Gelesen im Dezember 2013 & Jahresstatistik posted by on 31. Dezember 2013

Wow, ein ganzes Jahr ist wieder rum, das ist echt heftig. Die Zeit vergeht so schnell, so schnell kann man sich gar nicht umschauen. Da ich vermutlich heute nichts mehr fertig lesen werde, kommt auch schon die Monats- sowie die Jahresstatistik =) Hier die gelesenen im Dezember:

Gabriele Wohlrab – Eldorin – Das verborgene Land 5/5

Kelley Armstrong – Lockruf der Toten 4/5

Erica Spindler – Der Tod kommt lautlos 4/5

Kami Garcia – The Legion – Der Kreis der Fünf 4/5

Anna Lena Valera – Das Erbe der Schatten 5/5

Ann Pearlman – Der Christmas Cookie Club 5/5

Auch diesen Monat waren wieder sehr viel tolle Sachen dabei und ich kann einfach nicht genug bekommen vom Lesen. Das ist und wird mein größtes Hobby bleiben, ob jetzt nun ein neues Jahr anbricht oder nicht! Zeit der Veränderung, aber nicht für meine Lesegewohnheiten 😛

Die Jahresstatistik beträgt somit 74 gelesene Bücher und 7 angehörte Hörbücher. Eigentlich wollte ich ja mal etwas mehr als letztes Jahr schaffen, das habe ich wohl aber nur bei den Hörbüchern geschafft – bei den Büchern ist es sogar eins weniger als letztes Jahr =) So what, es kommt ein neues Jahr mit viel guten Neuerscheinungen und viel, viel Lesestoff!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014 – kommt gesund und munter an und macht euch nicht zu viele Vorsätze, genießt einfach die Zeit!

Anna Lena Valera – Das Erbe der Schatten posted by on 31. Dezember 2013

Gibt es Menschen mit besonderen Fähigkeiten – glauben wir daran? Wohl kaum, das ist alles Fiktion. Doch im Roman „Das Erbe der Schatten“ von Anna Lena Valera muss die Protagonistin Emily andere Erfahrungen machen und kämpft ganz schön mit den Schatten der Vergangenheit…

 

Autor: Anna Lena Valera
Titel: Das Erbe der Schatten – Emily –
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 03.08.2012
eBook: 242 Seiten
Preis: 6,50 €

Emily geht gegen den Willen ihrer Eltern nach Oxford um Geschichte zu studieren. Doch kaum ist sie dort, passieren komische Dinge. Sie lernt David kennen, der sie sofort in den Bann zieht, den aber eine dunkle Seite verbirgt. Auch Ben, der sie mag, scheint etwas zu verbergen, wie so viele andere Leute dort ebenfalls. Was ist nur mit denen los und was vor allen mit Emily selbst? Denn auch sie scheint dunkle Seiten zu haben….

Gleich vorneweg – ich habe das Buch in einem Rutsch an einem Tag gelesen. Die Spannung und der leichte Schreibstil machen es unmöglich, einfach aufzuhören. Die Protagonistin wächst einem sofort ans Herz, sie ist weder zu naiv, noch zu besonders hervorgehoben. Sie ist im Prinzip ein normales Mädchen, das mit nicht normalen Problemen zu kämpfen hat. Anfangs scheinen diese noch normal zu sein, man merkt aber gleich, dass hier viel mehr dahintersteckt.

Die Idee der Autorin war einmal eine andere als die üblichen übersinnlichen Romane, es geht hier weder um Vampire noch andere Gestalten. Hier geht es um Fähigkeiten, von welchen man bestimmt auch schon nebenbei gelesen hat, aber anders zu Papier gebracht, als gedacht. Die Spannung steigert sich mit jeder Zeile, als die Protagonistin immer mehr über sich und ihre Umwelt erfährt. Es ist nicht zu abgehoben und auch nicht zu weit abgedriftet – es ist genau richtig, um den Leser bei Stange zu halten.

Auf die „erotischen“ Szenen wird hier wenig eingegangen, was ein großer Pluspunkt für die Autorin ist, denn diese haben m.E. nichts in diesem Roman zu suchen. Abgeneigt wäre der Leser zwar auch nicht, aber es würde einfach nicht richtig hineinpassen. So wie es ist, ist es genau richtig geschrieben und macht mit jedem Buchstabe mehr Lust auf das Buch. Leider ist es viel zu schnell vorbei, das Ende lässt darauf vermuten, dass es weitere Teile geben wird. Das freut den Leser, den es hier mitgerissen hat, umso mehr.

Ich kann diesen Roman guten Gewissens an die Leser weiterempfehlen, die gern einen Schuss Fantasy darin haben, aber auch mal nichts von Vampiren & Co. hören möchten. Man kann sich hier wunderbar entführen lassen in eine Welt voller unheimlichen Dingen, wie sie es nicht in der Realität gibt!

5 von 5 Punkten

Erica Spindler – Der Tod kommt lautlos posted by on 29. Dezember 2013

Wenn eine Polizistin so lange ermittelt, bis sie selbst in Verdacht gerät…wie oft kommt so etwas vor? Ist das vorstellbar? Es gab bestimmt den einen oder anderen Mörder unter den Polizisten, aber was, wenn man wirklich für das Recht kämpft aber nichts mit Mord zu tun hat? Im Thriller von Erica Spindler kämpft die Polizistin Melanie May um vieles, auch um ihre Unschuld, da sie zu Unrecht verdächtigt wird…

Autor: Erica Spindler
Titel: Der Tod kommt lautlos
Genre: Krimi
Verlag: Mira bzw. bei Cora auch erhältlich
Erscheinungsdatum: 04.10.2013
eBook: 400 Seiten
Preis: 7,99 €

Gemeinsam mit FBI-Agent Parks ermittelt die Polizistin Melanie May in einem Fall, in welchem es um einen Serienkiller geht, der im Ort Angst und Schrecken verbreitet. Doch es geht nicht lange, da wird sie selbst zur Verdächtigen. Zuvor wollte keiner sie erhören, dass der Fall weiterverfolgt wird. So beschließt das FBI ihr inoffiziell den Fall zu übergeben, wobei ihr Agent Parker behilflich ist. Der Mörder hat schon drei mal zugeschlagen und das nur bei Menschen, die etwas verbrochen haben – Missbrauch. Dann wird auch der Mann von Melanies Schwester ermordet…

Die Autorin führt den Leser gekonnt in das Leben der Protagonistin ein. Diese hat es gar nicht leicht, sie ist die mittlere Schwester von Drillingen und hat schon vieles erlebt, was nicht gut ging. Da in ihrer Familie auch Missbrauch herrschte, erschüttert sie der aktuelle Fall umso mehr und sie hängt sich richtig hinein. Nur will sie keiner ernst nehmen, das ärgert einen als Leser selbst und man steht hinter ihr mit jeder Faser.

Auch hier ist das Klischee irgendwie erfüllt – Frau auf Polizei, schwaches Mitglied, wird von den Männern nicht so ernst genommen. Außer ein Partner, Bobby, hat Melanie nicht so viel Freunde auf ihrer Arbeitsstelle. Zudem macht ihr Ex Stan ihr noch Stress, verhindert, dass sie auf eine andere Stelle wechseln kann. So ist sie gefangen in Whistlestop, in welchem Ort nur Katzen sich auf Bäume verirren oder mal etwas gestohlen wird. Da ist es umso verständlicher, dass Melanie sich total in den Fall hineinhängt, als ein Mord geschieht. Das könnte ihre große Chance sein, aus dem Nest rauszukommen.

Der Schreibstil ist leicht gehalten und lässt einen so lesen, als gäbe es kein Morgen. Man merkt gar nicht, wie schnell man vorankommt. Auch die oft vorkommende wörtliche Rede ist ein positiver Aspekt in dem Ganzen. So kommt man auch den ganzen Charakteren etwas näher und lernt sie so kennen.

Es ist manchmal etwas langatmig und auch nervig, wie die Schwestern sich gegenseitig oder den Leser bejammern. Die Geschichte liest man aber trotzdem mit Eifer und vermag kaum aufzuhören, der leichte Schreibstil verleitet einen dazu, einfach zum Ende durchzulesen. Es ist aber so, dass hier das Klischee der Frauen als Polizistin aufrechterhalten bleibt.

Ein guter Krimileser wird hier schnell etwas vermuten, was da nicht stimmt und was es sein könnte. So bleibt es nicht bis ganz zum Schluss bedeckt, wer hier der eigentliche Bösewicht sein mag. Nichts desto trotz bietet dieser Krimi eine gute Unterhaltung für zwischendurch und kurbelt so das Gedächtnis des Lesers an, ein bisschen mitdenken ist hier angesagt!

Diesen Krimi würde ich eher Lesern empfehlen, die solche nicht allzu oft lesen, da man sonst dem Bösen schnell auf die Schliche kommt und so der Aha-Effekt ausbleibt. Aber auch so für eine gute Unterhaltung zwischendurch ist der Krimi gut geschrieben!

4 von 5 Punkten

Kami Garcia – The Legion – Der Kreis der Fünf posted by on 27. Dezember 2013

Wieviel verheimlichen uns die Eltern? Was, wenn man wie die Protagonistin herausfindet, dass man einem uralten Bund angehört? Keiner hat einen hierzu ausgebildet oder darüber informiert, logisch, dass man erst einmal wie vor den Kopf gestoßen ist. Wie die Protagonistin damit umgeht, kann man im Roman „The Legion – Der Kreis der Fünf“ lesen – und es geht sehr paranormal zu!

Autor: Kami Garcia
Originaltitel: Unbreakable (engl.)
Titel: The Legion – Der Kreis der Fünf
Genre: Fantasy
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum:  28.10.2013
Gebunden: 336 Seiten
Preis: 16,99 €
bereitgestellt durch BdB

Kennedy Waters findet ihr Mutter tot in ihrem Bett. Ab diesem Zeitpunkt bricht ihre Welt zusammen – und es gerät alles durcheinander. Sie hatte vor, abzureisen in ein Internat am anderen Ende des Landes – bis die zwei Brüder Jared und Lukas Lockhart vor ihrer Tür stehen und sie vor einem böswiligen Rachegeist beschützen. Durch diese erfährt sie, dass ihre Mutter einem uralten Geheimbund angehört hatte, welcher die Welt vor einem bösen Dämon schützen muss. Der Platz im Bund wird von Nachfahre zu Nachfahre weitergegeben, nur wusste Kennedy hiervon nichts und dass sie nun die Aufgabe ihrer Mutter hat. An der Seite der beiden Brüder und zwei anderen Mitgliedern macht Kennedy sich nun auf die Suche nach dem Gegenstand, der den bösen Dämon abhaltet – und gegen seine Rachegeister…

Der Leser wird gekonnt in die Geschichte eingeführt. Man lernt noch kurz die Mutter von Kennedy kennen, was es traurig macht, sie mit ihr tot aufzufinden. Kennedy scheint eine bodenständige junge Dame zu sein, die aber doch sehr leicht verunsichert wird. Sie glaubt eigentlich alles ziemlich schnell, wo man sich als Leser fragt, ob man selbst so verfahren hätte. Sie freundet sich schnell mit den Geschehnissen an und setzt sich damit auseinander. Die Brüder hat man durch ihre Beschreibung direkt vor Augen und könnte sich fast selbst in den schönen Augen Lukas oder auch Jared verlieren, genau wie Kennedy.

Die Sprache ist den Jugendlichen angepasst, es kommt sehr oft „voll – total – krass“ vor. Man fühlt sich direkt in deren Alter zurückversetzt. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch, die Spannung verfliegt hier so gar nicht.

Der Schreibstil ist locker und leicht gehalten, was es einem einfach macht, am Stück einfach weiterzulesen. Man wird förmlich hineingerissen und mag nicht mehr aufhören. Die Spannung steigt auch von Stück zu Stück und man fragt sich, was es alles damit auf sich hat und ob die Truppe dem Dämon höchstpersönlich gegenüber tritt. Schaffen sie es, diesen zu besiegen oder geht es ewig so weiter?

Paranormale Geschichten sind ja sehr beliebt heutzutage – doch nicht jeder Autor hat das Können hierzu, den Leser derartig zu fesseln, dass man hier nicht mehr aufhören mag zu lesen. Es muss auch etwas Realität darin stecken, was der Autorin hier gelungen ist. Man merkt gleich, dass ein Jugendroman ist anhand der sprachlichen Gestaltung, gut aber auch für junggebliebene Erwachsene, die sich gern in so etwas eintauchen lassen.

Es gibt vieles, was nicht ganz logisch ist – gerade die Denk- und Handlungsweisen der Protagonistin sowie die ihrer besten Freundin Elle. Es scheinen alle etwas naiv zu sein und leichtgläubig, aber das gehört genauso zur Geschichte hinzu wie der Rest und macht die Personen eigentlich nur noch sympathischer. Wie würde man sich wohl selbst verhalten?

Das Ende lässt zu, dass man gleich weiß, es geht weiter. Das ist nicht der letzte Teil und der Leser wird mit einem kleinen Cliffhanger zurückgelassen. So hat man sich dies zwar nicht gewünscht, stärkt die Vorfreude auf den nächsten Teil aber umso mehr! Man hat in diesem Roman vieles nicht so erwartet, wie es kam – aber genau das macht die Würze!

Empfehlenswert an die Fantasyfans, die gern etwas Action haben und ein Knistern zwischen den Charakteren, nicht aber Erotikfantasy. Für die, welche sich gern in fantastische Gedankenwelten flüchten möchten und junggeblieben sind, auf jeden Fall ein Must-Have!

4 von 5 Punkten

Der wohl letzte Neuzugängebeitrag für dieses Jahr posted by on 22. Dezember 2013

Genau, das wird erst mal der letzte Beitrag zu den Neuzugängen dieses Jahr sein. Sollte ich doch noch welche zu Weihnachten bekommen oder mir welche über den Weg spazieren, wird das gesammelt und Anfang des Jahres bekannt gegeben =) Das sind meine neuen Schätze:

Erik Kellen – Seelenzauber:

„Zwei Seelen finden zueinander. Eine ungewöhnliche Reise beginnt. Siegen kann nur die Liebe. Nilah und Liran sind auf der Flucht vor ihren Feinden. Während der Gezeitenkrieger über die junge Frau wacht, muss diese sich einem Gegner stellen, der unüberwindbar scheint – der Vergangenheit und der Wahrheit eines uralten Seelenzaubers. Als sie in der Bretagne Zuflucht finden, kommen sich die beiden endlich näher. Doch scheint es, als seien sie Licht und Dunkelheit ein und desselben Tages. Dürfen sie ihn jemals gemeinsam erleben – als ein Herz? Und noch hat der wahnsinnige A´kir Sunabru nicht aufgegeben. Ebenso wie der geheimnisvolle Orden. So führt Nilah und Liran ein gefährlicher Weg zurück nach Irland. Nach über zwei Jahrtausenden wird dort erneut um das Schicksal der Welt gefochten. Nur die Kraft der Liebe vermag diesen Kampf zu entscheiden. Insgeheim hat der Krieger jedoch eines längst beschlossen: Sollte nur noch sein Tod das Unvermeidbare verhindern können, so wird er handeln und das ewige Band zu Nilah durchtrennen.“

Katja Kleiber – Dicker als Blut:

„Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Nämlich um illegale Adoptionen: Der Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert arbeitete mit einem Gynäkologen zusammen, der seinen Patientinnen mit UKW (unerfülltem Kinderwunsch) Babys aus Afrika vermittelt. Das geht so lange gut, bis sich ein afrikanischer Vater nach Deutschland aufmacht, um seine kleine Tochter zurückzuholen. Der Krimi von Katja Kleiber zeigt die Bankenstadt Frankfurt von ihren unbekannten Seiten.“

Kami Garcia – The Legion – Der Kreis der Fünf:

„Ein Mädchen zwischen zwei Brüdern, uralten Geheimbünden und einem Dämon

Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten – vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte. Die beiden Brüder erzählen ihr von »The Legion«, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, deren Aufgabe ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitglieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und Kennedys Mutter war eine von ihnen. Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder der Legion, Alara, Priest und den Zwillingen, begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag … im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister.“

Erica Spindler – Der Tod kommt lautlos:

„Gemeinsam mit FBI-Agent Connor Parks ermittelt die Polizistin Melanie May im Fall eines Serienkillers – bis sie selbst in Verdacht gerät …
Whistlestop, eine kleine Gemeinde am Rande von Charlotte: Als in kurzer Zeit mehrere Männer tot aufgefunden werden, wächst in der Polizistin Melanie May ein schrecklicher Verdacht. Diese Männer, die alle ihre Frauen, Töchter oder Freundinnen missbraucht haben, sind keines natürlichen Todes gestorben sie wurden ermordet! Über die Köpfe ihrer Vorgesetzten hinweg beschließt das FBI, Melanie den brisanten Fall zu übergeben. Doch sie ist bei ihren Ermittlungen nicht allein: FBI-Agent Connor Parks soll das psychologische Profil des Täters erstellen der erneut zuschlägt und den Mann von Melanies Schwester umbringt …“

Stephanie Chong – Die Sehnsucht des Dämons:

„Die Yogalehrerin Serena hat eine Mission: Als jüngst ernannter Schutzengel soll sie über den aufsteigenden Hollywoodstar Nick Ramirez wachen. Ihr erster Auftrag führt sie in den Nachtclub Devil s Paradise, wo sie ausgerechnet die Aufmerksamkeit des charismatischen Clubbesitzers Julian Ascher erregt. Zu spät erkennt sie, dass er ein Erzdämon ist, der Vergnügen suchende junge Menschen mit dem Bösen infiziert da hat sie ihn längst geküsst und seinen Jagdinstinkt geweckt. Doch Julian stellt Serena vor eine gefährliche Wahl: Er verschont die Seele ihres Schützlings Nick, wenn sie ihn nach Las Vegas begleitet. Eine Reise, auf der sie Verführung oder Vernichtung, Himmel oder Hölle erwarten“

Helene Wolf – Hilfe, wir sind umsingelt!:

„Täglich treffen sie aufeinander: Paare und Singles. Zwei Lebensformen, die ihr Bestes geben, um eine friedliche Koexistenz zu führen. Doch was niemand ja laut zu äußern wagt: Singles nerven. Singles sind böse. Singles kommentieren und bestimmen das Paarleben. Sie haben mehr Sitzfleisch, als das Paar ertragen kann. Dabei wollen wir Paare keine Psychologen sein. Unsere Couch gehört uns. Und wir sind auch kein Begleitservice. Drei ist einer zu viel – und dieser Hut ist mindestens so alt wie das Lied von der Liebe.“

Maria Rossbauer – Drei Bier auf Vier: Vom Abenteuer eine eigene Kneipe zu eröffnen:

„Kneipengründung für Anfänger: Chaos & Katastrophen inklusive

Von der eigenen Kneipe hat doch jeder schon mal geträumt! Mit den besten aller Stammkunden und der coolsten Musik. Auf der Karte stünde nur, was einem selber schmeckt, und man wäre endlich sein eigener Chef.

Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer besten Freundin Maria Rossbauer wagt Sonja Obermeier das Abenteuer – und steigt in den Ring mit kauzigen Vermietern und zögerlichen Bankern. Kaum ist die Location gefunden, geht der Wahnsinn erst richtig los: In drei Monaten ist Eröffnung, doch von den Wänden blättert der Putz, die Heizung fehlt, und woher bekommt man überhaupt Teller, Gläser, einen Herd – und einen Koch?“

Tania Krätschmar – Eva und die Apfelfrauen:

„Fünf Freundinnen, ein Apfelgarten und ein Sommer auf dem Land, der alles verändert

Die Anzeige im Internet ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen erben tatsächlich ein Haus! Allerdings nicht in Berlin, sondern im Wilden Osten, und nur unter einer Bedingung: Sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen“

James Patterson – Dead:

„Auge um Auge, Blut für Blut …

Zwei kaltblütige Psychopathen, ein Ziel: Alex Cross muss sterben! Der 13. Fall für den weltberühmten Profiler Alex Cross.

Washington D.C. ist geschockt und fasziniert von einem Mörder, der seine Taten spektakulär und mit größtmöglichem Publikum in Szene setzt. In Colorado plant ein anderes kriminelles Superhirn in einem Hochsicherheitsgefängnis seine triumphale Rückkehr in die Freiheit. Beide Psychopathen haben einen Mann im Fadenkreuz: den Profiler Alex Cross. Sie spielen ein Katz-und-Maus-Spiel, eiskalt, rachsüchtig, medienwirksam. Sie halten sich für diabolischer, als alle anderen Massenmörder je zuvor. Und sie sind sich ihrer Sache sehr sicher. Zu sicher?“

James Patterson – Fire:

„Ein diabolischer Thriller mit Hochspannungsfaktor – Der 14. Fall für den weltberühmten Profiler Alex Cross

Die dahingemetzelten Opfer sind immer Familien. Die Täter, zu Alex Cross’ Entsetzen, sind immer jung, fast Kinder noch. Doch wer ist der Schattenmann, der die jugendlichen Banden zu diesen schrecklichen Taten anstiftet? Alex Cross jagt einen Mann, den sie nur den Tiger nennen. Und folgt ihm auf den Fersen selbst noch in die Fremde, als der kaltblütige Verbrecher in seine afrikanische Heimat flieht. Denn diesmal ist es eine persönliche Vendetta – und sie wird erst enden, wenn Blut geflossen und ein Sarg gezimmert ist …“

Kinley MacGregor – Die Herrin der Nebel:

„Seren von York ist die letzte Hoffnung für die Getreuen der Tafelrunde: Sie ist als Braut Avalons und Mutter des nächsten Merlin ausersehen. Doch sie fällt Kerrigan in die Hände, dem neuen König von Camelot und treuen Diener der grausamen Herrscherin Morgana. Seren weiß: Um zu entkommen, muss sie Kerrigan bezaubern und verführen. Aber ist der geheimnisvolle Krieger überhaupt zu Gefühlen fähig? Kerrigan muss Seren töten, um seine Macht nicht zu verlieren. Nur ist sie so betörend anders als alle Frauen, denen er jemals begegnet ist …“

Kinley MacGregor – Der Ritter der Nebel:

„Einst die schönste Frau ihres Reiches, ist Merewyn dazu verdammt, der erbarmungslosen Narishka bis in alle Ewigkeit in Gestalt eines hässlichen alten Weibes zu dienen. Doch eines Tages macht ihre Herrin ihr ein verlockendes Angebot: Merewyn erhält ihre frühere Schönheit und Gestalt zurück, wenn sie Varian, den Sohn Lancelots, dazu verführt, sich der grausamen Hexe Morgana anzuschließen. Merewyn sieht keinen anderen Ausweg, doch dann steht sie dem düster-attraktiven Krieger Merlins plötzlich von Angesicht zu Angesicht gegenüber …“

So, das war es erst mal. Jetzt muss ich erst mal fleißig weiterlesen, damit ich mal wieder Platz für die neuen Bücher bekomme und lesen mag ich ja auch alles – kaum machbar, ich weiß, aber wieso nicht versuchen? =)

Interview mit Gabriele Wohlrab posted by on 18. Dezember 2013

Es ist lange her, dass ich ein Interview führen durfte mit einer Autorin. Dieses Mal stand mir die liebe Autorin Gabriele Wohlrab des Romans „Eldorin: Das verborgene Land“ Rede und Antwort – und das hat sie ganz gut gemacht! Ich war sehr angetan von ihrem Buch, wagt euch doch auch und lest es, hierfür gibt es eine klare Leseempfehlung! =) Die Antworten auf meine Fragen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:gaby_kl

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Wie bist du denn auf die Idee von „Eldorin: Das verborgene Land“ gekommen? Und wie lange hast du gebraucht, diese umzusetzen?

Ich hatte schon immer viele Geschichten in meinem Kopf. Als meine Kinder klein waren, habe ich ihnen spontan erfundene Fortsetzungen ihrer Lieblingsbücher erzählt, so als würde ich sie vorlesen. Der erste Satz von Eldorin war plötzlich da. Völlig aus dem Nichts sah ich die Szene vor mir. Das passiert mir oft, aber diesmal wusste ich, dass mir diese Gedanken nicht entschlüpfen sollten. Also habe ich mich hingesetzt und angefangen, sie aufzuschreiben – ziemlich planlos. Nach ein, zwei Kapiteln hatte ich immer noch kein Konzept – keine empfehlenswerte Methode, ein Buch zu beginnen. Irgendwann fing ich an, die losen Fäden zu verknüpfen. Es machte eine Menge Arbeit, Struktur und Logik hineinzubringen. Ich habe diese Geschichte in der Urfassung bereits 2008 zu Papier gebracht, dann einige Jahre liegengelassen und 2012 mit der Überarbeitung begonnen. Danach brauchte ich etliche Monate, um sie mit Hilfe von Freunden zu lektorieren und zu korrigieren. Ich glaube, ich habe das Manuskript an die 40 mal auf bestimmte Fehler hin durchforstet. Welche Formulierung war unklar? Wo war welches Zeichen falsch gesetzt? Welche Wortwiederholungen gab es? Wie konnte ich den Stil verbessern?

Hast du irgendeine Routine dabei – Musik hören, einen bestimmten Platz…?

Ich arbeite grundsätzlich am Computer, da ich meine eigene Handschrift vermutlich nicht mehr entziffern könnte – besonders, wenn ich schnell schreibe. Mitunter wache ich nachts auf und mache mir Notizen. Am nächsten Morgen sitze ich dann haareraufend vor meinen Hieroglyphen. Bis vor Kurzem hatte ich das Arbeitszimmer meines Mannes annektiert (und erfolgreich verteidigt), weil da unser gemeinsamer Rechner stand. Dort arbeitete ich oft bis weit nach Mitternacht; mitunter so lange, dass ich die Sonne wieder aufgehen sah. Irgendwann fand Norbert den Zustand so untragbar, dass er kurzerhand einen eigenen Computer für mich bestellte, und wir richteten ein Zimmer für mich her. Es ist nun fast fertig renoviert und für mich der absolute Luxus. Wenn mir grad nach Musik ist, dann im Allgemeinen in der Endlosschleife, etwa Imagine Dragons mit Radioactive.

Fühlst du dich beim Schreiben sehr deinen Charakteren verbunden, nehmen sie langsam Form und Gestalt und einen wirklichen Charakter an?

Ja, sehr. In Maya beispielsweise steckt sehr viel von mir. Wenn man so lange und intensiv an einem Buch schreibt, werden die Figuren so real, dass ich nicht einmal zusammenzucken würde, wenn sie auf einmal neben mit stünden. Sie sind recht unterschiedlich angelegt; wenn sie in einer Szene miteinander sprechen, weiß ich genau, wer wie reagieren wird, ich muss gar nicht drüber nachdenken.

Wie war es für dich, als das Buch beendet war, der letzte Satz geschrieben?

Das Schwierige war nicht, den letzten Satz geschrieben zu haben, es wird ja eine Fortsetzung geben. Das eigentliche Problem war, einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen: Ich entschließe mich, mit dem Verbessern aufzuhören.

Du hast selbst einen Verlag gegründet – wie kam es dazu und ist dies ein langer Weg?

Ich bin damals sehr blauäugig an die Sache rangegangen. Ich hatte angenommen, dass mein bei verschiedenen Verlagen eingesandtes Manuskript zumindest gelesen und geprüft wird. Aber dem war nicht so. Man darf ja meist nur 2 Seiten bis 2 Kapitel hinschicken. Ich hatte einen Umschlag mit Rückporto beigelegt und erkannte genau, dass mein Teilmanuskript, das in einer sehr engen Klemmschiene steckte, in den allermeisten Fällen nicht angerührt worden war. Zufällig bekam ich vier Jahre später Kontakt zu zwei christlichen Verlagen. Die Lektoren lasen das Manuskript und waren (Zitat) „sehr gefesselt von Stil und Sprachvermögen“. Leider passte mein Fantasyroman so gar nicht ins Verlagsbild, außerdem war er auch noch umfangsbedingt sehr teuer in der Herstellung, und es wurde deswegen nichts daraus.

Geholfen hat mir der Kontakt dennoch: Ich hatte zwei professionelle, äußerst mutmachende Meinungen und beschloss, das Wagnis einzugehen, mein Buch selbst zu verlegen. Ich wusste, dass dies eine Unmenge Arbeit bedeuten würde. Ehrlich, ein Buch zu schreiben ist ein Bruchteil dessen, was da auf einen zukommt. Das kurioseste war die amerikanische Steuererklärung mit der Formulierung: „If you are an alien …“. Da ich Alien erst mal nicht mit „Ausländer“ assoziierte, lag ich vor Lachen am Boden.

Echt hilfreich war, dass ich als Grafiker das gesamte Buch selbst gestalten konnte.

Die Buchherstellung mit allem, was dazugehört, verschlingt etliche Tausend Euro. Nun, ich überlegte noch, ob ich das mit Crowdfunding finanzieren könnte, da kam jemand auf mich zu, der das Manuskript gelesen hatte und sehr begeistert davon war. Er meinte, es sei so unglaublich gut, dass es unbedingt veröffentlicht werden muss und schenkte mir 5000,- Euro. Ich saß erst mal heulend da und wusste nicht recht, ob ich das Geld nun annehmen sollte oder nicht. Ich habe dann darauf bestanden, es nur anzunehmen, wenn ich es auch zurückzahlen darf. Aber es ist ein gutes Gefühl, den Druck, erfolgreich sein zu müssen, los zu sein. Die größte Schwierigkeit ist, bekannt zu werden, da ein großer Verlag unendlich mehr Geld in Werbung stecken kann als ich. Die Qualität des Buches macht mir keine Sorgen – ich habe noch keine einzige negative Rezension gekriegt. (Das E-Book gibt es bereits seit Oktober.)

Was liest du selbst am liebsten für ein Genre, wer ist dein Lieblingsautor?

Ich lese tatsächlich sehr gerne Fantasy und eben auch Jugendbücher. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich mir als Kind vorgenommen hatte, nie erwachsen zu werden? Ich weiß es nicht. Außerdem mag ich Krimis. Einen Lieblingsautor hab ich eigentlich keinen – ok, Harry Potter hab ich fünfmal gelesen. Ich glaube, ich liebe es so, weil ich einen sehr ähnlichen Humor habe. Leider habe ich mir selbst verboten, während ich im Schreibprozess stecke, Fantasy zu lesen. Ich hab echt Angst, dass sich da irgendeine Figur oder Idee in mein Herz schleicht und mich beeinflusst. So kenne ich momentan die aktuellen Bestseller im Jugendbuchbereich nur als Cover. Ich werde da einiges nachzuholen haben …

Bist du eher ein Freund von eBooks oder von Papierbüchern?

Ich bevorzuge eindeutig Papierbücher und wegen der Optik Hardcover. Nur die Krimis dürfen Paperback sein. Einen Reader besitze ich gar nicht. Ich hüte meine Schätze und bekomme Kreischanfälle, wenn jemand ein geliebtes Buch aus dem Regal zerrt und es aufgeschlagen auf den Tisch klatscht. Das geht gar nicht.

Was machst du denn, wenn du nicht schreibst? Wie sieht dein Alltag, deine Freizeit aus?

Ich versuche gerade verzweifelt, mich daran zu erinnern, wie es war, Freizeit gehabt zu haben … 😉 Nun, ich treffe mich gern mit Freunden. Falls ich mal keinen schreibkreativen Schub habe, kann es vorkommen, dass ich mich ebenso intensiv in die Malerei stürze. Dann wird jeder angeknurrt, der auf die Idee kommt, so etwas Überflüssiges wie Kochen von mir zu erwarten. Leider akzeptiert meine Familie Dosenfutter nur bedingt. Ich fotografiere leidenschaftlich gerne, und ich muss wohl – obwohl ich absolut nicht so aussehe – irgendein englisches Gen besitzen, denn ich liebe Gartengestaltung und Pferde.

Wie würdest du dich selbst in drei Sätzen beschreiben?

Ich bin kommunikativ, spontan, hilfsbereit und sehr ehrlich. Mein Gerechtigkeitssinn bringt mich ab und zu in Schwierigkeiten, weil ich einfach nicht wegsehen und den Mund halten kann, auch wenn das mitunter klüger wäre.

Was möchtest du uns Lesern noch gerne sagen?

Hört nicht auf, mit einem guten Buch zu Träumen, aber verliert euch nicht darin. Erlebt eure eigene Geschichte in einem Leben voller besonderer Kapitel, die nur für euch bestimmt sind.

Ach ja, wer selbst auf die Idee kommt, ein Buch schreiben zu wollen (oder sonst noch irgendwelche Fragen an mich hat): Ihr dürft mich gerne über meine Erfahrungen ausquetschen und erreicht mich über meinen Blog: eldorin.blogspot.de

Vielen lieben Dank liebe Gabriele! Das waren echt sehr aufschlussreiche Antworten und mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, mehr über dich zu erfahren! Ich hoffe, wir lesen bald wieder mehr von dir und Eldorin geht weiter! =)

Gabriele Wohlrab – Eldorin: Das verborgene Land posted by on 9. Dezember 2013

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn es ein Land hinter einem Land gäbe? Und wenn dies schöner wäre als unsere Welt? Den Teenagern Maya, Fiona und Max widerfährt genau solches – und nicht nur das, sie lernen auch andere Wesen in dieser Welt kennen im Roman „Eldorin – Das verborgene Land“ von Gabriele Wohlrab.

Autor: Gabriele Wohlrab
Titel: Eldorin: Das verborgene Land
Genre: Fantasy
Verlag: Vier Raben
Erscheinungsdatum: 23.11.2013
eBook: 514 Seiten
Preis: 5,99 €

Maya lebt in einem Waisenhaus seit sie ein Baby war. Dort beobachtet sie eines Nachts wie ein Reiter einen Jungen herbringt, Larin. Mit ihren beiden besten Freunden Fiona und Max freundet sie sich mit diesem an und bald darauf folgen sie ihm in das Land Eldorin, seine Herkunft. Scheinbar ist er ein totgeglaubter Nachkomme der Menschenkönigen, welchem jetzt nach dem Leben getrachtet wird. Daher ist er auch in die Welt der Menschen gelangt, ohne Gedächtnis. Doch kaum sind sie in seinem Land der Elfen, erlangt er das Gedächtnis wieder. Der Herrscher der Schatten möchte ihn ausschalten und Larin nimmt den Kampf auf, da es sein Schicksal ist. Da erkennt Maya, dass auch ihr Schicksal mit seinem verbunden zu sein scheint.

Obwohl es hier einen langen Einstieg in die Geschichte gibt, tut es dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Am Anfang macht man erst einmal Bekanntschaft mit Maya, der 15jährigen, lebenslustigen Teenagerin, die seit Anbeginn in einem Waisenhaus lebt. Sie fühlt sich sofort zu Larin hingezogen und so macht es ihr auch nicht mehr viel aus, dass manche Leute im Waisenhaus wirklich bösartig sind. Gemeinsam mit ihrer Freundin Fiona und Max macht sie sich mit Larin auf den Weg, seine Herkunft zu erkundigen, denn sie wollte eh aus dem Waisenhaus verschwinden.

Max ist etwas jünger als der Rest und ein richtig aufgeweckter Kerl, bei ihm wird den Freunden nie langweilig, da er immer wieder etwas neues verrücktes ausheckt. Fiona ist die etwas vernünftigere der beiden Mädchen, aber auch sie freut sich, aus dem Haus zu kommen. Aus Larin wird man anfangs noch nicht schlau, aber er scheint geheimnisvoll und wirklich ein vertrauenserweckender Kerl zu sein. Maya und er passen sofort zusammen, auch sie ist gescheit und denkt immer voraus.

Richtig interessant wird es, als die vier in das Elfenland gelangen. Hier haben neben Larin nicht nur Maya, Fiona und Max vieles neues zu entdecken, sondern auch der Leser. Automatisch verfolgen die Augen den Lesefluss und können nicht genug bekommen von den andersartigen, schönen Dingen, die den Freunden begegnen. Auch die herzlichen Leute heißen diese sehr willkommen, man wünschte sich am liebsten selbst dorthin. Doch auch wie alles andere gibt es auch dort Schattenseiten, auch wenn man es lieber schön und gemütlich hätte. Man merkt hier richtig die Spannung unter der Haut, was und wann es wohl passieren würde.

Die Freunde haben einen langen Weg vor sich – man könnte fast von einem Weg der Selbstfindung sprechen. Sie begegnen allerlei Gefahren und Weisheiten auf ihrem Weg und bringen sich in Situationen, in welchen sie feststellen, wie sie zueinander wirklich stehen.

Der Leser begibt sich hier auf eine Reise gemeinsam mit den Freunden und vermag kaum, das Lesen aufzuhören. Der Schreibstil, der leicht gehalten ist, verlockt einen, einfach bis zum Ende zu lesen. Leider ist das dann wirklich schnell da und man möchte weiter lesen. Das Ende gibt einem Hoffnung, dass es weitere Teile geben wird – auch das geheimnisvolle um Maya ist ein Aha-Effekt, darauf wäre man nicht wirklich gekommen.

Sehr schön geschrieben und mitreissend, genau das Richtige um abzuschalten und doch auf Entdeckungstour zu gehen! Für Fantasyfans auf jeden Fall ein gelungenes Abenteuer, das einem die Stunden versüßt und neue Freund beschert.

5 von 5 Punkten