Gelesen im Januar 2014 posted by on 31. Januar 2014

Wahnsinn…wieder ist ein Monat rum und das auch noch der erste im neuen Jahr. Man mag es kaum glauben…=)  Diesen Monat habe ich mal wieder etwas Gas gegeben. Schaut her:

Andrea Schacht – Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt 4/5

Stephanie Chong – Die Sehnsucht des Dämons 4/5

Michael Robotham – Sag es tut dir leid (Hörbuch)

Suzanne Collins – The Hunger Games 5/5

Suzanne Collings – Catching fire 5/5

Charlaine Harris – Vampire und andere Kleinigkeiten 4/5

Anna Seidl – Es wird keine Helden geben 4/5

Ja, richtig – auch ich habe mich von den Hungerspielen anstecken lassen. Ich muss sagen, das ist wirklich eine gute Geschichte =) Sogar die Filme hiervon sind super umgesetzt. Jedoch finde ich nicht, dass das wirklich Filme für 12-jährige sind, allein das komplexe gesellschaftskritische Thema in Zukunft. Naja, aber wer versteht schon die Gesetzesgeber, welche die FSK machen? Ich freue mich auf jeden Fall um weitere lesereiche Stunden, die kommen, denn mir ist es noch lange nicht aus den Ohren rausgekommen =)

Gewinner zu „Es wird keine Helden geben“ posted by on 24. Januar 2014

Sodala, es ist endlich so weit! Ich darf die Gewinner verkünden zu dieser Aktion:

Bei mir haben sage und schreibe 50 (!) Teilnehmer mitgemacht – leider konnten nicht alle berücksichtigt werden, da es teilweise doppelte Haushalte waren und es, wie in den Teilnahmebedingungen stand, nur ein Buch pro Haushalt zu gewinnen gibt. Aber die gute Nachricht ist – es haben sonst alle Teilnehmer ein Buch gewonnen! Wer hier alles dazugehört, könnt ihr hier finden! =)

Ich wünsche euch viel Spaß mit der Lektüre, mir hat sie gut gefallen, wie meine Rezension hier auch zeigt =) Bitte habt noch etwas Geduld, die Bücher werden im Laufe der nächsten Woche an euch versandt – Haftung für die Post wird nicht übernommen!

Anna Seidl – Es wird keine Helden geben posted by on 19. Januar 2014

Ein Amoklauf ist so ziemlich das Schlimmste, was an einer Schule passieren kann. Doch haben wir uns einmal gefragt, wie es denjenigen danach geht, die das überlebt haben? Keiner redet über diese Personen, nur über die Opfer und den Täter. Was machen die Leute, die das zu verarbeiten haben? Ist das überhaupt möglich, so etwas aus dem Gedächtnis herauszulöschen? Die Autorin Anna Seidl, die das Buch bereits mit 16 Jahren (!) geschrieben hat, beschreibt genau so ein Szenario einer Überlebenden, die ihren Freund dabei verloren hat.

Autor: Anna Seidl
Titel: Es wird keine Helden geben
Verlag: Oetinger
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 20.01.2014
Gebunden: 256 Seiten
Preis: 14,95 €

Miriam hätte beinahe verschlafen – aber nur beinahe, da ihr Freund ihr eine SMS gesendet hatte, dass Montag ist. Kurz nachdem es zur Pause geläutet hat in ihrer Schule, bricht das Chaos los. Sie und ihre beste Freundin hören Schüsse und verschwinden auf die Jungentoilette. Sie haben Glück und überleben die Tragödie – Miriams Freund Tobi aber leider nicht. Miriam fragt sich derweil, ob das Leben ohne Tobi und mit den ganzen Alpträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Wer war Schuld an der Katastrophe?

 Die Autorin beschreibt am Anfang gar keine große Einführung, man ist direkt mitten im Geschehen – und das so, dass man sich kaum losreissen mag. So traurig das Thema auch ist, so fesselnd ist der Schreibstil der Autorin Anna Seidl.

 Man könnte die Protagonistin jetzt als gefühlskalt hinstellen, aber seien wir mal ehrlich – würden wir in erster Linie nicht auch erst an uns selbst denken, wenn unser Leben in Gefahr ist? Alle sagen immer, sie würden den Opfern helfen, keine Frage. Was aber, wenn sie nicht darüber reden sondern wirklich selbst einmal in solch einer Situation sind? Meiner Meinung nach, wird man sich da keine große Gedanken um alles andere machen, sondern die Angst um das eigene Überleben siegt. Gesagt sind Dinge immer leicht.

 Miriam verfällt nach dieser Tragödie in eine apathische Stimmung und ihr ist alles egal, es entsteht eine große Gleichgültigkeit. Man kann es ihr nicht ganz verdenken, denn um so etwas zu verarbeiten, benötigt es wohl große Kraft. Wenn sie Schmerz verspürt, hält sie das „am Leben“. Man merkt sofort, dass sie sich große Schuldgefühle macht – ist das eine normale Wendung nach so einem Erlebnis oder individuell? Vermutlich hat so etwas auch mit dem eigenen Charakter zu tun, spurlos geht so etwas aber mit Sicherheit an keinem vorüber.

Der Roman macht deutlich, wie schrecklich so etwas ist und lässt einen darüber nachdenken. Wenn einem selber so etwas noch nie passiert ist, macht man sich kaum groß Gedanken darüber. Klar, man liest darüber und ist schockiert, irgendwann verschwindet das aber wieder aus dem Gedächtnis. Ganz anders bei den Betroffenen – wie gehen diese damit um? Das Buch regt zum Nachdenken in diese Richtung an und versetzt einem ganz neue Denkanstöße. Man ist sich gleich noch einmals bewusst, wie schnell sich alles schlagartig ändern kann, von einer Minute auf die andere.

Das Buch an sich ist leicht zu lesen, es ist aber keineswegs eine leichte Lektüre. Sie reisst mit, regt einen zum Nachdenken an und von den mitfühlenden Gedanken ganz zu schweigen. Beim Lesen kommt man sich fast vor, als wäre man selbst mittendrin.

Es geht hier nicht um den Amoklauf an sich, dieser ist schnell „abgehandelt“, gleich am Anfang. Vielmehr geht es hierum, wie die zurückgebliebenen Opfer bzw. Überlebenden damit umgehen, wie sie weiterleben. Es geht um die Schuldgefühle gegenüber dem Täter, was er gemacht hat und ob man es verhindern hätte können. Besonders auf die Gedanken der Protagonistin wird hier eingegangen, denn auch sie war nicht nett zum Täter. Man sieht ihn in einem anderem Licht, er tut selbst dem Leser leid. Er hat vieles durchmachen müssen, viele Gemeinheiten – was einmal gesagt wurde, kann man nicht zurücknehmen und brennt sich bei dem Betroffenen ein. Wie man in den Medien erkennen kann, sehen viele hier keinen Ausweg mehr, außer sich das Leben zu nehmen. Wie in mittlerweile vielen Fällen, nehmen sie hier gleich noch andere mit in den Tod, zahlen ihnen die Gemeinheiten heim.

  Das ganze Buch über war mir persönlich die Protagonistin nicht ganz so sympathisch. Klar, sie ist ein normaler Teenager, die von einem Tag in den nächsten Leben und sich nicht so viel Gedanken um das Gesagte und Getane machen. Dennoch hat sie einen Charakterzug, der mir nicht so gut gefällt – trotzdem tut sie einem leid und man bewundert sie doch sehr für ihre Stärke, die hinter der eigentlichen Schwäche liegt. Sie wird durch die ganze Tat reifer und handelt überlegter, macht sich Gedanken, wie sie sich ändern und auch anderes ändern kann.

 Durch sie beobachtet der Leser, durch sie erhält er Einblick in eine graue, kalte Welt – in der nichts mehr so ist, wie es zuvor war. Wie würden wir selber damit leben? Würden wir auch ein Leben lang mit Schuldgefühlen herumrennen und uns fragen, wie man das hätte verhindern können? Kann man so etwas überhaupt? Meiner Meinung nach nicht, die Dinge gehen ihren Lauf. Man kann bewusster mit Dingen umgehen und vorher überlegen, was man sagt und vor allem wie man es sagt – einen kleinen Einfluss hat man hierauf dann doch.

 Die Autorin hat zwischendurch immer wieder Rückblenden in glücklichere Zeiten der Protagonistin eingebaut. Hier merkt man deutlich, wie jung diese doch erst ist. Es zeig ein ganz normales Leben einer Teenagerin, welches durch das Ereignis total aus den Fugen geraten ist. Was mich etwas verwirrt hat, waren die Eltern der Protagonistin bzw. wie sie diese genannt hat. Der Roman spielt weder in Amerika noch sind die Charaktere oder die Autorin Amerikaner, und doch nennt die Protagonistin ihre Eltern Mom und Dad. Stört aber nicht!

 Am Ende lässt das Geschriebene einen nachdenklich, betroffen und mitfühlend zurück. Es ist wirklich sehr imponierend, was die nun heute 18jährige Autorin mit 16 Jahren auf die Beine gestellt hat – ein großes Lob an ihr schriftstellerisches Können an dieser Stelle!

 Wer also gern etwas nachdenkliches, tiefgründiges mit aktuellem Thema liest und sich nicht vom Thema Amoklauf abschrecken lässt, ist hier an der richtigen Stelle. Aber vorsichtig – es könnten einige Tränen kullern!

4 von 5 Punkten

Erster Neuzugängepost dieses Jahr posted by on 17. Januar 2014

Oh ja, der erste und es hat sich schon wieder sehr, sehr viel angesammelt. Ob selbst gekauft, aus dem Bücherschrank geholt, geschenkt oder Rezensionsexemplare – ein ganzer Haufen =) Schaut selbst:

Erin McCarthy – Beim nächsten Biss wird alles anders:

„Okay, es spricht einiges gegen Ethan Carrick: Er ist ein reicher Casinobesitzer in Las Vegas. Und Politiker. Und Vampir. Seit einer Reihe von Jahrhunderten ist Ethan aber auch ein recht anständiger Kerl. Ihm fehlt derzeit nur eins: Eine perfekte First Lady für seine Karriere als Präsident aller Vampire. Brittany Baldizzi passt genau: Sie ist hübsch, blond – und süßer als ein Glas Diätblut »0-Negativ«. Ganz anders als ihre Schwester Alexis. Fest entschlossen ihre kleine Schwester zu »retten«, sagt die temperamentvolle Anwältin Ethan den Kampf an. Und stellt überrascht fest, dass Ethan nicht nur in großer Gefahr schwebt, sie würde sich auch ohne weiteres zu einem Schäferstündchen im Sarg überreden lassen. Doch kann eine ganz normale Frau, selbst wenn sie ihr Leben für einen jahrhundertealten sexy Sturkopf riskiert, einem Vampir neue Gefühle lehren …“

Ann Pearlmann – Der Christmas Cookie Club:

„Jedes Jahr im Dezember treffen sie sich – zwölf Frauen, alle mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein  kleines Mädchen aus China adoptiert. Eine von ihnen wird fortziehen, eine andere zittert um das kranke Enkelkind. Rosie und Jeannie haben sich gestritten und reden nicht miteinander. Doch jetzt feiern sie, sie sind alle zusammen, und auf einmal sind sie einander ganz nah. Kummer und Streit sind vergessen, sie umarmen sich und lachen – Freundinnen, was immer auch passiert.“

Simon Beckett – Verwesung:

„Tief vergraben schlummert die Wahrheit. Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Um Hilfe hatte sie nicht rufen können – stumm, wie sie war. Neben der Leiche findet man ihren Mörder, blutverschmiert: Jerome Monk wurde nicht nur wegen seiner hünenhaften Gestalt von allen gefürchtet. Schon lange steht er im Verdacht, drei junge Frauen entführt zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse. Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoors besser aus als jeder andere …“

Teri Terry – Zersplittert:

„Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,
ihre Persönlichkeit ausradiert,
ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Denkt sie.
Doch als Kyla im Wald von dem aufdringlichen Wayne Best angegriffen wird, setzt schlagartig ihr Erinnerungsvermögen wieder ein . Trotzdem stellen sich der 16-Jährigen weiterhin jede Menge rätselhafter Fragen: Wer ist das Mädchen mit den zertrümmerten Fingern, die in ihren Albträumen auftaucht? Und welche Rolle hat sie bei Free UK, einer terroristischen Gruppe im Untergrund, gespielt?
Als ein mysteriöser Mann namens Hatten in Kylas Leben tritt, besteht für sie endlich die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit und das System der Lorder herauszufinden. Doch Hatten verfolgt als Anhänger von Free UK seine eigenen Ziele und Kyla wird immer mehr zum Spielball zwischen Lordern und Terroristen“

Anna Seidl – Es wird keine Helden geben:

„Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt – aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?
Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.“

Bushido – Bushido:

„Bushido schreibt zum ersten Mal offen über seine Gefühle und gibt Dinge preis, die bisher noch niemand erfahren hat. Warum hat der Vater die Familie verlassen und wie steht Bushido heute zu ihm? Warum hat es mit seiner großen Liebe nicht geklappt? Was ist wirklich in der deutschen Hip-Hop-Szene los? Was passiert hinter den Kulissen, und gehört er wirklich zur Mafia?“

Sebastian Fitzek – Noah:

„Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.“

Michele Jaffe – Geisterblumen:
„Sie wollte leben, wie im Märchen.
Doch plötzlich ist sie mitten in der Hölle.

Du bist ausgerissen. Bist weit weg von allen, die du kanntest. Und endlich fühlst du dich sicher. Sicher vor deiner Vergangenheit.
Doch dann bekommst du ein verlockendes Angebot. Du sollst eine neue Identität annehmen. Sollst eine Person sein, der du zum Verwechseln ähnlich siehst. Und erhältst dafür ein Leben im Luxus.

Eve kann diesem Angebot nicht widerstehen. Zu lange schon war sie allein. Sie geht auf in ihrer neuen Rolle als Aurora – bis seltsame Dinge geschehen.
Jemand bricht in ihr Zimmer ein, ruft auf ihrem Handy an und gibt sich als Liza aus. Doch Liza hat vor drei Jahren Selbstmord begangen – in derselben Nacht, in der Aurora verschwunden ist …“

Gerd J. Merz – Papa hat dich lieb:

„Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt …“

Betty Schmidt – Das Erbe der Carringtons:

„~ eine unerfahrene Hexe ~
~ eine Welt voller Magie, übernatürlicher Wesen und Gefahren ~
~ ein Geheimnis, das sie das Leben kosten könnte ~
~ eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat ~

Nach dem Tod ihrer Mutter entwickelt Sarah Lewis magische Fähigkeiten. Fasziniert von der neuen Welt, die sich ihr offenbart, findet sie jedoch heraus, dass das Leben einer Hexe nicht nur verführerisch, sondern auch tödlich sein kann. Umgeben von Magie, Dämonen, Werwölfen, Vampiren und einem mysteriösen Verfolger, der sie einfach nicht in Ruhe lassen will, versucht sie, die Geheimnisse ihrer Vergangenheit aufzudecken. Darüber hinaus muss sie lernen, sich selbst zu verteidigen, um sich zu schützen und das Leben, und den Willen, des Mannes zu retten, in den sie sich mehr als nur ein bisschen verlieben könnte.“

Corinna Annemarie Bergmann – Ein Skelett auf Abwegen (Friedhofsnovelle 1):

„Die Toten haben sich auf dem Friedhof ihre eigene – unterirdische – Welt geschaffen. Ihr Dasein ähnelt dem der Lebenden, wenn man von der Besonderheit absieht, dass sie auf einen Teil ihres Körpers reduziert sind: ihr Skelett, das sie pflegen müssen und das ihnen die typischen leiblichen Genüsse der Lebenden nicht mehr gestattet. Sie arrangieren sich mit ihrer Situation, indem sie neue Arten von Dienstleistungen kreieren. Doch auch im Tod ist nichts umsonst. Die verschiedenen Dienste müssen abgearbeitet werden und das soziale System dient im Großen und Ganzen der Zufriedenheit der Privilegierten, die es im Übrigen faustdick hinter den Ohrenknöchelchen haben…

Im Mittelpunkt des ersten Teils steht der eitle Freiherr von Krohn, der aufgrund seiner ausschweifenden Lebensweise in einem Armengrab gelandet ist. Auch im Tod wandelt er auf Freiersfüßen und macht häufig Schulden.
Als sich seine Angebetete, Persephone von Effenberg, plötzlich für ihn zu interessieren beginnt, muss sich der Freiherr einiges einfallen lassen, um sie zu beeindrucken. Aber wozu hat man Freunde? Und – glücklicherweise lernt er einen kennen, der von sich behauptet, alles besorgen zu können. Der Freiherr jedenfalls schwebt im siebenten Himmel. Und Persephone? Was hat sie wirklich vor?“

Corinna Annemarie Bergmann – Die Rache der Geächteten (Friedhofsnovelle 2):

„Der Freiherr, jetzt selbst ein Geächteter, trifft auf einen Gleichgesinnten, den er kurz zuvor noch besser gekannt hat, als ihm lieb war. Dennoch beschließt er, sich mit dem anderen gemeinsame Sache zu machen, um sich ihre Knochen von den kriminellen Effenbergs zurückzuholen. Doch dazu brauchen sie die Hilfe eines vollständigen Skeletts. Außerdem gibt es da einen Frischling, der einen einfachen wie genialen Plan ausheckt. Wird es den “Verfechtern der Gerechtigkeit”, wie sie sich von nun an nennen, gelingen, die Effenbergs zu überlisten?“

Wow, das war jetzt eine ganze Menge – habe ich selbst beim Eintippen gemerkt! An „Es wird keine Helden geben“ bin ich gerade dran, da wird es bald eine Rezension dazu geben =) „Der Christmas Cookie Club“ habe ich bereits gelesen und für gut befunden – für gemütliche Stunden genau das richtige! So, jetzt werde ich mich wieder hinter den Büchern verkrümeln und vorankommen, vor allem ist es gerade spannend! =)

Verlosung zu „Es wird keine Helden geben“ posted by on 9. Januar 2014

Na, kennt ihr das Buch von Anna Seidl schon? Zum Erscheinen des gennanten Buches starten viele Blogs eine Verlosungsaktion, unter anderem auch mein Blog =) Damit ihr wisst, um was es geht, bringe ich euch erst einmal hier das Buch näher:

Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt – aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.

Das Buch lässt die Leser nachdenklich und berührt zurück – da es sich hier um ein aktuelles, akutes Thema handelt, macht man sich schon einmal mehr Gedanken darüber und es berührt einen umso mehr.

Viele der teilnehmenden Blogs haben bereits einige Themen hierzu verfasst und auf ihren Blogs veröffentlicht. Eine Liste der Blogs mit den Themen sowie auf welchen auch die Verlsoungsaktion stattfindet findet ihr hier.

Der Roman von Anna Seidl lädt den Leser dazu ein, sich darüber Gedanken zu machen, wie man selbst in so einer Situation umgeht und vor allem wie man sich gegenüber den Mitmenschen verhält.

Ich freue mich, an euch 3 Bücher verlosen zu dürfen, so dass auch ihr euch ein Bild über die mitnehmende Geschichte sowie die Autorin machen dürft.

Alles was ihr dafür tun müsstet, ist eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Es wird keine Helden geben“ an info[at]buecherparadies.eu  mit eurem Namen, E-Mail-Adresse sowie einer Anschrift, an welche das Buch im Falle eines Gewinnes versandt werden darf.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 17. Januar 2014 – dann werden die drei Gewinner ermittelt!

Bitte lest euch vor der Bewerbung noch diese hier durch:

Teilnahmebedingungen & Datenschutzerklärung

Übrigens gibt es zu diesem Roman eine Leserunde bei lovelybooks, die ihr hier findet.

Blogtour zu „Heiraten für Turnschuhträgerinnen“ von Filippa Bluhm posted by on 7. Januar 2014

Na, kennt ihr das Buch schon? Seid ihr schon verheiratet oder habt euch Gedanken darum gemacht? Dann nichts wie los und das Buch greifen, denn die Protagonistin konnte damit bisher gar nichts anfangen und hat regelrecht Panik davor. Um was geht es? Schaut her:

„Und sie lebten glücklich, bis zur Frage aller Fragen… Eigentlich fand Charlotte Heiratsanträge immer absurd. Sie dachte, sie müsste losprusten, sollte jemals ein Mann vor ihr knien und um ihre Hand anhalten. Bis Georg kam. Nicht falsch verstehen, denn gelacht haben sie auch – aber da wussten sie auch noch nicht, was jetzt noch alles auf sie zukommen würde …

Herzförmige Nippelaufkleber. Turtelnde Täubchen auf Luftballons. Einladungskarten mit Diddlmaus. Die ersten Recherchen zum Thema »Hochzeit« fallen für Charlotte, bekennende Turnschuhträgerin, niederschmetternd aus. Aber es kommt noch schlimmer. Die Freunde schielen ihr bei der Verkündung erst mal skeptisch auf den Bauch. Die beste Freundin fängt plötzlich an, über die Ehe als Symbol der weltweiten Ausbeutung der Frau zu referieren. Und dann die Verwandtschaft: Die deutsche fordert lauthals Babys, die polnische Wodka, eimerweise. Woher, bitte schön, kriegt man ein Kleid, in dem man nicht aussieht wie Schwarzwälder Kirsch mit Toupet? Und wie soll man sich darauf freuen, »ja« zu sagen, wenn man die ganze Zeit nur »neeeeiiiin« kreischen will?

Sympathisch, gnadenlos ehrlich und herrlich komisch: Wie sich Charlotte auf ihrem Weg zum Glück durch die Tücken der Hochzeitsvorbereitungen kämpft, das ist zum Lachen, Lächeln, Kichern, Brüllen – und manchmal auch ein bisschen zum Weinen. Für alle, die sich trauen.“

Charlotte hat mittlerweile zwei Tagebucheinträge gefunden, als sie 16 Jahre alt war – bereits dort war sie so richtig, richtig gegen das Heiraten. Die arme Frau muss wirklich  richtig Angst davor haben und das eigentlich gar nicht wollen, was hat sie nur so vehement dagegen?

07. Januar 1994

Kaum fängt die Schule wieder an, geht es auch schon wieder nur um Jungs. Ich werde 16 dieses Jahr aber glaubst du, es wird besser? Petra, die dumme Pute, war mit einer Jugendgruppe Skifahren und hat dort ihren absoluuuuuten Traumtypen kennengelernt. Er heißt Toni, ist 20 und war ihr Skitrainer. Petra ist nämlich viel zu cool für gleichaltrige Jungs. Jedenfalls ist er (natürlich!) “total süß”, super sportlich und bis über beide Ohren in Petra verliebt. Jetzt schreiben sie sich jeden Tag Briefe (wer hätte gedacht, dass sie schreiben kann?) und telefonieren so oft es geht. Seufz. Wieso passiert mir sowas nicht? Wieso lassen mich meine Eltern nicht auch endlich mal nur mit Freunden wegfahren? Nein, hier war zuhause bleiben angesagt, mit obligatorischem Familienbesuch, es gab Essen bis zum Umfallen, und ich „durfte“ mich um irgendwelche jüngeren Cousinen und Cousins kümmern. Echt ätzend! Mit Petra tauschen würde ich aber trotzdem nicht. Entweder sie ist völlig high oder aber zu Tode betrübt weil er nicht da ist. Sie haben sich ewige Liebe geschworen, er will sie angeblich heiraten, sobald sie 18 ist. HEIRATEN! Ich versteh überhaupt nicht, wieso sie darüber so ausflippt und alle anderen Schnepfen fast heulen vor „Gefühl“ und Freude. Standen mit Tränen in den Augen um sie rum, seufzten und kicherten abwechselnd. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mich das jemals erwischt – dazu müsste mich erst mal einer fragen, richtig? Und hundert Pro werde ich vor lauter Überraschung einen hysterischen Lachkrampf kriegen, so wie letzten Sommer, als mich S. gefragt hat, ob ich mit ihm ins Kino gehe. Daraus wurde dann natürlich nix. Wobei… wenn er mich morgen wieder fragen würde?! Ins Kino gehen ist ja nicht gleich Heiraten, oder?

 12. Januar 1994

Petras Hochzeitsglocken haben ausgebimmelt. Nein, ich bin nicht schadenfroh. Na gut, ein bisschen. Sie hat „für immer und ewig“ und „in guten wie in schlechten Zeiten“ übrigens sofort überwunden: S. war mit ihr im Kino. Ich hör jetzt „Creep“ von Radiohead auf Dauerrepeat. Ich werde NIE heiraten!!!

Also ich bin jetzt schon ganz schön neugierig, wie es in Charlottes Leben weitergeht, heiratet sie tatsächlich nie? Und wo kommt ihre Angst her, ihre Aversion gegen das Heiraten? Wollt ihr auch mehr erfahren?

Morgen geht es weiter bei Vielleserin – hier erfährt ihr mehr über das Heiraten, Charlotte und das Buch. Am Donnerstag geht es dann weiter bei Storyworlds – und das ist noch nicht das Ende.

Verpasst es nicht – wer weiß, vielleicht hat Charlotte am Ende der Tour etwas speziell für euch?=)

Stephanie Chong – Die Sehnsucht des Dämons posted by on 4. Januar 2014

Dämonen und Engel fasziniert die Menschheit ja seit eh und je – was aber, wenn diese Gestalten wirklich unter uns wandeln und wir das gar nicht mitbekommen? Wenn wir einem verfallen würden oder selbst die Erfahrung machen würden, solch ein Wesen zu werden? Stephanie Chong hat in ihrem Roman „Die Sehnsucht des Dämons“ genau solche Fragen zum Ausdruck gebracht.

Autor: Stephanie Chong
Titel: Die Sehnsucht des Dämons
Originaltitel: Wherer demons fear to tread
Genre: Fantasy
Verlag: Mira bzw. auch beim Verlag Cora erhältlich
Erscheinungsdatum: 01.10.2012
eBook: 320 Seiten
Preis: 8,99 €

 

Die Yogalehrerin Serena hat eine Aufgabe. Sie ist ein Engel, denn sie ist umgekommen bei der Rettung einer Familie bei einem Autounfall. Sie ist nun ein Schutzengel und muss auf ihren Schutzbefohlenen aufpassen, ihn auf den richtigen Weg bringen. Da läuft sie dem Clubbesitzer Julian Ascher über den Weg, der einer der mächtigsten Erzdämonen ist. Solche vernichten die Menschen, die Seele und befördern diese in die Hölle. Er wirft ein Auge auf Serena und hat sie auch bereits schon geküsst, was ihr Angst macht. Da stellt er ihr in Aussicht, die Seele ihres Schutzbefohlenen zu verschonen, wenn sie mit ihm eine Woche nach Las Vegas geht zur Neueröffnung seines Clubs. Auf der Reise macht Serena die Hölle, den Himmel und die Versuchung durch…

Anfangs wusste ich nicht, was ich von diesem Roman halten soll und ich habe geschwankt ob ich diesen einfach beiseite legen soll. Da ich eigentlich weniger der Urban Fantasy Fan bin und ich dachte, es läuft auf so etwas genau hinaus, war es im Prinzip nichts für mich. Doch bin ich am Ende froh, es nicht getan zu haben – viele Dinge ändern sich und Romantik und Fantasy ergänzen sich perfekt, die Erotik bleibt etwas auf der Strecke, was mir persönlich gut gefällt.

Die Protagonistin ist eine starke Person, die zu einem Engel wurde. Aber auch sie wird schwach – beim Anblick Julians. Man staunt immer wieder, wie sie sich gut unter Kontrolle hat und ihre Aufgabe sehr ernst nimmt. Man gewinnt sie richtig lieb umso mehr man liest. Aber auch Julian zieht den Leser in seinen Bann – er hat einfach das gewisse Etwas, das Böse, das die Mädels so anzieht.

Man fragt sich darüber hinaus, wo das wohl hinauslaufen wird. Eigentlich kann man es sich die ganze Zeit denken, aber es gibt ja immer mehrere Szenarien, welche in Frage kämen. Der Schreibstil und die Neugierde des Lesers machen das Buch zu einem gelungenen Lesegenuss, der einem die Stunden versüßt. Man verschlingt förmlich die Zeilen, erfährt immer mehr über die Hintergründe und kann nicht genug bekommen.

Leider ist das Buch schon viel zu schnell zu Ende und man würde gerne mehr lesen von den Engeln und Dämonen, man hat sich schon selbst mittendrin gesehen.

Wer genug von zuviel Erotik in Fantasyromanen hat, gerne aber von Romantik und dem Kampf um die Liebe list, ist hier genau richtig – ein himmlisches Lesevergnügen mit vielen Überraschungen, man sollte seine Vorurteile erst einmal beiseite lassen!

4 von 5 Punkten

Spontane Lesenacht posted by on 3. Januar 2014

So, ich habe grade etwas in den Blogs und in der Gruppe auf FB rumgestöbert, da wird doch heute tatsächlich eine spontane Lesenacht von GirlwithTheBooks veranstaltet. Hier nehme ich gerne daran teil, das wäre dann meine erste – hoffentlich nicht die letzte! =)  Die Aufgaben und mehr Infos rund um die Lesenacht findet ihr bei Klick auf das Cover:

Die Lesenacht beginnt um 19:00 Uhr und endet um 02:00 Uhr – mal sehen, ob ich so lange durchhalte. Es werden stündlich Fragen gestellt, das heißt, es gibt auch stündlich ein Update von mir hier in diesem Post =)

19:00 Uhr – Mit welchem Buch startet ihr in die Lesenacht?

Ich starte mit „Sehnsucht des Dämons“ von Stephanie Chong bzw. ich lese an diesem Buch weiter, momentan bin ich gerade bei 61 % – mal sehen wie weit ich komme. Nebenbei mache ich noch den Fernseher an, nur dass ich Ton habe, ich kann absolute Ruhe öfters gar nicht abhaben. Tee steht auch schon parat – los gehts!

20:00 Uhr – Hast du schon einmal ein Buch von dem/der AutorIn gelesen?

Nein, bisher nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nochmal eins von ihr lesen werde. Sie schreibt zwar gut und flüssig, im Grunde bin ich aber lange nicht mehr so der Fan von Urban Fantasy.

21:00 Uhr – Teile uns den ersten Satz von Seite 1 mit

„Niemand verstand sich auf die Kunst des Giftmischens so gut wie Luciana Rossetti.“

Mittlerweile bin ich schon 10 % weiter und errechne mir gute Chancen das Buch heute noch zu beenden =)

22:00 Uhr – An welchem Ort spielt euer Buch?

Also jetzt gerade im Moment spielt es in Las Vegas, sonst Amerika überhaupt =)

Ich komme zwar nur langsam voran, da ich mich immer wieder ablenken lasse, werde das Buch aber definitv heute noch beenden. Jetzt fängt es gerade richtig an spannend zu werden, dementsprechend lese ich auch schneller und lasse mich nicht mehr so schnell davon abbringen. Ich muss mich etwas korrigieren, evtl. würde ich doch ein weiteres Buch der Autorin lesen, hier steht ganz klar mehr die Romanze + Fantasy statt Erotik im Vordergrund – auch wenn man sich bei solchen Romanen eigentlich immer im Voraus im Klaren ist, wie es im Prinzip endet.

23:00 Uhr – Bist du immernoch bei deinem ersten Buch? Wie würdest du es bis jetzt bewerten (5/5…4/5)?

Ja, da bin ich immernoch dran, aber in den letzten Zügen. Ich bin mir noch nicht sicher, ich schwanke zwischen 3/5 und 4/5 – darüber werde ich mir wohl nochmal Gedanken machen und es kommt auch drauf an, ob das Ende passt =) Ich werde auch immer müder, ob ich das wirklich bis 2 Uhr schaffe, weiß ich noch nicht.

0:00 Uhr – Beschreibe uns dein Buch mit 3 Wörtern

Himmlisch – überraschend – prickelnd

Mehr fällt mir dazu nicht ein, überraschend ist es in der Tat. Es war so ganz anders als ich dachte und ich konnte es soeben auch beenden =) Ich werde mir jetzt eine kleine Pause gönnen und etwas naschen und später ein neues Buch anfangen, welches ich bereits ausgesucht habe -> „The Hunger Games“ von Suzanne Collins. Ich weiß, das müsste man doch schon gelesen haben – habe ich aber noch nicht, daher tu ich das jetzt 😀

0:20 Uhr

So, ich habe mich doch soeben dazu entschlossen zu schwächeln und ins Nest zu gehen – weitergelesen wird dann einfach morgen =) Gute Nacht!