Tammara Webber – Between the Lines – Wilde Gefühle posted by on 23. Mai 2016

Der Titel des Buches passt wie die Faust aufs Auge – Wilde Gefühle. Was macht man und wie verhält man sich vor allem wenn man sich zu zwei Jungs hingezogen fühlt? Die Protagonistin in Webbers Roman hat genau dieses Problem und noch viele mehr…

Autor: Tammara Webber
Titel: Between the lines – Wilde Gefühle
Genre: New Adult, Jugendroman
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 10.03.2016
Taschenbuch: 352 Seiten
Preis: 9,99 €
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Emma müsste eigenlicht total glücklich sein, denn sie hat die Hauptrolle in einem Blockbuster. Ihr Filmpartner dabei ist der berühmte, sexy Bad Boy Alexander Reid. Er ist für seine Skandalpartys bekannt und auch sein Sexleben soll nicht so ohne sein. Er setzt alles daran, Emma herumzubekommen. Bei seinen Küssen wird Emma auch ganz schwach. Doch ist das wirklich eine gute Idee? Eigentlich fühlt sich Emma in der Filmbranche nicht mal wohl. Und außerdem gibt es hier auch noch den Schauspieler Graham, der auch ihr Herz berührt…

Bevor man in den Roman einsteigt, sollte man evtl. wissen, dass es sich hier um Teenager handelt bei den Charakteren. Ich selbst konnte so weniger Bezug finden zu den Charakteren. Viele waren einfach nur unsympathisch – so auch der Protagonist Reid. Er ist nicht nur arrogant und verzogen, sondern wirklich ein Ekelpaket. Er denkt nur an sich und das wird auch nicht unbedingt besser. Trotzdem kann man Emma etwas verstehen, dass sie auf ihn steht – Bad Boy ist nun mal Bad Boy und Mädels mögen das! Auf der anderen Seite gibt es Graham und dieser ist so ziemlich das Gegenteil von Reid, wenn auch trotzdem etwas undurchsichtig. Man weiß nie genau, woran man an ihm dran ist und ob er nun nur auf Freundschaft oder mehr aus ist. Er zeigt es auf jeden Fall nicht so direkt. Man könnte eher meinen, er hat was mit Brooke, der Ex von Reid. Mit dieser verschwindet er immer gemeinsam ins Zimmer.

Außer den Liebesdingen, welche zu  Problemen werden, hat Emma noch genug andere. Sie hat die Hauptrolle in dem Film, welcher „Stolz und Vorurteil“ in einer neueren Zeit wiedergibt, gut zu meistern. Neben ihren Gefühlen, muss sie hier gut schauspielern und in ihrer Freizeit noch Unterricht für die Schule tätigen. Daheim ist es auch nicht so rosig und mit ihrer besten Freundin Emily verkracht sie sich auch noch. Es kommt halt alles auf einmal, wie es immer so ist. Da kommt es ihr nicht ganz gelegen, dass sie sowohl für Reid als auch Graham Gefühle hegt.

Die Autorin hat hier einen spannenden New Adult Roman geschaffen, der mit seiner Story um den Bad Boy Reid, die bodenständige Emma und den schüchternen Graham, überzeugt. Der Schreibstil sowie auch die Personen selbst, zeigen, dass es sich hierbei um einen Roman für junge Leute handelt. Wäre ich selbst nochmal so jung, würde ich wahrscheinlich ganz anders über das Geschriebene denken, so bin ich einfach etwas ferner zu den Charakteren, wie als wären sie im gleichen Alter.

Es ist der erste Band einer Reihe und ich bin mir sicher, dass dieser bei den ganzen Mädels Anklang finden wird – möchte man doch wissen, wie es weitergeht. Vor allem nach dem vielversprechenden Ende, was einem schon einen kleinen Einblick verschafft hat in den weiteren Teil, um was es hier dann geht.

Empfehlen kann ich das Buch denjenigen, die auf Lovestorys stehen, aber auch wissen, dass es hier um Charaktere im Teenie-Alter (17-20) geht, was nicht so direkt im Klappentext zu finden ist. Geschrieben ist es gut und gelesen wird es gut – weiterzuverfolgen ist die Reihe mit Sicherheit auch!

4 von 5 Punkten

Jennifer L. Armentrout – Dark Elements 2 – Eiskalte Sehnsucht posted by on 17. Mai 2016

Gefühle über Gefühle – wenn man nicht mehr weiß, wo sie hingehören. Da sollte man sich schnell einig werden, vor allem wenn auch vieles anderes aus der Bahn gerät. So ergeht es auch Layla, der Protagonistin im zweiten Band von Jennifer L. Armentrouts Dark Elements Reihe.

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Dark Elements 2 – Eiskalte Sehnsucht
Genre: Fantasy
Verlag: ya (Harper Collins)
Erscheinungsdatum: 10.02.2016
Gebunden: 432Seiten
Preis: 16,90 €

Layla vermisst den sehr attraktiven Dämonen Roth, der sich für sie geopfert hat und nun in den Feuergruben ist. Ihr bester Freund Zayne möchte sie darüber hinwegtrösten, Küsse findet Layla aber zu riskant, da sie Angst hat, seine Seele zu nehmen. Ihre „Familie“, die Gargoyles haben Geheimnisse vor ihr und scheinen ihr zu misstrauen, das macht ihr ganz schön zu schaffen. Auf einmal taucht Roth wieder auf, doch bevor sie das genießen können, bricht die Hölle los, im wahrsten Sinne des Wortes.

Es wird so ziemlich da angeknüpft, wo es beim ersten Band aufgehört hat. Nur passiert ziemlich gleich was – nämlich, dass Roth zurückkehrt und dass die Hölle losbricht im wahrsten Sinne des Wortes. Layla hat in diesem Band so richtig mit ihren Gefühlen zu kämpfen und nicht nur das, auch Abbott und die ganzen Gargoyles scheinen Geheimnisse zu haben und ihr zu misstrauen. Langsam fängt sie auch noch selbst an, sich und ihren Fähigkeiten zu misstrauen.
Es ist auch für den Leser ein „schmerzvolles“ hin und her, was da zwischen Layla, Roth und Zayne abgeht. Man weiß nicht, wem man es mehr wünschen würde, dass es klappt. Denn Roth ist trotz, dass er ein Hohedämon ist, ein toller Dämon, der schnell das Herz erobert. Aber aus irgendeinem Grund will er Layla von sich weg wissen – man merkt aber, dass das nicht wirklich ernsthaft sein Wunsch ist. Da steckt mehr dahinter…
Zayne gibt Layla gegenüber endlich seine Gefühle zu, doch wie soll das funktionieren, da sie ihm doch in jedem Moment die Seele rauben könnte durch einen Kuss? Und was würde Abbott, sein Vater dazu sagen?
Irgendwann geht es ein kleines bisschen auf die Nerven, das ständige Hin und Her. Layla scheint sich einfach nicht entscheiden zu können.
Der zweite Band kommt auf jeden Fall mit einer größeren Spannung daher wie der erste. Er unterhält gut und reisst den Leser auf den Wellen der Dämonen und Wächter mit. Es passiert wieder allerhand und Layla, Roth und Zayne haben hier genug zu tun, nicht nur ihren Gefühlen nachzuhängen.
Der Schreibstil ist noch immer der gleiche, noch immer dem Jugendstil angepasst und auch flüssig zu lesen – es gibt hier also nichts zu meckern! Wenn der nächste Band noch eine Steigerung verspricht, habe ich auch hier nichts dagegen – denn das Ende hat auf jeden Fall Lust gemacht, weiterzulesen! Für diejenigen, die auch schon den ersten Band gelesen haben, ist der zweite auf jeden Falle in Muss!
4 von 5 Punkten
Stephen King – Mr. Mercedes posted by on 6. Mai 2016

Ein Killer, der keinerlei Gefühle außer Hass hat und den niemand stoppen kann – oder doch? King zeigt uns wieder auf, was für kranke Hirne es doch gibt…

Autor: Stephen King
Titel: Mr. Mercedes
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 08.09.2014
eBook: 608 Seiten
Preis: 11,99 €

Ein Mercedes S 600 fährt in eine Menschenmenge vor dem Arbeitsamt und nimmt so 8 Leute mit in den Tod. Der Fahrer entkommt und wird nicht gefasst, der Wagen aber wird gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske und auf dem Lenkrad ist ein Smiley. Monate später meldet sich der Mörder bei dem pensionierten Detective Bill Hodges. Dieser sieht nun eine neue Aufgabe, diesen Mörder endgültig dingfest zu machen…
Anders als wir es vom Meister des Horros gewohnt sind, ist das hier kein Horror, sondern eher ein Krimi/Thriller. Natürlich erkennt man den Stil zweifellos und es ist auch erschreckend, was ihm wieder für Szenarien einfallen. Wahrlich erkennt man den King darin, ob nun Horror oder nicht. King hat sich hier weniger auf die Horrorszenen oder auch Gemetzel konzentriert, sondern vielmehr auf die Personen an sich. Es werden einem menschliche Abgründe gezeigt, der Ekel kommt auch hier zwischen den Zeilen nicht zu kurz, wenn auch nicht in Form von abgetrennten Körperteilen etc.
Bill Hodges ist einem eigentlich sofort sympathisch – er ist der typische in Rente gegangene Cop, der mit dem Revolverlauf auf sich zeigend vor der Glotze sitzt, da er keinen Sinn mehr im Herumsitzen sieht. Da haben wir auf der anderen Seite den kaltblütigen Mörder Brady Hartsfield, der dem Detective auf einmal wieder einen Sinn im Leben gibt – die Suche nach ihm! Er hat zwar nicht damit gerechnet, aber der Cop blüht richtig in seiner Aufgabe auf und macht sogar nochmal die Begegnung der Liebe seines Lebens.
King hat hier wieder sein Meisterwerk gezeigt – wenn auch nicht in Form von Horror! Meiner Meinung nach kann er genauso gut Krimis und Thriller schreiben wie seine Horrormeisterwerke. Die Spannung fehlt so gut wie nie und man kann sich mitreissen lassen, auf den Spuren des Mercedes-Killers. Es ist interessant, die Entwicklung auf beiden Seiten zu lesen, da hier die Kapitel zwischen der Sicht des Mörders und des Detectives gewechselt wird.
Der Schreibstil ist wie gewohnt rund und flüssig, man kann lesen ohne zu stocken. Die viele wörtliche Rede und auch die spannenden Wendungen bereiten einem hier den Lesegenuss eines guten Thrillers! Man fragt sich doch immer wieder, was im Kopf des Mörders vorgehen muss, ich z.B. habe mich einige Male erwischt beim Stirnrunzeln und Kopfschütteln. Es ist doch erschreckend, was so in einem Menschen vorgehen kann. Und wie vor allem kommen die Autoren auf solche Ideen? Ein wahres Werk der Fantasie!
Fans des Meisters müssen den Roman unbeding lesen, anderen sei er auch ans Herz gelegt – eine gute Unterhaltung mit viel Spannung, aber auch etwas Ekel und Surrealem. Ich bin gespannt auf den weiteren Teil, den Detective habe ich schon lange ins Herz geschlossen!
5 von 5 Punkten
Gelesen im April 2016 posted by on 2. Mai 2016

Das ist ja abartig, wie schnell die Zeit vergeht. Eben war noch Weihnachten und jetzt haben wir schon bald das halbe Jahr rum. Die Zeit rennt einfach viel zu schnell =) Diesen Monat habe ich aber etwas geschafft zu lesen, das waren diese Bücher hier:

Klaus Schuker – Engelsspiel 3/5

Jennifer L. Armentrout – Dark Elements 1 – Steinerne Schwingen 4/5

Es waren halt wieder nur zwei Bücher, aber es geht voran =) Bald habe ich wieder eins beendet, dann folgt die nächste Rezension. Ich denke, es kommt auch immer drauf an, wie spannend das Buch geschrieben ist und natürlich auch, wie die Zeit ist, die man hat, wenn der Nachwuchs schläft =)