Aktion #3: Interview mit den Schicksalsboten + Gewinnspiel! posted by on 31. Oktober 2013

Ich habe es euch ja versprochen – und hier ist es: Das Interview mit den Schicksalsboten! Ich habe sie tatsächlich angetroffen und was soll ich sagen? Sie sind real, sie existieren! Ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen – seht selbst:

Wie wird man Schicksalsbote, hat man eine Wahl?

Mann: Klar, man kann natürlich auch einfach ins Paradies einziehen und tagtäglich jauchzen und frohlocken.

Frau: Oder sich alternativ mit 70 Jungfrauen vergnügen. (Sie lacht.)

Mann: Da klangen die Erzählungen des Anwerbers vom Direktorium schon viel verlockender und nach einer interessanten Aufgabe.

Frau: Hat er dir auch etwas von der immerwährenden Freude beim Job erzählt?

Mann: Ja, wenn ich den heute noch mal treffen würde.

Erzählt etwas über euer Leben und eure Aufgaben!

Mann: Da gibt es nicht viel zu erzählen. Man kriegt seine Aufgabe und den Arbeitsbezirk vom Direktorium zugeteilt und dann legt man halt los. Ich bin in einem relativ neuen Aufgabenbereich, den es früher nicht gab. Ich muss die Menschen zum Innehalten bewegen, weil sie in der heutigen Zeit viel zu schnell durchs Leben hetzen.

Ach, dann fahren Sie den Traktor?

Mann: Ja, das ist ein Teil meiner Aufgabe. Hatte ich mir selbst ausgedacht. Ich fahre mit einem Traktor auf viel befahrene Landstraßen und bremse so Autofahrer aus, die viel zu schnell unterwegs sind, womöglich noch parallel mit dem Handy am Ohr telefonieren und weder auf den Verkehr noch auf ihr Leben achten.

Und Ihre Partnerin?

Frau: Ich bin einem klassischen Bereich tätig, der Liebe. Meine Aufgabe ist es, Paare, die füreinander geschaffen sind, zusammenzubringen.

Wie bringt man zwei Menschen zusammen, die füreinander bestimmt sind? Und wenn der Start überhaupt nicht gut läuft?

Frau: Früher war das eine tolle Aufgabe. (Sie seufzt.) Da musste ich nur kleine Zeichen geben und schon wussten die Liebenden, dass sie füreinander geschaffen waren. Heute ist es echt schwer geworden. Da werden erst einmal lange Checklisten im Internet abgearbeitet, statt einfach dem Gefühl zu vertrauen. Früher musste ich nur dafür sorgen, dass sich zwei Menschen kurz begegneten, sich in die Augen sahen und fertig. Heute muss ich sie über Wochen begleiten, sie sich immer wieder begegnen lassen und dann noch schauen, dass keiner von den beiden bei den ersten Treffen etwas Falsches sagt oder tut. Ein echter Knochenjob. (Sie seufzt heftiger.)

Ist die Aufgabe langweilig als Schicksalsbote? Gibt es eine Möglichkeit diese zu versüßen?

Mann: Langweilig ist wohl das falsche Wort. Zermürbend, frustrierend, das sind die Worte, die mir einfallen.

Frau: Ich gebe ja zu, wenn es dann irgendwann mal geklappt hat, zwei haben sich gefunden und sind länger als ein paar Tage zusammen, dann ist das schon ein schönes Gefühl.

Mann: Als Schicksalsbote gibt es natürlich Möglichkeiten, Spaß zu haben. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. (Er lacht.)

Frau: Verrate ihr ja nichts.

Mann: Warum nicht? Erfährt doch keiner, dass wir es waren.

Frau: Wage es nicht, E..

Mann: Pass doch auf, keine Namen nennen!

Frau: Sorry.

Was passiert bei einem Verstoß gegen die Regeln der Schicksalsbotenaufgaben – und was sind diese genau?

Frau: Es gibt eigentlich nur zwei Regeln. Die Menschen dürfen sich nicht an uns erinnern und wir dürfen nicht unerlaubt in Schicksalspläne eingreifen.

Mann: Strafen haben wir dafür mehr. Man kann degradiert oder irgendwohin versetzt werden, wo es noch weniger Spaß macht. Zum Beispiel auf einen Golfplatz für reiche Scheichs in der Wüste und dort dafür sorgen, dass die Bälle ins Loch gehen oder nicht. Echt ätzend.

Gibt es verschiedene Ränge unter den Schicksalsboten?

Frau: Oh ja, wir sind straff organisiert. Da versteht das Direktorium keinen Spaß. In jedem Bezirk gibt es kleinere Einheiten. Null-Eins ist die ranghöchste Position und dann geht es so weiter, Null-Zwei bis Eins-Fünf. Das ist die durchschnittliche Größe einer Einheit.

Kann man Schicksalsboten mit Engeln vergleichen?

Mann: Engel? Du meinst diese Typen mit Flügeln, die ständig irgendwo Federn verlieren? (Er lacht.)

Frau: Die sind aber auch zu blöde. Fliegen nur so rum. Nein, damit haben wir nichts gemeinsam. Ich hasse es, dass die Menschen ständig von diesen Typen schwärmen, während wir hier die Drecksarbeit machen.

Was tut ein Schicksalsbote, wenn der Vater blind in Gedanken auf dem Gehweg läuft und währenddessen sein Sohn mit dem Dreirad Richtung Straße fährt, auf welcher genau in dem Moment ein Auto kommt, das den Sohn erfassen würde?

Frau: Kommt darauf an, was das Direktorium sagt. Wenn es der Plan ist, dass es so geschieht, dann interessiert es uns nicht.

Mann: Wenn es sich aber mal wieder um so einen Managervater handelt, der den Blick nicht vom iPhone wegbekommt, dann ist Eingreifen angesagt. Ich fahre dann mit meinem Traktor auf die Straße, um den Autofahrer auszubremsen.

Frau: Oder ich rempele den Mann an, damit sein Blick auf sein Kind fällt.

Mann: Und ihm das verdammte iPhone aus der Hand fällt und auf dem Gehweg zerschellt.

Frau: Genau. (Sie lacht.) Dann trete ich im Vorbeigehen noch einmal drauf.

Ist der Kontakt zu menschlichen Informationsquellen wichtig, die einem in verzwickten Situationen behilflich sein könnten und wie wird dieser hergestellt?

Frau: Woher weißt du das?

Mann: Ja, das soll keiner wissen.

Es gibt Gerüchte.

Mann: Verdammt.

Frau: Wenn sie es sowieso schon ahnt.

Mann: Nein, sag nichts!

Frau: Sagen wir mal so. Es hat so seine Vorteile, wenn man die Verfehlungen einiger Menschen kennt. Es hilft enorm, wenn man mal eine Hilfestellung braucht. (Sie kichert.)

Mann: Die Herausforderung ist aber, dass sie uns nicht erkennen dürfen. Da können wir dann unsere ganze Kreativität ausspielen. Man ruft die Person mal mit geheimnisvoller Stimme an.

Frau: Oder sie findet einen Umschlag mit kompromittierenden Fotos und einer Aufgabe im Briefkasten.

Und für uns neugierige Leser: Gibt es Geschichten über Sie und wo kann man diese nachlesen?

Mann: Erinnere mich nicht daran.

Frau: Du meinst diese verdammte Vera Nentwich, nicht wahr? Keine Ahnung, wie sie uns auf die Schliche gekommen ist. Aber dass sie gleich alle unsere Erlebnisse in Bücher fassen musste, ist echt ungeheuerlich.

Mann: Und dann dieser Titel. Rausgekickt, als ob wir Menschen einfach so aus dem Leben kicken würden.

Frau: Das würden wir wirklich nie tun. Ehrlich.

Noch eine letzte Frage: Kann man sich als Schicksalsbote auch bewerben?

Frau: Das Direktorium sucht immer nach Nachwuchskräften und nutzt mittlerweile sogar die modernen Medien.

Mann: Genau. Unter http://bit.ly/direktorium kann man einen Eignungstest machen.

Frau: Man sollte es sich aber gut überlegen. Ist kein Zuckerschlecken.

Vielen Dank für das Gespräch.

Frau: Jetzt wollen wir aber nie wieder von dir belästigt werden.

Mann: Ansonsten könnten dir die überraschendsten Dinge widerfahren. (Beide lachen.)

Ist klar, tschüss.

Ich verlies die Scheune und stieg wieder in mein Auto. Jeden Satz, den ich gehört hatte, ließ ich in mir nachhallen. Sie arbeiteten in Bezirken. Immer in kleinen Teams. Es musste unzählige solcher Teams geben. Die beiden, mit denen ich soeben gesprochen hatte, waren also nur die Spitze des Eisbergs. Wie gerne würde ich noch von anderen Schicksalsboten hören. Aber ich konnte unmöglich in jeder Stadt eine solche Aktion durchführen. Was aber, wenn ich meine Leserinnen und Leser fragen würde? Natürlich. Sie könnten Ausschau halten und von ihren Erlebnissen mit Schicksalsboten berichten. Wir würden gemeinsam alle Geheimnisse lüften. Meine Mission ging weiter. Ihr werdet euch noch wundern, lachte in mich hinein und startete mein Auto.

Und jetzt seid ihr dran:

Schildert mir doch eine Begebenheit mit den Schicksalsboten – bei welcher ihr euch sicher seid, dass hier Schicksalsboten am Werk waren.  Was für Erlebnisse hattet ihr, bei dem ihr euch sicher seid, dass ihr sie nicht allein verursacht und gemeistert habt?

Das Beste dabei ist – ihr könnt etwas gewinnen! Und zwar werden unter allen Kommentatoren drei eBooks ausgelost – also haut rein in die Tasten und hinterlasst mir eine E-Mail-Adresse, unter welcher ihr im Falle eines Gewinnes erreichbar seid! =) Der Gewinner wird am 07.11.2013 bekanntgegeben!

Das eBook könntet ihr schon bald auf eurem Reader haben:

Rausgekickt

Das wird euch übrigens von der überaus netten und lieben Autorin Vera Nentwich bereitgestellt, die Hüterin der Schicksalsboten – was sie wohl dazu meint, dass ich ihre Schicksalsboten ausfindig gemacht habe?

Vera-Autorin

So und nun bin ich auf eure Erlebnisse gespannt!

Aktion #2: Es gibt die Schicksalsboten tatsächlich – oder? posted by on 28. Oktober 2013

Konnte ich meinem Navi trauen? Die Wege wurden immer schmaler und die Bezeichnung Straße erschien mir definitiv zu hochgegriffen. Gleich rechts sollte das Ziel sein, das mir in der SMS genannt worden war. Nach Biegung konnte ich einen Bauernhof erahnen. Etwas abseits auf der linken Seite war eine Scheune. Dort wird es sein, dachte ich und stieg aus, nicht ohne meinen pochenden Herzschlag wahrzunehmen. Es wird schon nichts passieren, beruhigte ich mich und schritt beherzt zur Scheune. Die Tür war halb geöffnet, und als ich sie etwas weiter öffnete, sah ich einen einzelnen Stuhl. „Komm herein und setz dich auf den Stuhl“, befahl eine knarzende Stimme. In Filmen hatte ich derartige Stimmen schon mal gehört. Wahrscheinlich benutzte er ein Gerät, das die Stimme verzerrte. Dass es ein Er war, konnte ich aber erkennen. Ich atmete tief ein und tat wie befohlen. Denk an den Pulitzerpreis, sagte ich mir, um Mut zu machen.

„Sind Sie ein Schicksalsbote?“, fragte ich.

„Vielleicht.“

„Wenn Sie keiner sind, dann bringt das hier nichts. Dann gehe ich wieder.“ Ich machte Anstalten aufzustehen. Aus dem Dunkel meinte ich, mehrere Stimmen zu vernehmen. War hier nicht nur einer?

„Ja, wir sind Schicksalsboten“, sagte die knarzende Stimme.

„Wir? Sind mehrere hier?“

„Du bist ein Idiot, jetzt hast du dich verplappert.“ Eine eindeutig weibliche Stimme schaltete sich ein. Anscheinend war dies hier ein Pärchen.

„Ich brauche einen Beweis, dass Sie wirklich Schicksalsboten sind.“

Wieder war aufgeregtes Gemurmel zu vernehmen.

„Du heißt Simone Schmidt, bist 27 Jahre und arbeitest als Customer Service Agent“

„Das weiß jeder. Da müssen Sie schon mehr liefern.“

Die Aufzählung, die nun kam, ließ mir die Sinne schwinden. Woher konnten sie das wissen?

„Woher wissen Sie das alles über mich?“

„Aus deiner Akte natürlich“, antwortete die männliche Stimme.

„Glaubst du uns jetzt?“

„Ja, ich glaube Ihnen.“

„Ok, dann hätten wir dieses Vorgeplänkel wohl erledigt. Nun schieß los mit deinem Interview.“

Meine Hände zitterten, als ich das Blatt mit meinen vorbereiteten Fragen herauszog und mein Diktiergerät einschaltete.

Oh.mein.Gott – ich hab sie also tatsächlich aufgespürt – oder? Ich kann es noch kaum fassen! Jetzt werde ich aber schnell machen und das Interview zu Ende bringen – bevor er es sich anders überlegt. Seid gespannt – ich bin es auch! Ich werde die Wahrheit für euch aufdecken, sobald meine zitternden Hände wieder aufgehört haben – exklusiv für euch auf meinem Blog in einigen Tagen!

Regal aufgefüllt! posted by on 27. Oktober 2013

Ich habe mein Regal wieder ein kleines bisschen aufgefüllt – dieses Mal nicht so viele Bücher als die letzten Male! Oder aber ich warte nun einfach nicht so lange bis es wieder ewig viel ist =) Das hier sind meine neuen Zugänge:

Rebecca Hamilton – Forever – Das ewige Mädchen:

„Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist“

Kyra Groh – Pinguine lieben nur einmal:

„Felicitas (nur ihre Mutter nennt sie so, ihre Freunde sagen Feli zu ihr) ist kompliziert. Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal. Und sie schämt sich nicht dafür, dass sie süchtig nach dem sat1 „Family Movie” am Dienstag ist, der so schön vorhersehbar ist – Happyend garantiert! Denn leider passiert es nicht oft, dass die Dinge so laufen, wie sie das gerne hätte. Lange dachte Feli, dass es Prinzessinnen-und-Prinz-auf-weißem-Ross-Beziehungen nur im Fernsehen gibt – bis sie Janosch vor die Füße fällt … Und so fangen doch die großen Liebesgeschichten an oder etwa nicht?“

Christoph Koch – Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden:

„Macho oder Memme? Männergruppe oder Motoröl?

Darf ein Mann Feuchtigkeitscreme benutzen und »Germany’s Next Topmodel« gucken? Ist es schlimm, wenn er mehr Schuhe hat als seine Frau – aber keinen Fußballverein? Muss er sein Essen selbst erlegen können, und verlangt die Menschheit nicht geradezu von ihm, dass er weiß, wo der Vergaser sitzt? Was macht in unserer Zeit einen Mann aus – sind es immer noch Motoren, Muskeln, Mackertum?

Christoph Koch hat sich seinem eigenen Rollenverständnis gestellt und sich gefragt, ob er als moderner Mann nicht eine Menge verpasst. Er ist in den Boxring gestiegen, hat als Cowboy Rinder über die Prärie getrieben, er ist bei Eiseskälte durch Schlamm gerobbt und zum Fußball gegangen. Er hat Hugh Hefner um Rat gefragt und sich von Fußballtrainer Winnie Schäfer zeigen lassen, wie man auf den Fingern pfeift. Ob er sich danach irgendwie … männlicher fühlte?

Kochs neuer Selbstversuch: Es geht an seine Männlichkeit!“

Angelika Schwarzhuber – Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück:

„Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will …“

Marlies Pante – Männer sind wie Waschmaschinen:

„Marie liebt Toralf. Toralf liebt Marie. Eigentlich ganz einfach. Sollte man meinen. Wären da nicht diese gewissen Umstände. – Ein spritziger Briefroman für´s Herz.“

Das sind ja einige tolle Titel, nicht wahr? Der eine oder andere von euch hat bestimmt schon eines gelesen oder auch im Regal stehen =) Ich freue mich auf jeden Fall schon auf alle, von erstem kommt bald eine Rezension online!

Übrigens: Ich habe mehr über die Schicksalsboten herausgefunden, siehe letzter Beitrag. Morgen werde ich euch davon erzählen – seid ihr auch so gespannt wie ich? =)

Aktion #1: Auf der Suche nach den schicksalhaften Schicksalsboten! posted by on 24. Oktober 2013

Konnte das sein? Schicksalsboten, die unter uns wandelten und uns Winke gaben, damit wir unser Schicksal erfüllten? Der Gedanke faszinierte mich von dem Moment an, als ich zum ersten Mal davon hörte. Mehr noch, da ich den Leserinnen und Lesern meines Blogs immer aktuellste Informationen und besondere Einblicke geben wollte, wuchs ein Entschluss in mir. Ich wollte diesen Erzählungen auf den Grund gehen. Vielleicht könnte ich einen Schicksalsboten aufspüren und ihn zu seiner Aufgabe befragen? Nur, wie sollte ich dies anstellen? Erst als ich hörte, dass ein Schicksalsbote häufig mit einem Traktor unterwegs sein sollte, um zu schnell fahrende Autofahrer zum Innehalten zu bewegen, hatte ich einen Ansatz. Von nun an hielt ich Ausschau nach Traktoren und wann immer ich einem begegnete, versuchte ich, dem Fahrer meine Karte zu überreichen. Manchmal steckte ich sie auch einfach an einen herrenlos dastehenden Trecker. Die Aufschrift war immer dieselbe: „Sind Sie ein Schicksalsbote? Geben Sie mir ein Interview. Diskretion selbstverständlich.“ Dazu hatte ich meine Handynummer angegeben.

Die Ergebnisse waren ernüchternd. Einige Landwirte beschwerten sich über meine Verfolgungen. Die Ehefrau eines Landwirtes drohte mir gar, ich solle ihrem Mann nicht mehr nachstellen. Aber ich hatte eine Mission und die duldete keine Schwäche. Mir war auch nicht bewusst, wie viele Traktoren es bei uns gab. Ich kannte sie zwischenzeitlich alle, aber von den Schicksalsboten hatte ich noch nichts gehört. Vielleicht war doch alles nur ein Gerücht. Eine Fantasie, die es den Menschen erleichtern sollte, die Wendungen des Lebens zu ertragen.

Das Piepsen meines Handys änderte alles. Es zeigte eine SMS an. Eine Adresse stand dort auf dem leuchtenden Display und eine Nachricht: „20 Uhr morgen. Kommen Sie allein!“

Hatte ich es geschafft oder war dies nur der Versuch einer weiteren Landwirtsgattin, mich loszuwerden? Ich hatte keine andere Möglichkeit, ich musste zum Treffpunkt fahren und es darauf ankommen lassen. Würde ich dort das Geheimnis lüften und das erste Interview mit einem Schicksalsboten führen können? Ich sah schon die Schlagzeilen in den Zeitungen und den Pulitzerpreis auf mich zukommen. Morgen würde ich es erfahren.

Seid ihr auch so gespannt wie ich, ob es wirklich Schicksalsboten gibt, ob vieles oder gar alles von ihnen abhängt? Wandeln sie unter uns und steuern unser Leben – haben wir gar keine Wahl? Bleibt dran – nach dem Treffen mit dem Landwirt werden wir mehr erfahren =)

Claudia und Urs Muther – Die Chroniken von Mondoria. Das Artefakt posted by on 23. Oktober 2013

Heutzutage gibt es zuhauf Fantasyromane – aber viel zu wenig Fantasy, die ins High Fantasy geht. Claudia und Urs Muther haben mit dem Auftakt „Die Chroniken von Mondoria. Das Artefakt“ ein weiteres Buch in diese Richtung hervorgebracht. Hier geht es nicht um Liebe und nicht um Sex – sondern um Abenteuer!

 

Autor: Claudia und Urs Muther
Titel: Die Chroniken von Mondoria. Das Artefakt
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 25.10.2012
eBook: 239 Seiten
Preis: 2,99 €

Die Helden im Fantasyroman „Die Chroniken von Mondoria“ sind nicht auf der Suche nach der Liebe und dem Glück. Sie suchen nach Abenteuern, Artefakten und anständigen Gegnern – Monster bevorzugt! Im groben geht es hier um den Goblin Snip und die Orks Nogg und

Sie begehen einen Fehler als sie ein Artefakt verkaufen möchten, auf welchem das Siegel des Lords von Cedric prangert, ab welchem Zeitpunkt es spannend wird für sie.

Anders wie in anderen High-Fantasy-Romanen ist hier der Einstieg leicht gemacht. Auch die Sprache ist leicht verständlich und man hat gleich ein klares Bild vor Augen. Der Goblin Snip ist einem sogar fast sympathisch, begleitet man ihn doch auf seinen Wegen. Er ist ständig am rauben, verkauft die geraubten Sachen weiter und lebt hiervon. Eigentlich müsste er die geraubten Dinge dem Boss abgeben, was er aber nicht tut. Eigentlich gefährlich, denn es erwarten einen harte Strafen, wenn man die Dinge selbst einsackt.

Der Schreibstil ist leicht gehalten, anders als gewohnt bei so einem Genre. Herausragend ist hier die Atmosphäre, die sich einen beim Lesen vor den Augen zeichnet. Man könnte fast dabei sein, so bildhaft ist dies beschrieben. Man erwartet als Leser keine Liebesgeschichte und auch keine erotischen Szenen – wie angekündigt sollen hier Kämpfe und Abenteuer herrschen. Zeile um Zeile kommt man diesen auch immer näher und eine gewisse Spannung begleitet einen hierdurch.

Stellenweise hat sich der Roman dann aber doch hingezogen und war etwas langatmig. An anderen Stellen wurde es wieder zu schnell abgehandelt meines Erachtens. Die Beschreibung der Charaktere allerdings war richtig bildlich und man hatte sie alle vor Augen, man war schon dabei und konnte ihnen über die Schulter sehen.

Das Ende war dann zudem noch ein Aha-Effekt – nicht vorauszusehen. Man dachte, es kommt so und so und dann kommt es doch ganz anders, genau richtig für eine Lektüre, die mehr Lust auf die weiteren Teile macht.

Die Autoren haben mit diesem Werk einen etwas anderen Fantasyroman geschrieben, hier herrscht kein Mainstream und hier geht es auch nicht um Liebe und dergleichen. Es macht Spaß immer wieder neuen Kreaturen und Menschen, Goblins etc. zu begegnen und zu rätseln, was diese wohl verbergen oder ob sie gut gesinnt sind. Auch die bösartigen Charaktere haben genau den Touch, den sie haben sollten und es wird einem auch so vermittelt. Man steht auf der richtigen Seite und bleibt dies auch bis zum Schluss.

Für diejenigen, die gerne einmal abschalten – und zwar nicht mit einem leichten Frauenroman oder dergleichen – , ist dies genau das richtige Buch. Zuviel erwarten darf man nicht, aber auch nicht zu wenig, denn Spannung ist allemal geboten, auch wenn es manchmal etwas abschwächt durch die Längen!

3 von 5 Punkten

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler posted by on 19. Oktober 2013

Wie viele von uns schlafwandeln wohl? Leiden zudem unter Schlafstörungen? Wissen wir alles, was wir im Schlaf tun? Fitzeks Roman „Der Nachtwandler“ handelt von eben diesem Thema, sein Protagonist tut Sachen im Schlaf,an die er sich wach nicht mehr erinnern kann. Da können schon einige relevante Dinge geschehen….

 
Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Der Nachtwandler
Genre: Thriller
Verlag: Droemer-Knaur
Erscheinungsdatum: 14.03.2013
Taschenbuch: 320 Seiten
Preis:  9,99 €

Leon Nader litt in seiner Jugend bzw. Kindheit bereits schon an Schlafstörungen. Man fand heraus, dass er schlafwandelte. Hier wurde er sogar schon von einem Therapeuten dagegen behandelt, da er scheinbar gewalttätig werden konnte bei solchen Nachtgängen. Erinnerungen daran fehlen ihm jegliche. Er glaubt, dass er nun geheilt ist, doch dann passiert etwas eigenartiges. Seine Frau verschwindet unter unerklärlichen Umständen aus der Wohnung und Leon kommt immer mehr dahinter, dass er und seine Schlafstörungen daran schuld sein müssen. Kurzerhand installiert er eine Kamera, die ihn nachts filmt und er entdeckt grausame Dinge…

Wer Fitzek mag, der wird sich auf dieses Buch gefreut haben. Doch ist dieses so ganz anders als seine vorherigen. Ich selbst habe auch lange geschwankt, was ich davon halten soll, ist Fitzek doch der Lieblinge am Autorenhimmel der Thriller.

Gleich am Anfang wird man in die Geschichte eingeführt, indem man mit dem Patienten gemeinsam im Krankenhaus aufwacht, in welchem er extra eine Batterie schluckt, damit ihm der Bauch geröntget wird und man hier scheinbar etwas findet. Wie das mit der ganzen Geschichte zusammenhängt, erfahren wir ab dem nächsten Kapitel.

Leon scheint ein normaler Bursche zu sein, der seine Frau liebt und ein geordnetes Leben hat. Doch sogleich wendet sich das Blatt und wir erfahren über seine Schlafstörungen, dass er nachts schlafwandelt. Das hat er zumindest in der Vergangenheit getan und sollte geheilt sein. Als seine Frau jedoch verschwindet, er sie noch kurz sieht und sie aussieht, als hätte ein Presshammer ihr Gesicht zertrümmert, wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. So macht auch Leon sich Gedanken, ob er doch nicht geheilt ist und er das war.

Kapitel nach Kapitel versucht er nun herauszufinden, was hier geschehen ist und verzwickt sich in immer mehr komische Situationen, in welchen sich selbst der Leser verwirrt zurückfindet. Fitzek führt den Leser wieder gekonnt an der Nase herum, so dass dieser sich ständig Fragen stellt, aber ohne Antworten zurückbleibt. Hat man erst einmal eine Antwort, wird diese wieder zunichte gemacht mit der nächsten Antwort, die man erhält. Es ist alles möglich – und bei Fitzek sowieso!

Der Schreibstil hebt sich nicht unbedingt ab von seinen vorherigen Büchern, jedoch ist hier etwas ganz anders. Das Thema will so gar nicht zum Autor passen und die Geschichte ist teils vorhersehbar, andererseits aber auch wieder nicht. Sie driftet irgendwann ab ins Unmögliche – es kann gut sein, dass hier viel so passieren könnte, wie beschrieben, aber irgendwann ist es too much Fiction.

Die Spannung war vorhanden, es gab aber anders wie gewohnt, auch einige Längen. Das Buch weglegen war aber trotzdem nicht drin, denn man musste doch wissen, was wirklich geschehen ist. Mit der Auflösung hat man dann in etwa schon gerechnet, aber eben doch nicht wirklich. Denn wenn es aufgelöst wird, wird es noch weitergeführt und dann wird es unrealistisch.

Leider konnte das Buch nicht derartig gefangenhalten und fesseln, anders als die Vorgänger bleibt es nicht lange im Gedächtnis. Es kommt einem so vor, als wäre dieser Roman auf die Schnelle geschrieben worden, was ja auch bei den kurzen Erscheinungsterminen dazwischen kein Wunder ist. Fitzek, du kannst das besser, wir Fans wissen das!

Eine leichte Lektüre ist das wohl nicht, unterhält aber gut und lässt einen miträtseln, wie die Geschichte wohl ausgeht. Für Fans des Autors ein Muss, für andere, die gern so etwas lesen auch empfehlungswert – wer Fitzek aber kennt, sollte sich nicht allzu viel erwarten wie man es von den Vorgängern gewohnt ist!

3 von 5 Punkten

Neu, neuer – am Neusten! posted by on 16. Oktober 2013

Ja, natürlich hab ich wieder einiges Neues im Regal – ich war ja schließlich auch auf der Buchmesse =) Mein Wunschzettel wächst übrigens auch ins Unermessliche, da habe ich aber vorhin auch zwei Bücher abgebaut! Das sind meine neuen Schätzchen:

Jonathan Stroud – Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe:

„LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.

So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht“

Allen Zadoff – Boy Nobody:

„Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe. Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?“

J. T. Ellison – Symbole des Bösen:

„Es ist die Nacht der Bluternte von Nichtgläubigen auch Halloween genannt. Die Nacht, in der acht Jugendliche in Nashville den Tod finden. Allen ist ein Pentagramm in die Haut geritzt worden. Stieg wirklich der Todesengel Azrael auf die Erde herab, um sein grausames Werk zu verrichten?
Lieutenant Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen und steht schon vor dem größten Rätsel ihrer Karriere. Gemeinsam mit der selbst ernannten Hexe Ariadne taucht sie in die mystische Welt der Menschen ein, die an Todesengel und Hexenzauber glauben. Was sie bei ihren Ermittlungen entdeckt, geht weit über das hinaus, was mit normalem Menschenverstand zu begreifen ist.“

Zoe Marriott – Frostblüte:

„Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen.“

Daphne Unruh – Schattenmelodie:

„Neve (22) liebt ihr Turmhaus in der magischen Welt und ihr dortiges Leben. Sie kümmert sich um die Neuankömmlinge der Akademie, und es macht ihr Spaß, für sie in der realen Welt einkaufen zu gehen. Während sie durch Berlin fliegt, dient sie nebenher einigen Menschen als „guter Engel“ und eigentlich könnte alles für immer so bleiben, wie es ist.

Seit sie vor sieben Jahren in die magische Welt gekommen ist, hat sie nicht nur besondere Fähigkeiten des Elements Äther entwickelt, sondern ist den echten Engeln inzwischen fast ähnlicher als den Menschen. Sie braucht weder Schlaf noch Essen noch Trinken, aber vor allem fühlt sie sich durch ihre Abwendung von den sinnlichen Seiten des Menschseins gut geschützt vor dem Auf und Ab der Liebe.

Allerdings hat sich Neve da gewaltig getäuscht. In Wahrheit brodelt die Vergangenheit in ihr wie ein versteckter Vulkan. Und genauso wohnt in ihr ein leidenschaftliches Herz, das wieder vor Aufregung schlagen will.

Als Neve auf einem ihrer Berlin-Besuche zum ersten Mal das alte Haus am Wetterplatz 8 betritt, weil sie eine geheimnisvolle Melodie dorthin lockt, ahnt sie nicht, dass dort die Liebe auf sie lauert, um mit ihr gnadenlos Achterbahn zu fahren …“

Tee Morris – Books&Braun: Das Zeichen des Phoenix:

„Eine Serie seltsamer Todesfälle erschüttert London: An den Ufern der Themse werden eine Reihe von Leichen entdeckt, denen das Blut abgezapft wurde. Eliza D. Braun, furchtlose Agentin der Krone, deren Markenzeichen ein kugelsicheres Korsett und eine besondere Vorliebe für Dynamit sind, nimmt die Ermittlungen auf. Ihr zur Seite steht der Bibliothekar Wellington Books. Gemeinsam kommen sie einer dunklen Bruderschaft auf die Spur, die ganz Großbritannien unter ihre Gewalt bringen will.“

Kirsty McKay – Untot – Lauf, solange du noch kannst:

„Auf keinen Fall wird sie aus diesem Bus aussteigen. Bobby hasst ihre neuen Mitschüler und der Skiausflug war die totale Vollkatastrophe. Da wartet sie lieber mit Bad Boy Smitty, bis die anderen aus dem Café zurückkommen. Aber die anderen kommen nicht. Die anderen sind tot – Alice hat es genau gesehen und dreht vollkommen durch. Schöne Scheiße! Sie müssen hier weg und zwar schnell. Denn plötzlich kommen die Toten auf sie zu und sie sehen verdammt hungrig aus. Doch draußen ist es einsam und dunkel, der Schneesturm tobt und die Handys funktionieren auch nicht. Und eigentlich weiß man aus jedem guten Horrorfilm, dass man sich niemals in so eine Situation begeben darf …“

Das ist echt schon wieder einiges – nein, ich habe nicht alles von der Buchmesse =) Jetzt habe ich aber wieder einiges zu lesen, von dem einen oder anderen Buch hier wird bald eine Rezension erscheinen!

Manuela Reizel – Recovery posted by on 15. Oktober 2013

Auch in der Hackerwelt ist so einiges los, wenn wir das auch nicht mal mitbekommen – was ja Sinn der Sache ist. Die Autorin Manuela Reizel geht dem auf dem Grund und lässt ihren Protagonisten „Luke Skywalker“ durch einige schwere Türen gehen…

Autor: Manuela Reizel
Titel: Recovery
Genre: Thriller
Verlag: Braumüller
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Broschiert: 420 Seiten
Preis: 19,90 €

Lukas, auch Luke Skywalker genannt in der Hackerszene, möchte nun ein normales Leben führen. Er arbeitet jetzt in einer Softwarefirma und lebt alleine, ernährt sich von Tiefkühlpizza und hat mit dem Hacken eigentlich nichts mehr am Hut. Doch da kommen andere Hacker aus dem Underground auf ihn zu, da sie eine Chipkarte haben, die es zu entschlüsseln gibt, nur Luke kennt sich gut damit aus. Was es hier zu entdecken gibt, sprengt alles und bringt auch alle in Gefahr…

Wenn man sich etwas mit den Begriffen aus der Onlinewelt auskennt, fällt einem der Einstieg leicht. Die Autorin schildert alles gut und bildlich – die Absätze sind gut gehalten und die Kapitel nicht zu lang. Gleich vorneweg: Das ist der zweite Teil einer Trilogie – man sollte den ersten wohl gelesen haben, um wirklich mitzukommen, was ich leider versäumt habe.

Wenn man Lukas kennenlernt, merkt man bald, dass es so nicht gutgehen kann und er bald wieder am hacken ist. Er ist eigentlich bodenständig geworden, doch tief drin ist er noch immer der Hacker, der er immer war. Auch wenn er nun denkt, er führt ein normales Leben, lange kann das nicht gut gehen. Er hat nun eine innige Freundschaft zu seinem Therapeuten aufgebaut, Gustav Elvert und auch Ralf, der Journalist, ist mit ihm gut befreundet. Kalle, ein weiterer guter Freund, ist mittlerweile mit seiner Exfreundin zusammen, was ihn aber nicht groß zu stören scheint, da er sie ja verlassen hat, weil er sich lieber Hackersachen widmete und für andere Sachen keine Zeit hatte. Das Wohlergehen ihrer liegt ihm aber nichts desto trotz am Herzen.

Der Schreibstil ist gut gehalten, lässt einen einfach lesen. Jedoch sind die vielen Begriffe für einen Laien in dieser Szene zuviel des Guten – wer keinen Job in der IT hat und sich damit auseinander setzt, dem ist gut geholfen mit dem Glossar am Ende. Das sollte erwähnt werden zu Anfang, am Ende bringt es einem ja auch nichts mehr. Zum Glück konnte ich mit den Begriffen größtenteils etwas anfangen, wusste also um was es geht. Wenn man das weiß, ist die Story eigentlich recht interessant – wenn das Geschehen sich hier nicht um etwas drehen würde, was schon zig mal in den Medien durchgekaut wurde. Dennoch lässt es sich gut lesen und man verfolgt mit Spannung, wie es für die Beteiligten weitergeht.

Nicht aber zu Anfang, hier gibt es einige Längen und man wartet gespannt, bis mal etwas passiert. Im letzten Drittel geht es dann endlich aufwärts, hier nimmt die Spannung an Fahrt auf und reisst den Leser regelrecht mit. Das Hin- und Her in den Kapiteln der verschiedenen Personen und dass Luke in der Ich-Form erzählt, die anderen in der dritten Form, verwirrt etwas. Man findet aber schnell hinein und kann sich ganz dem Lesefluss hingeben.

Ein spannendes Thema, das hier behandelt wird – auch wenn man schon davon gehört hat und eigentlich weiß, was hier die große Verschwörung ist, welche vertuscht wird. Die Autorin hat sich gut mit den Themen auseinandergesetzt und sich in das Thema des Hackens und der IT hineingearbeitet. Sie versteht also davon, was sie hier niederschreibt.

Das Buch ist jedem zu empfehlen, die etwas mit den Begriffen aus der Hackerszene und IT anfangen können – an andere nur beschränkt, da es sonst etwas mühsam wird. Empfehlenswert wäre noch, den ersten Teil gelesen zu haben, da sich die Autorin oft auf die Vergangenheit der Personen bezieht, was mit dem ersten Teil zu tun hat. Eine gute Unterhaltung für Zwischendurch mit Mitdenken ist allemal garantiert.

3 von 5 Punkten

Freitag der 11.10.2013 – endlich war es soweit – die Blogführung mit BdB! posted by on 14. Oktober 2013

Wie habe ich diesen Tag herbeigesehnt – habe ich doch tatsächlich bei der Aktion Blogreporter 2013 gewonnen und durfte die Führung mitmachen! Der Tag, den ich heimlich die ganze Zeit herbeigesehnt hatte, war endlich gekommen. Freitag, der 11.10.2013 – die Führung, die ich bei BloggdeinBuch gewonnen habe. Ich muss zuerst sagen, ich war wirklich noch nie auf der Buchmesse, obwohl das immer mein Wunsch war. Letztes Jahr wäre ich fast gegangen, hatte auch schon Termine, musste nur leider alles wieder absagen, da es durch private Gründe dann doch nicht geklappt hat. Doch dieses Jahr war es endlich so weit!

Punkt 10 Uhr war ich am verabredeten Stand von BdB, bei der Bloggerlounge.  Natürlich war ich sehr, sehr aufgeregt und anfangs auch noch sehr schüchtern! Gleich darauf ging es los, nachdem alle einen Button mit „Blogreporter 2013“ und ein orangenes T-Shirt mit der Aufschrift von BdB erhalten haben.

Der erste Halt war der Stand des Verlages Blanvalet – einer meiner Lieblingsverlage, da schlug das Herz natürlich gleich etwas höher! Leider habe ich hier auch noch nicht mein Mund aufbekommen, um Fragen zu stellen. Das haben aber die anderen schon gut übernommen und so haben wir auch einiges interessantes erfahren. Sebastian Rothfuss hat uns neugierigen Bloggern Rede und Antwort gestanden, den viele von euch bestimmt durch E-Mail-Verkehr auch kennen. So erfuhren wir unter anderem, dass der Weg der Manuskripteinreichung nicht direkt über den Verlag geschieht, sondern die Autoren sich in der Regel erst an eine Agentur wenden. Für diese müssen sie sich ebenfalls erst einmal bewerben, auch die Agentur kann einen Autor ablehnen. Hat man diesen Weg erst einmal geschafft, so leiten die Agenturen das an den Verlag weiter und bei Glück hat man hier dann einen Vertrag. Bei Blanvalet sind zum Beispiel auch bekannte Autoren wie Lee Child, Karin Slaughter, Nora Roberts etc.

Sebastian Rothfuss stellte uns noch drei der Autoren des Verlages und deren Bücher vor, die gerade anwesend waren:

DSC00602 (von links: Christoph Koch, Kyra Groh, Sebastian Rothfuss und Andrea Schwarzhuber)

Blanvalet arbeitet mittlerweile übrigens mit 700 (!) Bloggern zusammen. Das ist schon sehr erstaunlich, da muss man einen großen Überblick behalten!

Unser nächster Halt war der Verlag ArsEdition, auch unter dem neuen Label Bloomoon bekannt. Hier hat uns Tamara Laske unsere neugierigen Fragen beantwortet. Sie stellte uns den Spitzentitel des Verlags Bloomoon vor, welcher „Boy Nobody“ ist.  Von diesem Exemplar erhielt jeder Blogger eins, ist das nicht nett?? Ich kann es für meinen Teil kaum erwarten, das Buch zu lesen und kann es nun von meiner „Noch-zu-kaufen-Liste“ entfernen.

Auf die Frage wie ein Cover entsteht, wurde uns erklärt, dass es hier auch von Lizenzen abhängt. In der Regel wird der Lizenztitel angepasst, eine eigene Grafik erstellt – hier geht der Weg über Marketing und Presse. Bei Boy Nobody wurde hier so gut wie keine Veränderung erlaubt und es musste so übernommen werden. Für jedes Buch gibt es hierfür einen langen Vertrag, in welchem das alles geregelt wird. Es wurde auch gleich die Frage beantwortet, ob wir Blogger die Cover für Buchbesprechungen verwenden dürfen – ja, das dürfen wir! Auch abfotografieren ist erlaubt sowie den Klappentext wortgetreu abtippen. Nur bei Auszügen aus dem Inhalt müsste man sich mit dem Verlag absprechen, das sollte man nicht einfach ohne Erlaubnis tun. ArsEdition bzw. Bloomoon vergeben die Rezensionsexemplare grundsätzlich nur an Blogger über BloggdeinBuch, da sie finden, dass dies hierfür eine super Plattform ist und so jeder die Chance hat, wenn er sich auf den Titel bewirbt.

Unser nächster Stopp war der Verlag cbj und cbt, bei welchem uns schon Sebastian Menacher erwartete. Er erzählte uns gleich, was die Voraussetzung wäre, um für diesen Verlag zu rezensieren. Hier müsste man den Verlag anschreiben, seinen Blog vorstellen und bekommt dann einen Fragebogen zugesandt, welchen man ausfüllen muss und zurücksenden. Hier kommt es zudem noch darauf an, wie der Blog aufgebaut ist und auch auf die Leserzahl. Ein sehr schöner Satz, den Herr Menacher sagte war:

„Ihr Blogger seid unsere Zukunft!“

Da wird es einem doch grad warm ums Herz! So etwas hört man nicht alle Tage und es ist schön gesagt! Da merkt man als Blogger doch auch gleich, dass man etwas wert ist in der heutigen Medien- bzw. Buchbranche und auch was dazu beitragen kann, noch dazu es gleich mit dem Hobby verbinden.

DSC00609(Stefan Menacher)

Weiterhin stellte er uns das Programm für Herbst/Winter und Frühjahr 2014 vor. Im Winter erscheinen zum Beispiel Spitzentitel wie „Die große Wildnis“ von Pier Today. Im Frühjahr dürfen wir uns auf die Neuauflage des Buches „Die Bücherdiebin“ freuen, denn hierzu gibt es einen Film. Unbedingt das Buch davor lesen, ich selbst muss mir das auch noch vornehmen! Ein ganz großes Debüt wird „Half Bad“, welches ebenfalls im Frühjahr erscheint.  Dieses Buch hat einen tieferen Sinn, es geht hier um die Minderheit und die Ausgrenzung, hier ist also zwischwen den Zeilen lesen angesagt! Kurz darauf hatte Herr Menacher noch eine große Überraschung für uns. Er führte uns zum Lager des Verlages, bei welchem er uns zuerst ein Exemplar von „Lockwood & Co – Die seufzende Wendeltreppe“ gegeben hat, vom Autor der Trilogie „Bartimäus“ – Jonathan Stroud. Und schaut mal, was uns dort noch erwartete:

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(Jonathan Stroud)

Genau – es war der Autor selbst! Jetzt musste er uns natürlich zum Signieren bereitstehen – was haben wir uns gefreut! =) Danke an den Verlag hierfür, das war wirklich super, eine Freude für uns Blogger!

Weiter ging es zum Verlag Moses. Hier erklärten uns Julia Schmidt und ihre Kollegin, um was genau es sich bei diesem Verlag handelt.

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(Julia Schmidt)

Hier handelt es sich um einen nonbooks-Verlag. Das heißt, der Verlag bringt keine Bücher heraus, sondern eher das Drumherum, seien es Lesezeichen, Beutel zum Bücher transportieren oder auch das Spiel „Black Stories“. Wer kennt es nicht? Ich muss sagen, ich selbst kannte es bisher nicht, nur vom Hören-Sagen. Da haben wir doch gleich einmal eine Runde gespielt, was mich zur Überzeugung brachte, dass ich mir unbedingt so eines zulegen muss. Das macht richtig Spaß, vor allem in einer größeren Gruppe. Hier wird ein Satz vorgelesen vom „Gebieter“, die Fragestellter dürfen hierbei nur Fragen stellen, die mit ja oder nein zu beantworten sind. So muss man darauf kommen, wie der Protagonist des Spiels ums Leben kam oder was hier genau geschah. Dieses Spiel gibt es übrigens auch in den Themen Fantasy und Mittelalter – Spielspaß ist hier echt vorprogrammiert, ich kann es bezeugen!

Der Topseller des Verlages ist allerdings die Eule – bestimmt kennt ihr die auch! Von dieser gibt es herzige Lesezeichen und auch andere kleine Accesoires. Viele Themen kommen aus dem Ausland, welche der Verlag für die Herstellung der Produkte nimmt. Erst wurden diese für Kinder erstellt, nun auch für Erwachsene, da sie gemerkt haben, dass es solche ebenso anspricht. Am Ende erhielt jeder von uns noch eine süße Tüte, die man immer wieder verwenden kann mit Inhalt, was über Notizbücher bis zu Stiften und Lesezeichen ging, eine tolle Überraschung!

Der nächste Verlag an der Reihe war Mira – einer meiner weiteren Lieblingsverlage, welcher auch den neuen Verlag Darkiss gründete. Hier empfing uns Julius Ahrens, der noch gar nicht so lange beim Verlag dabei ist. Er stellte uns erst den Katalog des Verlages vor, in welchem die Neuerscheinungen stehen. Uns fiel auf, dass hier mehr amerikanische Autoren als deutsche sind – dies liegt daran, dass der Verlag unter den Harlekin Enterprises steht, eine kanadische Lizenz. Er verspricht aber, dass mehr deutsche Autoren ins Programm aufgenommen werden. Durch BloggdeinBuch hat der Verlag schon Kontakt zu zahlreichen Bloggern, welche die Bücher für diesen rezensieren. Für die Aufnahme gibt es keine speziellen Auswahlkriterien, man darf sich also gerne bewerben und sein Glück versuchen! Am Ende bekam hier jeder Blogger noch eine Tüte mit einem Überraschungsbuch darin, was Erotik, Krimi oder Liebesroman sein konnte =)

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(Julius Ahrens)

Unser nächster Halt war beim Ravensburger Verlag. Hier erzählte uns Heike Herd-Reppner mehr über diesen. Leider war es um diesen Stand sehr laut, so dass ich weiter hinten gar nichts groß verstanden habe und auch mit größter Anstrengung und Ohren spitzen nur sehr wenig mitbekam. In diesem Verlag erscheinen pro Jahr 400 neue Titel, was schon eine beträchtliche Summe ist, finde ich. Seit fast 130 Jahren gibt es den Buchverlag, die Spiele in diesem Verlag erst seit den 70ern. Ich war der Meinung, dass es eher umgekehrt wäre, aber da lernt man Neues hinzu! Sie stellte uns noch eine der Autorinnen vor – Stefanie Harjes, sie erzählte die Geschichte Kaffkas neu und ist eigentlich Illustratorin, was man an den schönen Bildchen im Roman feststellen kann.

Der letzte Stop und auch das Highlight, das uns dort erwartete, war der Dr. Oetker Verlag. Kaum waren wir dort angekommen, brach der Jubel aus. Und wisst ihr warum? Dann schaut mal genau her, wer hier gekocht hat:

DSC00619(Johann Lafer am kochen)

Na, kennt ihr ihn? Genau! Es ist der unverwechselbare Sternefernsehkoch Johann Lafer! Das war mein persönliches Highlight, habe ich doch schon viele Fernsehserien um seine Kochkünste bestaunt. Und dieses Mal durfte ich nicht nur von weitem zuschauen, sondern auch gleich etwas von seinem leckeren Essen kosten. Und es war wirklich ein Gaumenschmaus, das Fernsehen lügt doch nicht! Das gab es:

DSC00620(Pfeffer-Kalbsfilet an Rote Beete und Petersilienwurzelpüree)
 

Es war schon schwer unsere Aufmerksamkeit wieder hervorzuholen nach diesem Ereignis, wo wir auch noch damit beschäftigt waren, Fotos von Lafers und uns sowie Autogramme abzuholen. Doch nachdem wir aufgegessen haben und der Trubel langsam abklang, erklärten uns Carola Leich & Jessica Knapmeier weiteres über Bücher des Verlages. Sie führten aus, dass ein Rezept vom Verlag nachgekocht wird, sollte es nicht zur Zufriedenheit des Kunden funktioniert haben und hier scheinbar etwas falsch aufgelistet wäre. Meistens ergibt das Nachkochen aber, dass hier der Fehler seitens des Kunden liegt, dass dieser evtl. etwas nicht genau nach Plan gemacht hat. Wenn ich mir hier so die Mengenangaben überlege, wie 1/4 Ltr. Sahne usw. kann ich mir das gut vorstellen, da dies ja nie die Packungsfüllmengen sind und man hier leicht in Versuchung gerät alles hineinzukippen oder so, dass es für ein nächstes Gericht aufgeht – was ich ja oft selbst mache, aber daneben geht es ja eigentlich trotzdem nicht, ich nenne das eher „Kochen nach Gefühl“ =) Seit ca. 1,5 Jahren gibt es die Koch-/Backbücher auch als eBooks – beliebter sind weiterhin jedoch die Printbücher. Meines Erachtens auch verständlich, da man es gerne aufgeschlagen vor sich hat und in groß, wenn man am werkeln in der Küche ist! Auch ich bin ein großer Fan der Kochbücher von Dr. Oetker muss ich sagen und ich war sehr positiv angetan von dem Kochbuch, welches uns übergeben wurde vom Verlag, da werde ich auch noch so das eine oder andere Stündchen darin stöbern. Neu ist, dass man über einen Barcode in den neuen Kochbüchern auf die Webseite gelangt und hier noch das Video zum Rezept anschauen kann. Der Pressesprecher erzählte uns noch, dass man auch eines der Dr. Oetker Bücher rezensieren kann. Hierzu müsste man eine E-Mail an die Pressestelle des Verlages schreiben, sich und seinen Blog vorstellen und dieser schaut sich daraufhin den Blog an, ob der zum Programm passt und sendet unverbindlich das gewünschte Exemplar zu. Auf die Frage, wie man denn ein Kochbuch rezensiert, ob man hier alle Rezepte nachkochen müsse und dann darüber schreiben, klärte er uns auf, dass lediglich ca. 3 Rezepte gekocht werden sollten und dann über das Buch berichtet werden darf, gerne mit Fotos. Na, wer kommt denn hier nicht in Versuchung einmal so etwas zu rezensieren – ich bestimmt, ich liebe kochen neben lesen und schlafen am meisten =)

So ging ein wunderbarer Tag auf der Buchmesse 2013 zu Ende – meine erste Buchmesse, aber bestimmt nicht die letzte! Viele Eindrücke gab es danach zu verarbeiten und ich habe noch lange in Gedanken an diesen Tag geschwelgt. Ganz zu schweigen von den anderen netten Bloggern, die man kennenlernen durfte, sowie der Einblick „hinter die Kulissen“, die Leute hinter dem Verlag! Das war einfach grandios, auch wenn die Verlage meist nicht allzu viel Platz für uns hatten und wir somit nicht alles mitbekommen haben – was aber auch auf der großen Ebene der Buchmesse kein Wunder ist, da hier auch noch sehr, sehr viel Leute unterwegs waren und nicht nur wir da waren. Gewünscht hätten wir uns wohl alle ein „Räumchen“, in welchem wir die Verlagsmenschen sowie Autoren für uns gehabt hätten und natürlich nicht zu vergessen den Spitzenkoch Johann Lafers *hihi*

Ich möchte hier meinen großen Dank an BloggdeinBuch aussprechen, die es uns erst ermöglicht haben, den Tag auf der Messe so zu erleben und diese Eindrücke zu gewinnen, sowie die Verlage mit Fragen zu bombardieren, welche uns bereitwillig und mit Geduld beantwortet wurden. Ein Dank auch hierfür an die beteiligten Verlage und deren Autoren! Die meiste Arbeit hatten wohl die zwei Damen von BloggdeinBuch, die uns den lieben langen Tag herumführen mussten und auch mit einer Flut von Fragen überrollt wurden, speziell am Ende, als wir uns noch ein Plausch in der Bloggerlounge erlaubten. Danke, danke, danke, danke…..!

DSC00625(die zwei BdB-Damen: Alyona und Miriam)
Neuzugänge mal wieder posted by on 3. Oktober 2013

Ja, es ist schon wieder länger her – sogar einen ganzen Monat. Ich verbesser mich =) Das hier ist neu im Regal:

Elisabeth Hermann – Das Dorf der Mörder (Hörbuch):

„Im Berliner Tiergarten ereignet sich ein schrecklicher Vorfall: Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara. Die Schuldige ist schnell gefasst – zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht, und ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie in ein kleines Nest in Brandenburg – direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will …“

Stefanie Hasse – Schwarzer Rauch 1:

„»Ich sehe ein Mädchen, eine junge Frau. Dasselbe Gesicht, das mir jeden Morgen im Spiegel begegnet, nur frisch und unverbraucht.

Ich sehe mein junges Ich und ein längst vergessen geglaubtes Leben: meine Jugend.«

In der Nacht ihres Rufes kehren Victorias Erinnerungen an ihre Vergangenheit zurück.

Sie ist ein Kind des Mondes, ein wichtiger Teil dieser magischen Welt.

Mit mächtigen Fähigkeiten ausgestattet, soll sie ihrer göttlichen Bestimmung folgen.

Ihre Liebe zu Darian verändert jedoch alles.“

Roland Lang – Kalter Brand:

„Kommissar Reiche und seine Doris brauchen dringend Erholung, also wird eine Woche Urlaub auf dem Bauernhof gebucht. Wieder zu Hause kommt die Nachricht, dass ihr Gastgeber, Bauer Wielandt, tot aufgefunden wurde. Das Urlaubsdomizil wird zum Tatort, die Urlaubsbekanntschaften zu Tatverdächtigen und aus dem erholten Reiche wieder der geforderte Hauptkommissar.
Zusammen mit seinem Kollegen Martin von Barden verfolgt er Spuren sogar bis nach Amerika, doch alle Hinweise verlieren sich im Nichts. Bis ein Zufall die überraschende Wende bringt.“

Capricre Crane – Von jetzt auf gleich:

„Bleib mir bitte im Gedächtnis!

Sie ist lieb und treu, schlau und schlank. Und trotzdem geht es der jungen Jordan Landau miserabel: Alle trampeln auf ihr und ihren Gefühlen herum. Bis sie eines gar nicht schönen Tages auf ihrem Fahrrad mit einem Auto zusammenstößt und sehr unsanft landet. Aber noch während sie wieder zu sich kommt, spürt sie, dass das der Zusammenstoß ihres Lebens sein könnte: Jordan beschließt, dass sie ab sofort sich an die blöden Dinge nicht mehr erinnern und von den blöden Menschen nichts mehr gefallen lassen will. Also behauptet sie, sie hätte bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren. Vom fiesen Lover bis zur anstrengenden Mutter fallen alle darauf rein: Endlich findet Jordan die Anerkennung, die sie verdient, und plötzlich eine Liebe, die sie gar nicht gesucht hat. Nur leider ist das Glück nicht von Dauer in der fabelhaften Welt der Amnesie …“

Jessica Spotswood – Töchter des Mondes – Cate:

„Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn aufgetaucht ist, dieser Junge mit den Zimtsommersprossen und dem kupferroten zerzausten Haar. Verzweifelt sucht Cate nach einem Ausweg und stößt im Tagebuch ihrer toten Mutter auf eine rätselhafte Prophezeiung, die besagt, dass drei Schwestern mit magischen Kräften die Hexen zurück an die Macht führen werden. Handelt es sich dabei um Cate, Maura und Tess? Und kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für Cate und Finn geben?“

Manuela Reizel – Recovery:

„Eine internationale Leaking-Organisation stellt sich dem mächtigsten Geheimdienst der Welt entgegen. Aktivisten attackieren die Verschlüsselungsalgorithmen der NATO. Der geniale Hacker Luke Skywalker gerät unversehens in ein Netz schicksalhafter Verkettungen – und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …Manuela Reizels Thriller um Hacker Lukas führt uns in die Welt der Whistleblower und der Plattformen, mithilfe derer brisante Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können: Informationen, die von machtvollen Interessengruppen zurückgehalten werden. Welche Wahrheiten über das sagenumwitterte „Bohemian Grove“ und die Anschläge von 9/11 sollen niemals an die Öffentlichkeit gelangen? Wer sind die Entscheidungsträger in der neuen Hightech-Gesellschaft?Die Autorin setzt sich mit kontroversen politischen und technischen Fragestellungen auf der Basis realer Fakten auseinander und kommt dabei zu beunruhigenden Ergebnissen. Atemberaubend spannend – ein echter Pageturner bis zum Schluss.“

Vera Nentwich – Rausgekickt: Blaue Vögel:

„Unermüdlich arbeiten die Schicksalsboten Null-Neun und Eins-Zwo daran, Paare zusammenzubringen. Auch Mechthild sollte mit ihren 44 Jahren längst den Mann an ihrer Seite gefunden haben. Doch ständig dem tyrannischen Vater ausgesetzt, stolpert sie ängstlich durch ihr Leben und Katastrophen pflastern ihren Weg. Ihre Unfälle behindern schließlich sogar die Arbeit der Schicksalsboten. Sie müssen handeln. Als sie Mechthild betäubt in einen Zug setzen, um sie aus der Schusslinie zu bringen, entpuppt sich das für Mechthild als eine glückliche Fügung. Der Damen-Kegelclub „Die flotten Bienen“ könnte ihre Rettung aus ihrem tristen Alltag sein.“

Nancy Salchow – Das Leben, Zimmer 18 und du:

„Manchmal braucht es nur einen Blick, um das Schicksal zu sehen, nur ein Wort, um es zu verstehen – und nur ein Herz, um ihm zu folgen.
Ich habe von Anfang an gewusst, dass du es bist.
Es ist die Suche nach dem Sinn des Lebens, die zwei Menschen auf wundersame Weise zueinander führt. Ein Weg, der schwer ist und doch nicht klarer sein könnte.
Nancy Salchow verarbeitet in diesem Werk ihre eigene Geschichte, eine fast schon magische Begegnung, den Weg heraus aus dem Burnout und der Depression – und die Erkenntnis, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. Das hellste Licht von allen: Die Liebe““

James Patterson – Ave Maria:

„Noch nie hat der geniale Kriminalpsychologe Alex Cross einen Serienmörder so wenig durchschaut wie bei seinem neuesten Fall. In Hollywood werden berühmte Stars auf grausam-raffinierte Weise ermordet. Die Unterschrift auf den Bekennerschreiben, die regelmäßig bei einem Reporter der »Los Angeles Times« eintreffen, lautet Mary Smith. Eine weibliche Serientäterin hält die Stadt in Angst und Schrecken! Doch was sind ihre Motive und welche Ziele verfolgt sie? Mit jedem Schritt, den Cross näher an die Unbekannte herankommt, tritt er tiefer ein in eine dunkle Welt, in der Angst und Wahnsinn regieren. Und noch weiß er nicht, wie er das wahnwitzige Morden beenden kann …“

James Patterson – Blood:

„Trotz all seiner Erfolge hat Profiler Alex Cross nie vergessen, dass der Heckenschütze, der vor Jahren seine Frau Maria tötete, niemals gefasst wurde. Jetzt treibt ein Serienvergewaltiger sein Unwesen in Washington, D.C. Und seine Fährte führt direkt zu Marias Tod. Rücksichtslos und vor Wut fast wahnsinnig, setzt sich Cross auf die Spur des Mannes. Noch nie war es Cross so wichtig, Erfolg zu haben – und wenn er dafür durch die Hölle geht! Denn diesmal zielt der Mörder mitten in sein Herz …“

Kerstin Michelsen – Alicia – Gefährtin der Nacht:
„Eigentlich sucht Isa nur eine männliche Begleitung für den Polterabend ihrer besten Freundin. Die Begegnung mit dem mysteriösen Laurean verändert jedoch alles. Als Isa hinter das Geheimnis seiner Herkunft kommt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung…“

Und auch dieses Mal setze ich eine Reihe fort, wobei ich ja noch nicht mal so weit bin – aber vorkaufen kann man ja schon mal =) Für „Rausgekickt“ gibt es bereits eine Rezension auf meinem Blog und für „Recovery“ folgt bald eine. Das war ja jetzt schon einmal wieder genug für die nächste Zeit – jetzt folgt erst mal die Buchmesse nächste Woche!