Bücherparadies
Lesen gefährdet die Dummheit!
Da war die Woche wieder vorbei und was für eine mühsame. Ich bin dauernd müde, kann aber nicht schlafen - eine tolle Kombination! Oder ein Teufelskreis =) Jetzt am WE habe ich mir mal nicht so viel vorgenommen, Disco bleibt diese Woche mal aus, habe ich beschlossen. Heute werde ich einfach nur noch schön warm duschen und ein Buch lesen oder etwas surfen. Hier mein Freitagsfüller:
1. Meine Nachbarn kenne ich so ziemlich alle, da das üblich ist in einem kleinen Dorf.
2. So manches Teil in meinem Kleiderschrank war wohl ein Fehlkauf..
3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber wenn man will, kann einem alles egal sein.
4. In letzter Zeit esse ich einfach viel zuviel.
5. Ich habe immer gedacht, man kann sich nicht SO oft täuschen, man wird aber immer eines besseren belehrt.
6. Das eine oder andere Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf extrem-relaxing und ein gutes Buch, morgen habe ich etwas Sport machen und abends mit einer meiner besten Freundin essen gehen geplant und Sonntag möchte ich einfach nur ich sein!
So das war es auch schon wieder von mir, den Freitagsfüller findet ihr bei Barbara.
Daniel ist endlich am Ziel seiner Träume – Aylin hat “Ja” gesagt, sie werden bald heiraten. Jetzt geht es erst richtig rund – denn er hat auf einmal bald 400 Familienmitglieder, die Sitzordnung für die Hochzeit muss zig mal geändert werden und alles scheint im Chaos zu enden. Er muss sich auf viele neue Sachen einlassen, Weihnachten feiern mit der türkischen und deutschen Familie, die Ausländerfeindlichkeit seiner eigenen Eltern und das Thema Sex darf natürlich nicht so offen beredet werden. Außerdem gibt es ständig Streitigkeiten in der türkischen Familie, so dass Daniel nicht mehr weiß, wo hinten noch vorne ist. Am Ende ist er sich nicht mal selbst sicher, ob er in eine türkische Familie einheiraten möchte…
Wow, der Autor hat es wirklich geschafft, dass ich das Buch mit einem Dauergrinsen gelesen habe. Er erzählt mit sehr viel Witz und Humor die Geschichte zwischen Aylin und Daniel und man kann sagen, dass vieles auch stimmt bei den Kulturen. Da der Autor selbst eine türkische Frau hat, wird das nicht von sehr weit kommen, dass er sich etwas auskennt. Auch die türkischen Sätze darin, sehr gut gewählt. Sprachlich ist das Buch ein Renner, der leichte Schreibstil macht es einem leicht, seitenweise zu lesen und nicht mehr aufzuhören. Vor allem will man auch wissen, wie sich das Chaos über die Seiten gestaltet. Die Personen hat man schnell liebgewonnen, die deutsche sowie auch die türkische Familie muss man einfach liebhaben, diese sind beide so urkomisch dargestellt. Der Autor hat wirklich gar nichts vergessen, die Redewendungen, die Reaktionen – es passt einfach alles! Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, ich hoffe aber, es kommt noch mehr!
5 von 5 Punkten
Wow, ein Freitag der 13. – wenn das mal nichts heißen soll =) Ich sitze daheim und kuriere meine Erkältung aus, mich hat es mal wieder erwischt. Wieso eigentlich so oft in letzter Zeit? Das gefällt mir gar nicht! Außer lesen und im Bett liegen mache ich grad nicht viel, mir wird langsam echt langweilig – aber was soll ich schon machen, wenn ich gehandicapt bin? Naja nächste Woche geht es wieder auf Arbeit und dann geht die Routine weiter. Hier mein Freitagsfüller:
1. Wenn man es mal nicht mehr weitergeht, sollte man einfach vorwärts denken.
2. Eine meiner neuen Lieblingsfarben ist: grün.
3. Geschwindigkeit hat beim Lesen nichts zu suchen.
4. Ich freue mich über (fast) jede SMS.
5. Ein Kurzurlaub würde ich gerade wirklich sehr gerne machen, egal wohin.
6. Steak und Salat hatte ich gestern zum Abendessen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett und ein gutes Buch, morgen habe ich gar nichts geplant und Sonntag möchte ich endlich wieder gesund sein und mir über nichts Sorgen machen müssen!
So, das war es mal wieder, was ich freitags zu sagen habe =) Ich wünsche euch allen ein schönes WE und bleibt gesund! Den Freitagsfüller gibts wie immer bei Barbara.
Nach einer Silvesterfeier wird eine junge Frau in einem Hotel vergewaltigt, sie lebt aber noch. Eine Woche später wird erneut eine Frau angegriffen und vergewaltigt. Die Opfer haben eines gemeinsam, der Täter hat bei beiden die teuren Designerschuhe mitgenommen. Der Ermittler Roy Grace wird an einen Fall aus dem Jahr 1997 erinnert – an den “Schuh-Dieb”. Dieser ist genau gleich vorgegangen, liegen hier aber 12 Jahre dazwischen. Damals hat er fünf Frauen vergewaltigt, die sechste hat er vielleicht sogar getötet, denn sie tauchte nie auf. Ist der Schuh-Dieb nach 12 Jahren wieder aufgetaucht? Roy Grace muss einige Schritte in die Vergangenheit tun, um dies rauszufinden und seine Ermittlungen voranzubringen…
Die Kapitel des Buches sind kurz und springen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und werden auch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Es ist anfangs etwas sehr verwirrende zwischen den Zeiten hin- und herzuspringen und noch mitzukommen. Thema des Buches sind eindeutig Designerschuhe, der Täter steht auf diese und penetriert wohl die Frauen damit – ein sehr heikles Thema rund um die Psyche eines Menschen, was macht einen zu so etwas? Die Frage und die, wie einem so etwas gefallen kann, stellt man sich die ganze Zeit über. Das Buch lässt sich angenehm flüssig und locker lesen, ein Pageturner ist es dann aber doch nicht gewesen. Bis man anfängt, die Seiten nach und nach gierig umzublättern, hat man schon über die Hälfte gelesen. Was hier auch etwas übertrieben war, wieviel Verdächtige es geben soll – wo man eigentlich schon weiß, welcher es ist – aber man wird doch wieder hinters Licht geführt, das ist das Gute dran. Man sollte ja in einem guten Thriller nicht sofort wissen, wer es denn ist, nach etwa der Hälfte des Buches. Mit den Protagonisten bin ich sehr schnell warm geworden, ich habe mich bei diesen sehr wohl gefühlt, wobei manche Dialoge einen auch etwas nerven können. Der Aspekt, dass Roys Frau spurlos verschwunden ist vor ewigen Jahren, ist mir nicht so klar, wieso dies hier so aufgegriffen wurde. Das wird sich wohl in einem der Folgebänden klären, was logisch wäre. Ich habe mich in diesem Thriller wohlgefühlt und habe der Polizei gerne über die Schulter geschaut, wie sie ihre einzelnen Schritte nach und nach abhaken. Das ist wie, als würde man selber eine Liste abhaken mit “Gemacht”. Da dies nicht mein erstes Buch von Peter James ist, bin ich seine Schreibweise und aufbauende Spannung gewohnt und hoffe, bald noch mehr von ihm lesen zu dürfe!
4 von 5 Punkten
Und wieder ist eine Woche vorbei, wenn man nicht aufpasst, ist ein Jahr schneller vorbei als man denkt. An der frischen Luft war ich heute auch schon, jetzt werde ich mich gleich wieder an meine Bücher, Filme und Hörbücher werfen. Hier mein Freitagsfüller:
1. Ich kann’s nicht glauben, dass schon wieder Ostern ist.
2. Am Sonntag gibt es ganz viele Ostereier.
3. Wie kann ich lernen, meinen Schlafrhythmus wieder ins Lot zu bringen?
4. Ich bin immer da für meine Freunde.
5. Am Ostermontag ist leider wieder der letzte freie Tag nach den vier Tagen jetzt.
6. Daheim laufe ich immer rum ohne Socken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Bücher und allerlei, morgen habe ich spontan mal nix geplant und Sonntag möchte ich ein schönes Osterfrühstück machen und einen ruhigen Tag genießen!
Das wars auch wieder von mir, schöne Ostern wünsche ich euch! Den Freitagsfüller bekommt ihr bei Barbara.
Eine traumatisierte Frau läuft vor ein Taxi und wird angefahren. Als dieser ihr helfen will, fällt sie ihn mit einer Schere an. Nur durch einen Schlag bekommt er sie gefügsam und ruft die Polizei und Sanitäter. Diese bringen sie in eine psychiatrische Anstalt, hier beobachten sie komische Dinge an ihr. Dr. Tolan ist schockiert, als die Frau seiner verstorbenen Frau Abby ähnlich sieht. Er weiß nicht, ob es sich hier um einen totalen Zufall handelt oder ob er langsam den Verstand verliert – zumal noch Jahrestag seiner toten Frau ist. Natürlich kann es sowas nicht geben, dass ein Geist einer verstorbenen Frau zurückkehrt…oder? Gleichzeitig taucht der Serienmörder wohl wieder auf, der Abby umgebracht hat und sorgt für noch mehr Verwirrung…
Ich habe mir nicht so viel von diesem Buch versprochen, ehrlich gesagt. Umso mehr war ich überrascht, als was für ein Pageturner es sich doch entpuppte. Ist es auch ein Thriller mit paranormalen Vorkommnissen, dies tut hier gar kein Abbruch, sondern steigert die Spannung nur noch mehr. Der Leser wird in den Bann gezogen rund um das Ermittlerteam von Blackburn, man ist mit den Gedanken immer schon weiter und versucht die Fäden zu spinnen. Der Autor hat sich eine geschickte Geschichte ausgedachte, die den Leser nachdenken lässt, wie da alles zusammenpasst und dieser kommt eigentlich bis ans Ende nicht darauf. Teilweise konnte ich mir immer wieder zusammenspinnen, wie das läuft, aber den Faden habe ich doch immer wieder verloren und es kommt immer alles anders, wie man denkt. Der Autor lässt mit seinen detailgetreuen Beschreibungen nicht hinterm Berg auf sich warten, alles wird genau beschrieben, beredet und das Kopfkino hört gar nicht mehr auf, genauso wenig kann man aufhören zu lesen. Die Charaktere, die Situationen – alles ist so gut beschrieben, dass man meinte, man hätte es vor Augen. Der Schluss lässt sogar darauf hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt und eine Reihe daraus wird. Auf dem Rücken des Buches steht “Hochspannung garantiert – für alle Leser von Sebastian Fitzek!“. Dem kann ich nur zustimmen, auch wenn der Autor nicht ganz an ihn rankommt – aber er hat seine eigene Art, die Spannung sehr hochzuhalten und den Leser zu fangen! Zu empfehlen ist dieser Thriller allemal Fans von Fitzek und auch anderen Thrillerfans, die gern mal eine Nacht durchlesen, weil sie nicht mehr davon loskommen.
5 von 5 Punkten
Ja, am Wochenende haben es wieder ein paar Bücher in mein Regal geschafft – oder wohl eher eins nur und drei auf meinen Kindle. Auf dem Kindle neu hinzugekommen sind:
Glen Duncan – The last werewolf:
One last full moon – then it will all be over.Jacob Marlowe has lost the will to live. For two hundred years he has wandered the world, enslaved by his lunatic appetites and tormented by the memory of his first and most monstrous crime. Now, the last of his kind, he knows he cannot go on.But as Jake counts down to suicide, a violent murder and an extraordinary meeting plunge him straight back into the desperate pursuit of life – and love.Sexy, smart, bloody and heartbreaking, The Last Werewolf takes literature by the throat.
Lori Handeland – Blue Moon:
Sassy, wisecracking policewoman Jessie McQuade, the book’s first-person narrator, takes readers on a thrilling hunt through the forests of smalltown Miniwa, Wis., in search of a mythical predator in this lively paranormal romance. No-nonsense Jessie has never believed in magic or other supernatural “woo woo,” but when she sees schoolteacher Karen Larson turn rabid in the classroom and attempt to bite one of her students shortly after being bitten by a wolf herself, she begins to realize that the world is not just black and white but “a host of annoying shades of gray.” Before long, she’s tramping through the forest with a self-professed werewolf hunter by her side and lusty thoughts of gorgeous professor Will Cadote, an expert in Native American mythology, racing through her mind. The enigmatic professor may be able to help Jessie figure out why the onyx wolf totem she found on the road near where Karen was bitten is so important, but it’s possible he may be a werewolf himself. Handeland (The Husband Quest, etc.) sets a feverish pace, thrusting Jessie into one dangerous situation after another, and she keeps readers in delicious suspense over Will’s motives. What makes this book so compulsively readable, however, is Jessie’s spunky narration, acerbic wit and combustible chemistry with Will.
Catherine Jinks – The Reformed Vampire Support Group:
The trouble with being a vampire is… you can’t get a decent haircut. You live on guinea-pig blood. And most of the world’s population wants to kill you.
Nina Harrison became a vampire in 1973, when she was fifteen. Since then, Life has been one big drag – mostly because she spends all her time with a bunch of vampires, in a vampire therapy group. Then one of them gets staked by an anonymous vampire slayer, and things become even worse: while tracking down the culprit, Nina and her fellow vampires end up in the middle of an illegal werewolf-fighting racket, and find themselves the target of some genuine villains who’ll stop at nothing to get their werewolf back.
In mein Bücherregal habe ich eins aufgenommen, Platz ist da ja eh nicht mehr für viel mehr. Ich kaufe und kaufe und lese zu wenig *hust* Das hier steht nun drin:
Lisa Cach – Eternally:
Eigentlich gehört Caitlyn gar nicht in die amerikanische Kleinstadt, in der sie lebt, das spürt sie nur zu deutlich. Als sie ein Stipendium in einem angesehenen Internat in Frankreich angeboten bekommt, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem engen Leben zu entfliehen. Im Château de la Fortune begegnet sie fortan jede Nacht im Traum einem geheimnisvollen Jungen, der aus einer anderen Zeit zu kommen scheint. Caitlyn weiß: Sie und er sind Seelenverwandte. Aber wie kann sie jemanden lieben, der gar nicht wirklich existiert? Als Traum und Wirklichkeit sich auf einmal vermischen, erkennt Caitlyn, was sie wirklich in dieses Internat geführt hat. Und das wird ihr Leben für immer verändern …
Naja bis ich die lese, vergeht wieder einige Zeit, aber zum Glück geht der Lesestoff einfach nicht aus =)
Und schon ist wieder ein Monat rum – zudem heute noch der 1. April! Zum Glück hat mich noch niemand in den April geschickt, ich warte nur schon drauf und bin vorbereitet – aber meistens dann passiert es =) Den Monat März habe ich wieder 7 Bücher geschafft, scheint wohl meine magische Zahl zu sein, da es fast immer 7 sind und selten mehr oder weniger. Hier die gelesenen Bücher im März:
P.C. Cast – Marked
Kelley Armstrong – Pakt der Hexen
Milena Moser – Montagsmenschen
Wolfram Cosmus – Geld!
Martina Sevecke-Pohlen – Sandras Schatten
Ina Norman – AvaNinian
Brenna Yovanoff – Schweigt still die Nacht
Total begeistert war ich von “Montagsmenschen” und “Schweigt still die Nacht”, ein Flop ist hier nicht dabei. Alle Bücher hatten etwas, sie waren alle sehr schön zu lesen und auch etwas abwechslungsreich diesen Monat, da nicht nur Fantasy dabei war. Ich versuche zur Zeit, immer etwas Abwechslung in den Genres zu schaffen, wie ich sie hintereinander lese. Auch lese ich eins auf englisch, dann auf deutsch, so verlernt man die Sprache auch nicht und es macht auch Spaß zwischendurch mal wieder in englisch einzutauchen =)
Mackie Doyle lebt in einer Kleinstadt namens Gentry. Doch eigentlich kommt er aus einer anderen Welt, aus einer dunklen von Tunneln umgebenen Welt, die unter der Erde liegt mit wandelnden Toten und einer Herrscherin, grausam wie die Nacht. Er wurde gegen ein Menschenkind aus der Wiege ausgetauscht und muss nun schon seit vielen Jahren damit klarkommen, in der Welt der Menschen zu leben – und das möglichst unauffällig. Er tut alles dafür, nicht aufzufallen, bis die kleine Schwester seines Schwarmes Tate verschwindet. Da wird ihm bewusst, dass er sich gegen die dunklen Gestalten wenden muss, wenn er dies aufhalten will….
Zuerst wusste ich gar nicht, um was es in diesem Buch eigentlich geht, wer Mackie genau ist und woher er kam. Doch von Zeile zu Zeile wurde es einem bewusster und man wurde immer tiefer in den Lesesog gezogen. Mackie ist einem sofort sympathisch, auch wenn er eine melancholische Stimmung verbreitet. Anders Tate, gegen diese hegt man immer etwas Antipathie – ist sie doch recht grimmig immer und ihre Kommentare sind auch nicht die richtigen, da hätte man sich als Leser schon so einige andere Dialoge gewünscht und mehr Einsehen von Tate, mehr Gefühl. Die Idee, die die Autorin mit dieser Geschichte hatte, ist wirklich eine einzigartige, fantastische Story. Man wird von der Erde bis tief in die Tunnel unter die Welt entführt und erlebt mit Mackie und seinen Freunden so einiges. Der leichte Schreibstil lässt einen am Stück lesen, so dass Aufhören eigentlich fast unmöglich ist. Das ist zwar ein Jugendbuch, lässt sich aber auch als Erwachsener sehr gut lesen und würde vielen Fantasyfans zusagen dem Stil nach. Man kann nur hoffen, dass die Autorin noch mehr solche tolle Romane schreibt!
4 von 5 Punkten
Christa Hemmen zieht endlich in ihre eigene Wohnung, doch die Vermieterin ist ihr unheimlich, findet sie diese doch eigentlich ganz nett. Der befreundete Polizist Andy meint, dass Sandra Menserhagen etwas verrückt sei. Sie ruft anscheinend ständig die Polizei zu ihrem Grundstück, aber nie finden sie etwas. Dann liegt auf einmal ein ausgeweideter Welpe auf Sandras Terrasse und das war noch lang nicht alles, der Alptraum fängt erst an, es passieren unheimliche Dinge. Ist Sandra am Ende doch nicht verrückt?

Dies ist der zweite Band um Christa Hemmen, der erste „Im stillen Tal“ ist die Vorgeschichte, was Christa geschehen ist, denn diese hatte auch kein leichtes Leben. Die Geschichte dieses Bandes ist gut ausgedacht von der Autorin, geht es hier doch um die Schuld und wie man damit umgeht. Das ist bei Christa sowie bei Sandra zu erkennen, dass beide mit etwas zu kämpfen haben. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, um die Vorgeschichte von Christa mehr zu kennen. In diesem Band versucht Christa alles und jedem alles recht zu machen, sie überlegt hier zehn mal, bevor sie zu irgendjemand was sagt. So sieht es leider auch in der Realität aus, die Menschen sehen nach außen hin lieber perfekt aus, als dies zu zerstören mit den „falschen“ Worten. Das will die Autorin dem Leser deutlich klarmachen mit ihrem Krimiroman, wenn man zwischen den Zeilen liest. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt so gut voran mit dem Lesen, die Autorin beschreibt nüchtern die Schauplätze und die Geschehen rund um die Protagonisten. Die Spannung, die immer wieder etwas abflaut, nimmt jedoch wieder rasant zu und man weiß bis fast zum Ende nicht, wer hier hinter allem steckt. Das Thema Stalking ist hier ebenso präsent, aber wurde nicht ganz so präzise aufgegriffen, wie die Schuldfrage und wie man damit umgeht. Leider muss ich dem Buch einen kleinen Abzug geben, da mir die Personen und vor allem auch Christa nicht so realitätsgetreu nahe waren, wie es Bücher meist an den Leser bringen. Mir fehlte hier etwas der Bezug zu den Protagonisten, ich sah eher zu, als wäre ich mitten im Geschehen. Manche Fragen bleiben auch ungeklärt, wo ich mir gewünscht hätte, da wäre weiter drauf eingegangen worden oder detaillierter beschrieben worden. Das gibt dem Buch aber nichts desto trotz keinen Abbruch an seiner Geschichte und was es klar machen soll, was einen dann doch auch zum Nachdenken bringt. Das Buch ist jedem Krimiliebhaber zu empfehlen, der auch gern einmal regionale Krimis liest und eine etwas tiefgründigere Geschichte liest, die einem durch den Kopf geht.
3 von 5 Punkten
Über die Autorin:

Martina Sevecke-Pohlen wurde 1968 in Düsseldorf geboren.Sie wuchs in Aachen auf, wo sie 1989 das Abitur machte.
Sie studierte Anglistik und Germanistik an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg, wo sie1996 ihren Abschluss machte. Anschließend war sie in Bremen und Oldenburg in der Erwachsenenbildung tätig.
2011 gründete sie in Rhauderfehn den Wieken-Verlag.
Martina Sevecke-Pohlen ist verheiratet und hat eine Tochter.
Bereits erschienene Bücher:
„Die Legendenweberin“, Schardt-Verlag, 2009. (Print)
„Im stillen Tal“, Schardt-Verlag, 2010. (Print)
„Sandras Schatten“, Wieken-Verlag, 2012. (E-Book: Kindle 978-3-943621-00-6, PDF 978-3-943621-01-3, EPUB 978-3-943621-02-0)
Vielen Dank an die Autorin, die mir Ihr Buch zum Lesen und Rezensieren gestellt hat!






