Jodi Ellen Malpas – Mit allem was ich habe posted by on 6. Februar 2018

Als Bodyguard hat man es schon nicht leicht. Man muss die Person schützen, die einem zugteilt wurde und darf keine persönlichen Gefühle für diese zulassen. Jake hat da allemal die Probleme damit, als er Camille Logan beschützen muss vor einer unbekannten Gefahr – er fühlt sich mehr als er sollt zu ihr hingezogen und kann sich dem schlecht entrinnen.

Autor: Jodi Ellen Malpas
Titel: Mit allem, was ich habe
Genre: Liebesroman
Verlag: mtb (harpercollins)
Taschenbuch: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Preis: 9,99 €

Camille Logan wird von jedem als verwöhntes, reiches It-Girl gehalten, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei ist Camille alles andere als das und verdient selbstständig ihr Geld. Sie ist entsetzt, als ihr Vater einen Bodyguard an ihre Seite stellt. Und als sie ihn sieht, wird ihr klar – sie muss sich selbst vor ihrer Begierde für diesen Mann schützen!

Cami ist alles andere als verwöhnt – sie verdient ihren Lebensunterhalt selbst mit Modeln und Kollektionen entwerfen und möchte auch nicht unter der Fuchtel ihres Vaters stehen, der sehr vermögend ist. Dieser aber sieht Camille als sein Eigentum und möchte sie unter allen Umständen beschützt sehen und engagiert daher Jake als ihren persönlichen Bodyguard, da er als bester in seinem Fach gilt. Er rechnet aber nicht damit, dass die beiden eine ungeheure Anziehungskraft gegenüber auswirken. Sie gehen beide dagegen an, kommen aber nicht weit und verfallen einander dann. Beide haben natürlich ihr Päckchen zu tragen und sind auf ihre Art und Weise verkorkst, sie teilen nach und nach ihre Geheimnisse miteinander.

Jake war mir nie so ganz nah als Protagonist, in meinem Kopf spukte er irgendwie als eine Art Highlander rum, was ja irgendwie so gar nicht passt. Dennoch kann man sich mit seinen starken Gefühlen identifizieren und auch Camille ist sehr sympathisch. Sie ist gar nicht verwöhnt und Daddys Liebling, im Gegenteil, sie versucht alles, um dem zu entrinnen. Die beiden passen eigentlich sehr gut zueinander, aber wie es in solch Romanen üblich ist, haben beide ihre Probleme und eine Hürde, um einander zu finden.

Der Schreibstil und auch die guten Dialoge lassen einen flüssig lesen, auch die Geschichte dahinter ist spannend. So erfährt man doch einiges über Camilles Dad, der alles andere als „nett“ ist. Eigentlich ist er sogar ein Riesenegoist, der sogar seine Tochter für seine Unversehrtheit opfert, wenn er es auch anders hinzustellen mag.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, ein passender Abschluss für die ganze Geschichte. Die Autorin hat hier Fäden gewoben, die nach und nach immer mehr enthüllt haben. Es war nichts abwegig und auch nicht total verstrickt, es war logisch und nachvollziehbar. Eine Liebesgeschichte, die mit ihren Problemen einhergeht und in einem Gefühle hochkochen lässt!

4 von 5 Punkten

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