Erica Spindler – TripleSix: Tödliche Zeichen posted by on 3. September 2017

Bei der Protagonistin in Spindlers „Lightkeeper“-Serie ist alles auf den Kopf gestellt. Bereits im ersten Band wurde sie mit dem Übersinnlichen konfrontiert und es scheint kein Ende zu nehmen. Zum Glück hat sie da ihren Partner Zach noch, der einen besonderen Riecher dafür hat…

Autor: Erica Spindler
Titel: Triple Six – Tödliche Zeichen
Genre: Thriller
Verlag: Lübbe – be
eBook: 462 Seiten
Erscheinungsdatum: 08.08.2017
Preis: 6,99 €

Es ist jetzt drei Monate her, als Micki fast gestorben wäre. Körperlich geht es ihr wieder gut, doch hat sie Alpträume hiervon und sie wird einfach das Gefühl nicht los, dass hier etwas nicht stimmt. Zach scheint sie angelogen zu haben. Mittlerweile passieren einige Einbrüche, die brutal und chaotisch sind. Je tiefer Micki und Zach hier vordringen, desto klarer wird ihnen, dass es hier wieder nicht mit normalen Dingen zugeht. Die Diebe scheinen etwas oder jemanden genaues zu suchen. Es wird sehr heikel, als diese Person eine ist, die Micki nahesteht…

Dies ist bereits der zweite Teil aus der Lightkeeper-Serie von Spindler rund um Micki und Zach. Auch hier kabbeln die zwei zwar immer wieder, man merkt aber doch, dass sie mehr zusammengewachsen sind und sich auch mehr verstehen, vertrauen und respektieren. Man liest gerne ihre vielen Dialoge und wie sie sich umeinander kümmern, den Rücken stärken usw. Micki ist noch etwas mitgenommen vom letzten Fall, was sie aber nicht hindert, sich mit Zach in eine neue Reihe von Einbrüchen zu stürzen, nur um herauszufinden, dass auch diese etwas mit dem Bösen zu tun haben und nicht von dieser Welt sind.

Auch im zweiten Teil hat die Autorin noch immer einen angenehmen Schreibstil, der mir persönlich sehr gut gefällt und mich in einen Lesefluss sinken lässt. Die Story an sich ist nun eingespielter und man kennt sich aus mit den Personen, der Gegend und was es mit den Kräften auf sich hat. Die Spannung ist hier um einiges stärker als im letzten Band, was aber normal auch gut so ist und so sein soll. Man wird in eine Reihe Einbrüche geworfen und weiß erst nicht, was hier auf einen wartet – so geht es auch den anderen beiden Ermittlern im Buch. Erst nach und nach wird diesen und einem selber auch klar, was hier los ist.

Das Buch nimmt ab der Hälfte Fahrt auf und man kann es eigentlich kaum noch aus der Hand legen. Ich habe die zwei Ermittler gerne begleitet und werde das auch weiterhin gerne tun, sind sie mir doch sehr ans Herz gewachsen. Es ist fast wie eine Geschichte aus dem chaotischen Alltagsleben, in die man gerne flüchtet, jedoch ohne diese bösen Kräfte.

Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall, den ersten Teil sollte man aber schon gelesen haben, da dort doch sehr viel erklärt wird, mit was alles zusammen hängt!

5 von 5 Punkten

 

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