Marah Woolf – Götterfunke – Liebe mich nicht posted by on 2. März 2017

„Die Götter spinnen doch!“ – Dieser Satz könnte auch haargenau auf Marah Woolfs Roman passen. Denn hier spinnen die Götter ebenso, sind aber auch genauso heiß! Wie es hier zugeht, erfahren wir im ersten Band von Götterfunke – Liebe mich nicht.

Autor: Marah Woolf
Titel: Götterfunke – Liebe mich nicht
Genre: Fantasy
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Gebunden: 464 Seiten
Preis: 18,99 €

Jess möchte eigentlich einfach nur entspannte Wochen mit ihrer besten Freundin Robyn in einem Sommercamp verbringen. Doch dort trifft sie Cayden, ein Junge mit smaragdgrünen Augen und er stiehlt ihr ihr Herz. Cayden aber hat seine eigenen Ziele, er ist ein Göttersohn und hat eine Vereinbarung mit Zeus. Er möchte sterblich werden – das passiert aber nur, wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht in einer geraumen Zeit. Nur dann gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch. Wird Cayden unbedingt den Wettstreit gewinnen wollen, auch wenn es Jess das Herz bricht? Denn aus irgendeinem Grund fühlt sich Cayden von Jess angezogen, obwohl er sie nicht haben dürfte.

Man wird gleich in Jess`Leben geworfen und kann gut darin abtauchen. Jess ist eine normale Teenagerin mit einigen Problemen daheim, die es ihr vereinfachen, einfach mal ein paar Wochen mit ihrer besten Freundin Robyn in ein Sommercamp abzuhauen. Doch so entspannt wird es dort auch nicht. Sie verliebt sich in Cayden, der zufällig Prometheus ist, ein Göttersohn. Der verfolgt eigentlich nur das Ziel unsterblich zu werden, indem ein Mädchen ihm widersteht. Dass Jess das nicht ist, wird gleich klar. Aber zu ihr fühlt er sich total hingezogen. Jess ist etwas naiv und leichtgläubig und ein Pokerface kennt sie absolut nicht. Dennoch kann man sie nur lieb haben und mit ihr mitfühlen. Robyn als ihre beste Freundin ist einfach nur ein Miststück – so eine Freundin wünscht man sich als besten Feind nicht. Dafür trifft sie in Leah eine neue Freundin, die ihr zuhört und sich auch für sie interessiert. Auch hat sie noch ihren besten Freund Josh, der dabei ist – ein sympathischer junger Mann, der aber ebenso mit den Herzen der Mädchen spielt.

Der ganze Lauf der Geschichte nimmt gleich zu Anfang schon Fahrt auf, als Robyn und Jess einen Unfall bauen und dort schon den Göttern begegnen. Jess kann sich wider Vernunft daran erinnern und wird zu etwas Besonderem für die Götter. Es passiert eigentlich ständig etwas Neues, auch wenn es nur das Hin und Her bei Jess und Cayden ist. Man durchlebt in diesem Roman alle Gefühle einmal – Hass, Mitleid, Mitfiebern usw.

Der Schreibstil der Autorin lässt einen in einem Fluss weiterlesen, man kann schon fast gar nicht mehr aufhören. Der Spannungsbogen lässt die ganze Zeit nicht ab, es wird nur etwas emotionaler und dann wieder distanzierter. Anfangs wird man etwas Probleme haben mit den ganzen Charakteren, das löst sich aber mit der Zeit. Angehoben wird der Spannungsbogen gegen 2/3 des Buches nochmal, dann kann man gar nicht schnell genug umblättern. Leider ist das Ende viel zu schnell da und man erkennt, dass man SOFORT den zweiten Teil lesen möchte – leider kommt dieser erst im September raus. So lange müssen wir noch auf die Götter warten!

Eine klare Empfehlung spreche ich für dieses Buch an alle Fantasyfans aus und Fans der griechischen Göttersagen – es ist eigentlich für jede Altersklasse etwas, Jugendbuch hin oder her – wenn man jung im Herzen ist und so etwas gerne liest – zugreifen!

5 von 5 Punkten