakteren. Das ganze Aufpuschen um das Buch, wie schlimm doch die Beschreibungen seien usw. – man sollte sich hiervon nicht abschrecken lassen oder gar andersherum: sich nichts davon versprechen, denn es kommt alles anders als man denkt und ist halb so schlimm!

Das Ende lässt auf einen guten dritten Teil hoffen, in welchem es etwas mehr Spannung geben wird – hoffentlich! Das lässt einen auf den dritten und letzten Teil hoffen, welcher ja immernoch besser sein könnte als dieser.

Trotz einiger Schwächen ist der zweite Teil rund um Christian und Anastasia doch gut gelungen und hat einige Momente, die einen nicht mehr loslassen und gefangen halten. Zu empfehlen an diejenigen, die sich nicht zuviel von den harten Dingen versprechen, die vorhergesagt werden durch die Medien und zwischendurch gut unterhalten werden möchten!

3 von 5 Punkten

Es ist schon wieder so weit! posted by on 12. Juni 2013

Es türmen sich die Neuzugänge – naja, türmen ist wohl eher das falsche Wort, da ja die meisten Bücher eBooks sind und die sich nicht wirklich türmen können. Aber es wird halt auch einfach nicht weniger, zum Glück ist das wirklich sehr platzsparend =)

Brodi Ashton – Ewiglich die Sehnsucht:

„Wenn die Unsterblichen das größte Opfer verlangen… Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr Ihre Freunde und ihr Vater glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher, der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole, mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren möchte, riskiert alles für sie Große Gefühle, verzweifelte Hoffnung – der Sehnsuchtsroman von der wahren Liebe Der erste Band der Ewiglich-Trilogie verbindet ein modernes Setting mit Elementen aus dem „Orpheus“ und „Eurydike“-Mythos“

Letztens gab es o.g. Buch, welches ich auf meiner Wunschliste habe, umsonst beim großen Fluss – natürlich habe ich zugeschlagen! 

Samantha Young – Fountain Bridge – Verbotene Küsse:

„Seit sie denken kann, ist Ellie Carmichael in Adam Sutherland verliebt, den besten Freund ihres großen Bruders. Aber Adam scheint in ihr nur eine gute Freundin zu sehen. Bis es eines Nachts zu einem leidenschaftlichen Kuss kommt, der alles verändert. Adam geht auf Abstand. Doch dann gerät Ellie ernsthaft in Gefahr, und Adam muss sich entscheiden, wie viel sie ihm bedeutet … „

Pia Engström – Wie Rosenblätter im Wind: Mittsommerhochzeit:

„Milla Rosenblad hat ein Geheimnis: Die Liebesnacht mit Mårten ist nicht ohne Folgen geblieben. Jetzt soll ausgerechnet er die Musik für die königliche Hochzeit komponieren, auf der ihre kleine Tochter Blumen streuen wird! Millas Geheimnis ist in Gefahr…“

Susanne Seider – Schattenbrut:

„Ihr verlorener Sohn, den sie um jeden Preis schützen will.
Zwei tote Frauen, die mit ihr ein Geheimnis teilten. 
Ein mysteriöses Schriftstück über ihre Jugend.
Zwanzig Jahre lang hat die scheue Anwältin Billy jeden Kontakt zu ihrer Heimat und den alten Freundinnen gemieden. Doch als sich die Vergangenheit erbarmungslos in ihr Leben drängt, ist Billy gezwungen, sich ihrer Schuld zu stellen.
Zerrissen von der Angst um ihren Sohn und selbst im Visier der Mordermittlungen begibt sich Billy auf die Suche nach Sühne und Wahrheit. Schnell begreift sie, dass sie die Hauptrolle in einer dunklen Inszenierung spielt. Doch in einem Punkt irrt sich Billy: Die ihr zugedachte Rolle ist nicht die der Gejagten, sondern die einer Jägerin.“

Roy Ebstein – Orden der Verderbnis:

„Mysteriöse Morde und ein paranoider Killer – Stoff für einen Thriller, in dem es um religiösen Fanatismus, perverse Gelüste, Machtstreben und krankhaften Ehrgeiz geht. Eine explosive Mischung!

Ein Pfarrer wird ermordet. Doch das ist nur der Beginn einer grausamen Mordserie. Die Polizei steht zunächst vor einem Rätsel. Polizeihauptkommissarin Verena Sonnenberg und ihr Kollege Adrian Keßler verfolgen verschiedene Spuren, bis sie schließlich zu einem Tatverdächtigen gelangen, der mächtige Freunde hat. 
Ein unheimliches Kloster und ein mysteriöser Orden scheinen Punkte auf einer Linie zu sein, die Opfer und Täter miteinander verbindet. Als ein guter Freund Sonnenbergs verschwindet, bleibt ihr nicht mehr viel Zeit …“

Oliver Susami – Die Knochenfrau:

„Sie ist immer noch da.“ Diese fünf Worte führen Lukas zurück an den Ort seiner Kindheit und Jugend, zurück nach Rothenbach. Eigentlich wollte Lukas nie mehr dorthin zurück, unter keinen Umständen.
Doch Lukas gibt einer kranken Frau ein Versprechen … und es sind noch Rechnungen offen. Dieses Ding hat damals Lukas‘ kleinen Bruder Daniel angegriffen, ebenso seinen besten Freund Peter. Ist er immer noch in der Psychiatrie? Hat Peter jemals wieder gesprochen?
Lukas kehrt nach Rothenbach zurück, hinein in den tiefsten Schwarzwald. Es beginnt eine Suche, die zunächst aussichtslos erscheint … und es passieren Dinge, die nicht passieren dürften.“

Sharon Sala – Liebling, wir haben geheiratet: Wenn die Braut sich traut:

„Sprachlos schaut Harley den Adonis an, der nackt vor ihr steht und erklärt, sie hätten letzte Nacht geheiratet. Harley kann sich an nichts erinnern – und macht sich aus dem Staub. Doch Sam reist ihr nach…“

Michaela Grünig – Wie ich Brad Pitt entführte:

„Vicky Leenders, die verwöhnte und etwas naive Tochter eines reichen und einflussreichen Kölner Geschäftsmannes, verliebt sich in Tom Schneider, dem Star einer TV Soap-Opera, die in der Kölner Südstadt spielt. Da für sie die Grenzen zwischen Fiktion und Realität nicht immer eindeutig verlaufen, hält sie das Alkoholproblem, mit dem Tom sich laut der Regenbogenpresse herumschlägt, für echt, und entführt ihn kurzerhand, um ihn zum Entzug zu zwingen. Über ihre Abenteuer bei dieser Entführung schreibt sie in einem Blog.

Natürlich bleibt diese Entführung nicht unbemerkt, sie ruft die Polizei und einen Reporter des lokalen Boulevardblatts auf den Plan…“

Dieses Buch habe ich bereits verschlungen und auch schon eine Rezension dazu geschrieben, diese findet ihr hier.

Kathrin Lange u. Stefanie Heindorf – Bruderliebe:

„Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts.

Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander.

Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt, dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen …“

Teri Terry – Gelöscht:

„Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,
ihre Persönlichkeit ausradiert,
ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Kyla wurde geslated.

Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? 

Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?“

Die letzten beiden Bücher habe ich von BdB (Bruderliebe) und von vorablesen (Gelöscht) – wofür ich mich bedanken möchte! Hierfür erscheinen bald die Rezensionen dazu =)

Andre Salu – Ein Engel fällt aus allen Wolken:

„Im Himmel ist der Teufel los Eine begehrte Erbschaft, ein schöngeistiger Millionärssohn, eine bezaubernde Hochseilakrobatin und eine bösartige Witwe – der Ex-Engel und jetzt nur noch irdische Heiratsvermittler Amander hat einen Haufen Probleme, die Bedingungen zu erfüllen, die ihm eine Rückkehr ins Himmelreich erlauben. „Wisst ihr, was das Beste daran ist, ein Mensch zu sein? Man kann unbeschwert lügen.““

Jane Austen – Stolz und Vorurteil:

„Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres Lebens findet. Jane Austens berühmtester Roman »Stolz und Vorurteil«, der 1813 erschien, krönt die erste Schaffensphase der englischen Autorin und sicherte ihr einen Platz in den Annalen der Weltliteratur.“

Anthony Strong – Die Liebesformel:

„Die Chemie muss schon stimmen! Annie findet Sex langweilig. Oder liegt es vielleicht nur an ihrem Freund? Denn als die junge Studentin an einer wissenschaftlichen Studie zum Thema teilnimmt, spielen ihre Hormone plötzlich verrückt. Das könnte allerdings auch mit Dr. Steven Fisher zu tun haben … Steven sieht gar nicht so übel aus. Bei Frauen landet man jedoch kaum, wenn man keine anderen Themen kennt als Chemie und Neurobiologie. Dem Thema Sex nähert sich der weltfremde Gelehrte daher ausschließlich in seinen ungewöhnlichen Forschungsprojekten. Bis eines Tages Annie sein Labor betritt und die Messgeräte heftig auszuschlagen beginnen …“

Diese drei letzten Bücher habe ich von Tinchen geschenkt bekommen, danke dir dafür – jetzt komme ich doch auch mal dazu, Jane Austen zu haben und es hoffentlich auch bald mal zu lesen! Erzählen sich ja genug davon, dass es so toll ist. 

Das waren auch schon wieder die Neuzugänge fürs Erste, hoffentlich bleibt das jetzt einmal so. Aber wer mich kennt, der weiß, dass es wieder nicht lange dauern wird…=)

Michaela Grünig – Wie ich Brad Pitt entführte posted by on 8. Juni 2013

Was würden viele Frauen dafür geben, einmal Brad Pitt in ihrem Bett zu haben? Oder ein vergleichsweise schönen Kerl? Genau solch einen entführt die Protagonistin aus dem Roman „Wie ich Brad Pitt entführte“ von Michaela Grünig, natürlich nur zu Heilungszwecken!

Autor: Michaela Grünig
Titel: Wie ich Brad Pitt entführte
Genre: Unterhaltung
Verlag: Droemer-Knaur
Erscheinungsdatum: 03.06.2013
eBook: 300 Seiten
Preis: 4,99 €

Vicky Leenders, die naive und und verwöhnte Tochter eines einflussreichen Geschäftsmannes aus Köln sieht ihre Chance gekommen – sie verliebt sich in Tom Schneiders, einem Star am Himmel einer TV-Soap. Da sie oftmals nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann, entführt sie kurzerhand den TV-Star – natürlich nur um ihn von seinem vermeintlichen Alkoholproblem zu heilen. Sie möchte mit ihm einen Entzug durchmachen und schreibt über ihr Abenteuer mit der Brad-Pitt-Kopie in einem Blog.

Gleich zu Anfang wird man in das Leben der Protagonistin hineinkatapultiert und findet sich in lustigen Situationen gefangen. Mit lustigem Stil erzählt die Autorin das Leben der Protagonistin und dieses ist ziemlich chaotisch, hat diese doch eine etwas verrückte Sicht des Lebens.

Trotzdem schließt man diese etwas chaotische Person sogleich ins Herz und verfolgt aufmerksam ihre Strapazen, es entlockt einem wirklich sehr oft ein Schmunzeln – ich habe mich wirklich sehr oft dabei beobachtet wir mir ein „hihi“ laut herauskam beim Lesen.

Ob Polizei, die Protagonistin und ihre quirligen Freunde sowie der Journalist „Blitzi“, der eigentlich Hans-Jörg Borutta heißt – man hat sie irgendwie alle gern, denn die Autorin hat jede einzelne Person mit einer Prise Humor versehen, welches das Lesen sehr angenehm macht und einen nur umso schneller umblättern lässt, um zu erfahren, wo das alles noch hinführt. Es ist anfangs etwas verzwickt, die Fäden zueinander zu führen, aber nach und nach klärt sich alles.

Was es allerdings mit diesem verschwunden Frank, der Verlobte einer wohlhabenden älteren Dame, auf sich hat, kann man nur erahnen – vorerst. Man hat so gewisse Andeutungen, was dahintersteckt, aber verraten wird hierzu erst einmal nichts.

Die ganzen quirligen Charaktere wachsen einem ans Herz. Die Autorin hat hier besonders stark ausgeprägte Personen erschaffen, die bis zum Leser vordringen und Gestalt annehmen im ganz großen Kopfkino.

Es macht Spaß, die fast stalkerhaften Gedanken von Vicky zu verfolgen, wie es dazu kommt, dass sie an Tom kommt und ihn entführt. Der Gedanke im Kopf „Wann passiert es endlich?“ hört gar nicht mehr auf zu rotieren.

Das Buch erinnert irgendwie entfernt an Misery von Stephen King – nur sehr viel witziger geschrieben, aber nicht weniger spannend. Man hat die witzigen Situationen direkt vor Augen, es spielt sich ein eigenes Kino im Kopf ab, ein großes Kino.

Man ist hier gefangen, es geht gar nicht anders. Die Autorin hat mit ihren chaotischen Charakteren und der spannenden Handlung zwischen diesen eine ganz eigene Atmosphäre für den Leser geschaffen, welcher sich auf Höhenflügen und Tiefen der Protagonistin bewegt. Die Zeilen fliegen nur an einem vorbei, so dass man die Handlung schnell aufnehmen kann.

Das Ende kommt unverhofft und etwas anders als man denkt, aber hier wurde ein richtig guter Abschluss gewählt! Man kann nur hoffen, dass bald mehr von der Autorin kommt, denn diese versteht es sehr gut, den Leser durchweg amüsant zu unterhalten!

Für Zwischendurch ist es genau das richtige Buch, für eine gute Unterhaltung und sich zum fallen lassen geeignet – innerhalb Stunden hat man es durchgelesen und hat hierfür schöne Lesestunden beschert bekommen von der Autorin. Bitte mehr hiervon!

5 von 5 Punkten

Teilnahmebedingungen & Datenschutzerklärungen posted by on 8. Juni 2013

Teilnahmebedingungen für das Blogger-Gewinnspiel zu „Es wird keine Helden geben“

Bevor du am Blogger-Gewinnspiel teilnimmst, lies dir bitte diese Teilnahmebedingungen gründlich durch. Du musst den Teilnahmebedingungen zustimmen und dich an sie halten, um an diesem Gewinnspiel teilnehmen zu können.

Beschreibung des Gewinnspiels

Die Bloggerin Simone führt ein Gewinnspiel zum Oetinger-Titel „Es wird keine Helden geben“ auf der Seite buecherparadies.eu durch. Das Gewinnspiel findet auf mehreren Websites statt. Eine mehrfache Teilnahme auf verschiedenen Websites erhöht nicht die Gewinnchancen. Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach den nachfolgenden Teilnahmebedingungen.

Zeitraum des Gewinnspiels und Teilnahmeberechtigung

Das Gewinnspiel wird im Zeitraum vom 10.01.2014 bis 17.01.2014 durchgeführt. Verspätete Teilnahmen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Teilnahmeberechtigt sind nur volljährige natürliche Personen. Minderjährige sind zur Teilnahme berechtigt, wenn die Eltern/Erziehungsberechtigten der Teilnahme des Kindes zustimmen.

Angehörige des Gewinnspiel-Veranstalters sowie Mitarbeiter von Oetinger als herausgebender Verlag sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Organisierte Gewinnspiel-Seiten und organisierte Gewinnspiel-Clubs sind ausdrücklich von der Teilnahme ausgeschlossen.

Für deine Teilnahme an dem Gewinnspiel ist es erforderlich, dass du in dem dafür vorgesehenen Formular deinen Namen und deine Kontaktdaten angibst. Zur Teilnahme ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Angaben der Wahrheit entsprechen. Pro Haushalt ist nur ein Gewinn möglich.

Auswahl der Gewinner

Die Gewinner werden aus allen Teilnehmern von Katja Koesterke, Admin der Facebook-Gruppe zum Buch „Es wird keine Helden geben“, ausgewählt.

Mitteilung an Gewinner und Verfall

Die Gewinner des Gewinnspiels werden von Oetinger oder Katja Koesterke per E-Mail benachrichtigt und ggf. auf den beteiligen Blogger-Websites oder auf der Facebook-Seite zum Buch bekannt gegeben.

Der Anspruch auf den Gewinn erlischt,

–  wenn sich ein Gewinner innerhalb von 21 Tagen nach der Benachrichtigung nicht meldet, oder

– wenn die Erziehungsberechtigen der Teilnahme des Kindes am Wettbewerb nicht zustimmen.

In diesen Fällen wird nach demselben Vorgehen ein Ersatzgewinner benannt.

Du bist für die Richtigkeit deiner angegebenen Adresse verantwortlich. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt ohne Gewähr.

 Preise

Die Bloggerin Simone vergibt im Rahmen des Gewinnspiels folgende Preise:

3 Bücher „Es wird keine Helden geben“

Die Preise sind nicht übertragbar oder austauschbar. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

Datenschutz

Durch die Teilnahme an dem Gewinnspiel und Angabe deiner Kontaktdaten erklärst du dich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Bloggerin (Euer Name), Katja Koesterke und Oetinger die dazu erforderlichen Daten für den Zeitraum des Gewinnspiels und darüber hinaus speichern. Deine personenbezogenen Daten werden Dritten nicht zugänglich gemacht, es sei denn dies ist für die Durchführung des Vertrages bzw. die Gewinnvergabe erforderlich. Die Gewinner sind mit der Veröffentlichung ihres Namens und Wohnortes einverstanden.

Die gespeicherten Daten werden nicht zu Marktforschungs-, Marketing- oder Werbezwecken genutzt.

Ausschluss von Teilnehmern, Beendigung des Gewinnspiels

Die Bloggerin Simone, Oetinger oder Katja Koesterke sind berechtigt, einzelne Personen von der Teilnahme auszuschließen, sofern berechtigte Gründe, wie z.B. Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen, doppelte Teilnahme, unzulässige Beeinflussung des Gewinnspiels, Manipulationen etc. vorliegen. Ggf. können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden.

Oetinger kann das Gewinnspiel jederzeit aus wichtigem Grund ohne Vorankündigung beenden oder unterbrechen. Dies gilt insbesondere für solche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Ausschluss des Rechtswegs

Bei diesem Gewinnspiel ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sonstiges

Sollten einzelne Bestimmungen der Teilnahmebedingungen ungültig sein oder ungültig werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Teilnahmebedingungen unberührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmung am ehesten entspricht.

Kontakt

Fragen und Kommentare zum Gewinnspiel kannst du an folgende E-Mail-Adresse richten: inf[at]buecherparadies.eu

Wieder ist er fällig – der Neuzugängepost! posted by on 4. Juni 2013

Also langsam nimmt das echt Ausmaße an, der Zuwachs auf meinem SuB =) Hier meine Neulinge:

Donna W. Cross – Die Päpstin:

„Das neunte Jahrhundert ist eines der finstersten des Mittelalters. Blutrünstig fallen Christen und Normannen übereinander her. Die Sarazenen aus Afrika versuchen Rom zu erobern. Viel Blut fließt. Verrat, Mord und Tod sind an der Tagesordnung. In dieser Zeit haben Frauen so gut wie keine Rechte. Sie sind Leibeigentum des Mannes und müssen ihm gehorchen. Johanna erlebt als Kind, wie ihr Vater, der ein ärmlicher Dorfpriester ist, ihre geliebte Mutter Gudrun tyrannisiert und schlägt. Gudrun ist Normannin und wurde bei der gewalttätigen Bekehrung dieses Volkes zum Christentum von ihrem zukünftigen Mann mit nach Ingelheim in Franken gebracht. Heimlich erzählt Gudrun ihrer Tochter die Geschichten von den Göttern der Heiden. Ihr Mann, der fanatische Christenpriester, darf das nie erfahren. Sie beschwört ihre Tochter, nachdem sie von ihm wieder einmal übel zugerichtet wurde: „Du mußt aus deinen Fehlern lernen … damit dir nicht das gleiche passiert. Wenn du heiratest, gibst du alles auf — nicht nur deinen Körper, auch deinen Stolz, deine Unabhängigkeit, sogar dein Leben. Verstehst du? Verstehst du? … Falls du jemals glücklich sein möchtest, dann merk dir meine Worte Tochter: Gib dich niemals einem Mann hin.“

Diesen dringenden Rat aus der Not vergisst Johanna zeit ihres Lebens nicht. Johanna ist außergewöhnlich intelligent, und durch einen Glücksumstand erhält sie als Mädchen Untericht. Als sich nach wenigen Jahren plötzlich alle Möglichkeiten verschließen, als Frau weiter zu studieren, beschließt sie, ihr Leben als Mann fortzusetzen. In Männerkleidung, mit kurz geschorenem Haar, messerscharfem Verstand, umfassendem Wissen, Warmherzigkeit und Intuition gelingt es ihr nach zahlreichen Stationen ihres Lebens und einigen gefährlichen Situationen, in denen ihre wahre Identität fast aufgedeckt wird, den Papststuhl zu besteigen. Vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod verbindet sie eine starke und tiefe Liebe zu dem Markgrafen Gerold. Sie empfinden sich als Zwillingsseelen. Einige Male retten sie sich gegenseitig das Leben, aber die Umstände verhindern oft ihr Zusammensein, manchmal über Jahre hinweg, die jedoch ihre ungewöhnliche starke Verbundenheit nie brüchig werden lassen. Johanna stirbt, nachdem sie sich als Päpstin besonders für die Armen und die Frauen eingesetzt hat, einen unerwarteten und spektakulären Tod, der laut Historie authentisch sein soll. Dennoch triumphiert Johanna, denn es ist nicht die Hand des Feindes, die sie niederstreckt.“

Claudia Martini – Morgen wirst du frei sein:

„Als ich zu mir kam, lag ich auf dem Küchenboden. Vor mir, nicht einen Meter entfernt, meine Mutter. Ihr rechtes Auge war halb geschlossen, das linke glotzte mich an. Das Gesicht wirkte so verrutscht wie der Bademantel, der den Blick auf ein geblümtes Nachthemd und das faltige Dekolletee freigab. Die Haut zerknülltes Wachspapier, die Haare wie vom Sturm zerwühlt. Ich schaute weg. Ein Messer lag unter dem Tisch. Ich erkannte es, es steckte für gewöhnlich in dem hölzernen Messerblock an der Spüle. Es war jenes, das mein Vater verwendet hatte, um Gulasch zu schneiden. Es hatte braune Flecken. Ich hatte niemals eine Leiche gesehen. Jetzt hatte ich zweifellos eine vor mir. Ich drehte den Kopf und sah das Blut. Nicht viel, aber deutlich erkennbar auf dem weißen Frottee. Ich hatte keine Ahnung, was passiert war. Ich erinnerte mich nicht an einen Streit zwischen uns, nur an die Nachrichten. Es ging um den Euro, um die Krise in Griechenland, um eskalierende Demonstrationen in Spanien. Die Kanzlerin rief zu Besonnenheit und Sparsamkeit auf. Die Versuche Irans, ein Atomkraftwerk zu bauen, waren ebenfalls ein Thema. Der Wetterbericht fehlte bereits in meiner Erinnerung. Meine Mutter brühte sich an kühlen Abenden Kräutertee. Aber was wollte ich in der Küche? Ich schauderte, konnte mich aber nicht abwenden. So blieb ich unbeweglich dort auf dem Fliesenboden, fror, begann zu zittern, dann zu weinen. Ich fühlte zu viel, um mit diesem Aufruhr in meinem Inneren umgehen zu können. Einsamkeit. Verzweiflung. Schuld. Angst. Doch als ich meine Mutter da liegen sah, still und stumm, stellte sich ein weiteres Gefühl ein. Erleichterung. Und das löste Panik aus.“

J.A. Konrath – Kite:

„Leutnant Jacqueline „Jack“ Daniels ist den schlimmsten und schrecklichsten Schurken begegnet. Aber bisher hat sie immer über das Böse gesiegt. Luther Kite hat ungeheure Gräueltaten begangen und aus schierem Vergnügen gemordet. Von allen Bösewichtern ist er der Schlimmste, und niemand hat es bisher geschafft, ihm das Handwerk zu legen … bis er in der schwangeren Jack eine neue Herausforderung findet.

Jack war schon immer eine Kämpfernatur, doch jetzt hat sie einen besonderen Grund, für den es sich zu kämpfen lohnt. Luther errichtet deshalb etwas ganz Besonderes für Jack: eine Welt wie aus einem Albtraum, ein Ort, von dem bisher noch niemand fliehen konnte. 

Nur einer wird überleben. Doch es geht nicht so aus, wie Sie denken.“

Dave Duncan – Dunkles Licht:

„Die hohen Priester des Ordens vom Licht, genannt die Hierarchie, beherrschen das magische Königreich von Albi. Die Hierarchie ist gleichzeitig die vorherrschende Religion von Albi.Verstreut im ganzen Land leben jedoch auch noch Anbeter der alten »Religion der Mutter Erde«, die als Ketzer verfolgt werden. Als der junge Student Rollo Woodbridge nach Albi heimkehrt, wird er wegen Ketzerei und Verrat inhaftiert. Dies setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Land in völliges Chaos stürzen. Die Hierarchie hat verräterischere Motive, und als Rollo aus dem Gefängnis gerettet wird, liegt das Haus seiner Familie zerstört da. Seine Geschwister sind noch am Leben. Während Rollo auf diplomatischem Weg versucht, dem religiösen und politischen Konflikt ein Ende zu bereiten, schwören sein Bruder und seine Schwester Rache. Während die Stunden bis zur Erlösung verstreichen und ihr Leben in der Schwebe hängt, müssen sie sich entscheiden, ob sie bleiben und kämpfen oder Albi auf immer verlassen wollen.“

Sarah Fine – Innerste Sphäre:

„Vor einer Woche hat sich Lela Santos’ beste Freundin Nadia das Leben genommen. Heute steht Lela nach einem missglückten Abschiedsritual im Paradies und blickt zu einer gigantischen ummauerten Stadt in der Ferne auf – der Hölle. Niemand durchschreitet freiwillig das Selbstmordtor, um an einen Ort zu gelangen, der in Dunkelheit erstickt und von verkommenen Geschöpfen heimgesucht wird. Aber Lela lässt sich nicht so leicht abschrecken – sie ist entschlossen, die Seele ihrer besten Freundin zu retten, auch wenn sie dafür ihr ewiges Leben opfern müsste.

Bei ihrer Suche nach Nadia wird Lela von den Wächtern gefangen genommen – ungeheuren, unmenschlichen Aufsehern, die in den endlosen Straßen der dunklen Stadt patrouillieren. Ihr menschlicher Anführer Malachi hat nur eins mit ihnen gemeinsam: seine tödliche Effizienz. Als er die mutige Lela kennenlernt, fasst Malachi einen Plan: Er will sie aus der Stadt schaffen, selbst wenn das bedeuten sollte, dass sie Nadia zurücklassen muss. Denn Malachi weiß etwas, das Lela nicht ahnt – die dunkle Stadt ist nicht der schlimmste Ort, an dem Lela enden könnte, und er schreckt vor nichts zurück, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren.“

Blair S. Walker – Der Teufel kommt raus:

„Der Teufel kommt raus ist die erste Folge einer Krimireihe über den Polizeireporter Darryl Billups, der für die Zeitung Baltimore Herald arbeitet. Während er mit mies gelaunten Polizeiquellen, ignoranten Redakteuren und Herausgebern zu kämpfen hat, meldet sich zu allem Übel auch noch ein anonymer Anrufer bei ihm, der wiederholt vor einem geplanten Bombenanschlag auf das Hauptquartier der „Nationalen Organisation für die Förderung farbiger Menschen“ in Baltimore warnt. Auch sein Privatleben als eingefleischter Junggeselle steht plötzlich Kopf, als eine flüchtige Bekannte, die attraktive Yolanda, mit ihrem kleinen misshandelten Sohn bei ihm Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Lebensgefährten sucht.
Als sich mit dem Mord an Sheldon Blumberg, einem reichen jüdischen Gönner ethnischer Minderheiten, eine der kryptischen Warnungen des anonymen Anrufers bewahrheitet, erkennt Darryl endlich, dass die Drohungen ernst zu nehmen sind, und setzt alles daran, das Bombenattentat einer bunt zusammengewürfelten, dilettantischen Neonazi-Truppe zu verhindern.“

Sabine Sigl – Diva Liebe. Unerwartet eins:

„Sissy Sander hätte wirklich das Zeug, um zur Champagner-, Prada- und High-Heels-Fraktion zu gehören: Single, hübsch, erfolgreiche Nachrichtensprecherin bei einem Radiosender, witzig und klug. Doch das will sie einerseits gar nicht (na ja, vielleicht einmal im Jahr) und andererseits hat Sissy mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Da ist ihr neuer Chef, der kein gutes Haar an ihrer Arbeit lässt, und da sind Schatten aus ihrer Vergangenheit, die Sissy nicht zur Ruhe kommen lassen. Und da ist ihr Selbstwert. Jämmerlich und klein.
Was nützt es Sissy, in so einer Situation ihrem Traummann über den Weg zu laufen? Dabei ist Alessandro DeMonti, italienisch-stämmiger Österreicher, vermutlich der tollste, schönste und klügste Mann auf dieser blauen Kugel.
Was Sissy nicht wissen kann, ist außerdem, dass ein elendes Pack an Taugenichtsen – sie nennen sich selbst die „Reiter der täglichen Apokalpyse“ – aus Aletheia beschließt, sich genau ihre Radioredaktion vorzuknöpfen. Super. Angst, Wut, Zorn, Ärger und Neid fallen über die ahnungslosen Redaktionsmitglieder her.

Zum Glück existieren in Aletheia, einer geheimnisvollen Simultanwelt, aber auch ganz andere Geschöpfe. So erhält Sissy unerwartet Hilfe von Wesen, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte, die ihr Weltbild bis in die Grundfesten erschüttern und die doch so real existieren wie ihr Mikrofon …“

Kathy Felsing – G.E.N. Bloods 1 – Eisfeuer:

„Seit dem Tod ihrer Eltern kümmert sich die Polizistin Jamie McForest um ihre Schwester. Als ein Stalker die 17-Jährige Cindy verfolgt, versucht sie alles, um ihre Schwester zu beschützen , doch letztlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als alle Brücken abzubrechen , und unter geänderter Identität eine neue Existenz aufzubauen. Für eine bessere Tarnung geht sie bis zum Äußersten und kauft sich sogar einen Ehemann. Dix, ein Mitglied der G.E.N. Bloods (Genetic Extraordinary New Bloods – Genetisch außergewöhnlicher Nachwuchs), lässt sich auf das Abenteuer ein und spielt Jamies Ehemann. Obwohl Jamie weiß, dass diese „Ehe“ nur ein Geschäftsverhältnis ist, steht ihr Herz in Flammen. Nicht, dass sie das dem faszinierenden Dix jemals eingestehen würde. Trotz ihrer Bemühungen spürt der Stalker sie wieder auf … und dieses Mal ist Jamie sein Ziel.“

Vicki Stiefel – Tödliche Ernte:

„Er tötet. Er schneidet. Er sammelt. Ein grausamer Serienkiller hält ganz Boston in Atem: Ein Killer, der von jedem seiner Opfer ein blutiges Souvenir behält. Tally Whyte betreut die Hinterbliebenen von Mordopfern. Doch diesmal sieht es ganz so aus, als habe es der Killer auf sie selbst abgesehen. Kann sie den bestialischen Plan des Mörders durchkreuzen?“

Senta Berger – Ich habe ja gewusst, dass ich fliegen kann:

„Sensibel, leidenschaftlich, mit viel Witz und voller Elan erzählt Senta Berger über ihr abenteuerliches Leben – über ihre Wiener Herkunft, ihre ersten Schritte in die Welt des Theaters und des Films, über viele Etappen einer einzigartigen Karriere und über wunderbare Kollegen, mit denen sie gearbeitet hat: Hans Moser und O.W. Fischer, Heinz Rühmann und Mario Adorf, Elke Sommer und Romy Schneider, Yul Brunner, Frank Sinatra und vielen anderen. Mit trockenem Humor und Tempo berichtet sie, wie es ihr gelang, alle Hindernisse zu überwinden und den Traum vom Schauspielerleben zu verwirklichen.“

So what – ich sage jetzt auch gar nicht viel dazu und gehe lesen, damit ich mal vorwärst komme =)

Gelesen im Mai 2013 posted by on 2. Juni 2013

Etwas verspätet kommt nun meine Statistik für den Monat Mai. Es hat sich doch so einiges zusammengetragen, hätte ich gar nicht gedacht. Mit den Hörbüchern freunde ich mich immer mehr an, da werde ich künftig auch etwas mehr hören.

Hannah Winter – Seelenriss 3/5

Vera Nentwich – Rausgekickt: Weiße Sterne 5/5

Christoph Zachariae – Ödland: Das erste Buch: Der Keller 4/5

Dietrich Faber – Der Tod macht Schule 4/5

Kerstin Gier – Rubinrot (Hörbuch) 5/5

Lena Diaz – Schatten der Angst 4/5

Kerstin Gier – Saphirblau (Hörbuch) 5/5

E.L. James – Shades of Grey – Geheimes Verlangen 3/5

Emilia Licht – Liebe auf leisen Sohlen 4/5

Ja, richtig. Ich habe mich an die Shades of Grey-Trilogie getraut. Den zweiten Teil lese ich mittlerweile auch schon und das Fieber hat mich gepackt, lange genug habe ich mich gegen diesen Hype gewehrt – erfolglos =) Es ist besser als erwartet und ich bin auch schon gespannt, wie die Geschichte abschließend ist. Besonders angetan hat es mir im Mai die Trilogie von Kerstin Gier, die ersten zwei Teile habe ich mir schon angehört und werde den dritten auch bald noch anhören.  Schauen wir mal, was der Juni so bereithält.